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Wenig Baumschäden in Stuttgart durch das Orkantief Kyrill

Das Orkantief Kyrill hat am 18. Januar in den Stuttgarter Wäldern nur geringen Schaden durch umfallende Bäume angerichtet. Autofahrer und Passanten im Stadtgebiet waren kaum gefährdet, da durch eine intensive jährliche Kontrolle und die ständige Pflege des Baumbestandes Gefahrenstellen stets entschärft werden. Die umsichtige Überwachung und Pflege des Baumbestandes zahlt sich gerade bei extremen Ereignissen, wie es Kyrill war, aus. Regelmäßig werden kranke Bäume im innerstädtischen Bereich an Straßen und in Grünanlagen behandelt oder, wenn die Pflege nicht zum Erfolg führt, auch gefällt. Letztlich helfen derartige Eingriffe, Menschen und Sachen vor Schaden zu bewahren. Es kann aber nie ausgeschlossen werden, dass durch eine extreme Wetterlage Bäume umfallen. Durch die professionelle Pflege und Bewirtschaftung der Straßenbäume, Grünanlagen und Wälder kann das Risiko jedoch erheblich minimiert werden.

In den kommenden Wochen sollten alle Besucher von Parkanlagen und Wäldern besonders vorsichtig sein. Es können immer noch angebrochene Äste aus den Baumkronen herunterfallen. Auch können Bäume, deren Wurzeln abgerissen wurden, umstürzen. Das Betreten des Waldes geschieht auf eigene Gefahr.

Um auch weiterhin die Sicherheit zu gewährleisten, sind verschiedene Baumpflegemaßnahmen notwendig. In Weilimdorf werden entlang des Lindenbaches, Bereich Mittenfeldstraße, sechs Bäume gefällt. Der Spitzahorn, die Birken und Eschen sind im Bereich des Baches nicht standorttypisch oder erkrankt. Der Gehölzbereich soll zu einem aufgelockerten Bestand entwickelt werden, in dem Erlen, Eschen und Traubenkirschen vorherrschen.

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