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Wolfbusch-Jugendchor – erste Konzertreise ein voller Erfolg

Ein musikalischer Oktober 2017: gleich an zwei Wochenenden hintereinander waren die Wolfbusch-Kinder-und Jugendchöre zu hören und sehen.

Am Samstag den 14.10.2017 gab der Wolfbusch-Jugendchor gemeinsam mit dem Akkordeonorchester Penz aus Schwäbisch Gmünd ein Konzert in der Oswaldkirche in Weilimdorf. Dieses war das erste der beiden, für dieses Wochenende angesetzten Konzerte. Mit Liedern wie „Happy day“ und dem neu einstudierten „Hebe deine Augen“ zeigten die Kinder und Jugendlichen ein buntes Programm. Mit ihrem Auftritt begeisterten sie das Publikum und machten ihre Eltern sowie Chorleiterin Edith Hartmann sehr stolz. Ebenso wurde das Publikum vom Akkordeonorchester verzaubert, das wunderschön spielte und der Solistin Julia Fuchs, die den Titelsong des Films „Wie im Himmel“ sang. Am Sonntag ging es dann für die jungen Sänger und Sängerinnen nach Schwäbisch Gmünd. Ihre erste Konzertreise. Das war für alle beteiligten schon etwas Besonderes. Dort angekommen durften alle erstmal einen Hügel hinauf gehen und den Ausblick genießen. Das eigentliche Ziel aber war die Kirche Sankt Salvator, welche seitlich in den Berg gehauen ist. Nach diesem kleinen Ausflug bereiteten sich die Kinder und Jugendlichen auf das Konzert vor, dass an diesem Abend stattfand. Auch das Publikum in Schwäbisch Gmünd konnte der Jugendchor mit seinem Programm für sich gewinnen. So war das Konzertwochenende für alle Beteiligten ein großer Erfolg und wegen der ersten Konzertreise für den Wolfbusch-Jugendchor ein ganz besonderes Ereignis.

_geschrieben von Alina Zimmermann (Sängerin des Wolfbusch-Jugendchors)_

Wolfbusch-Kinderchor – „Martin Luthers Kinder“ begeistertes Publikum

Nur eine Woche nach dem gelungenen Konzertwochenende stand der Wolfbusch-Kinderchor bereits wieder auf der Bühne und zwar am 22. Oktober 2017 in der Wolfbuschkirche:

Im Rahmen des Reformationsjahres hatte Chorleiterin Edith Hartmann mit den Sängern das Singspiel “Martin Luthers Kinder” einstudiert. Sieben Kinder waren in die Rolle des Martin Luther geschlüpft und erzählten dem Publikum – immer wieder aufgelockert durch stimmungsvolle Chor-und Solostücke – vom Leben des Reformators: von seinem kinderreichem Zuhause, von seinem Studium der Juristerei, seinem Gelöbnis, Mönch zu werden, wenn er ein furchtbares Gewitter überleben würde, von seiner Reise nach Rom und den dortigen Missständen, bis hin zum Thesenanschlag und seiner Zeit auf der Wartburg.
Dabei war das Einstudieren des Stücks nicht ganz einfach und auch sehr zeitintensiv, berichtet Edith Hartmann: “Die Texte waren in altem Deutsch geschrieben, was für die Kinder anfangs sehr fremd war, doch durch das viele Üben wurde der Sprachstil immer selbstverständlicher. Und die Mühe hat sich gelohnt, die Kinder haben nicht nur sehr viel über Martin Luther und die damalige Zeit, sondern auch über gute und deutliche Aussprache und solistisches Singen gelernt.”

Musikalisch unterstützt wurde der Chor von Blockflötensolisten, Saxophonklängen und dem Blockflötenensemble, das in der Besetzung von der Sopranblockflöte bis zum zwei Meter hohen Subbass unter der Leitung von Schèron Waldner Schöpf für einen vollen und warmen Klang sorgte. Pianistin Elisabeth Grünert begleitete Chor, Solisten und Gemeinde einfühlsam an Klavier und Orgel. Das Elternstreichquartett unter der Leitung von Lioba Meingast sorgte mit wunderschönem Streicherklang für Gänsehautmomente – besonders beim gemeinsamen Abschluss mit dem Kinderchor, dem “Abendsegen” aus Humperdincks Hänsel und Gretel.

Eine rundum gelungene Aufführung und koordinative Bestleistung – nicht weniger als fünfzig Mitwirkende waren an der Aufführung beteiligt -, die durch den begeisterten Applaus des Publikums belohnt wurde.

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