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Zur Stadt gehts die Straße runter – Weil im Dorf sind wir hier!




(hmg) Wenn Topas (Weltmeister der Zauberkunst, “Magic Affairs”) und Helge Thun (Comedian) gemeinsam auf der Bühne stehen, ist neben Zauberei auch eine Menge Komik, Witz und Lyrik gesichert. Der Katholischen Kirchengemeinde St. Theresia ist es geglückt, diese zwei preisgekrönten Comedians zum Patrozinium zu engagieren, rund 120 WeilimdorferInnen konnten so einen vergnüglichen und urkomischen Abend erleben.

Aufgefordert waren die WeilimdorferInnen bereits im Vorfeld, Dinge des alltäglichen Lebens in die Vorstellung mitzubringen – und so konnten Topas & Thun neben Handcreme auch eine Krokodilsseife, eine PC Maus wie ein quietschendes Golfentchen, eine Perlenkette (!) wie Parkscheibe und Gartenschere einsammeln (siehe erstes Bild rechts oben, per Klick zu vergrößern) und bauten diese “Mitbringsel” erfolgreich über den gesamten Abend hinweg mit skurrilen Tricks in die Show ein.

Wie man nun zauberhaft eine Haarentfernung mittels Angel, Haarwachs, Rasierer und anderen Hilfsmitteln durchführen kann um ein Kirchenkreuz zu erhalten (immerhin ist man ja im Kirchengemeindesaal), eine Jungsau erfolgreich zersägt (und manche meinen doch, man kann ein Marzipanschweinchen frisch zersägt wieder zusammenzaubern, sah sich getäuscht: “es war nie geplant die Jungsau wieder zusammenzusetzen!”, so Helge Thun), ein 20-Euro-Schein aus dem Publikum weg- und herzaubern kann ohne dass es nur ein 50 Fleuro wird, sich aus einer an einen Dynamo angeschlossene Zwangsjacke befreit, die Parapsychologie in einer neuen (Karten-) Dimension sehen will, mit einer Kettenlaubsäge feinste Holzkunstwerke herstellt, der sollte sich diese Show lieber selber anschauen, als dass die Redaktion hier alles verrät! David Copperfield ist ja auch nur ein “Kleinkunstkollege”, so Topas & Thun.

Zweifelsohne der Höhepunkt des Abends war neben dem Auftritt von “Topas Gottschalk und seiner Tüte Gummibären” und der Saalwette “Weilimdorf schafft es nie, 50 Pfarrer im Röckchen und auf dem Dreirad aufzutreiben”, Helge Thuns eindeutige Zweideutigkeit der Reime: Die größten Lacher hatten Topas & Thun im Abschluss des Abends, als die Weilimdorfer Zugabe um Zugabe forderten und dies schließlich in der Feststellung endete “zur Stadt geht es die Straße runter, Weil im Dorf sind wir hier!”…

Bleibt zu hoffen, dass St. Theresia es in 2011 wieder zu einer Neuauflage dieses Kleinkunstabends schafft – dieser 25. September 2010 wird aber schwer zu toppen sein!

Der Video-Mitschnitt zum Abend aus der Redaktion von weilimdorf.de online bei YouTube.com:

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