AWS - Die Abfallwirtschaft Stuttgart stellt zum Jahreswechsel um

Die Abfallwirtschaft Stuttgart stellt zum Jahreswechsel um

(LHS) Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Stuttgart (AWS) setzt verstärkt auf digitale Lösungen im Kundenservice: auf den AWS-Abfallkalender im Internet in Verbindung mit der kostenfreien Stuttgarter AWS-App.

Dort stehen alle wichtigen Daten täglich aktualisiert und demnächst mehrsprachig parat. Der gedruckte Abfallkalender, der bislang per Post verschickt wurde, entfällt. Über die Umstellung informiert der AWS die Stuttgarterinnen und Stuttgarter in den nächsten Tagen per Brief.

Die digitalen Lösungen des AWS haben sich bereits bewährt: Einzelne gibt es seit fast 20 Jahren, die Stuttgarter AWS-App seit 2017. Künftig werden der Internetkalender und App die Hauptrolle spielen. „Weil wir digital einen viel besseren Service bieten können“, sagt AWS-Geschäftsführer Markus Töpfer. „Über die digitalen Kalender können wir die Bürgerinnen und Bürger viel aktueller und individueller informieren.“ Die alten Papierkalender waren schnell überholt, erklärt er: Oft kamen die ersten Änderungen schon kurz nach dem Drucktermin. „Dann waren 320.000 Kalender bereits bei der Verteilung nicht mehr korrekt.“ Im Internet und in der App sind es jeweils nur wenige Klicks, um mit der eigenen Adresse die persönlichen Termine zu erhalten. Ab Anfang Dezember werden die Abfuhrtermine für 2023 abrufbar sein.

Die digitalen Lösungen bringen den Nutzerinnen und Nutzern viel Flexibilität, sagt Töpfer. „Wer mag, installiert die App auf dem Handy und hat die aktuellen Infos ab sofort in der Tasche. Da muss man nicht mehr in der Schublade nach dem Kalender kramen. Die App erinnert einen auch an Termine, wenn man das so einstellt.“ Aus dem Internet kann man sich die individuellen Kalenderdaten in den eigenen Terminkalender importieren und dort managen. Geplant ist außerdem, dass die Internetseiten künftig mehrsprachig sein sollen.

Der AWS denkt natürlich auch an diejenigen, die weiterhin gern einen Papierkalender in der Schublade oder an der Pinnwand haben: Wer will, kann den Kalender für jede gewünschte Adresse online abrufen und einfach ausdrucken. „Wenn jemand selbst keinen Computer oder keine Gelegenheit zum Drucken hat, könnte man vielleicht Freunde, Nachbarn oder Enkelkinder darum bitten“, sagt Töpfer. „Auch unser Team hilft gern weiter: Wer uns anruft oder mailt und seine Adresse nennt, dem schicken wir eine gedruckte Version der Abfuhrtermine per Post zu.“

25 Tonnen Papier gerettet

Was für die Nutzer schnell und bequem ist, ist auch für die Umwelt gut. „Der beste Abfall ist nach wie vor der, der erst gar nicht entsteht!“, sagt Markus Töpfer. „25 Tonnen brachten die Stuttgarter Abfallkalender Jahr für Jahr auf die Waage. Das ist mehr, als vier Elefanten wiegen! Diese enorme Menge Papier sparen wir in Stuttgart nun alle gemeinsam ein.“ Gespart wird zudem Farbe, Energie und alles, was es für den Transport und den hunderttausendfachen Versand brauchte.

Mit der Umstellung auf den rein digitalen Kalender entfallen die Postkarten für die Abholung von Grüngut- und Sperrabfall. Auch hier hat sich die bereits eingeführte Onlinebestellung seit Jahren bewährt. Selbstverständlich kann Sperrabfall auch weiterhin zu identischen Konditionen an einem der fünf Stuttgarter Wertstoffhöfe abgegeben werden. Anstelle der Postkarte aus dem gedruckten Abfallkalender verwenden Bürgerinnen und Bürger ab 2023 ein online erstelltes Abgabedokument. Über den Ablauf informiert der AWS rechtzeitig im Internet und über die App.

Weitere Infos zum Abfallkalender gibt es über die:

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