Ein neuer Pfarrer und ein herzliches Willkommen in St. Theresia

Investitur Pfarrer Heil, Foto © Franziska Kraufmann

(TZ) Seit dem 1. März 2026 ist Pfarrer Michael Heil neuer leitender Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest. Damit trägt er die Verantwortung für die Gemeinden St. Josef in Feuerbach, Salvator in Giebel, St. Theresia in Weilimdorf und die muttersprachliche kroatische Gemeinde Sveti Ivan Krstitelj.

herzliches Willkommen in St. Theresia für Pfarrer Heil, Foto H. BittoSeine Investitur am 1. März in der Kirche St. Josef in Stuttgart-Feuerbach bildete den feierlichen Auftakt für seinen neuen Dienst. Eine Woche später hießen die Gemeindemitglieder in St. Theresia ihren neuen Pfarrer willkommen – und eines war sofort spürbar: Die Freude über seinen Start ist groß!

Im Gottesdienst standen zahlreiche Ministrant*innen am Altar, der Chor St. Theresia unter der Leitung von Edith Hartmann, begleitet von David Walther am Klavier und weiteren Instrumentalistinnen, sorgte für eine festliche Atmosphäre. Auch der Wolfbusch-Kinder- und Jugendchor ließ es sich nicht nehmen, den neuen Pfarrer musikalisch zu begrüßen. Zum Abschluss wurde es noch einmal besonders: Gemeinsam mit der Gemeinde sangen die Chöre das „Irische Segenslied“ – ein hörbar herzlicher Wunsch für den neuen Pfarrer.

herzliches Willkommen in St. Theresia für Pfarrer Heil, Foto Tina ZieglerIm Gemeindesaal ging es anschließend lebhaft weiter: Es wurde geredet, gelacht und vor allem sich kennengelernt. Der erste Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Dietrich Pelka, begrüßte Pfarrer Heil offiziell. Und dann übernahm die Jugend das Programm. Kreativ und witzig nahmen die Jugendleiter*innen Pfarrer Heil kurzerhand „in ihrer Mitte auf“ und spielten einige Spiele mit ihm.

herzliches Willkommen in St. Theresia für Pfarrer Heil, Foto Tina ZieglerSo wurde das Kennenlernen zu einer unterhaltsamen Entdeckungsreise in beide Richtungen: Pfarrer Heil erfuhr bei „Zwei Lügen – eine Wahrheit“ unter anderem, dass es in St. Theresia eine Männer- und eine Frauengarde gibt und auch die Gemeinde lernte ihren neuen Pfarrer beim Spiel „Entweder – Oder“ besser kennen: Er zieht das Meer den Bergen vor, ist eher ein Frühaufsteher als eine Nachteule und mit dem Winter kann er wenig anfangen.

„Kirche lebt von Begegnung – genau die habe ich hier und auch in den anderen Gemeinden der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest von Anfang an gespürt“, freut sich Heil über das herzliche Willkommen. Und das ist ihm wichtig: zuhören, Menschen kennenlernen und Verbindungen schaffen.

Dass es ihm damit ernst ist, zeigt sich auch in seiner weiteren Planung: Die Gottesdienste der Osterzeit wird er in diesem Jahr bewusst in St. Theresia feiern – von Gründonnerstag über Karfreitag bis hin zur Osternacht und zum Ostersonntag. Eine intensive Zeit, nicht nur im Kirchenjahr, sondern auch für das Zusammenwachsen von Gemeinde und Pfarrer.

Und St. Theresia ist dabei erst der Anfang: In den kommenden Monaten möchte Pfarrer Heil in den anderen Gemeinden ähnliche Schwerpunkte setzen und gezielt präsent sein, um Menschen kennenzulernen und Gemeinschaft zu stärken.

Mit Blick auf seine neue Aufgabe sagt er: „Die Herausforderungen sind groß, aber ich erlebe hier so viele engagierte Menschen. Das macht Mut. Ich bin überzeugt: Wenn wir zusammenhalten, können wir viel bewegen.“

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