VU B295 Frontal Copyright Andreas Rometsch

Frontalzusammenstoß auf der B295 im morgendlichen Berufsverkehr

(ARO) Auf der Bundesstraße 295 ereignete sich am Morgen des 21.Juni 2024 ein folgenschwerer Frontalzusammenstoß eines Pkw und eines Kleintransporters.

Wie die Pressestelle der Polizei Stuttgart mitteilte, befuhr der 19 – jährige Fahrer die B295 gegen 6:40 Uhr vom Pfostenwäldle kommend in Richtung Weilimdorf.

Etwa 200 Meter vor der Lindenbachtalbrücke geriet er aus bisher unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn. Ein ihm entgegenkommender 19-jähriger BMW-Lenker konnte im letzten Augenblick in den Grünstreifen ausweichen.

VU B295 Frontal Copyright Andreas RometschEinem hinter dem BMW fahrenden 37 Jahre alte Mann am Steuer eines Peugeot-Kleintransporters blieb keine Zeit mehr zu reagieren, sodass der VW und der Peugeot frontal zusammenstießen.

Durch den heftigen Zusammenprall zogen sich laut Angaben der Polizei beide Fahrzeuglenker schwere Verletzungen zu. Nach einer Erstversorgung an der Einsatzstelle wurden sie vom Rettungsdienst in nahegelegene Krankenhäuser transportiert.

Da die Lage vor Ort anfangs unklar war, alarmierte die Integrierte Leitstelle Stuttgart neben den Fahrzeugen des Rettungsdienstes auch Einheiten der Feuerwehr auf die Bundesstraße.

VU B295 Frontal Copyright Andreas RometschDie Kräfte der Berufsfeuerwehr aus Feuerbach und der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf stellten den Brandschutz sicher und streuten ausgelaufene Betriebsstoffe ab.

Eine technische Rettung war glücklicherweise nicht notwendig, beide Fahrer konnten ihre Fahrzeuge ohne den Einsatz der hydraulischen Rettungsgeräte verlassen.

Die Bundesstraße B295 musste für die Rettungsmaßnahmen und die Unfallaufnahme zwischen den Anschlussstellen Pfostenwäldle und Solitudestraße in beide Richtungen gesperrt werden.

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Polizeibeamte leiteten den Verkehr an den Sperrpunkten ab, auf der B295 und im Weilimdorfer Ortskern kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Die beiden schwer beschädigten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten von Abschleppunternehmen geborgen werden, den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf über 50.000 Euro.

Bilder: Andreas Rometsch

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