Großalarm im Giebel – Brand in Hochhauswohnung

3.Alarm Giebel Copyright Andreas Rometsch

(ARO) Am Freitagmittag fuhr eine Armada an Einsatzfahrzeugen in den Weilimdorfer Stadtteil Giebel. Gegen 12 Uhr meldeten mehrere Anrufer über den europaweiten Notruf einen Wohnungsbrand in einem Hochhaus an der Engelbergstraße.

Auf Grund der Schilderungen und da es sich um ein Hochhaus handelte, entsandte die Integrierte Leitstelle Stuttgart ein Großaufgebot an Einsatzfahrzeugen.

Neben der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf alarmierte die Leitstelle drei Löschzüge der Berufsfeuerwehr aus Feuerbach, Bad Cannstatt und dem Stuttgarter Westen.

Weiterhin entsandte die ILS mehrere Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr, die Führungsunterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Degerloch-Hoffeld und den Gerätewagen-Messtechnik der Abteilung Hedelfingen.

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Die Anfahrt konnte „auf Sicht“ erfolgen, eine weithin sichtbare schwarze Rauchwolke wies den anrückenden Einsatzkräften den Weg.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte aus Weilimdorf und Feuerbach bot sich ein dramatisches Bild. Ein zehngeschossiges Hochhaus war in Qualm gehüllt, aus einem Fenster und vom Balkon einer Wohnung im 4. OG schlugen Flammen.

3.Alarm Giebel Copyright Andreas RometschSofort wurde ein umfassender Löschangriff mit mehreren Löschrohren eingeleitet. Während mehrere Trupps mit Atemschutzgeräten ins Gebäudeinnere vordrangen, wurde mit einem Rohr im Außenangriff der drohende Flammenüberschlag auf darüberliegende Stockwerke verhindert.

Zeitgleich wurde von der vor dem Gebäude in Stellung gegangene Drehleiter ein weiteres Rohr in Stellung gebracht und die Brandbekämpfung intensiviert.

Ein Bewohner der Brandwohnung konnte von den vorgehenden Trupps aus den Räumen gerettet werden. Er wurde, nachdem er ins Freie verbracht worden war, zur weiteren Versorgung dem Rettungsdienst übergeben.

3.Alarm Giebel Copyright Andreas RometschDurch die energisch vorgetragenen Löschmaßnahmen gelang es der Feuerwehr den Brand rasch zu löschen und auf die betroffene Wohnung zu begrenzen.

Die Nachlöscharbeiten und umfangreiche Belüftungsmaßnahmen dauerten allerdings noch geraume Zeit an.

Parallel dazu wurden mehrere Wohnungen über dem Brandgeschoss von der Feuerwehr auf einen möglichen Raucheintrag kontrolliert und gegebenenfalls belüftet.

Bis gegen 13:30 Uhr konnte ein Großteil der rund 80 eingesetzten Feuerwehrleute die Einsatzstelle wieder verlassen.

Neben den diversen Einheiten der Feuerwehr waren auch starke Kräfte von Rettungsdienst und Polizei an der Einsatzstelle.

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Die Engelbergstraße musste während der Einsatzmaßnahmen zwischen dem Ernst-Reuter-Platz und der Solitudestraße voll gesperrt werden, um ausreichend Aufstellfläche für die Vielzahl an Einsatzfahrzeugen zu schaffen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 250.000 Euro geschätzt. Die Brandwohnung ist bis auf weiteres unbewohnbar.

 

 

Bilder: Andreas Rometsch

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