LEA für Stuttgart: Standort Weilimdorf immer wahrscheinlicher

Luftbild Gewerbegebiet Weilimdorf, Mittlerer Pfad, Foto © Hans-Martin Goede

(RED) Übereinstimmend berichten der SWR, die Tagesschau und die Stuttgarter Zeitung darüber, dass die Entscheidung, ob in Weilimdorf eine LEA (Landeserstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge) eingerichtet wird, so gut wie entschieden sei. Der Standort dürfte „am Mittleren Pfad“ kommen.

Die Stadt Stuttgart und das Land Baden-Württemberg haben demnach sich grundsätzlich darauf verständigt, in Stuttgart-Weilimdorf eine neue LEA einzurichten. Das bestätigte Winfried Klein, Büroleiter von Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU), dem SWR. Die Vereinbarung sei jedoch noch nicht endgültig, betonte er lauf dem SWR. Bevor sie wirksam werde, müsse die Landesregierung ihr noch offiziell zustimmen.

Bereits längere Diskussion über neuen Standort

Über den Standort einer neuen LEA in Stuttgart wird bereits seit längerer Zeit diskutiert (siehe diverse Meldungen auch auf weilimdorf.de). Neben Weilimdorf waren unter anderem Flächen in Bad Cannstatt, Stuttgart-Süd sowie auf dem Eiermann-Campus in Stuttgart-Vaihingen im Gespräch. Mit der aktuellen Verständigung dürften diese Alternativen innerhalb Stuttgarts jedoch vom Tisch sein. Nicht ausgeschlossen ist hingegen der mögliche Standort in Ludwigsburg-Schanzacker, der weiterhin vom Justizministerium geprüft wird.

Anliegen der Stadt weitgehend eingeflossen

Wie Noppers Büroleiter Winfried Klein dem SWR erklärte, enthält die Verständigung zu einer LEA in Stuttgart-Weilimdorf zahlreiche Punkte, die für die Stadt besonders wichtig waren. Dennoch halte Oberbürgermeister Nopper nach wie vor daran fest, dass Stuttgart grundsätzlich kein geeigneter Standort für eine Landeserstaufnahmeeinrichtung sei. In einem Ballungsraum würden sich viele Faktoren bündeln, die zu einer wahrgenommenen Unsicherheit beitragen könnten – im ländlichen Umfeld sei das weniger ausgeprägt, so Klein laut dem SWR.

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