Heimatblatt Nr. 48, Heimatkreis Header

Neues Heimatblatt des Heimatkreises beschäftigt sich mit Karl Blanz

(RED) Passend zum Weihnachtsfest erscheint in diesen Tagen in Weilimdorf das neue Heimatblatt des Weilimdorfer Heimatkreises. Die 48. Ausgabe beschäftigt sich mit Karl Blanz.

Cover des Weilimdorfer Heimatblatt, Ausgabe Nr. 48Seine Autobiographie hat KARL BLANZ – genannt „Karles Karle“- für die beiden Enkel Lother und Klaus aufgeschrieben. Die Notizen, wie auch die meisten seiner über 200 Gedichte, wurden von seiner Tochter Maria Schnell aufbewahrt und an die Söhne weitergegeben. Beide sind damit einverstanden, dass der Weilimdorfer Heimatkreis Auszüge aus den Aufzeichnungen des Opas als Heimatblatt Nr. 48 herausgeben darf. 

Die ausgewählten Erinnerungen von Karl Blanz geben Zeugnis von den Lebensverhältnissen und den Sitten und Bräuchen im bäuerlichen Weil im Dorf Ende des 19. Jahrhunderts bis Anfang der 30er Jahre. Karl Blanz erzählt von seiner Kindheit und Jugend, der Zeit als Rekrut, dem Arbeitsleben, seiner Braut und seiner Familie. Der Leser erfährt auch einiges über die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse.

Karl Blanz wird in der Chronik von Wilhelm Ostertag von 1926 auf der Seite 161 als „Dorfdichter“ bezeichnet. Drei Gedichte von „Karles Karle“ stehen in der Chronik: „Gruß an die Heimat“ (1915), „Auf dem Weg zur Somme“ (1916) und über die „Solitude“ (vor 1914). Ostertag hat einen seiner Söhne gegen Ende des 1.Weltkriegs verloren. So lässt sich die Auswahl der Gedichte aus der großen Sammlung von Karl Blanz verstehen. Der Heimatkreis hat bewusst Karls Schilderungen als Soldat an der Front und im Schützengraben in diesem Heimatblatt weggelassen.

Die Originaltexte der Autobiographie von Karl Blanz wurden nicht verändert, sie wurden aber an die neue Rechtschreibung angepasst. Kommentare und Erläuterungen sind in kleinerer Schrift eingefügt. Einige Fotos bzw. Bilder sind Eigentum der Familie von Karl Blanz. Fotos ohne Angabe stammen aus dem Archiv des Weilimdorfer Heimatkreises e.V. Alle Texte, Bilder und Fotos wurden digital bearbeitet. Berichte von Zeitzeugen lieferten zusätzlich wertvolle Informationen.

Als Ergänzung zu diesem Heimatblatt gibt die Ausstellung auf dem Dachboden des sanierten alten Rathauses Einblicke in das „bäuerliche Leben um etwa 1900“ und im Dachstock des Alten Pfarrhauses erfährt man einiges über den Wandel des Dorfes in den 20er und 30er Jahren. Der Luftschutzkeller und die Arrestzellen im Alten Rathaus sind ebenfalls einen Besuch wert! Weitere Informationen (auch zu Führungen) bei Edeltraud John, 1.Vorsitzende, Grundstr. 11, 70499 Stuttgart, Tel. 886905 oder edel.john@t-online.de.

Das neue Heimatblatt ( Nr.48 ) wird in den nächsten Tagen an die Mitglieder des Heimatkreises verteilt und ist in Kürze auch bei Zeitungen Held-Halimergin im Einkaufszentrum des Löwen-Markt gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 2,- Euro erhältlich.

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