Bild: Auch in Stuttgart wird auf immer mehr Dächern Solarstrom erzeugt, so wie hier im neuen Olga-Areal. © Stuttgart Netze GmbH.

Photovoltaik-Pflicht: Stuttgart Netze gibt in Erklärfilm nützliche Tipps

(SWS) Eine regenerative Energieversorgung wird in Zeiten wie diesen immer wichtiger. Durch die schrittweise Einführung einer Photovoltaikpflicht in Baden-Württemberg wird auch in der Landeshauptstadt in den kommenden Jahren auf immer mehr Dächern Solarenergie erzeugt.

Als Betreiber des Stuttgarter Stromnetzes ist das auch für die Stadtwerke-Tochter Stuttgart Netze ein wichtiges Thema. In einem neuen Erklärfilm gibt das Unternehmen Tipps, auf was bei Installation und Anmeldung einer Photovoltaikanlage zu achten ist.

Ende 2021 speisten fast 4.000 Photovoltaikanlagen Strom ins Stuttgarter Netz ein. Für 2021 führte das zu einem Jahresertrag von rund 49.000 Megawattstunden. Das deckt rein rechnerisch den Strombedarf von mehr als 12.300 Haushalten ab. Im vergangenen Jahr konnten so durch Photovoltaikanlagen in Stuttgart rund 15.280 Tonnen CO2 eingespart werden. „Die dezentrale Erzeugung von Strom wird auch in einer durch Industrie und Gewerbe geprägten Stadt wie Stuttgart immer wichtiger“, sagt Arvid Blume, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stuttgart Netze. Deshalb ist es dem Unternehmen ein großes Anliegen, auch die dafür notwendige Netzinfrastruktur auf diese neue Herausforderung vorzubereiten. „Wir investieren jedes Jahr einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag, um das Netz fit für die Aufgaben der Zukunft zu machen. Dazu gehört neben Photovoltaik natürlich auch die Elektromobilität“, sagt Blume.

Ab 1. Mai 2022 schreibt der Gesetzgeber in Baden-Württemberg und damit auch in Stuttgart eine Pflicht für Photovoltaikanlagen auf neuen Wohngebäuden vor. Ab 1. Januar 2023 ist das auch bei der Dachsanierung von Altbauten vorgeschrieben. Die Stuttgart Netze geht deshalb auch in der Landeshauptstadt von einem starken Zuwachs an PV-Anlagen aus. Experten wie den Stadtwerken vor Ort, also den Stadtwerken Stuttgart, Energieberatern oder dem örtlichen Handwerk wird die Arbeit daher in den nächsten Jahren nicht ausgehen.

Um bei dieser Fragestellung zu unterstützen, hat die Stuttgart Netze einen Erklärfilm produziert. Dieser veranschaulicht auf einfache Art und Weise, wie die Interessenten vorgehen müssen, wenn sie eine PV-Anlage ans öffentliche Netz anschließen wollen.

„Eine Photovoltaikanlage sorgt potenziell für ‚Gegenverkehr‘ im Stromnetz. Deshalb müssen wir bei jeder Anfrage die genaue Anschlusssituation beurteilen. Dabei müssen wir auch wissen, ob der Strom überwiegend selbst verbraucht, nur eingespeist oder auch gespeichert werden soll“, erklärt Harald Hauser, technischer Geschäftsführer der Stuttgart Netze. Er empfiehlt allen interessierten Eigentümern, frühzeitig den Elektrofachbetrieb ihres Vertrauens mit einzubeziehen. „Durch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach schont man auf lange Sicht nicht nur den eigenen Geldbeutel – man leistet auch einen wichtigen Beitrag für den Klimaschutz und die Energiewende in Stuttgart“, sagt Harald Hauser.

Den neuen Erklärfilm zum Thema Photovoltaik sowie viele weitere interessante Infos rund ums Thema PV gibt es unter www.stuttgart-netze.de/pv.

Bild: Auch in Stuttgart wird auf immer mehr Dächern Solarstrom erzeugt, so wie hier im neuen Olga-Areal. © Stuttgart Netze GmbH.

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