Rainer Wieland MdEP a.D. sprach beim Sudetendeutschen Nachmittag über „Stuttgart 21“

Foto (Helmut Heisig): Zu Gast bei den Sudetendeutschen: Der Vorsitzende des Verbands Region Stuttgart, Rainer Wieland MdEP a.D. Links Obfrau Waltraud Illner.

(HH) „Die Neuordnung des Stuttgarter Eisenbahnknotens mit dem Verkehrs- und Städtebauprojekt „Stuttgart 21“ ist enorm wichtig für die weitere Entwicklung der Region und von Baden-Württemberg“, so der Verbandsvorsitzende der Region Stuttgart Rainer Wieland MdEP a.D. bei einem Vortrag bei der Sudetendeutschen Landsmannschaft.

Obfrau Waltraud Illner konnte dazu im „Haus der Begegnung“ in Stuttgart-Giebel wieder eine große Anzahl an Besuchern begrüßen. Der ehemalige CDU-Europaabgeordnete, der seit 1994 der Regionalversammlung Stuttgart angehört und 2025 zum Vorsitzenden des Verbands Region Stuttgart gewählt wurde, machte deutlich, dass mit dem Projekt „Stuttgart 21“ die Anbindung von Stuttgart an die „Magistrale von Europa“, eine Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitstrasse zwischen Paris und Bratislava, verwirklicht werden soll.

Rainer Wieland schilderte den zahlreichen Besuchern der Veranstaltung aber auch die Entstehung und den Aufbau des Regionalverbandes Stuttgart und erläuterte die Zuständigkeiten und Aufgaben des Verbandes. So sei der Regionalverband Stuttgart der größte von insgesamt 12 Regionalverbänden in Baden-Württemberg. Neben der Wirtschaftsförderung und dem Tourismus, gehöre vor allem der Planungsbereich und der regional bedeutsame Öffentliche Nahverkehr zu den Aufgaben des Regionalverbandes Stuttgart. Dabei spiele vor allem die Trägerschaft für die S-Bahn Stuttgart eine große Rolle, gelte es doch den S-Bahnverkehr in der Region weiterzuentwickeln und auf die neueste Technik umzustellen. Dazu zähle auch die S-Bahnstammstrecke Stuttgart zu verdichten und die S-Bahnstrecken ETCS (European Train Control System) fähig zu machen, d.h. mit einem Zugbeeinflussungssystem auszustatten, um einen sicheren Zugverkehr auch bei hoher Verkehrsdichte und hohen Geschwindigkeiten zu gewährleisten. Langfristig soll dazu auch das Autonome Fahren eingeführt werden.

Der Verbandsvorsitzende wies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutsamkeit des Stuttgarter Flughafens und des dort entstehenden Fernbahnhofes am Flughafen hin, der die Fahrzeiten zum Flughafen verkürzen wird und mit dem entstehenden „Pfaffensteigtunnel“ die Anbindung der Gäubahn zwischen der Schweizer Grenze und dem Flughafen Stuttgart attraktiver werden lässt.

Der Ludwigsburger Regionalrat ließ zum Abschluss seines Vortrages wissen, dass er sich eine S-Bahnstrecke von Heimerdingen über Feuerbach nach Vaihingen vorstellen könnte, doch dieses Vorhaben im Augenblick noch mehr ein Wunschgedanke sei.

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