(ARO) Für kurzfristige Aufregung sorgten am Freitagmorgen zwei Löschzüge der Feuerwehr vor dem Polizeiposten Weilimdorf in der Glemsgaustraße.
Um kurz vor 9 Uhr nahmen die Beamten des Polizeipostens Rauchgeruch im Gebäude wahr, konnten aber nicht keine Ursache dafür ausmachen. Folgerichtig informierten sie daher die Feuerwehr.
Die Integrierte Leitstelle Stuttgart alarmierte daraufhin den Löschzug der Berufsfeuerwehr aus Feuerbach und die Freiwillige Feuerwehr Weilimdorf mit dem Alarmstichwort „Brand 3“.
Parallel dazu informierten die Polizeibeamten des Postens die anderen Personen im Gebäude, die sich daraufhin ins Freie begaben.
Vom ersteintreffenden Hilfeleistungslöschfahrzeug der Weilimdorfer Wehr gingen der Gruppenführer und der Angriffstrupp zur Erkundung in die Räume des Polizeipostens vor.
Gemeinsam mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr wurde in den Räumlichkeiten der Polizei penibel nach einem eventuellen Brandherd geforscht.
Doch trotz intensiver Suche konnte weder Rauch noch Feuer gefunden werden.
Die Vermutung liegt nahe, dass unter Umständen die derzeitige Wetterlage für den Rauchgeruch ursächlich war.
Bei einer Inversionswetterlage kann es vorkommen, dass der aus Kaminen austretende Rauch niedergedrückt wird.
Die dadurch entstehende Geruchsbelästigung kann dabei so stark werden, dass man von einem Schadensfeuer in unmittelbarer Nähe ausgeht.
Die Feuerwehr beendete daher den Einsatz ohne weitere Tätigkeit und übergab die (vermeintliche) Einsatzstelle wieder an die Kollegen der Polizei.
Bilder: Andreas Rometsch




