die Glemsgaustraße in Weilimdorf "von oben", Foto © CARTOgrafik GOEDE

Stadtteilzentren konkret: Neues Möbilierungskonzept für die Glemsgaustraße vorgestellt

(RED) Sie ist mit eine der “ältesten” Straßen in Weilimdorf: Die Glemsgaustraße. Entlang dieses Straßenzuges befindet sich u.a. das “historische Ensemble” mit der Oswaldkirche, auch ist sie die alte Einkaufsstraße des alten Ortskern.

Glemsgaustraße Weilimdorf, Foto GOEDEObwohl sich hier längst nicht mehr die B295 “durchquält” wie vor dem Bau der Umgehungsstraße, ist sie neben dem Löwen-Markt, Löwen-Platz und der Pforzheimer Straße immer noch eine gut besuchte Einkaufsstraße, befinden sich doch neben der Metzgerei und Bäckerei Sauter u.a. auch namhafte Einzelhandelsgeschäfte wie die spielART, die Babywelt , ein Juwelier, ein Tiernahrungsanbieter, die Firma Heimkinoraum, das Fahrradfachgeschäft extrabike, und viele weitere Einzelunternehmer, ebenso auch Kneipen, Gaststätten – und der Polizeiposten Weilimdorf.

Maik Bußkamp vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart im BB WeilimdorfDie Gestaltung des Straßenzuges ist jedoch “in die Jahre” gekommen, weshalb im Rahmen des Förderprogramms “Stadtteilzentren konkret” die Glemsgaustraße eine optische “Aufmöbilierung” erhalten soll. Maik Bußkamp vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Stuttgart stellte nun die ersten Planungen und Ideen aus seinem Referat dem Bezirksbeirat Weilimdorf am Mittwochabend, 26. Januar 2022, vor.

Im Abschnitt zwischen spielART und Bäckerei sehen die Planungen nun vor, einzelne Sitzbänke zu platzieren, ebenso Fahrradanlehnbügel. “Es ist wegen der Parkplätze und der Straßenbreite leider hier wenig Spielraum”, so Bußkamp zu den doch recht sparsamen Optionen in diesem Bereich.

Im weiter folgenden Abschnitt “unter der Kirche” hingegen sollen die bestehenden Drahtgitterbänke durch moderne Sitzbänke ausgetauscht werden, das wuchtige Grün reduziert – und wenn sich ein Betreuer findet auch ein “Bücherschrank” (wie er bereits im Giebel existierend, weilimdorf.de berichtete) eingerichtet werden. Die Aufgangsrampe vor der Oswaldkirche ist nicht eindeutig bestimmbar, was die Eigentumsverhältnisse angeht – auch dieser Bereich soll nach Möglichkeit in die Neugestaltung mit aufgenommen wwrden.

Im dritten Abschnitt rund um den Hörnleshasenbrunnen soll das wilde Parken auf den Freiflächen unterbunden werden, neue Bäume gesetzt, die Betonpflanzkübel durch Bäume ersetzt werden. Zudem soll rund um einen Baum am Brunnen eine Rundbank aufgestellt werden.

Die grün lackierten Straßenleuchten, an denen die grüne Farbe vielfach abblättert, sollen neu lackiert werden. Insgesamt sollen 125 Quadratmeter Grünflächen neu gestaltet werden. In der Summe plant die Stadt, so Bußkamp, hier rund 69.000 Euro zu investieren.

Die Bezirksbeiräten merkten an, dass die geplanten Um- und Neugestaltungen auch Folgekosten verursachen (u.a. die Pflege der Grünanlagen), auch sollten dort, wo die Radbügel montiert werden sollen, die Bordsteine abgesenkt werden, um den Wechsel der Radfahrer von der Straße auf den Gehweg zu erleichtern. Ebenso soll die Stadt an die Gastronomen in der Straße herantreten, damit deren Außenmöbilierung ein stimmiges Gesamtbild für die Glemsgaustraße ergibt.

Abschließend nahm der Bezirksbeirat die Präsentation zustimmend zur Kenntnis. Nun wird das Amt die Anmerkungen und Korrekturhinweise der Bezirksbeiräte überprüfen und entsprechend neu in die Planungen mit einbeziehen.

Fotos © Redaktion weilimdorf.de

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