(PM) Weltweit bekannt für seine Automobilindustrie, entwickelt sich der Raum Stuttgart zunehmend auch in anderen Bereichen – die meisten davon technologiegetrieben. Ihnen allen ist eines gemeinsam: fortschrittliche Fertigung und innovative Lösungen, die den Standort Stuttgart auch bei zunehmendem Wettbewerb zukunftsfähig machen.
Zu den vielversprechendsten Branchen der Region – auch für Arbeitssuchende – zählen insbesondere Clean Tech, unter anderem mit Bereichen umweltfreundliche Mobilität sowie erneuerbare Energien und Energieeffizienz, sowie Informationstechnologie, Maschinenbau und Engineering. Wer in diesen Sektoren Fuß fassen möchte, sollte die erforderlichen Qualifikationen oder die Bereitschaft, zu lernen, mitbringen. Darüber hinaus gibt es einige strategische Schritte bei der Jobsuche. Wer diese beachtet, bleibt relevant und kann seine Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung steigern.
Lokale Arbeitgeber legen Wert auf eine klare Darstellung der jeweiligen Qualifikationen, praktischen Erfahrung und Projekterfolge. Relevanz ist die Devise, doch was bedeutet das? Das heißt, dass ein Standardschreiben nicht ausreicht, sondern ganz im Gegenteil: Bewerber sollten sich die Zeit nehmen, jedes Bewerbungsschreiben individuell zu verfassen und auch jeden Lebenslauf an die jeweilige Stelle anzupassen. Wer sich damit schwer tut, kann sich im Internet Hilfe holen. Mit den intelligenten Tools von Jobseeker ist es ein Leichtes, aussagekräftige und optisch ansprechende Bewerbungsunterlagen zu verfassen. Diese hinterlassen durch ihren strukturierten Aufbau Eindruck beim Personaler, bestehen aber auch im digitalen Bewerbungsprozess. Doch das Beste daran: Sie lassen sich einfach und mit nur wenigen Klicks immer wieder aufs Neue anpassen. Dazu ist es allerdings erforderlich, vorerst einmal die gefragten Fähigkeiten zu identifizieren.
Es stellt sich also die Frage: Was möchten florierende Unternehmen im Raum Stuttgart aktuell gerne sehen? Bewerber, die den Umgang mit digitalen Tools beherrschen und darüber hinaus noch programmieren können, haben schon einmal einen Startvorteil. Doch auch Erfahrung im Projektmanagement und die Kenntnis nachhaltiger Technologien erhöhen die Chancen. Je nach Branche, Betrieb oder angestrebter Rolle kommen dann noch ganz spezifische Anforderungen hinzu. Diese lassen sich am besten aus der jeweiligen Stellenausschreibung oder von der Webseite des jeweiligen Betriebs entnehmen.
Ganz allgemein gilt jedoch: Ein solides Fachwissen kombiniert mit praktischer Erfahrung verschafft Bewerbern einen klaren Wettbewerbsvorteil. Allerdings sollte wenig Praxis bei der Jobsuche im Raum Stuttgart weder Hindernis noch Ausrede sein. Gerade in boomenden Märkten gibt es ausreichend Möglichkeiten, Praktika während der Ausbildung zu absolvieren oder eine Werkstudentenstelle zu ergattern. Auch die Mitarbeit an praxisnahen Forschungsprojekten an der Uni oder Hochschule ist wertvoll. Während diese gerade bei Absolventen einen Platz in der Vita verdient, macht sich laufende Weiterbildung auch bei erfahrenen Bewerbern gut. Das gilt vor allem für schnelllebige Bereiche, in denen quasi täglich neue Entwicklungen Einzug halten. Die Rede ist hier unter anderem von Data Analytics, nachhaltigen Technologien oder agilen Projektmethoden. Sie alle fordern einen kontinuierlichen Ausbau der eigenen Qualifikationen – on the job, aber auch in Form von klassischen Schulungen. Die Möglichkeiten dazu sind zahlreich. Zertifizierungen gibt es entweder in Form von Präsenzkursen oder im Rahmen von Online-Programmen. Sie können auch von Jobsuchenden besucht bzw. belegt werden – wer relevant bleiben möchte, sollte sich auf dem Laufenden halten.
Nicht zuletzt können Mentoring-Programme oder lokale Berufsnetzwerke den Einstieg in den Arbeitsmarkt erheblich erleichtern. Sie geben einerseits direkte Einblicke und erhöhen andererseits die Chance, frühzeitig auf interessante Stellen aufmerksam zu werden. Zu guter Letzt ist es zielführend, an Branchenveranstaltungen und Fachmessen teilzunehmen und dort fleißig zu netzwerken. Während der persönliche Kontakt oft ausschlaggebend ist, geht allerdings nichts mehr ohne digitale Präsenz, daher gilt: Ein gut gepflegtes und aussagekräftiges LinkedIn- bzw. Xing-Profil ist mindestens ebenso unerlässlich wie die regelmäßige Sichtung von branchenrelevanten Jobportalen. Beide Portale werden von HR-Profis in der DACH-Region aktiv für die Talentakquise genutzt. Die Wahl der Plattform hängt dabei von der Zielgruppe, Branche und spezifischen Recruiting-Zielen ab. Generell gilt: Internationale Unternehmen, technologieorientierte Firmen und Start-ups setzen verstärkt auf LinkedIn. Das hat damit zu tun, dass die Plattform global ausgerichtet ist und den direkten Kontakt zu Fachkräften weltweit erleichtert. XING ist hingegen ein lokal gut verankertes Netzwerk, das seinen Ursprung in Deutschland hat. Entsprechend setzen klassische mittelständische Unternehmen, der Maschinenbau, die Automobilindustrie oder der Finanz- und Dienstleistungssektor eher auf diese Lösung. Wer das weiß, ist schon einen guten Schritt weiter – vorausgesetzt, das jeweilige Profil ist professionell und auf dem aktuellen Stand.
Im Endeffekt ist es eine Kombination der hier besprochenen Punkte, die ausschlaggebend für den Erfolg ist. Wer die oben genannten Schritte konsequent verfolgt, bleibt selbst ebenso zukunftsfähig wie der Raum Stuttgart und legt den Grundstein für eine langfristig erfolgreiche Karriere in einer der innovativsten Regionen Deutschlands.


