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Sudetendeutsche bereisten die Lüneburger Heide

Eine Gruppe reiselustiger Landsleute der Sudetendeutschen Landsmannschaft aus Weilimdorf, der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge der CDU, der Egerländer Gmoi und der Landsmannschaft aus Ostpreußen, hatte sich auf die Fahrt nach Norddeutschland gemacht.

Eine Gruppe reiselustiger Landsleute der Sudetendeutschen Landsmannschaft aus Weilimdorf, der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge der CDU, der Egerländer Gmoi und der Landsmannschaft aus Ostpreußen, hatte sich auf die Fahrt nach Norddeutschland gemacht.

Ziel der erlebnisreichen Reise, war die Stadt Hitzacker am Rande der Nordheide und im Gebiet der Heidschnucken gelegen. Die Stadt an der Elbe war für die Reisegruppe dann auch Ausgangspunkt zahlreicher Ausflüge. So besuchte die Gruppe den Naturpark Lüneburger Heide, wo die Reisenden von Undeloh aus mit zwei Pferdekutschen die Heide rund um den Wilseder Berg befuhren. Dabei kamen sie auch an blühendem Frauenschuh und hautnah an den Heidschnucken mit ihrem Schäfer vorbei. Beim Wilseder Berg angekommen, besuchte die Gruppe das Heidemuseum und fuhr anschließend nach Lüneburg, um bei einem Spaziergang die bedeutendsten Gebäude der Hansestadt und ihre Geschichte erläutert zu bekommen. Beginnend beim Rathaus aus dem 13.Jahrhundert mit seiner 500 Jahre währenden Um- und Erweiterungsgeschichte, wurden der Reisegruppe die wunderschönen roten Backsteinhäuser gezeigt, wozu auch die die typischen Lüneburger Giebelhäuser zählen. Auch wenn die Reisenden das Ostpreußische Landesmuseum wegen Umbaus nicht besuchen konnten, so versäumten sie nicht, auch den berühmten “Alten Kran” und das “Alte Kaufhaus”, mit dem Wahrzeichen der Wetterfahne in Form eines Ilmenau-Evers auf dem Glockenturm, sich anzusehen. Neben dem Museumsdorf Hösseringen und dem Jagdschloß Iserhatsche, stand auch der Besuch der Rundlingsdörfer im Hannoverschen Wendland auf dem Besuchsprogramm. So ging es durch die Heidelandschaft in den Landkreis Lüchow-Danneberg, um dort einige der Dörfer anzufahren. Bis heute ist eine genaue Erklärung für die Entstehung der Rundlingsdörfer nicht bekannt. Die Hallenhäuser stehen alle giebelseitig zum runden Dorfplatz und wurden vorwiegend von Ackerbauern in dieser fruchtbaren Gegend bewirtschaftet.

Mit einer 2 stündigen sogenannten Dreiländerrundschifffahrt auf der Elbe und einem Abstecher in die ehemalige herzogliche Residenzstadt Celle, ging dann schließlich eine Reise zu Ende, die die Dank der Organisation durch Reiseleiterin und Kreisobfrau Waltraud Illner, wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde.

Text & Foto: Waltraud Illner

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