Toller Budenzauber auf dem Löwen-Markt und dem Löwen-Platz

(tom) Der traditionelle Weil­imdorfer Weihnachtsmarkt hat auch dieses Jahr wieder viele Besucher angelockt. Sie erwartete ein bunter Budenzauber und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.

Der Weilimdorfer Weihnachtsmarkt wird traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst eröffnet. In diesem Jahr übernahmen den Gottesdienst Pfarrer Dr. André Bonet von der Evangelischen Kirchengemeinde und Diakon Andreas Wellner von der katholischen Gesamtkirchengemeinde. Musikalisch umrahmt wurde die Eröffnung wieder vom Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde.

Begrüßt wurden die Gäste der Eröffnung von Pfarrer Bonet, der daran erinnerte, dass Advent Ankunft bedeute, und dass man in der Adventszeit auf die Ankunft Gottes auf unserer Welt warte. Diakon Wellner ging dann kurz auf das Lied „Es kommt ein Schiff geladen“ ein. Das Lied gehe auf das 12. Jahrhundert zurück und stamme von Johannes Tauler. Tauler sei einer der ersten gewesen, der einen persönlichen Glauben propagierte. „Das war damals durchaus gefährlich“, so Wellner. Der anschließenden Impulsandacht lag der Jesaierbrief zugrunde und die Bedeutung des Namen Jesu. Er bedeute Gott rettet und vielleicht sei Gott ja als Kind erschienen, weil Kinder unser Herz berühren. „Nutzen wir den Advent, um uns auf die Ankunft Jesu in uns vorzubereiten.“ Zum Schluss wünschten die Geistlichen allen eine schöne Adventszeit und natürlich auch einen schönen Weilimdorfer Weihnachtsmarkt.

Bezirksvorsteher Julian Schahl eröffnete den Weihnachtsmarkt mit einem herzlichen Dank an den Posaunenchor und die beiden Pfarrer sowie an die Organisatoren und die Teilnehmenden. „Auch dieses Jahr ist der Weilemer Weihnachtsmarkt bis auf den letzten Platz ausgebucht und er bietet auch wieder ein vielfältiges Programm.“, stellte er fest. Schön sei, dass wieder so viele Besucher zur Eröffnung gekommen sind. Unter den Gästen weilten die ehemalige Stellvertreterin von Schahl, Erika Rosenitsch, sowie einige Gemeinderäte und Bezirksbeiräte. Einen besonderen Dank sprach Schahl den Vorständen von„ Selbständige für Weilimdorf” und ihren Ehepartnerinnen – Susanne und Eckhardt Binder, Andrea und Stefan Wiertzema, Petra und Ralf Futterknecht sowie Ulrike und Stephan Gier – für die Organisation des Marktes aus. Ihnen allen gebühre ein großes Lob für ihr Engagement und ihren unermüdlichen Einsatz für den Weilimdorfer Weihnachtsmarkt. Das gelte natürlich auch für die vielen Helferinnen und Helfer an den Marktständen. „Ohne Euch wäre das so alles nicht möglich.“ Bevor Schahl das Mikrofon an den Vorsitzenden von „Selbständige für Weilimdorf”, Eckhardt Binder, weiterleitete, trug er – ganz gemäß der langjährigen Tradition – zur Weihnachtsmarkteröffnung ein selbst verfasstes Gedicht vor und wünschte allen eines schönen Weihnachtsmarktbesuch sowie eine besinnliche Adventszeit.

Auch der Vorsitzende von „Selbständige für Weilimdorf”, Eckhardt Binder bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die den Weihnachtsmarkt wieder organisiert und aufgebaut haben sowie den Vereinen, Gruppen und Organisationen, die sich mit Essens- und Verkaufsständen am Weilimdorfer Weihnachtsmarkt beteiligen, und auch bei allen – die beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes auf dem Löwen-Platz tatkräftig mit angepackt hatten – Frieder Büttner von der Firma Reinhold Holzbau, Richardt Veith von Veith Landschaftsbau, der wieder mit seinem Bagger vor Ort war, Stefan, Mirco und Andrea Wiertzema von der Firma Wiertzema Sanitär. Hier erwähnte er insbesondere Mirko Wiertzema, Kevin Oberger, Simon Holst, Oliver Gentner und Paul Hetteger, die die Beleuchtung angebracht hatten. Ein Dankeschön sprach er auch Ralf Futterknecht für die Planung des Marktes aus, bei der er dieses Jahr von Isabell Wirtzema unterstützt wurde. Ein Dank ging auch an die weiteren Mitglieder der Familie Wirtzema, an Frieder Büttner, Uwe Albrecht von Albrecht Bausanierung Uwe Ammann von Ammann Stuckateure, Pierre Rudolph und Ben Futterknecht von der Firma Eldi Elektrotechnik sowie an die Weilimdorfer Feuerwehr für den Transport und das Aufstellen der Hütten, Stephan Gier, der sich um die finanziellen Dinge kümmere und „unseren Frauen, die im Hintergrund arbeiten und uns Aufgaben abnehmen, wie das Schmücken der Hütten und vieles mehr.“ Und Binder dankte auch allen anderen, die beim Aufbau und an den Marktständen tatkräftig mit anpacken. Besonders freue ihn, dass die nächste Generation bei der Organisation und dem Aufbau des Marktes tatkräftig unterstützt habe. Dieser Hilfe sei es zu verdanken, dass die Hütten innerhalb von 2,5 Stunden aufgebaut waren. „Ich hoffe das geht weiter so.“ Last but not least bedankte sich Binder auch beim Bezirksbeirat, der für den Baum und den Markt wieder Zuschüsse bewilligt hat. „Wir machen das alles ehrenamtlich und gerne. Und wir würden uns freuen, wenn uns die Stadt und der Bezirksbeirat auch zukünftig unterstützen.”

Zum Schluss gab es auch von Binder ein Gedicht zur Weihnachtszeit mit dem Titel „Wir schenken uns nichts! Oder?” von Horst Winkler, das zeigt – „Weihnachten so ganz ohne Geschenke geht eigentlich nicht“.

Direkt im Anschluss an die Eröffnung startete dann das Bühnenprogramm mit weihnachtlichen Liedern und natürlich war auch wieder Flanieren über den Markt mit seinem Angebot an kunsthandwerklichen und selbst gebastelten Waren angesagt. An vielen Ständen war auch für ein abwechslungsreiches Essen- und Getränkeangebot gesorgt, zu dem natürlich auch heiße Maronen, Glühwein oder Punsch gehörten. Die kleinen Gäste konnten sich bei einer Rundfahrt mir der Malu-Bahn vergnügen.

Wer den Budenzauber verpasst hat, sollte sich das Datum des Weilimdorfer Weihnachtsmarktes im nächsten Jahr notieren. Der findet – wie immer – am ersten Adventswochenende – 28. und 29. November 2026 – statt. Ein Besuch lohnt auf jeden Fall.

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