(PM) Stuttgart verkörpert wie nur wenige Städte die Synthese aus wirtschaftlich dynamischem Leben und gewachsenen Traditionen, wie sie sich noch heute in den Stadtteilen verkörpert.
Hier bei uns in Weilimdorf treffen sich beides: ein gesundes Stadtleben und eine gepflegte Sonntagskultur. Gottesdienste, Taufen, Konzerte, Gemeindefeste bestimmen auch heute noch unser gesellschaftliches Leben. Dabei fragt sich nicht nur, welcher Anlass gebietet, sondern auch, wie man sich anlässlich dieses Anlasses kleidet. Die Kleidung bringt Respekt, Zugehörigkeit und Bildung zum Ausdruck.
Sonntagskultur in Stuttgart: Zwischen Tradition und Moderne
Wenn man die Wandlung des Erscheinungsbildes der Kirchenbesucher über die letzten drei Jahrzehnte hinweg verfolgt, so wird man feststellen, dass man sich — bei aller Anpassung an die Mode — einer gewissen Grundhaltung nicht entziehen kann. Wer die Kirchen betritt, betritt einen Raum mit Bedeutung, einen Raum von (auch) religiösem Charakter. Er zeigt durch sein äußeres Auftreten, dass ihm auch Gemeinde, Ritual und Ort etwas wert sind.
In Stadtteilen wie Weilimdorf, wo der Nachbar dem Nachbarn noch etwas wert ist, wo Gemeindestrukturen noch etwas zu sagen haben, wo man einander noch kennt, wird dies besonders deutlich. Hier reicht die Palette von dem klassischen Gottesdienst bis zur musikalischen Abendunterhaltung, bis zum ökumenischen Gemeindefest mit seiner zwanglosen Note. Ein ordentliches, zurückhaltendes Äußeres soll ein Zeichen von Respekt sein. Zu den Farben, zu den geputzten Schuhen und zur Gesamterscheinung gehören die kleinen Einzelheiten.
Details, die oft unterschätzt werden
Hier wie dort wird oft übersehen, dass besonders in der kalten Jahreszeit die dazugehörigen Begleitartikel von Wichtigkeit sind. Strümpfe oder Socken gehören dazu — eben solche, die nicht auffallen und die gut und ordentlich verarbeitet sind, mit denen aber ein Gesamteindruck ohne weiteres erzielt werden kann. Zu kirchlichen oder feierlichen Anlässen sind ja meistens einfache Formen zu empfehlen. Wenn man die Strümpfe und Socken für den Kirchenbesuch anzieht, sind in ihrer Farbe und Ausführung nach den besten Mustern des alten europäischen Stils auszuwählen.
Es handelt sich hier bei weitem nicht um modische Kapriolen, es handelt sich zunächst darum, dass überhaupt eine Übereinstimmung von Farben und eine Harmonie der Stoffe vorliegt. Zu den besten Strümpfen gehören feine Baumwollstoffe oder Mischgewebe, die bequem und angenehm zu tragen sind, ohne im geringsten aufdringlich zu wirken. Bei langen Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen wird ja auch praktische Bequemlichkeit immer mitspielen müssen.
Den eigenen Stil im täglichen Leben zwischen Stadt und Stadtteil
In Stuttgart lebt man heute einen Kontrast. Das Leben in der Stadt selbst mit seinen modernen Geschäftshäusern und kulturellen Einrichtungen steht in einem schönen Gegensatz zum Leben im Stadtteil, in dem die Wohnqualität und die Nachbarschaft die entscheidende Rolle spielen. Das hat auch seine Wirkung auf den Kleidungsstil. Die Termine im Berufsleben zwingen oft zur größeren Form. In der Freizeit und im Vereinsleben gibt man sich entspannter.
Der Übergang vom einen in den anderen Bereich ist ein fließender. Wer am Vormittag einen Gottesdienst besucht und dann mit am Stadtgeschehen teilnimmt, der ist zur vielseitigen Kombination eingeladen. Ein gutes, klassisches Sakko oder ein schlichtes Kleid sind mit allen unauffälligen Accessoires kombinierbar. Nur muss der Gesamteindruck stimmen.
Stil im Kleidung bedeutet also nicht, äußere Gesetze befolgen zu müssen, sondern sich zu dem jeweiligen Anlass und der Umgebung zu verhalten wissen.
Bewusstsein für Anlass und Umgebung
Kirchlicher Feiertag, Hochzeit, Taufe haben einen anderen Charakter als Stadtfest oder Markt. Das sollte auch im gewählten Outfit zur Geltung kommen.
In Weilimdorf ist man sehr auf das Gemeinschaftsgefühl bedacht. Das Leben in der Gemeinschaft prägt auch die Ansprüche an den guten Stil. Man zeigt sich durch die Kleidung dem landsmannschaftlichen Brauch verbunden, zeigt sich den Menschen hier gegenüber mit einem gewissen Respekt und bleibt dabei nicht ohne alle persönlichen Akzente.
Stuttgarts Stadtteile verbinden modernes Leben mit tiefen Wurzeln christlichen und deutschen Kulturgutes. Gerade im kirchlichen und gemeinschaftlichen Bereich kommt es darauf an, dass man sich dem Anlass entsprechend gestaltet. Kleine Akzente genügen, um das Gesamtbild stimmig zu machen. Es kommt nicht auf Übertreibung an, sondern auf Zurückhaltung, auf Qualität und das Gefühl für den Anlass.


