Es grünt so grün…zwischen all dem Müll und Abfall

(rom) Mit diesem abgewandelten Liedtext lässt sich die Situation beschreiben, die die Kinder der Maria Montessori Grundschule vorfanden, als sie mit ihren Betreuern eine Putzaktion durchführten.

Let’s Putz statt Let It Be

(ARO) Nach diesem Motto handelten Sabine Schaible-Friedel und Monika Schneiders, beide Einwohnerinnen des Weilimdorfer Stadtteils Hausen.

Kein Waldspaziergang trotz – bzw. wegen “Bombenwetter”

(ARO) Auf ihren gewohnten sonntäglichen Waldspaziergang im Seewald mussten am Morgen des 28. März 2021 zahlreiche Bewohner von Korntal-Münchingen und Neuwirtshaus verzichten.

Feuerwehreinsatz am Solitude-Gymnasium

(ARO) Für einen Aufmarsch von vier Einsatzfahrzeugen der Stuttgarter Berufsfeuerwehr sorgte am Mittwoch, 10. März 2020, ein unbekannter Geruch im Solitude-Gymnasium im Wolfbusch.

Hoher Sachschaden und Verkehrsbehinderungen durch Vorfahrtsverletzung

(ARO) Einen Sachschaden von rund 10.000 Euro und zwei verletzte Fahrzeuglenker forderte ein Verkehrsunfall am Freitag, dem 16.10.2020, im Weilimdorfer Industriegebiet.

Gegen 10:00 Uhr kam es, nach Angaben der Polizei auf Grund einer Vorfahrtsverletzung, im Kreuzungsbereich Turbinen- / Generatorstraße zum Zusammenstoß zweier Pkw. Durch den Aufprall erlitten die Fahrer der verunfallten Fahrzeuge Verletzungen. Beide Personen wurden daher zur weiteren Versorgung vom Rettungsdienst Stuttgart in Krankenhäuser verbracht. Nach erfolgter Unfallaufnahme durch den Verkehrsunfalldienst der Stuttgarter Polizei wurde einer der Pkw durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert, das andere Fahrzeug blieb fahrbereit.

Da die Turbinenstraße zurzeit nicht nur Zufahrtsstraße zu einigen Speditionen ist, sondern auch als Umleitungsstrecke nach Korntal dient, kam es bis zur Räumung der Unfallstelle gegen 11 Uhr zu Verkehrsbehinderungen.

Fotos: Andreas Rometsch

Geisterrad im Giebel

(ARO) Seit Freitag, dem 9. Oktober 2020, steht an einem Beleuchtungsmast an der Kreuzung Engelberg-/Rappachstraße ein komplett weiß lackiertes Fahrrad. Das Fahrrad, ein sogenanntes Geisterrad, auch Ghost Bike genannt, ist sowohl Mahnmal als auch Erinnerung.

Erinnern soll das Ghost Bike an einen 72-jährigen Radfahrer, der am 8.9.2020 bei einem Unfall mit einem Pkw schwer verletzt wurde und diesen Verletzungen leider am 16.9.2020 in einem Krankenhaus erlag. Der Verstorbene war damit der dritte tödlich verunglückte Radfahrer dieses Jahr in Stuttgart, weilimdorf.de berichtete.

Mahnen soll das Geisterrad zum einen alle Verkehrsteilnehmer gegenseitig aufeinander Rücksicht zu nehmen, aber auch die Stadt, dass sie gefährliche Kreuzungen wie diese entschärft und für ein gefahrloses Miteinander im Verkehr sorgt. Ghost Bikes kommen, wie der Name schon vermuten lässt, aus den USA, dort gibt es diese Mahnmale seit etwa 20 Jahren. In Deutschland wurde das erste Geisterrad 2009 in Berlin durch den ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) aufgestellt.

Die Trauerfahrt für den tödlich verunglückten Fahrradfahrer im Giebel wurde von der Initiative Zweirat Stuttgart organisiert, ein Zusammenschluss Stuttgarter Radfahrer, die unter anderem für die Verbesserung der Sicherheit von Velofahrern im Straßenverkehr eintreten.

Die im Stuttgarter Westen gestartete Trauerfahrt führte über die Innenstadt und Feuerbach an die Kreuzung Rappach- / Engelbergstraße. Michael Zöllner, Mitglied von Zweirat Stuttgart, gedachte in einer Gedenkrede dem tödlich Verunglückten und erinnerte daran, dass Radfahrer gleichberechtigte Verkehrsteilnehmer sind, dies aber so von Auto- und Motorradfahrern oft nicht wahrgenommen wird. Neben seinem Appell für ein respektvolles Miteinander im Straßenverkehr richtete er seine Worte auch an die Verantwortlichen der Stadt, die Straßen und Kreuzungen für Radfahrer sicherer zu gestalten.

Das Geisterrad wird bis auf weiteres an dieser Stelle verbleiben, um an den Verstorbenen zu erinnern und auf die Gefahren des Straßenverkehrs hinzuweisen.

Fotos: Andreas Rometsch

Mini-Van verlor Kraftstoff – Feuerwehr verhinderte größeren Umweltschaden

(AR) Am Mittwoch Vormittag, den 30.9.2020, befanden sich zwei Angehörige der Weilimdorfer Feuerwehr mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug HLF 20 im Ortsgebiet auf Fahrerschulung. Gegen 10:45 Uhr hörten sie am Funk, wie der Gerätewagen-Umweltschutz der Berufsfeuerwehr zu einem Ölunfall in der Gerlinger Straße alarmiert wurde.

Da sie sich in der Nähe der Einsatzstelle befanden und das Umweltschutzfahrzeug einen deutlich weiteren Anfahrtsweg hatte, boten sie der Integrierten Leitstelle Stuttgart ihre Hilfe an. Dieses Angebot wurde sogleich angenommen und das HLF fuhr zum Einsatzort oberhalb der Flachter Kreuzung. Beim Eintreffen fanden die Angehörigen der Weilemer Wehr einen Mini-Van vor, der auf Grund eines technischen Defekts Kraftstoff verlor. Da die Gefahr bestand, dass das auslaufende Benzin in die Kanalisation und die angrenzende Wiese läuft, streute die Besatzung den betroffenen Bereich mit Ölbindemittel ab. Der wenig später eintreffende Gerätewagen-Umweltschutz konnte seine Tätigkeit dadurch darauf beschränken, das verbrauchte Bindemittel durch seine Vorräte wieder aufzufüllen.

Durch das schnelle Eingreifen der Weilimdorfer Feuerwehr, deren Angehörige sich in ihrer Freizeit fortbildeten, konnte so ein größerer Umweltschaden verhindert werden. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Fahrerschulung fortgesetzt.

Weitere Infos finden sich auf der Webseite der Feuerwehr Weilimdorf.

_Fotos: Andreas Rometsch

Feuerwehr erhält Unterstützung durch Baukran beim Gartenhüttenbrand

(FWS/ARO/ots) Am Donnerstag, dem 2.7.2020, gingen gegen 13:50 Uhr in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Stuttgart zahlreiche Notrufe aus den Bereichen Hausen und Ditzingen ein. Die Anrufer meldeten über den europaweiten Notruf 112 ein brennendes Gartenhaus im Gewann Steinröhre, auf Höhe der dortigen Maria Montessori Grundschule.

Umgehend alarmierte daher die Leitstelle von der zuständigen Feuerwache 4 in Feuerbach den Leitungsdienst und zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge mit jeweils 2000 Liter Wasser an Bord. Die Anfahrt der Einsatzkräfte konnte ab der Flachter Kreuzung auf Sicht erfolgen, da über dem Gewann Steinröhre inzwischen eine dichte schwarze Rauchwolke zu sehen war. Beim Eintreffen der Löschfahrzeuge stand eine größere Gartenhütte im Vollbrand, der Einsatzleiter wurde von Passanten darauf aufmerksam gemacht, dass sich im brennenden Gebäude vermutlich Gasflaschen befänden. Auf Grund dieser Lage wurden sofort, unter gebührender Vorsicht, zwei Löschrohre zur Brandbekämpfung vorgenommen. Zeitgleich sperrten Kräfte der Landespolizei die Einsatzstelle weiträumig ab, in der angrenzenden Grundschule wurden einzelne Klassenräume vorsorglich geräumt.

Der rasch vorgetragene Löschangriff zeigte schnell Wirkung, sodass die Flammen innerhalb kurzer Zeit gelöscht waren. Bei den sich anschließenden Nachlöscharbeiten wurden durch die eingesetzten Trupps vier Gasflaschen aus dem zerstörten Gartenhaus geborgen. Gasflaschen, die einer Hitzebeaufschlagung ausgesetzt waren, müssen längere Zeit gekühlt werden. Um diese Kühlung über einen längeren Zeitraum gewährleisten zu können, wurden die Beschäftigten auf der benachbarten Baustelle der Grundschule um Hilfe gebeten. Diese stellten dankenswerterweise sofort eine kleine Schuttmulde zur Verfügung, die sie mittels des Gittermastkranes der Baustelle auf dem angrenzenden Feldweg absetzten. Glücklicherweise ergab allerdings inzwischen die Erkundung, dass die vier Gasflaschen ihren Inhalt schon während des Brandes abgeblasen hatten, sodass von den Druckbehältern keine Gefahr mehr ausging. Daher konnte die Mulde wieder auf die Baustelle umgesetzt werden, verbunden mit dem Dank des Einsatzleiters für die schnelle und unbürokratische Unterstützung.

Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben und die Tanks der beiden Löschfahrzeuge am nächsten Hydranten wieder befüllt.

Es entstand ein Sachschaden von geschätzten 15.000 Euro, Menschen waren nicht gefährdet. Die Brandursache ist bislang unklar, die Kriminalpolizei ermittelt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 mit den Beamtinnen und Beamten der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.

_Fotos: Andreas Rometsch

Rauchmelder retten Leben…und verhindern Sachschäden

(ARO) Am Sonntag, dem 28.6.2020, alarmierten aufmerksame Anwohner im Weilimdorfer Stadtteil Hausen gegen 17:30 Uhr über den europaweiten Notruf 112 die Stuttgarter Feuerwehr.

Grund für den Notruf war ein deutlich hörbarer Heimrauchmelder im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses im Hausenring, auch war Rauchgeruch aus einem gekippten Fenster wahrnehmbar. Der eintreffende Löschzug der Berufsfeuerwache 4 Feuerbach verschaffte sich, nachdem auf das Klingeln an der Wohnungstür keine Reaktion erfolgte, mit Spezialwerkzeug über das auf Kipp stehende Fenster Zugang zu der Wohneinheit. Da nach dem Öffnen des Fensters deutlich Rauch austrat, stieg ein Trupp unter Atemschutz in die Wohnung ein und machte sich auf die Suche nach dem Brandherd. Dieser konnte schnell in der Küche ausfindig gemacht werden, dort befand sich eine Pfanne auf einer eingeschalteten Herdplatte. Glücklicherweise beschränkte sich der „Brand“ auf die Pfanne selbst, diese wurde ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Parallel dazu wurde ein Hochleistungslüfter in Stellung gebracht und mit diesem der giftige Rauch aus der Wohnung gedrückt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die inzwischen eingetroffene Bewohnerin übergeben.

Auf Grund des installierten (und funktionsfähigen!) Heimrauchmelder und aufmerksamer Nachbarn, konnte so ein schadensträchtiger Küchenbrand und eine damit einhergehende Gefährdung der übrigen Hausbewohner schon in der Entstehungsphase verhindert werden.

Alle wichtigen Informationen zum Thema Heimrauchmelder findet man unter: https://www.rauchmelder-lebensretter.de/

Ein 15 Jahre altes Provisorium hat (bald) ein Ende

(ARO) Im Stadtbezirk Weilimdorf gibt es, außer dem Kreisverkehr Solitudestraße, noch ein weiteres großes Bauprojekt der öffentlichen Hand: Am äußersten nord-westlichen Rand von Weilimdorf, in Hausen, begannen Mitte April die Bauarbeiten für den Erweiterungsbau der Maria Montessori Grundschule Hausen, kurz MMGH.

Die Hausener Grundschule mit rund 180 Kindern ist seit 2015 eine Ganztagesschule. Der Unterricht und die Betreuung fanden bisher im Schulgebäude und einem, im Jahr 2005 errichteten, Pavillon in Containerbauweise statt Die Einführung des Ganztageskonzeptes verschärfte das eh schon vorhandene Platzproblem noch mehr, sodass sich die Stadt Stuttgart dazu entschloss das bestehende Schulgebäude zu erweitern und den, schon 2005 nur als Provisorium gedachten, Container-Pavillon abzureißen. Da die Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebs stattfinden, war es allerdings notwendig, für das alte Provisorium zuerst eine neue, temporäre, Behelfslösung zu schaffen. Aus diesem Grund wurde auf einer Freifläche zwischen Turnhalle und Jugendhaus ein neuer Container-Pavillon errichtet. Im Anschluss wurde der alte Bau mit Hilfe eines Autokrans abgetragen und die Container mittels Tieflader abtransportiert. Die Überlegung, die alten Container an den neuen Standort umzusetzen, wurde aus wirtschaftlichen Gründen fallen gelassen.

Im neuen Pavillon finden, wie im bisherigen alten Bau auch, rund 70 Grundschüler Platz. Neben mehreren Klassen-/ Betreuungsräumen und einem Speisesaal sind ein Raum für die Pädagogen und sanitäre Anlagen vorhanden. Diese neue Interimslösung hat eine Genehmigung für die nächsten 36 Monate, bis dahin wird der Erweiterungsbau des Schulgebäudes soweit fortgeschritten sein, sodass auch dieses Provisorium ein (endgültiges) Ende haben wird. Der komplette Umbau der Maria Montessori Grundschule Hausen wird im Sommer 2023 beendet sein. Die Kinder und Lehrer werden dann neben einem modernen und platzbietenden Schulgebäude auch neue Außenanlagen zur Verfügung haben. Weiterhin steht dann eine großzügige Mensa bereit, in der das gemeinsame Mittagessen stattfinden kann.

Viele weiter Informationen zur Maria-Montessori-Schule in Hausen, dem Montessori-Konzept und zu den Bauarbeiten findet man unter www.mmgh.de. Unter „Aktuell“ finden sich dort auch viele Anregungen und Ideen der pädagogischen Fachkräfte, um in der Corona-bedingten schulfreien Zeit den Kindern Abwechslung bieten zu können.

Defekter Lkw sorgt für Verkehrschaos

(ARO) Ein technischer Defekt an einem Sattelschlepper, sorgte am Morgen des 30. April 2020, für erhebliche Verkehrsbehinderungen auf der B 295 in Höhe der Anschlussstelle der A 81 Richtung Leonberg.

Der LKW befuhr gegen 6:30 Uhr die Bundesstraße 295 in Fahrtrichtung Ditzingen. Im Kreuzungsbereich der Auffahrt zur A 81 wollte der Fahrer sein Fahrzeug wenden, um wieder in Richtung Weilimdorf zu fahren. Aus ungeklärter Ursache verhakte sich beim Wendevorgang eine der Luftleitungen der druckluftbetätigten Aufliegerbremse am Kofferaufbau und riss dabei ab. Durch den sofortigen massiven Druckverlust blockierten die Bremsen des Sattelaufliegers schlagartig, woraufhin der LKW manövrierunfähig mitten auf der Kreuzung zum Stehen kam. Ein zufällig vorbeikommendes Fahrzeug der Werkfeuerwehr Bosch Renningen sicherte die Gefahrenstelle ab und forderte die Polizei für weitere verkehrslenkende Maßnahmen nach. Mehrere Streifenbesatzungen des Polizeireviers Ditzingen, unterstützt vom Bauhof Ditzingen, leiteten den einsetzenden Berufsverkehr so gut es ging an dem havarierten Sattelschlepper vorbei.

Trotz des derzeitigen geringeren Verkehrsaufkommens, kam es sowohl auf der B 295, als auch auf der Abfahrt der A 81 zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Der gegen 7:30 Uhr eintreffende Pannenservice konnte glücklicherweise innerhalb kürzester Zeit den Schaden provisorisch beheben und die Bremsen damit lösen. Um kurz vor 8 Uhr konnte die Polizei den Verkehr an der Kreuzung wieder freigeben, die endgültige Reparatur der Druckluftleitung erfolgte anschließend an einer sicheren Stelle.

Fotos: Andreas Rometsch

Baubeginn Kreisverkehr Solitude-/Engelbergstraße erfolgt

(ARO) Am Montag, dem 20.4.2020, begannen die Arbeiten am lang erwarteten Kreisverkehr an der Kreuzung Solitude- / Engelbergstraße und Spechtweg. In der ersten Woche finden nun vorbereitende Maßnahmen für die eigentlichen Bauarbeiten statt, unter anderem werden die nicht mehr benötigten stationären Ampelanlagen abgebaut und Behelfsampeln aufgestellt.

Die Behelfsampeln sind nötig, um Fußgängern eine gefahrlose Überquerung der verbliebenen Fahrspuren zu ermöglichen. In der jetzigen Bauphase 1, die etwa zwei Monate andauern wird, kann die Solitudestraße, von Weilimdorf kommend, in Richtung Giebel/Gerlingen und Richtung Bergheimer Steige weiterhin befahren werden. Alle anderen Querungsmöglichkeiten sind für den Fahrzeugverkehr gesperrt, die Umleitungsstrecken sind eingerichtet und ausgeschildert. Auf den Umleitungen, besonders im Bereich Gerlinger Straße / Flachter Kreuzung / B295 sollte man, nicht nur im Berufsverkehr, mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rechnen und dies zeitlich einplanen.

In der kommenden Woche beginnen dann die Erdarbeiten zur Umgestaltung der Kreuzung in einen Kreisverkehr, welcher bis Ende Oktober fertiggestellt sein soll. Während der gesamten Bauzeit ist eine Zufahrt zur Ran-Tankstelle in der Engelbergstraße weiterhin möglich.

Fotos: Andreas Rometsch