HBI Landesliga: Versöhnlicher Abschied aus der Hallenrunde

Versöhnlicher Abschluss und schöner Ausklang einer nicht immer nach Wunsch verlaufenen Hallenrunde. Mit einem 36:31 – Erfolg gegen die SKV Unterensingen haben sich die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach von ihrem zahlreich erschienenem Publikum verabschiedet. Viele Tore und wieder alle Seiten, zu denen die Hbi’ler in dieser Saison fähig waren, wurden den Zuschauern in einem kurzweiligen Spiel dargeboten. Doch bevor das Spiel von den Schiedsrichtern angepfiffen wurde, standen Ehrungen und Verabschiedungen auf dem Programm. Die dritte Männermannschaft wurde für ihren Staffelsieg und Aufstieg in die Kreisliga 2 geehrt. Die weibliche D-Jugend lief mit der ersten Männermannschaft ein und konnte sich über ein Geschenk für die Meisterschaft in der Kreisliga freuen. Die erste Männermannschaft bedankte sich bei den „Alten Herren“ für ihre tatkräftige Unterstützung mit einem Gutschein. Die Hbi Weilimdorf/Feuerbach verabschiedete beim Spiel der zweiten Männermannschaft ihren Trainer Aron Grams und vor dem Spiel der ersten Männermannschaft deren Trainer Ralf Volz. Einen Blumenstrauß erhielten dabei die Ehefrauen beider Trainer. Nachdem die schon zur lieben Gewohnheit gewordenen Verabschiedungen und Ehrungen vor dem letzten Spiel der ersten Männermannschaft beendet waren konnten die letzten 60 Minuten der Hallenrunde beginnen. Und diese sollten ein Abbild der gesamten Runde werden; knappe Spielstände, überzeugende Spielweise und auch unerklärliche Leistungseinbrüche. Eben alles, was die Runde an Positivem und Negativem zu bieten hatte. Schon nach zehn Minuten zeichnete sich ein wahres Torefestival ab. 12:9 führten dabei die Mannen von Trainer Ralf Volz. Überzeugen konnte bis dahin nur die Angriffsreihe. In der Abwehr wurden viel zu viele einfache Fehler gemacht. Und bis zum 12:11 ließen sich die Gäste aus Unterensinger einfach nicht abschütteln. Ab der 15. Minute machte sich das bessere und überzeugender vorgetragene Spiel der Hbi’ler auch im Ergebnis bemerkbar. Die Spielfreude schien wieder zurück zu kehren. Bis zur Halbzeitpause war es ein einziges Schaulaufen der Einheimischen und sie konnten ihre Führung bis auf 21:14 ausbauen. Kurz nach Beginn der zweiten Spielhälfte konnten die Hbi’ler ihren Vorsprung bis auf zehn Tore ausbauen. Dies war aber auch die höchste Führung der Mannen von Trainer Ralf Volz. Nach 40 Minuten schien das Spiel entschieden zu sein. Mit 25:16 führten die Gastgeber. Aber nicht im Gefühl des sicheren Sieges schalteten sie einen Gang herunter, sondern es machten sich Konzentrationsschwächen und Konditionsmängel bemerkbar. Das bis dahin gespielte Tempo war enorm hoch. Diese Schwächen machten sich auch gleich im Ergebnis bemerkbar. Hundertprozentige Torchancen wurden nicht mehr genutzt und in der Abwehr wurden durch Flüchtigkeitsfehler die Unterensinger zum Torewerfen eingeladen. Der komfortable Vorsprung schmolz dahin. Bis auf vier Tore konnten die Gäste den Vorsprung der Hbi’ler verkürzen. 32:28 stand es acht Minuten vor Schluss. Musste noch einmal um die Mannen von Trainer Ralf Volz gezittert werden? Nein, denn dieses Mal konnten sie ihre Routine in die Waagschale werfen und hielten diesen Vorsprung die restliche Zeit bis zum Schlusspfiff der souverän leitenden Schiedsrichter. 36:31 stand es nach 60 nie langweiligen Minuten. Mit diesem Sieg und der gleichzeitigen Heimniederlage von Weinstadt haben es die Hbi’ler geschafft noch in die erste Hälfte der Landesligatabelle aufzurücken. Ein Platz und Erfolg, der die Schwächen der Hbi in der Spielzeit 2004/05 doch einigermaßen überdeckt. Aber am Ende fragt niemand mehr nach dem Wie, sondern schaut auf die Platzierung und freut sich mit dem Team über den erreichten sechsten Platz in der Landesliga.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Sebastian Fuchs, Thomas Stein; Boris Petschinka (8/1), Matthias Weise (1), Marco Lindwedel (1), Uwe Bauder (2), Dirk Heckemeier (2), Thomas Weber (3), Christoph Staiger, Per Laukemann (9), Sebastian Buchfink, Ralf Volz (4), Björn Diestelhorst (6).

HBI Landesliga: Trotz Niederlage kein Abstieg

Das Wichtigste zu aller erst. Auch in der nächsten Hallenrunde können die Zuschauer der Hbi Landesligahandball genießen. Die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach haben mit dem Abstieg nichts mehr zu tun. Obwohl sie ihre Partie gegen den TSV Owen/Teck verloren haben, können sie sich beim Tabellenführer und Meister SG Lenningen bedanken. Sie machten ihr Versprechen wahr und schenkten dem Team der HSG Ebersbach/ Bünzwangen nichts. Mit 22:21 wurde die HSG Ebersbach/Bünzwangen bezwungen und somit den Hbi’lern zwei ruhige Wochenenden geschenkt. Der Druck eines der letzten zwei Spiele gewinnen zu müssen war weg. Gegen den TSV Owen konnten die Mannen von Trainer Ralf Volz bis zur 46. Minute die Partie einigermaßen offen gestalten. 20:18 führten die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt. Und wie in den vergangenen Spielen ließen die Hbi’ler wieder viele Chancen ungenutzt. Danach hatten sie dem druckvollen Spiel der Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen und brachen auch konditionell total ein. Aus dem 20:18 wurde ein deutliches 32:23 bis zum Schlusspfiff. Dies war aber auch nicht verwunderlich betrachtet man die Anwesenheit im Training der letzten Wochen und die Tatsache, dass mit Ralf Volz und Björn Diestelhorst zwei Spieler verletzungsbedingt fehlten. Dazu kam ab der 20. Minute noch eine Verletzung von Bauder, die ihn zwang das Spiel nur noch von der Bank aus zu betrachten. Und zwei Auswechselspieler waren einfach zu wenig um gegen die konditionell und athletisch überlegenen Owener über die gesamte Spielzeit bestehen zu können.

Es dauerte bis zur sechsten Minute als die Hbi’ler ihren ersten Treffer erzielen konnten. Da lagen sie schon mit 0:3 in Rückstand. Fehlpässe und vergebene Chancen häuften sich dabei schon in bedenklichem Maße. Trotzdem konnten sie das Spiel im weiteren Verlauf ausgeglichen gestalten und sogar in der 17. Minute den Ausgleichstreffer zum 6:6 erzielen.

Auch ein zwischenzeitliches Tief, in der wieder viele Chancen vergeben wurden und sich auch die Fehlerquote steigerte ließ die Hbi’ler nur kurzfristig mit bis zu vier Toren in Rückstand geraten. Bis zur Halbzeitpause konnten sie diesen Rückstand bis auf zwei Tore wieder wettmachen. Mit 14:12 für Owen wurden die Seiten gewechselt.

15 Minuten lang konnten die Mannen von Trainer Ralf Volz noch auf ein Erfolgserlebnis hoffen. Bis zum 20:18 für Owen hielten sie Partie noch einigermaßen offen. Danach machte sich die fehlende Kondition in Verbindung mit eklatanten Konzentrationsschwächen zu Ungunsten der Hbi deutlich bemerkbar. Es spielte nur noch eine Mannschaft. Und das waren die Gastgeber. 24:19 stand es nach 50 Minuten. Am Ende mussten die Hbi’ler eine verdiente 23:32-Niederlage hinnehmen.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Sebastian Fuchs, Thomas Stein; Boris Petschinka (9/5), Matthias Weise, Marco Lindwedel, Uwe Bauder, Dirk Heckemeier (5), Thomas Weber (2), Christoph Staiger (1), Per Laukemann (4), Sebastian Buchfink (2).

Landesliga: SG Lenningen deklassierte die HBI

Der Tabellenführer und Verbandsligaaufsteiger, die SG Lenningen, hat keine Geschenke verteilt. Motiviert und konzentriert gingen sie zu Werke und ließen der Hbi keine Chance diese Partie für sich zu entscheiden. Deshalb müssen die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach weiter hoffen und bangen. Nach der gezeigten Leistung vom Wochenende müssen sie eher darauf vertrauen, dass die Lenninger ihr Versprechen wahr machen und am kommenden Wochenende den Konkurrenten der Hbi im Abstiegskampf, die HSG Ebersbach/Bünzwangen, ebenfalls zu besiegen versuchen. Bemüht kann man das Spiel der Mannen von Trainer Ralf Volz nennen. Mehr war an diesem Tag einfach nicht drin. Die Gastgeber wollten ihren Heimnimbus wahren und waren den Gästen in allen Belangen überlegen. Vor allem im mentalen Bereich waren die Hbi’ler ihren Gegnern klar unterlegen. Während die Lenninger unbedingt gewinnen wollten war die Spielweise der Hbi zwar gefällig aber nicht durchschlagend. Nur in den ersten fünf Minuten konnten die Hbi’ler dem druckvollen Spiel der Gastgeber standhalten. Mit der aggressiven Deckung schienen die Lenninger, wie die Weilheimer zwei Wochen vorher, nicht zurecht zu kommen. Doch dies änderte sich schnell. Trotzdem behielten die Mannen von Trainer Ralf Volz diese Deckung über die gesamte Spielzeit bei. Das Angriffsspiel der Hbi war für die Abwehrreihen der Gastgeber an diesem Tag berechenbar. Die aggressive und auch kraftraubende Deckungsarbeit der Hbi’ler machte sich ebenfalls wie das hohe Tempo des Spiels im weiteren Verlauf der Begegnung negativ für die Gäste bemerkbar. Konzentrationsschwächen und Flüchtigkeitsfehler aufgrund von fehlender Kondition ermöglichten es den Lenningern mit angezogener Handbremse diese Partie schon in der ersten Halbzeit für sich zu entscheiden. Derzeit fehlt in den Reihen der Hbi die ordnende Hand auf dem Spielfeld. Ein Häuptling. Jemand der Ruhe ins Spiel bringen kann und das Angriffsspiel lenkt. Bis zum 2:2 in der fünften Minute konnten die Hbi’ler noch mithalten. Danach brachten einige Ballverluste und eine zehnminütige Torflaute die Gäste ins Hintertreffen. Der Verbandsligaaufsteiger setzte sich immer mehr ab. Bis auf 15:8 konnten die Lenninger ihren Vorsprung ausbauen. In ihrer besten Phase verkürzten die Hbi’ler diesen Vorsprung auf 15:11. Danach hatten sie dem variableren Spiel der Gastgeber nichts mehr entgegen zu setzen.

Mit einem 12:18-Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Aber auch die Halbzeitpause brachte keine Besserung. Die Hbi’ler gingen weiter das Tempo der Lenninger mit, versäumten aber dabei das Torewerfen. Selbst beste Torchancen vom Kreis wurden nicht verwertet. Die Gastgeber setzten sich immer weiter ab, schalteten dabei einige Gänge herunter, und konnten sich am Ende über einen 39:28-Erfolg freuen. Die Hbi’ler müssen sich nun auf die nächsten zwei noch ausstehenden Partien konzentrieren. Zwei Punkte benötigen sie noch. Und diese wollen sie sich auch noch holen.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Sebastian Fuchs, Thomas Stein; Ralf Volz (1), Boris Petschinka (7), Matthias Weise (1), Marco Lindwedel (2), Uwe Bauder (5), Dirk Heckemeier (2), Thomas Weber (8), Christoph Staiger, Per Laukemann (2), Philipp Wolf.

HBI Männer: Knapper Sieg in der Landesliga

Die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach haben seit diesem Wochenende wieder etwas mehr Luft zum Atmen. Mit der wohl besten Saisonleistung wiesen sie den Favoriten und Tabellenzweiten aus Weilheim in seine Schranken. Es passte einfach alles im Spiel der Hbi’ler. Die Gäste fanden an diesem Tag überhaupt kein Mittel gegen die offensiv und aggressiv arbeitende Deckung der Gastgeber. Aber die Hbi’ler wären nicht die Hbi’ler wenn sie selbst nicht noch für Spannung und Dramatik gesorgt hätten. Fünf Minuten vor Schluss erzielte Boris Petschinka das 28:22 für die Mannen von Trainer Ralf Volz. Alles schien gelaufen zu sein. Doch plötzlich fehlte die Ordnung. Zwei Zeitstrafen gegen die Hbi brachte alles durcheinander und die Weilheimer konnten den Rückstand Tor um Tor verkürzen. Der Vorsprung der Hbi schmolz wie der Schnee in den vergangen Tagen: rapide. 20 Sekunden vor Spielende mussten sie das 29:28 hinnehmen. Aber irgendwie zitterten sie sich über die Zeit und konnten am Ende einen wichtigen Sieg feiern. 55 Minuten lang boten die Hbi’ler eine wirklich überragende Leistung und mussten wegen fünf Minuten noch einmal gehörig um den verdienten Erfolg kämpfen und zittern. Aus den nächsten und letzten drei Spielen fehlen der Hbi noch zwei Punkte um auf der sicheren Seite im Abstiegskampf zu sein. Wolfschlugen 2 und Neuhausen 2 scheinen die ersten zwei Absteiger zu sein. Den dritten direkten Absteiger machen die HSG Ebersbach/Bünzwangen, der HC Wernau und die HSG Weinstadt untereinander aus. Im Kampf um den viertletzten Platz, der in die Abstiegsrelegation führt, haben neben den drei obengenannten Teams auch noch die Hbi und der SKV Unterensingen ein Wörtchen mit zu reden.

Die Hiobsbotschaften reißen für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach nicht ab. Schon vor Spielbeginn musste Trainer Ralf Volz auf zwei seiner drei besten Torschützen aus dem Spiel gegen Wernau verzichten. Per Laukemann und Björn Diestelhorst standen nicht zur Verfügung. Der eine fehlte aus persönlichen Gründen und der andere verletzte sich beim Snowboardfahren. Dafür standen ihm aber wieder Thomas Weber und Christoph Staiger zur Verfügung, und mit Torben Naujoks aus der zweiten Mannschaft war der Kader zu diesem wichtigen und entscheidenden Spiel wieder komplett. Nur in der Anfangsphase der Partie stand die Abwehr der Hbi noch nicht so sattelfest wie über die restliche Spielzeit. Deshalb konnten die Gäste schnell mit 2:0 in Führung gehen. Als die Gastgeber ihre Nervosität im Angriff ablegten und aggressiv in der Abwehr agierten entwickelte sich eine spannende Partie. Nach dem 3:3 Ausgleichstreffer durch Uwe Bauder in der sechsten Minute konnten sich in den nächsten Minute keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Es war eine knappe Begegnung. Die Führung zum 7:6 in der 12. Minute schien eine Wende einzuleiten. Unterstützt durch eine ab dieser Phase sehr guten Torhüterleistung und der aggressiven Deckungsarbeit, die die Gäste ziemlich ratlos machte, konnten die Hbi’ler ihre Führung bis zum 13:8 in der 22. Minute ausbauen. Im Gefühl des sicheren Vorsprungs schlichen sich dann aber Leichtsinnsfehler und Überheblichkeit in das Angriffsspiel der Hbi ein. Aus dem sicheren Fünftorevorsprung wurde bis zur 28. Minute ein 13:11. Zum Glück konnten die Weilheimer kurz vor der Halbzeitpause der sicher leitenden Schiedsrichter einen Siebenmeter nicht verwandeln und Dirk Heckemeier im Gegenzug den Treffer zum 14:11 Halbzeitstand markieren.

Obwohl die Gäste alles probierten, viel wollte ihnen dabei nicht gelingen. Die Abwehr der Hbi stand weiterhin sicher und Torhüter Thomas Stein hielt stark. Die Gastgeber konnten es sogar verschmerzen mehrere sichere Torchancen nicht zu verwerten. Schnell konnten sie ihren Vorsprung auf fünf Tore ausbauen. Und dieser hielt auch fast die gesamte Spielzeit. Kurios noch das Tor zum 23:17 für die Hbi in der 42. Minute. Einen Pass zum Kreisläufer wollte der Abwehrspieler Andreas Bleher abfangen. Er konnte ihn aber nur noch wegspielen und überraschte damit seinen Torhüter, denn der Abwehrversuch ging in Richtung eigenes Tor und der Ball trudelte langsam über die Torlinie. Ein klassisches Eigentor.

Bis auf sieben Tore konnten die Hbi’ler ihre Führung ausbauen. 27:20 stand es nach 52 Minuten. Und als Thomas Stein noch einen Siebenmeter entschärfen konnte schien das Spiel endgültig zu Gunsten der Gastgeber gelaufen zu sein. Aber allzu sicher darf man sich bei den Hbi’lern nicht sein. Die letzten Spiele haben es immer wieder gezeigt. Und dieses Mal nahmen sie ihre „obligatorische“ Auszeit eben in den letzten fünf Minuten. Der sichere Vorsprung schmolz bedenklich. Aus dem 28:22 wurde schnell ein 28:25. Die Weilheimer brachten Hektik ins Spiel und die Hbi’ler meinten diese mitgehen zu müssen. Im Angriffsspiel fehlte plötzlich jegliche Ordnung. Einfachste Dinge klappten nicht mehr und die Gäste holten Tor um Tor auf. Anstatt mit Köpfchen weiter zu spielen packten sie die Brechstange aus. Fast, aber Gott sei dank nur fast, brachten sie sich um den verdienten Lohn. Denn über die gesamte Spielzeit waren die Hbi’ler die bessere Mannschaft. Leidenschaft und Einsatzwille waren dabei die dominierenden Elemente. Warum die Mannschaft diese Eigenschaften erst bei wirklich kritischen Spielen zeigt bleibt den Betrachtern ein Geheimnis.Das nächste Spiel bestreiten die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach am 2. April in Lenningen gegen den Tabellenführer SG Lenningen. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Sebastian Fuchs, Thomas Stein; Ralf Volz (3/1), Boris Petschinka (13/1), Sebastian Buchfink (1), Matthias Weise (2), Marco Lindwedel (1), Uwe Bauder (2), Dirk Heckemeier (5), Thomas Weber (1), Christoph Staiger, Torben Naujoks, Eigentor der Nr. 13 von Weilheim (1).

Handball Kreisliga 3 Staffel 2

Samstag, den 19.03.2005; Hugo-Kunzi-Halle

Hbi Weilimdorf/Feuerbach III – SV Heslach 27:24 (14:14)

Hbi behauptet sich im Titelkampf

Konnte die Hbi im Hinspiel dem SV Heslach die erste Saisonniederlage bereiten und den Alleingang des SV Heslach stoppen verspielte sich die Hbi vor Wochen durch ein Unentschieden in Korntal die Möglichkeit durch eigene Kraft den Meistertitel zu holen. Aber genau diese Korntaler Mannschaft bescherte dem SV Heslach eine Woche später die zweite Saisonniederlage und brachte die Hbi wieder ins Titelrennen. So kam es am vergangenen Samstag zum Showdown in der Hugo-Kunzi-Halle. Über 100 Zuschauer sorgten für eine in der Kreisliga 3 berauschende Kulisse. Und diese wurden in keinster Weise enttäuscht. Von den Zuschauern ab der ersten Minute angefeuert legte die Hbi mit rasantem Tempo vor. Auch eine gegenüber dem Hinspiel umorganisierte Abwehrformation des SV Heslach konnte den Sturmlauf der Hbi in den ersten Minuten nicht bremsen. Schnell führte sie mit 4:1. Es folgte eine Auszeit des SV Heslach. Im Anschluss daran kam der SV Heslach immer besser ins Spiel und konnte beim Stand von 6:6 das erste Mal ausgleichen. Zeitgleich gelang es dem Schiedsrichter sich durch eine Vielzahl von Hinausstellungen etwas in den Mittelpunkt zu stellen. Von 12 Zweiminuten-Strafen verhängte er 10 in der ersten Halbzeit. Für den SV Heslach hatte dies Personelle Konsequenzen da in der 25 Minute Jochen Bechtold den Platz auf der Bank mit dem auf der Tribüne nach seiner dritten Hinausstellung tauschen musste. Eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit gelang es dem SV Heslach mit einem Tor in Führung gehen. Der Hbi, bis zum Schluss hellwach, gelang aber Sekunden vor dem Halbzeitpfiff der Ausgleich zum 14:14. Einer ruhige und Sachliche Halbzeitansprache von Coach Monika Jazbinski mit dem Hinweis auf eine noch konsequentere Abwehrarbeit und bessere Chancenverwertung folgte ein wahrer Sturmlauf der Hbi. Beim Stande von 17:17 konnte der SV Heslach noch auf ein positives Ergebnis hoffen. Im Anschluss daran gelang es der Hbi: sich bis auf 27:20 abzusetzten. Zwar konnte der SV Heslach noch auf 27:24 verkürzen aber der Sieger stand fest.

Ein schnelles und hartes aber zu keiner Zeit unfaires Spiel, ein begeistertes Publikum und ein würdiger Sieger. Nun kann die Hbi am 10:04.2005 um 10:30 in Hohenacker mit einem Unentschieden die Meisterschaft und den Aufstieg klar machen. Trotz des Tabellenplatzes des SSV Hohenacker wird die Hbi diesen Gegner nicht unterschätzen und hofft auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans.

Monika Jazbinski, Daniel Bossert, Steven Fehn, Markus Lenz, Thomas Lehle (1), Colin Schäffer (1), Jochen Schmid (3), Michael Hagel, Uwe Frohna (1), Sven Gutöhrlein (4/4), Uwe Pfisterer (6/1), Fabian Bossert (3), Fabian Kümmerer (3), Jens Krüger (6), Markus Kabuth

HBI Männer: Man kann doch noch gewinnen…

Die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach können doch noch gewinnen. Nach drei teils sehr deftigen und heftigen Niederlagen konnten sie ihr Auswärtsspiel beim HC Wernau mit 34:32 für sich entscheiden. Es war ein Zittersieg der Hbi’ler, der erst in den letzten Minuten sichergestellt werden konnte. Obwohl die Mannen von Trainer Ralf Volz zwischenzeitlich mit bis zu sechs Toren führten musste bis zum Schluss gebangt werden. Denn zum derzeitigen Spiel der Hbi gehört einfach eine Schwächephase von etwa 10 Minuten. Und diese nahm sie dieses Mal ab der 45. Minute. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Hbi’ler mit fünf Toren vorne. Aus dem 25:20 wurde ein 30:30. Zum Glück vergasen sie dabei aber dieses Mal nicht das Tore werfen. Aber bedenklich sind diese immer wiederkehrenden zehn Minuten schon. Denn aus einem sicheren Spiel und mit einer bis dahin überzeugenden Leistung muss dieses auch sicher nach Hause geschaukelt werden, und darf nicht an die Nerven aller gehen.

Die Hbi’ler bewiesen im Gegensatz zu den letzten Partien aber Stehvermögen. Sie stemmten sich gegen eine drohende Niederlage und fingen sich zum rechten Zeitpunkt wieder. In den letzen Minuten konnten sie immer wieder die Führung behaupten. Die Gastgeber konnten ihrerseits die Führung egalisieren, aber zu mehr reichte es nicht. In der Schlussminute konnten die Gäste ihre Führung auf zwei Tore zum Endstand von 34:32 ausbauen. Ein ganz wichtiger Sieg der Hbi. Denn am Saisonende kann bei Punktgleichheit der direkte Vergleich entscheidend sein. Und den hat sie auch gegen Wernau für sich entschieden. Im Hinspiel ein 22:24 und im Rückspiel ein 34:32. Die Anfangsphase der Begegnung war geprägt von sehr viel Nervosität. Für beide Teams stand sehr viel auf dem Spiel. Und im Abstiegskampf entscheidet wie so oft nicht die bessere Leistung, sondern das bessere Nervenkostüm ein Spiel. Keine Mannschaft konnte sich spielentscheidend absetzen. Die Wernauer konnten zwar meist die Führung behaupten, das lag aber hauptsächlich an den Hbi’lern selbst. In der Abwehr standen sie sicher und hatten mit Thomas Stein einen sicheren Rückhalt. Aber im Angriff kamen sie nicht richtig in Schwung. Die Hbi’ler benötigen einfach zu viele Chancen um Tore erzielen zu können. Dies änderte sich Ende der ersten Spielhälfte. Die Chancenverwertung wurde besser und die Mannen von Trainer Ralf Volz konnten sich bis auf 11:14 absetzen. Aber sichere oder deutliche Führungen sind nicht das Ding der Hbi. Die Gastgeber konnten zum Halbzeitpfiff auf 13:15 verkürzen. Hochkonzentriert kamen die Hbi’ler aus der Halbzeitpause. Der Wille und Einsatz dieses Spiel zu gewinnen war da. Tor um Tor konnten sie ihre Führung ausbauen. In der Abwehr wurde aggressiv gedeckt und im Angriff konnten vor allem Boris Petschinka, Per Laukemann und Björn Diestelhorst mit ihren Toren für einen sicheren Vorsprung sorgen. Aber kann man auch bei einer 24:18-Führung von einem sicheren Vorsprung bei den Hbi’lern reden. 25:20 führten sie nach 45. Minuten. Und dann kam wie auch in den letzten Spielen ein unerklärlicher Einbruch. Der sichere Vorsprung wurde verspielt. Im Gegensatz zu den letzten Spielen erzielten sie aber in dieser Phase selbst auch noch Tore. Aus dem 25:20 wurde ein 30:30. Dann war die Schwächephase, die den Hbi’lern fast den Sieg gekostet hätte, wieder vorbei. Nervenstark wurden die letzten Minuten bestritten. Die Gäste konnten wieder in Führung gehen und gaben sie bis zum Ende auch nicht mehr aus der Hand. Ein ganz wichtiger Sieg für die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach im Abstiegskampf. Aber dieser Sieg allein reicht noch nicht zum Klassenerhalt. Auch die nächsten Partien müssen gewonnen werden.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Sebastian Fuchs, Thomas Stein; Ralf Volz (3/1), Boris Petschinka (10), Björn Diestelhorst (7), Sebastian Buchfink (4), Per Laukemann (6), Matthias Weise, Frank Laux, Marco Lindwedel (1), Uwe Bauder (3), Dirk Heckemeier.

Schwarzer Sonntag in Welzheim – Hbi II strauchelt im Aufstiegsrennen

Das Spiel der zweiten Männermannschaft begann wie man es dem Tabellenstand entsprechend erwarten konnte. Die Hbi stand sicher in der Abwehr und versuchte durch schnelle Gegenstöße zum leichten Torerfolg zu kommen. So führte die Mannschaft nach 10 Minuten mit 5:2. Alles wäre wohl seinen gewohnten Gang gegangen, wenn sich der Mittelblock der Hbi nicht immer häufiger nach einem Gegentor auf interne Diskussionen sondern auf die vom Trainer geforderte schnelle Mitte konzentriert hätte. So wurden diese Chancen zu einem leichten Torerfolg zu kommen fahrlässig vergeben. Hinzu kam das sich im Angriff immer häufiger Abspiel- und Fangfehler einschlichen. So hatten die Hausherren leichtes Spiel gegen eine immer desolatere Abwehr den Ausgleich zum 11:11 und zur Halbzeit sogar einen 3-Torevorsprung zum 14:11 zu erzielen. Nach der Pause konnte man ein kurzes Aufbäumen der Mannschaft der Hbi bemerken, daraus resultierte auch der zwischenzeitliche Ausgleich zum 14:14. Durch die einzige Zeitstrafe gegen die Hbi, geriet die Mannschaft jedoch sofort wieder ins Hintertreffen. Teilweise sah es so aus, als wolle die Mannschaft das Handballspielen vollends einstellen. Die Unsicherheit war in sämtlichen Mannschaftsteilen zu spüren. Schade nur, das diese Unsicherheit durch eigene Schuldzuweisungen Eintritt in das Spiel der Hbi fand. Mit 28:25 ging das Spiel verloren, in dem alleine Steffen Schweizer Normalform erreichte. Für die kommenden letzten 3 Spiele muss sich die Einstellung innerhalb der Mannschaft grundlegend ändern, sonst kann man die Aufstiegsträume bereits am kommenden Sonntag 20.3.2005, wenn es um 15.15 Uhr gegen den direkten Konkurrenten aus Bittenfeld geht, begraben.

Es spielten: Wolfgang Wild, Daniel Bossert, Steffen Schweizer (4), Andreas Gabriel (6), Philipp Wolf (2), Michael Hofsäß (4), Daniel Ventzke (1), Daniel Knödler (6), Holger Hiss, Torben Naujoks (1), Christian Peter, Rainer Rössler (1)

HBI Landesliga: deftige und bittere Niederlage

Mit einer deftigen und bitteren Niederlage haben für die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach die Wochen der Wahrheit begonnen. Nur noch Siege können den Absturz der Hbi’ler verhindern. Ein Punkt trennt sie noch von den Abstiegsrängen, und mit dieser Leistung muss das Schlimmste befürchtet werden. Obwohl die Mannschaft sich zu keinen Zeitpunkt aufgab, war einfach nicht mehr drin. Und dies ist das Bedenkliche. Waren die 6:0 Punkte zu Beginn der Rückrunde nur ein Strohfeuer. In diesen Partien zeigten die Mannen von Trainer Ralf Volz ihre guten Seiten und standen vor allem in der Abwehr wie eine Eins. Aber seit nunmehr drei Begegnungen haben die Hbi’ler alles verlernt. Vor allem die schlechte Chancenverwertung im Angriff macht Probleme. Denn dabei werden die Gegner regelrecht zu schnellen Tempogegenstößen und einfachen Toren eingeladen. Dem Schreiber dieser Zeilen fällt langsam auch nichts mehr Neues ein. In den letzten Wochenenden kann man immer wieder die Wiederholungstaste drücken. Zu ähnlich sind die Fehler der Hbi’ler, die einen nicht unüberwindlich scheinenden Gegner immer wieder stark machen. Genauso war es auch gegen die HSG Weinstadt. Das am Ende ein desaströses 36:22 für Weinstadt zu Buche stand, liegt einfach an der immer größer und länger werdende Schwächephase der Hbi über die 60 Minuten Spielzeit. Keine Ausrede darf für die Mannen von Trainer Ralf Volz die Aufstellung sein. Obwohl mit Dirk Heckemeier, Uwe Bauder und Marco Lindwedel gleich drei Spieler nicht zur Verfügung standen konnten mit Rainer Rössler, Falko Klaffenbach und Sören Heise die personellen Lücken geschlossen werden. Es begann gut für die Hbi’ler in ihrem Auswärtsspiel in Weinstadt. Die ersten 20 Minuten gehörten eindeutig den Gästen. Mit einer guten kämpferischen Einstellung in der Abwehr wurde den Weinstädtern der Schneid abgekauft. Selbst die Verletzung von Torhüter Florent Stephan steckten die Hbi’ler erst einmal folgenlos weg. Mit 6:4 führten sie zu diesem Zeitpunkt. Einziges Manko bis dahin war die mangelnde Chancenverwertung im Angriff. Und diese sollte sich im weiteren Verlauf der Partie bitter rächen. In den letzten zehn Minuten der ersten Spielhälfte bahnte sich aus heiterem Himmel ein Debakel an. Bildlich wurden in der Abwehr, die ab diesem Zeitpunkt nicht mehr existierte alle Schleusen geöffnet und die Gastgeber zu schnellen und einfachen Toren eingeladen. Förmlich überrannt wurden die Mannen von Trainer Ralf Volz. 13 Gegentore in zehn Minuten und dabei selbst kein Torerfolg. Aus dem 6:4 für die Hbi wurde bis zum Halbzeitpfiff ein 17:6 für die HSG Weinstadt. Auch in der zweiten Spielhälfte konnten sich die Hbi’ler von diesem Schock nicht mehr erholen. Mitspielen und Mithalten konnten sie zwar noch, aber angesichts des deutlichen Vorsprungs zu Beginn der zweiten Halbzeit war dies zu wenig. Zehn Minuten reichten den Weinstädtern um dem Spiel eine Wende zu geben, und die Hbi’ler waren in dieser Phase nicht in der Lage dagegen zu halten. Und solche Aussetzer sind keine Einzelfälle in den Partien der Hbi. Nur soviel Gegentore und so wenig eigene Tore waren aber bisher noch nie der Fall. Es fehlt einfach die Konstanz und die Verlässlichkeit im Spiel der Hbi. Mit dieser Leistung wird es schwer den angestrebten Klassenerhalt zu realisieren. Aber nicht nur die Hoffnung stirbt zuletzt sondern auch der Wille der Mannschaft sich aus dieser misslichen Situation zu retten wird bis zum Ende bestehen bleiben.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Florent Stephan, Thomas Stein; Ralf Volz (5/2), Thomas Weber (2), Boris Petschinka (4), Björn Diestelhorst (6), Sebastian Buchfink (1), Per Laukemann (3), Matthias Weise, Rainer Rössler (1), Falko Klaffenbach, Sören Heise.

Hbi Männer 2 bleibt weiter im Aufstiegsrennen

Zu ungewöhnlich früher Stunde durfte die zweite Mannschaft in Weinstadt beim Tabellenzweiten antreten. In der letzten Saison hatte man mit einer solch frühen Anwurfzeit nicht die besten Erfahrungen gemacht. Hinzu kam, dass die Mannschaft, wie bereits vor zwei Wochen in Neustadt, nur mit zehn Mann antreten konnte.

Die Gastgeber gingen zwar gleich nach dem Anspiel durch einen verwandelten Siebenmeter mit 1:0 in Führung, dies war jedoch nur ein Zeichen für die gute Abwehr der Hbi, die in der Folge weiter sicher stand und so drehte man das Ergebnis schnell zum 3:1 für die Hbi. Die Anfangsphase verlief eher ausgeglichen, bis sich die Hbi nach 20 Minuten erstmals mit 5 Toren absetzen konnten (5:10). Jedoch kamen auch dieses Mal die Gastgeber wieder zurück ins Spiel und verkürzten bis zur Pause auf 10:11.

Nach der Pause konnte die Hbi noch mal ihren Vorsprung durch Steffen Schweizer auf 2 Tore erhöhen. Dann kam die Drangperiode der Hausherren. Verletzungsbedingt hatte Trainer Aron Grams die Abwehr von der 3-2-1 auf eine 6-0-Abwehr umgestellt. Auch hier taten sich die Hausherren schwer, konnten aber sogar kurzzeitig mit 13:12 in Führung gehen, weil die Hbi ihre Konterchancen in dieser Situation leichtfertig vergab. Diese Phase war jedoch nach 40 Minuten schnell überstanden und die Hbi glich zum 13:13 aus. Nun konnte die Abwehr wieder auf 3-2-1 umgestellt werden, da der angeschlagene Torben Naujoks wieder auf die Mitteposition zurückkehrte. An seinem fünfundzwanzigsten Geburtstag zeigt er wieder eine tadellose kämpferische Leistung vor allem in der Abwehr. Für die Tore waren indes andere zuständig.

Teilweise durch Gegenstöße aber auch schön herausgespielte Tor konnte die Mannen von Aron Grams bis zur 50 Minute mit 18:13 davonziehen. Hierbei glänzte vor allem Daniel Knödler, der wieder einmal eine hervorragende Partie als Spielgestalter bestritt. Vier Minuten vor Schluß besorgte er auch den Treffer zum vorentscheidenden 22:16. Der Rest war ein kurzes Schaulaufen gegen einen bis dahin hartnäckigen Gegner, der sich nun in sein Schicksal fügte. Bedanken möchte sich die Mannschaft noch bei den 5 mitgereisten Fans. Schade das in der Hbi nur wenige Notiz von der tollen Leistung dieser Mannschaft nehmen, die vor allem ein Resultat der konsequenten und ausgefeilten Trainingsarbeit von Aron Grams darstellt. Die zweite Mannschaft wird auf jeden Fall auch am Sonntag, den 13.03.05 um 17 Uhr in Welzheim alles daran setzen, die guten Chancen auf den Aufstieg zu wahren.

Es spielten: Wolfgang Wild, Daniel Bossert, Steffen Schweizer (4), Andreas Gabriel (4), Rainer Rössler(4), Michael Hofsäß (6), Daniel Knödler (6), Holger Hiss, Torben Naujoks(1), Christian Peter

Handball Landesliga: HBI verlor gegen HSG Oberer Neckar mit 22:25

Die Lage wird für die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach immer prekärer. Mit der vermeidbaren Niederlage im Stadtderby gegen die HSG Oberer Neckar haben sich die Hbi’ler wieder in akute Abstiegsgefahr gebracht. Jetzt müssen die nächsten Partien gegen die direkten Abstiegskonkurrenten gewonnen werden. Mit ihren 13:19 Punkten stehen sie derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Aber das Ergebnis und der Spielverlauf waren nicht nur erst nach Spielende nebensächlich. Im Mittelpunkt standen die beiden Schiedsrichterinnen und ihr Auftreten. Diese beiden konzentrierten allen Ärger der Anwesenden erst einmal auf sich. Es gab kaum Einen, der sich mit dem Spiel der Gastgeber beschäftigte. Mit einer indiskutablen Leistung, die in der Disqualifikation (umgangssprachlich: Rote Karte) von Uwe Bauder ihren Höhepunkt erreichte, machten sie das Spiel eindeutig zur Nebensache. Entgegen den Spielregeln und den Durchführungsbestimmungen des DHB bzw. HVW ließen sie den auf der Bank sitzenden Uwe Bauder nicht nachträglich als Spieler in das dafür vorgesehene Feld eintragen. Nachdem die Hbi dennoch Uwe Bauder als Spieler eingetragen hatte, wurde er beim Betreten der Spielfläche und beim Spielstand von 9:14 für die HSG Oberer Neckar umgehend von den beiden SR’innen disqualifiziert. Diese Regelauslegung setzte der wirklich schlechten Leistung der Beiden noch die Krone auf. Gegen diese Entscheidung der SR’innen legt die Hbi Weilimdorf/Feuerbach natürlich Einspruch ein und hofft auf ein Wiederholungsspiel.

Doch auch das Spiel muss noch Erwähnung finden, denn es waren nicht nur die Damen in Schwarz schuld an der Niederlage. Sie brachten zwar mit ihren merkwürdigen Entscheidungen Unruhe und Hektik ins Spiel, aber so ganz schuldlos waren die Hbi’ler auch nicht. Die Mannen von Trainer Ralf Volz trugen das Ihre zur ersten Heimniederlage der Rückrunde bei. Obwohl sie mehr als 30 Minuten in Unterzahl spielten war nicht die Abwehr das Sorgenkind der Gastgeber. Der Angriff scheint derzeit nicht richtig in Schwung zu kommen. Eine indiskutable Angriffsleistung sowie zahlreich vergebene 100prozentige Torchancen waren die Hauptgründe des Versagens im Abstiegskampf.

Vor einer großen Zuschauerkulisse gingen die Gäste schnell mit 3:0 in Führung. Die Hbi’ler kämpften sich zwar heran und konnten bis auf ein Tor verkürzen, danach stockte das Angriffsspiel der Einheimischen abrupt. Beste Torchancen wurden fast kläglich vergeben. Anstatt sich mit dem Spiel zu beschäftigen und die drohende Niederlage aufzuhalten schienen die meisten Spieler mit ihren Gedanken woanders zu sein.

Mit 4:11 lagen sie kurz vor Ende der ersten Spielhälfte zurück. Noch einmal rissen sie sich, vor allem im Angriff, zusammen und konnten bis zum Halbzeitpfiff auf 7:12 verkürzen.

Aber diese Schwächeperiode in der ersten Hälfte sollte sich rächen. Zwar erzielten die Hbi’ler in der zweiten Spielhälfte 15 ihrer 22 Tore, aber da sie dabei sehr oft in Unterzahl spielten gelang es den Gästen immer wieder ihren Vorsprung zu halten. Aber trotzdem gingen sie auch in dieser Spielhälfte sehr fahrlässig mit ihren Torchancen um. Am Ende lag das Verhältnis Chancen zu Tore bei 3 zu 1 und das Spiel wurde mit 22:25 verloren.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Florent Stephan, Thomas Stein; Marco Lindwedel, Dirk Heckemeier (2), Ralf Volz (6), Thomas Weber (1), Boris Petschinka (6), Björn Diestelhorst (4), Sebastian Buchfink (1), Per Laukemann (1), Uwe Bauder, Matthias Weise (1).

Rückschlag für die Landesligahandballer der Hbi gegen Ebersbach

Rückschlag für die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Nachdem sie in den ersten drei Partien der Rückrunde ungeschlagen blieben, hat es sie nun auch erwischt. Mit 27:19 fiel die Niederlage recht deutlich aus. Nach 40 Minuten konnten die Hbi’ler aber noch auf einen Punktgewinn hoffen. Zu diesem Zeitpunkt führten sie noch mit 16:15. Danach brachen alle Dämme. Die mitgereisten Fans fühlten sich in alte Zeiten und Strickmuster zurück versetzt. Konzeptionslos stürzten sich die Hbi’ler ins Verhängnis. Im Angriff erzielten sie in der zweiten Spielhälfte sechs Tore. Eine magere Ausbeute, die aber Ausdruck des konzeptionslosen Angriffsspieles war. Und in der Abwehr wurden wie in der Vorrunde die Torhüter ein um das andere mal im Stich gelassen. So wurde aus der 16:15-Führung nach 40 Minuten bis zum Spielende eine bittere 19:27-Niederlage. Die Faschingsferien scheinen, nein, sie haben dem Team der Hbi Weilimdorf/Feuerbach nicht gut getan. Mit einer schwachen Leistung, die wieder stark an die enttäuschend verlaufene Vorrunde erinnerte, haben sich die Hbi’ler die gute Ausgangsposition, die sie nach drei siegreichen Begegnungen inne hatten, mit einem einzigen Spiel wieder zunichte gemacht. Diese gezeigte Leistung muss eine absolute Ausnahme sein. Ansonsten droht bis zum letzten Spiel ein nervenaufreibender Abstiegskampf.

Gegen die HSG Ebersbach/Bünzwangen, die in den letzten beiden Partien hohe Niederlagen wegstecken mussten, taten sich die Mannen von Trainer Ralf Volz von Anfang an schwer.

Obwohl sie in der ersten Spielhälfte das Spiel offen gestalten konnten, machte sich dabei schon ein Manko bemerkbar. Die Abwehr, die sich zuletzt wieder gefangen hatte, präsentierte sich dieses Mal nicht von der besten Seite. Gegen den Kreisläufer der Gastgeber fanden die Hbi’ler über die gesamte Spielzeit kein Mittel, um dessen Aktionsradius wirkungsvoll zu stören und zu unterbinden. Deshalb konnte sich auch keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzten. Einmal führten die HSG’ler, das andere Mal führten die Hbi’ler mit zwei Toren. Schon zu diesem Zeitpunkt fielen die Tore der Hbi nach einfachen Strickmustern. Entweder wurden diese durch Tempogegenstöße oder durch Einzelaktionen erzielt. Konzeptionen waren im Angriffsspiel der Hbi’ler kaum zu erkennen. Trotzdem sprach das Halbzeitergebnis noch für die Hbi, denn auch die Gastgeber spielten alles andere als überzeugend auf. Mit einer 13:12-Führung für die Hbi wurden die Seiten gewechselt.

Mit sechs erzielten Toren in Halbzeit zwei können keine Spiele gewonnen werden. Und klappt es im Angriff nicht mehr, hat auch die Abwehrarbeit darunter zu leiden. Das 16:15 in der 40. Spielminute war die letzte Führung der Hbi. Danach schienen wieder einmal alle Dämme gebrochen zu sein. Im Angriff wurden die Chancen nicht mehr genutzt, der Gegner durch unnötige Ballverluste zu einfachen Torerfolgen eingeladen und die Abwehr kam meist einen Schritt zu spät. Es war aber vor allem das konzeptionslose Angriffsspiel der Hbi’ler, das in dieser Partie den Ausschlag zu Gunsten der Einheimischen brachte. Über das 17:16 bauten sie ihre Führung immer weiter aus. Auch die bildliche Brechstange, mit der es die Mannen von Trainer Ralf Volz noch versuchten, brachte nicht den gewünschten Erfolg. Der Rückstand wurde immer größer, bis am Ende eine bittere 19:27-Niederlage auf der Anzeigentafel aufleuchtete.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Florent Stephan, Thomas Stein; Marco Lindwedel, Christoph Staiger, Dirk Heckemeier (3), Ralf Volz (3), Thomas Weber, Boris Petschinka (6/2), Björn Diestelhorst, Sebastian Buchfink (2), Per Laukemann (5).

HBI in der Landesliga am Samstag gegen Ebersbach

Derzeit belegen die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach den sechsten Tabellenplatz. Aber in Sicherheit wiegen dürfen sie sich dabei nicht. Mit 13 Pluspunkten ist der Abstand zu den Abstiegsplätzen sehr gering. Deshalb heißt es in den noch ausstehenden acht Begegnungen möglichst schnell die nötigen Punkte auf der Habenseite zu verbuchen. Die nächste Möglichkeit besteht für die Hbi’ler am kommenden Wochenende. Dabei sind sie am Samstagabend zu Gast bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen. Die Spielgemeinschaft steht zwar punktemässig hinter der Hbi, doch dies ist noch keine Gewähr für zwei weitere Punkte.

Im Hinspiel mussten die Hbi’ler lange kämpfen und sogar einem 11:17-Rückstand hinterherlaufen, ehe der knappe 24:22-Sieg fest stand. Aber die Hbi’ler wollen ihre bis dato weiße Weste in diesem Jahr behalten. Dies kann ihnen mit ihrer bisher gezeigten Leistung in der Rückrunde auch gelingen. Mit unbedingtem Einsatzwillen in der Abwehr und konzentriertem Spiel im Angriff wollen die Mannen von Trainer Ralf Volz das letzte Drittel dieser Hallenrunde angehen. Dabei wollen sie schnell aus dem Abstiegssumpf heraus kommen. Spielbeginn ist am Samstagabend um 19.30 Uhr in der Raichberghalle in Ebersbach.

Voraussichtliche Aufstellung der Hbi Weilimdorf/Feuerbach: Florent Stephan, Thomas Stein; Marco Lindwedel, Christoph Staiger, Dirk Heckemeier, Ralf Volz, Thomas Weber, Mathias Weise, Boris Petschinka, Björn Diestelhorst, Sebastian Buchfink, Per Laukemann, Uwe Bauder.

HBI-Landesliga: Glanzlos herausgespielter Sieg gegen Wolfschlugen

Mit dem glanzlos herausgespielten 36:29-Sieg gegen den TSV Wolfschlugen 2 haben sich die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Bis auf den sechsten Platz haben sie sich heraufgearbeitet. Doch in Sicherheit dürfen sich die Mannen von Trainer Ralf Volz nicht wähnen. Nur vier Punkte beträgt der Abstand zu einem Abstiegsplatz. Zur Zeit haben die Hbi’ler nur eine Etappe gewonnen. Aber es stehen noch mehrere und vor allem schwerere Etappen bevor. Die Flachetappen sind passé, die Bergetappen kommen noch. Gegen den Abstiegskandidaten aus Wolfschlugen zeigten die Hbi’ler wieder ihr ganzes Repertoire. Schön herausgespielte Tore und eine gute Deckungsarbeit wechselten sich mit einem nicht landesligatauglichen Spiel ab. Am Schluss dürfen sich alle über die gewonnenen Punkte freuen. Und in dieser Situation zählen einmal nur die Punkte. Schön spielen wird in den meisten Fällen nicht belohnt. Die Hbi’ler ließen ihren Anhang wieder einmal zittern. Obwohl sie nach 34 Minuten schon mit sieben Toren führten und sie nur noch den Sack zu machen mussten, wurde in der Folgezeit unkonzentriert gespielt und die Gäste wieder ins Spiel gebracht. Bis auf zwei Tore zum 27:25 konnten sie sich heranarbeiten. Aber zwei an diesem Tag gut aufgelegte Torhüter und ein Zwischenspurt des Teams erlösten die Fans. Es gibt Mannschaften, die liegen Einem nicht. Zu diesen Teams gehören für die Hbi’ler eindeutig die Wolfschlugener. Im Hinspiel setzte es schon eine peinliche Niederlage. Damals konnte vor allem gegen die Achse Rückraum Mitte und Kreismitte kein Mittel gefunden werden. Auch dieses Mal setzte diese Achse die Akzente auf Seiten der Gäste. 21 der 29 Tore gingen auf das Konto dieser zwei Spieler. Aber zum Glück hatte die Hbi zwei gut agierende Torhüter und mit Boris Petschinka einen sicheren Schützen in ihren Reihen. Mit dem 36:29-Sieg haben sich die Hbi’ler für die kommenden Spiele eine bessere Ausgangsposition geschaffen. Trotzdem sind der sechste Tabellenplatz und die 13:15 Punkte noch kein Ruhekissen, auf dem sie sich bequem zurücklegen könnten. Bei derzeit drei sicheren Absteigern, der Viertletzte spielt noch eine Abstiegsrelegation, muss auch in den nächsten Spielen gepunktet werden. Nach einer zweiwöchigen Spielpause geht es am 19. Februar mit einem Auswärtsspiel bei der HSG Ebersbach/Bünzwangen weiter.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Florent Stephan, Thomas Stein; Marco Lindwedel (3), Christoph Staiger, Dirk Heckemeier (4), Ralf Volz (3), Thomas Weber (4), Mathias Weise, Boris Petschinka (14/3), Björn Diestelhorst (4), Sebastian Buchfink (1), Per Laukemann (3).

HBI-Landesliga: Mühsam entfernt man sich vom Tabellenende

Schritt für Schritt entfernen sich die Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach von den bedrohten Plätzen der Landesligatabelle. Mit dem 26:22-Pflichtsieg kletterten die Mannen von Trainer Ralf Volz vom achten auf den siebten Platz. Aber noch kann keine Entwarnung gegeben werden. Außer den ersten fünf Teams, die mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben werden, sind ab Platz sechs noch alle Mannschaften gefährdet. Siege sind derzeit für die Hbi wie Rosinen im Hefezopf. Fehlen die Rosinen, schmeckt der Hefezopf nicht (Meinung des Autors); Siege steigern die Stimmung im Team und im Umfeld. Noch tun sich die Hbi’ler schwer, wenn von ihnen Siege erwartet werden. So war es auch dieses Mal in Neuhausen. Obwohl sie schon mit 10:6 in Führung lagen, mussten sie bis zur Halbzeitpause einen 11:13-Rückstand hinterherlaufen. Beim Stand von 14:16 brachten sie aber fünf Tore in Folge auf die Siegerstrasse. Diesen Vorsprung ließen sie sich auch nicht mehr nehmen und es gelang ein souveräner 26:22-Sieg. Schon vor Spielbeginn musste Trainer Ralf Volz das Erfolgsteam des vergangenen Wochenendes umstellen. Für Per Laukemann, der krankheitshalber ausfiel, kam der A-Jugendliche Christoph Sailer ins Team. Derzeit spricht für das homogene Mannschaftsgefüge, dass mit dieser Hereinnahme kein Bruch im Spiel der Hbi auftritt. In den ersten Spielminuten konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Zwar legten die Hbi’ler immer wieder ein Tor vor, doch den Gastgebern aus Neuhausen gelang es immer wieder auszugleichen. Dieses Spielchen wiederholte sich bis zum 5:5. Danach konnten sich die Hbi’ler, gestützt auf eine gute Deckungsarbeit und zwei gut haltenden Torhütern, bis auf 10:6 absetzen. Anstatt in dieser Phase den „Sack“ zuzumachen, wollte plötzlich nichts mehr gelingen. In der Abwehr kam es zu unerklärlichen Schwächen und im Angriff lief es nicht mehr rund. Abspielfehler und Fehlwürfe häuften sich. Jeder Feldspieler leistete sich mindestens einen Fehlwurf. Und in der Abwehr wurden die Torhüter schmählich im Stich gelassen. Ab der 20. Minute waren die Hbi’ler nur noch körperlich auf dem Spielfeld anwesend. Die komfortable Viertoreführung wurde verspielt. Die Neuhausener konnten innerhalb kürzester Zeit zum 10:10 ausgleichen und sogar in Führung gehen. Die Gäste konnten sich in der ersten Spielhälfte nicht mehr fangen. Mit einem 11:13-Rückstand für die Hbi ging es in die Halbzeitpause. Und diese Halbzeitpause kam für die Mannen von Trainer Ralf Volz zum richtigen Zeitpunkt. Die Standpauke in der Halbzeitpause und eine Umstellung in der Abwehr zeigte mit Verzögerung Wirkung. In der 5:1 – Abwehr spielte nun Thomas Weber den vorgezogenen Abwehrspieler. Und er störte im weiteren Verlauf die Angreifer der Gastgeber so sehr, dass er einige Pässe abfangen konnte. Eine wie verwandelt auftretende Mannschaft stand in der zweiten Hälfte auf dem Spielfeld. Bis zum 16:14 konnten die Neuhausener ihre Führung noch verteidigen. Danach hatten sie dem druckvolleren Angriffsspiel der Hbi’ler nichts mehr entgegen zu setzen. Auch die Abwehr kaufte dem Angriff der Gastgeber den Schneid ab. Mit ihrem guten Stellungsspiel und dem kompromisslosen Zugreifen gestatteten sie ihnen gerade noch neun Tore in der zweiten Spielhälfte. Ab der 40. Minute spielte nur noch eine Mannschaft. Und die Hbi setzte ihre Akzente. Mit fünf Toren in Folge entschied sie die Partie zu ihren Gunsten. Aus dem 14:16-Rückstand wurde eine 19:16-Führung. Und dieses Mal ließen sich die Gäste diese Führung nicht mehr nehmen. Selbst in doppelter Unterzahl gelangen den Hbi’lern noch zwei Torerfolge. Bis auf 26:20 konnten sie ihren Vorsprung ausbauen. Am Ende blieb den Neuhausenern nur noch Ergebniskosmetik übrig. Mit diesem Sieg haben sich die Hbi’ler etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Sie haben nicht nur vier Punkte Vorsprung auf den TSV Neuhausen, bei Punktgleichheit mit diesen zählt nicht das Torverhältnis, sondern der direkte Vergleich beider Teams, und diesen haben sie mit zwei Siegen auch noch gewonnen.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten: Stephan, Stein; Lindwedel, Sailer, Heckemeier (5), Volz (3/1), Weber (4), Weise (1), Petschinka (5), Bauder (3/1), Diestelhorst (3), Buchfink (2).

Erstes Erfolgserlebnis im neuen Jahr für die HBI in der Landesliga

Erstes Erfolgserlebnis im neuen Jahr für die vom Abstieg bedrohten Landesligahandballer der Hbi Weilimdorf/Feuerbach. Zum richtigen Zeitpunkt waren alle Akteure auf den Punkt fit und konnten seit langer Zeit wieder einmal ihren Anhang überzeugen. Vor allem die beiden Torhüter Thomas Stein und Florent Stephan, sowie der aus der zweiten Mannschaft aufgerückte Sebastian Buchfink ragten aus einer homogen und hochkonzentriert spielenden und kämpfenden Mannschaft heraus. Nach 45 Minuten war die Partie zugunsten der Hbi’ler entschieden. Beim Stand von 20:15 hielt Florent Stephan zwei Siebenmeter und in der Folge konnten sich die Gastgeber bis auf 22:15 absetzen. Der Rest war noch Ergebniskosmetik der Plochinger. Am Ende sprang ein überraschender aber völlig verdienter 25:21- Erfolg gegen den bis dato Tabellenzweiten aus Plochingen heraus.

Hochkonzentriert und engagiert begangen die Spieler von Trainer Ralf Volz das Spiel. Mit vollem Einsatz wurde in der Abwehr agiert. Schon nach drei Minuten war das Kontingent an Verwarnungen aufgebraucht. Trotzdem ließen sie in ihrem Einsatzwillen und ihrer Bereitschaft auch für den Nebenmann auszuhelfen nicht nach. Unterstützt durch eine sehr gute Leistung von Thomas Stein im Tor konnten die Hbi’ler bis zur zehnten Minute eine 4:1-Führung herauswerfen. Auch im Angriff setzten sie positive Akzente. Im Gegensatz zu den letzten Spielen vor der Winterpause stand eine Mannschaft auf dem Spielfeld. Selbst eine kleine Schwächephase bis zur 17. Minute brachte das Team nicht aus dem Rhythmus. Dabei konnten die Plochinger, die als Favorit in diese Partie gingen, zum 4:4 ausgleichen. Danach bestimmten aber die Gastgeber wieder das Spielgeschehen. Egal was die Plochinger auch versuchten, die Hbi’ler schienen auf alles eine Antwort zu haben. Die Abwehr agierte und brachte die Angreifer der Gäste zur Verzweiflung. Im Angriff wurden dieses Mal nicht so viele Fahrkarten produziert wie sonst. Über ein 9:6 nach 25 Minuten gingen die Einheimischen durch ein in der Schlusssekunde erzieltes Tor von Sebastian Buchfink mit einer 12:9-Führung in die Halbzeitpause.

Die zweite Spielhälfte war ein Abbild der ersten. Schnell konnten die Hbi’ler ihre Führung auf 15:11 ausbauen. Danach waren noch zehn Minuten zittern angesagt. Bis auf 16:15 konnten die Plochinger verkürzen. Als nach dem 17:15 Thomas Stein mehrere gute Torchancen der Gäste zunichte machte und auch Florent Stephan dann beim Stand von 20:15 zwei Siebenmeter hielt war der Widerstand der Plochinger gebrochen. Acht Minuten vor Schluss führten die Einheimischen mit 23:16. Danach schalteten sie um mindestens einen Gang herunter. Die Gäste betrieben noch etwas Ergebniskosmetik. Mit einem 25:21-Erfolg blieben die ersten Punkte des neuen Jahres in der Hugo-Kunzi-Halle.

Aber dieser Erfolg darf nicht überbewertet werden. Er ist ein erster Schritt. Noch stehen den Hbi’lern einige Hürden im Abstiegskampf im Weg, die erst noch überwunden werden müssen.