Sternsinger von St. Theresia sammelten mehr als 22.000 Euro Spendengelder

(MH) Bereits zum 42. Mal waren vom 3. bis zum 6. Januar 2019 die Sternsinger von St. Theresia in Weilimdorf unterwegs. Unter dem Leit-Motto der diesjährigen Sternsinger-Aktion „Wir gehören zusammen. In Peru und weltweit“ machten sich 12 Gruppen, bestehend aus einem Sternträger sowie den drei Königen Caspar, Melchior und Balthasar, in dieser Zeit auf den Weg um etwa 900 Haushalte zu besuchen.

Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 9-15 Jahren haben dabei in Form von kleinen Texten und zwei Liedern die Weihnachtsbotschaft zu den Menschen gebracht und anschließend mit geweihter Kreide den Segen Gottes über die Türen der Häuser geschrieben.

Dabei sammelten die Sternsinger Spenden für notleidende Kinder in Peru und weltweit. Während der gesamten Aktion konnten so bis zum 7. Januar Spenden in Höhe von 22.045,93 € gesammelt werden.

Am 6. Januar feierten die Sternsinger mit der Gemeinde den Festgottesdienst in St. Theresia (siehe zweites Foto von oben). Eine Abordnung unserer Sternsinger hat zeitgleich auf Einladung von Bischof Dr. Gebhard Fürst das Pontifikalamt in der Domkirche St. Eberhard in Stuttgart sowie den anschließenden Neujahrsempfang im Neuen Schloss mitgestaltet (siehe drittes Foto rechts).

Unterstützt wurden die Kinder während der Sternsinger Aktion von den Jugendleitern und Jugendleiterinnen der Gemeinde, welche mit den Kindern unterwegs waren, sowie etwa 20 weiteren ehrenamtlichen Helfern, die die Kinder geschminkt, Kleider gewaschen und genäht oder Essen gekocht haben.

An alle Helfer und Kinder ein herzliches Dankeschön für das gute Gelingen und das gute Ergebnis der Sternsinger-Aktion 2019!
Die Sternsinger bedanken sich für Ihre Spenden und die freundliche Aufnahme in Ihren Häusern und Wohnungen!

Knapp 20.000 Euro für das Kindermissionswerk der Sternsinger gesammelt

„Gemeinsam für Gottes Schöpfung – in Kenia und Weltweit“ – dies war das Motto der diesjährigen Sternsingeraktion, bei der über 40 Mädchen und Buben aus St. Theresia in Weilimdorf mitmachten.

Unsere Sternsinger waren mit ihren Betreuern 4 Tage unterwegs, um den Segen der Kirche in die Häuser der Gemeindemitglieder zu bringen und Spenden für die Sternsingeraktion zu sammeln. Mit geweihter Kreide schrieben die Sternsinger den Segen an die Türen der Häuser und Wohnungen. Obwohl es das Wetter dieses Jahr nicht allzu gut meinte und die Sternsinger teilweise bei kräftigem Regen unterwegs waren, wurden sie doch meistens gerne empfangen und durften ihre Lieder und Texte vortragen. Mit duftendem Weihrauchgeruch bedankten sich die Sternsinger dann für die Spenden und die Gastfreundschaft und die oftmals angebotenen Weihnachtsgutsle und Getränke.

Am Samstag, 6. Januar 2018 feierten die Sternsinger mit der Gemeinde den feierlichen Gottesdienst zu Dreikönig. In ihrer Predigt stellte Pastoralreferentin Julia Mattheis das aktuelle Sternsingen in Zusammenhang mit dem Matthäus-Evangelium und den daraus entstandenen Legenden und Traditionen. Am Nachmittag wurden die Sternsinger von den vielen Helfern im Gemeindesaal noch einmal angezogen und geschminkt, um ihre letzten Besuche für dieses Jahr absolvieren zu können. Für ihren anstrengenden Einsatz bedankten sich Pfarrer Matthias Hambücher und Pastoralreferentin Julia Mattheis am Abend bei den Sternsingern und ihren Helfern mit einem gemeinsamen Festessen.

Die Sternsinger freuten sich über die freundliche Aufnahme in den Häusern und Wohnungen und über die vielen Spenden. Der vorläufige Stand der Spenden für das Kindermissionswerk beträgt 19.879,31 EUR (Stand 12.Januar).

Fronleichnam in St. Theresia: Brot, das verbindet

Selbst so manch eingefleischter Katholik tut sich schwer, wenn er nach der Bedeutung von Fronleichnam gefragt wird. An diesem Hochfest des „Leibes und Blutes Christi” wird an das erinnert, was Jesus seinen Jüngern beim letzten Abendmahl überlassen hat: den lebendigen Leib des Herrn in Form des Brotes und des Weines.

Entsprechend stand die diesjährigen Fronleichnamsfeier in St. Theresia unter der Überschrift „Brot, dass verbindet“. Unter freiem Himmel sprach Pfarrer Matthias Hambücher in seiner Predigt auf dem Wormser Platz über die Historie und die Bedeutung des Brotbrechens in der Eucharistiefeier. Anschließend zog die Gemeinde unter strahlend blauem Himmel in traditioneller Prozession mit dem Allerheiligsten in Richtung Wolfbuschschule, wo am Jugendaltar besinnliche Texte vorgetragen wurden. Die letzte Station war schließlich die St. Theresia Kirche. Dort fand der Gottesdienst mit einem zünftigen Marsch, begleitet vom Weilimdorfer Musikverein, seinen Abschluss.

Abgeschlossen waren die Fronleichnamsfeierlichkeiten damit aber noch lange nicht. Das alljährlich Gemeindefest auf der Pfarrwiese hinter dem Gemeindesaal gilt bei vielen Theresianern als ein Highlight des Jahres. Dort gab es nicht nur leckeres vom Grill und vom Fass, sondern auch eine Spielstraße für die Kinder und Livemusik mit dem Musikverein. Eines der Stücke wurde sogar von Pfarrer Martin Yaw Sie aus Ghana dirigiert. Der vierunddreißigjährige Priester aus der Diözese Sunyani wird in den nächsten Monaten in Tübingen Deutsch lernen und an den Wochenenden und Feiertagen in Stuttgart sein. Ab Januar wird er während seiner fachpraktischen Ausbildung in Rottenburg in der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart-Nordwest als Pfarrvikar arbeiten.

Und weil die vorhergesagten Gewitter glückerlicherweise ausblieben, saßen die Festbesucher bis in die späten Abendstunden und genossen die frühsommerlichen Temperaturen.

Die Sternsinger von St.Theresia bringen Gottes Segen

Ein friedliches, glückliches neues Jahr – das wünschen sich die Menschen in diesen Tagen, an denen das Jahr 2017 beginnt. Diesen Wunsch haben auch die Sternsinger wieder in die Wohnungen und Häuser in Weilimdorf gebracht.

11 Gruppen waren in diesem Jahr unterwegs. Kinder und Jugendliche von St.Theresia, die den Menschen die Weihnachtsbotschaft verkündeten und den Segen der Kirche brachten. Vier Tage lang arbeiteten sie ihre Listen ab, auf denen hunderte Adressen standen. Anstrengend war es, aber eben auch viel Spaß hat es gemacht.

Pfarrer Matthias Hambücher dankte beim Sternsinger-Gottesdienst dann auch den Sternsingern von ganzem Herzen für ihren Einsatz. Die Sternsinger würden einen außerordentlichen Dienst vollbringen. Die Botschaft der Heiligen Drei Könige sei, dass die ganze Welt zu dem neugeborenen Sohn Gottes in den Stall zur Krippe komme, so Hambücher. Die ganze Welt, symbolisiert durch die drei Könige, stellvertretend für die drei Kontinente, die man vor 2000 Jahren kannte. Aber nicht nur die ganze Welt komme zu Gott, sagte Hambücher in seiner Predigt. Der zweite Teil der Geschichte, und sogar der wichtigere, sei, dass Gott zu den Menschen komme. Nicht nur an Weihnachten, sondern immer.

Rund 80 Kinder, Jugendliche und ehrenamtliche Helfer in St.Theresia haben auch dieses Jahr wieder dafür gesorgt, dass diese wichtige Botschaft den Menschen in Weilimdorf erzählt wurde. Segen bringen, Segen sein. Unter diesem Motto haben Kinder wieder für Kinder in Not Spenden gesammelt. Und so bedanken sich die Sternsinger in diesem Jahr dafür, dass bis zum Abend des 6. Januar 19.800 Euro zusammengekommen sind.

Eine Ära geht zu Ende: Pfarrer Schäfer verabschiedet

Man kann wohl Zurecht vom Ende einer Ära sprechen: vergangenen Sonntag, 02. Oktober 2016, wurde Pfarrer Hanns Schäfer nach 40jähriger Dienstzeit am Patrozinium der Kirchengemeinde St. Theresia offiziell in den mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Man kann wohl Zurecht vom Ende einer Ära sprechen: vergangenen Sonntag, 02. Oktober 2016, wurde Pfarrer Hanns Schäfer nach 40jähriger Dienstzeit am Patrozinium der Kirchengemeinde St. Theresia offiziell in den mehr als wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Den Auftakt zu dem ganztägigen Festprogramm bildete ein feierlicher Gottesdienst mit Chor und Orchester sowie mit der ein oder anderen Überraschung. So wurde er am Altar unterstützt von einem seiner ersten Chefs, Pfarrer Johannes Gräßle, und einem seiner ersten Oberministranten, Pfarrer Martin Raiser. Den Altarraum teilten sich bei diesem Gottesdienst deutlich mehr Ministranten als üblich. Denn rund 20 Ehemalige aus 4-5 Ministrantengenerationen hatten sich dazu entschlossen, für den Abschied von ihrem Pfarrer noch einmal den Ministrantenkittel überzustreifen.

Aber auch sonst war die Kirche so gut gefüllt, wie es Pfarrer Schäfer am besten gefällt. Schon einige Zeit vor Gottesdienstbeginn waren die Bänke bis auf den letzten Platz besetzt. Für einen großen Teil der Besucher gab es deshalb nur noch Stehplätze. Neben dem Kirchenchor beteiligten sich auch eine große Gruppe Kinder und Jugendliche am musikalischen Programm. Passend zum Anlass sangen sie mit „Geh den Weg, denn Du gehst ihn nicht allein“ eine Komposition des langjährigen ehemaligen Organisten und Chorleiters Rafael Krol.

Auf den Festgottesdienst folgte ein langes, abwechslungsreiches Programm im Gemeindesaal, der förmlich aus den Nähten platzte. Nicht nur viele aktuelle und ehemalige Gemeindemitglieder waren gekommen. Auch der ein oder andere Ehrengast war dabei, um Pfarrer Schäfer seinen Dank für die geleistete Arbeit der vergangenen vier Jahrzehnte auszusprechen. Viele Bewegendes, Nachdenkliches aber auch Unterhaltsames gab es in den Reden zu erhören. So erklärte etwa Bezirksvorsteherin Ulrike Ziech, woran neu Zugezogene Pfarrer Schäfer ganz einfach erkennen können: an der König Ludwig Frisur, den Lederhosen und dem Bayern München Schal. Und Stadtdekan Msgr. Christian Hermes meinte, er habe immer gedacht, Don Camillo aus den Fernsehfilmen gebe es nur in Schwarz/Weiß. Aber als er Pfarrer Schäfer näher kennengelernt habe, sei ihm klargeworden: das gibt es auch in Farbe.

Bunt ging auch das Nachmittagsprogramm weiter. Beim alljährlichen „Jugend stellt sich vor“ führten die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde verschiedene Tänze, Filme und die traditionelle Minioper auf, was bei den Besuchern rundum sehr gut ankam. Bei ein paar Würsten vom Grill und dem ein oder anderen kühlen Getränk klang der Tag dann ganz gemütlich aus. Ein ganz besonderer Tag, an dem ein Wort sicherlich am häufigsten genutzt wurde: Danke. Danke für 40 Jahre unermüdlichen und engagierten Einsatz. Und dass Pfarrer Schäfer durch seine Arbeit das Leben hunderter Gemeindemitglieder mitgeprägt hat, war an diesem Tag ganz besonders spürbar.

Text: Matthias Brock, Fotos: privat

Aus vier mach eins – Feier der Seelsorgeeinheit

Man hätte meinen können, es war Weihnachten oder Ostern. Denn die Kirche in St. Theresia in Weilimdorf war am vergangenen Sonntag bis auf den letzten Platz gefüllt.

Man hätte meinen können, es war Weihnachten oder Ostern. Denn die Kirche in St. Theresia in Weilimdorf war am vergangenen Sonntag bis auf den letzten Platz gefüllt.

Grund dafür war der Festgottesdienst der Seelsorgeeinheit, die seit Anfang 2015 besteht. Dazu gehören die Gemeinden – St. Josef (Feuerbach), St. Theresia (Weilimdorf), Salvator (Giebel) und die Kroatische Gemeinde Ivan Krstitelj (Feuerbach).
Nachdem die erste gemeinsame Feier letztes Jahr im katholischen Waldheim im Lindental stattfand, waren die Mitglieder aller vier Gemeinen diesmal ins Gemeindezentrum von St. Theresia eingeladen. Zwar wurde der ursprünglich unter freiem Himmel geplante Gottesdienst wegen der unsicheren Wetterlage in die Kirche verlegt. Das tat der Feststimmung aber keinen Abbruch. Und nicht nur der Kirchenraum war sehr gut gefüllt. Rings um den Altar bot sich mit vier Pfarrern, zwei Pastoralreferenten sowie Ministrantinnen und Ministranten aus zwei Gemeinden ebenfalls ein schönes Bild der Gemeinschaft.

Dass die Gemeinden auf musikalischer Ebene schon längst zusammengefunden haben, stellte der Gemeinschaftschor unüberhörbar unter Beweis. Auch die Kinderchöre von St. Josef und Salvator traten gemeinsam auf und rundeten das Bild der Gemeinschaft ab.

Im Anschluss an den Gottesdienst zog es die rund 400 Gäste auf die Festwiese neben der Kirche. Dort gab es dann ausreichend Gelegenheit, sich bei Grillwurst und Bier oder Kaffee und Kuchen näher kennen zu lernen und Erfahrungen auszutauschen. Man sah viele fröhliche Gesichter und so saßen dann auch einige bis zum frühen Abend. Am Ende hatte es auch das Wetter gut gemeint denn es regnete den ganzen Tag lang keinen Tropfen. Scheinbar kommen Feste wie diese eben nicht nur bei den Besuchern, sondern auch weiter oben einfach gut an.

Von Brot und Wein zu Göckele und Bier

„Ich bin mir nicht ganz sicher, aber erinnern kann ich mich eigentlich an nur ein einziges Mal“, antwortete Pfarrer Schäfer auf die Frage, wie viele Fronleichnamsfeste in seiner 40-jährigen Amtszeit denn schon verregnet gewesen seien. Und so lachte auch in diesem Jahr wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, als sich die Theresianer zum Gottesdienst auf dem Wormser Platz versammelten.

„Ich bin mir nicht ganz sicher, aber erinnern kann ich mich eigentlich an nur ein einziges Mal“, antwortete Pfarrer Schäfer auf die Frage, wie viele Fronleichnamsfeste in seiner 40-jährigen Amtszeit denn schon verregnet gewesen seien. Und so lachte auch in diesem Jahr wieder die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, als sich die Theresianer zum Gottesdienst auf dem Wormser Platz versammelten.

Im Mittelpunkt der Feier standen die Zeichen Brot und Wein, die Jesus mit seinen Jüngern geteilt hatte. So handelte etwa das Evangelium von der Speisung der 5000, die alle auf wundersame Weise von 5 Broten und zwei Fischen satt wurden.

Nach dem ersten Teil des Gottesdienstes machte sich die Gemeinde auf zur Prozession, die auch einige Neugierige an die Fenster lockte. Angeführt von Blumen streuenden Kommunionkindern und musikalisch begleitet vom Weilimdorfer Musikverein bewegte sich die Prozession von der Wormser Straße über den Kreisverkehr – inklusive Ehrenrunde vom Musikverein – bis hin zum Schulhof der Wolfbuschschule. Dort hatten die Jugendlichen der Gemeinde einen Altar aufgebaut, an dem sie ihre Gedanken zu den Symbolen Brot und Wein vortrugen. Nach dem Schlusssegen in der Kirche ging es über zum traditionellen großen Fest auf der Wiese hinter dem Gemeindesaal. Dort ließen es sich die mehr als 200 Gäste bei frisch Gegrilltem und frisch Gezapftem in der Frühlingssonne gut gehen. Mit dem Konzert des Musikvereins und einer Spielestraße war außerdem für jede Generation das passende Programm geboten. Selbst wenn es kurzzeitig danach aussah als würde Das Grillgut ausgehen – am Ende wurden alle satt. Ganz so wie damals, am See Genezareth.

Abschied von Pfarrer Schäfer – Nachfolger wird Pfarrer Hambücher

Im Oktober tritt Pfarrer Hanns Schäfer, seit 40 Jahren Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Theresia, in seinen wohlverdienten Ruhestand. Die Abschiedsfeierlichkeiten werden voraussichtlich am 02.10.2016 stattfinden.

Im Oktober tritt Pfarrer Hanns Schäfer, seit 40 Jahren Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Theresia, in seinen wohlverdienten Ruhestand. Die Abschiedsfeierlichkeiten werden voraussichtlich am 02.10.2016 stattfinden.

Nachfolger von Pfarrer Schäfer (siehe unteres Foto rechts) wird Matthias Hambücher (siehe oberes Foto rechts). Pfarrer Hambücher, Jahrgang 1964, stammt aus Stuttgart-Stammheim und ist momentan Pfarrer der Seelsorgeeinheit „St. Georg und St. Michael“ in Ulm. Zehn Jahre war er Dekan in Ulm und Ehingen und zusätzlich Mitglied und Sprecher in Arbeitskreisen der Ökumene und der Flüchtlingsarbeit.

Für die Kirchengemeinden St. Theresia und St. Josef, (St. Josef, Feuerbach ist seit 2015 ohne Pfarrer), wurde von der Diözese Rottenburg-Stuttgart nur noch eine gemeinsame Pfarrstelle mit Sitz in St. Josef ausgeschrieben.

Matthias Hambücher wird also Pfarrer von zwei Kirchengemeinden und zudem der leitende Pfarrer der Seelsorgeeinheit St. Josef, St. Theresia und Salvator. Die Amtseinführung soll kurz vor dem 1. Advent sein.

Sternsingeraktion St. Theresia, Stuttgart-Weilimdorf

Am 3. Januar dieser Jahres entsandte die Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf 11 Sternsinger-Gruppen, die im Auftrag der Gemeinde den Segen Gottes in die Häuser der brachten.

Am 3. Januar dieser Jahres entsandte die Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf 11 Sternsinger-Gruppen, die im Auftrag der Gemeinde den Segen Gottes in die Häuser der brachten.

Bevor die einzelnen Gruppen loszogen wurde die Kreide geweiht, mit dem der Segen (C+M+B = Christus Mansionem Benedicat, das heißt Christus segne diese Wohnung), über die Haustüre geschrieben wird. Die Gruppen waren vom 3. bis 6. Januar in ganz Weilimdorf unterwegs und sammelten eifrig Spenden für die Sternsingeraktion des Kindermissionswerks.

Insgesamt waren bei dieser Aktion 44 Jugendliche und 13 Jugendleiter mit vollem Engagement im Einsatz. Die Könige und Sternträger wurden von 8 fleißigen Damen ihrer Aufgabe entsprechend eingekleidet und geschminkt.

Selbst am letzten Tag, nach dem Sternsingergottesdienst, waren die Kinder noch einmal mit voller Leidenschaft bei der Sache. Zum guten Schluss wurden die Sternsinger mit einem gemeinsamen Abschlussessen belohnt. Dieses wurde von drei tüchtigen Köchen liebevoll zubereitet. Trotz der großen Anstrengung und den weiten Laufwegen waren sie traurig, dass diese schöne Zeit schon wieder zu Ende ist.

Auch das tolle Sammelergebnis von 20.000,02 EUR für das Kindermissionswerk kann sich sehen lassen. Alle Teilnehmer bedanken sich für die freundliche Aufnahme, für die Spenden und freuen sich schon auf die Sternsingeraktion 2017.

Sternensingeraktion von St. Theresia startet am 3. Januar 2016

Mit der Sternsingeraktion beginnt das erste große Ereignis der Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf in 2016.

Mit der Sternsingeraktion beginnt das erste große Ereignis der Kirchengemeinde St. Theresia in Weilimdorf in 2016.

Vom 03.01. bis 06.01.2016 sind ca. 50 Kinder und Jugendliche in Weilimdorf unterwegs, um den Häusern und Wohnungen den Segen der Kirche zu bringen und für das Kindermissionswerk um Spenden zu bitten.

Höhepunkt wird der Familiengottesdienst am 06. Januar in St. Theresia um 10 Uhr sein – „der schönste Gottesdienst des Jahres“ wie Pfarrer Schäfer betont. Auf www.sttheresia.de kann man übrigens Bilder der Sternensinger Aktionen zurück bis ins Jahr 1978 anschauen.

Stadtdekan Hermes in St.Theresia

Am 09.06.2013 war Stadtdekan Dr. Hermes zu Besuch in der katholischen Kirchengemeinde St. Theresia und feierte mit der Gemeinde den 10-Uhr-Gottesdienst. In einer sehr engagierten Predigt verknüpfte er die von den Jugendleiterinnen ausgesuchten Texte mit dem Projekt „Aufbrechen“.

Er bedauerte, dass dieses Projekt zu großen Teilen nur verwaltungstechnisch gesehen wird. Es sei auch wichtig, die pastoralen Inhalte zu sehen, zu den Menschen hin „aufzubrechen“ und auf die Erfordernisse der Zeit zu reagieren.

Beim anschließenden Frühschoppen begrüßte die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Frau Brandsch, vor ca. 180 Gemeindemitgliedern Dr. Hermes im „Gemeindesaal, den wir so dringend brauchen“. Ihr größter Wunsch sei es, weiterhin „hier vor Ort Heimat zu erfahren und die Gemeinde weiter zu entwickeln ohne die Identität zu verlieren“.

Bis weit nach dem Mittagessen ging Dr. Hermes auf einzelne Gruppen und Gemeindemitglieder zu, beantwortete Fragen und nahm Befürchtungen zu den anstehenden Reformen zur Kenntnis. Es war eine gelungene Veranstaltung, die ganz im Zeichen des Kennenlernens stand.

Gemeindeversammlung in St. Theresia erstmals in der Gemeindegeschichte

Zum ersten Mal in der 60-jährigen Geschichte von St. Theresia fand am 11.04.2013 eine Gemeindeversammlung statt. Der Kirchengemeinderat hat eine Beratungsvorlage des Stadtdekanats zu künftigen Strukturen der katholischen Kirchengemeinden in Stuttgart und den Stand der Beratungen darüber vorgestellt.

Das Stadtdekanat unter der Leitung von Monsignore Dr. Christian Hermes reagiert mit dieser Beratungsvorlage auf sinkende Mitgliederzahlen. Um die damit verbundenen geringeren Kirchensteuereinnahmen auszugleichen, hat er für alle Gemeinden zuerst einen Investitionsstopp beschlossen. Damit eine drohende Zahlungsunfähigkeit ab 2015 verhindert wird, wurde das Projekt “Aufbrechen“ gestartet.

Ziel dieses Projektes ist das Zusammenlegen von Haushalten der Kirchengemeinden, flexibleres Einsetzen von festangestellten Mitarbeitern und die Vermeidung von Doppelstrukturen. Kern der Beratungsvorlage des Dekanats ist eine Reduzierung von derzeit 46 eigenständigen Kirchengemeinden auf 12 Großgemeinden.

St.Theresia soll auf Grundlage dieser Beratungsvorlage zusammengeschlossen werden mit St.Josef/Feuerbach und Salvator/Giebel. Welche dieser drei Gemeinden dann „Hauptstandort“ wird und welche nur Nebenstandorte – mit den damit verbundenen geringeren finanziellen Zuweisungen – wurde in der Vorlage noch nicht konkretisiert.

Der Kirchengemeinderat von St.Theresia schließt sich den Überlegungen des Dekanats grundsätzlich an und sieht auch die Notwendigkeit, Einsparpotenziale zu nutzen, durch engere Zusammenarbeit der Gemeinden Synergien zu schaffen und die Kirche damit für die Herausforderungen der Zukunft zu rüsten. Deshalb wird die Gemeinde St.Theresia mit „aufbrechen“.

Glücklicherweise ist die statistische Situation in St.Theresia besser als in anderen Gemeinden des Stadtgebietes von Stuttgart. Wir freuen uns über hohe Besucherzahlen der Gottesdienste (544 Besucher am 23./24.03.2013, davon 101 Kinder!) und eine sehr große Spendenbereitschaft (Sternsinger 2013 beispielsweise über 23.000 EUR). Dieses Jahr wurden 61 Jugendliche gefirmt, im Mai haben 53 Kinder Erstkommunion! Wir sind sehr stolz auf unsere engagierten Jugendleiter. Wöchentlich treffen sich ca. 110 Kinder und Jugendliche in den verschiedenen Gruppenstunden.

Um unsere lebendige Gemeinde weiter lebendig zu halten, planen wir derzeit, unser Gemeindezentrum zu einem „Generationenzentrum“ zu entwickeln. Kern ist unser Gemeindesaal und damit verbunden die Planung des Neubaus unseres Kindergartens zu einer Kindertagesstätte mit 6 Gruppen für Kinder von 0 bis 6 Jahren. In Abstimmung mit dem Dekanat haben wir bei der Stadt Stuttgart die Förderung von 75 Prozent für dieses Vorhaben beantragt.

Den Vorträgen folgte eine sehr engagierte Fragerunde der ca. 140 anwesenden Gemeindemitglieder. Einige Fragen konnten sofort beantwortet werden, weil sie auch in den Beratungen im KGR besprochen wurden, die restlichen wurden notiert und werden Stadtdekan Dr. Hermes beim nächsten Treffen am 19.04.2013 vorgetragen. Bei dieser Pastoralvisite in Salvator/Giebel zusammen mit dem KGR von Salvator werden die Mitglieder der beiden Kirchengemeinderäte ihre Überlegungen zum Projekt vorstellen und mit Dr. Hermes beraten.

Ob es zu einer Zusammenlegung mit Salvator und/oder St.Josef kommen wird, entscheidet sich dann in Beratungen des Dekanatsrats bis Ende 2013. Die Folien dieser Präsentationen wurden auf der Homepage www.sttheresia.de veröffentlicht. Auch die Überlegungen des Stadtdekanats und ein Struktur-Atlas über die Entwicklung der Mitgliederzahlen der Stuttgarter Kirchengemeinden sind sehr transparent auf www.kath-kirche-stuttgart.de nachzulesen.

Michael Haller