Vortrag und Diskussion mit Christoph Erdmenger zum Luftreinhaltungskonzept

Mitten in die Diskussion um Fahrverbote: Die NaturFreunde Stuttgart bieten einen Vortrag und Diskussion an mit Christoph Erdmenger, dem Architekten vom Luftreinhaltungskonzept für Stuttgart.

Christoph Erdmenger ist Umweltwissenschaftler und Politiker. Winfried Hermann berief ihn als Leiter der Abteilung „Nachhaltige Mobilität“ ins Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg. Dort ist er unter anderem für Klimaschutz im Verkehr, Elektromobilität, Luftrein-haltung, Lärmschutz, Naturschutz und Radverkehr zuständig. Er ist u.a. für das Konzept und Umsetzung zur Luftreinhaltung Stuttgart verantwortlich.

Christoph Erdmenger gibt uns einen Einblick in die Feinstaubproblematik: – Was ist die Hintergrundbelastung – Welche Rollen spielen Verkehr, Feuerungsanlagen, Industrie und die Energieerzeugung – Gibt es im ländlichen Raum auch Feinstaubbelastung? – Welche Verordnungen sind umgesetzt und welche Pläne gibt es dazu.

Vortrag und Diskussion mit Christoph Erdmenger
Abteilungsleiter „Nachhaltige Mobilität“ ins Ministerium für Verkehr BW
Freitag 30. Juni 2017, 19:30 Uhr
Naturfreundehaus Steinbergle, Stresemannstraße 6, 70191 Stuttgart

Brunnentour durch Bad Cannstatt mit den Naturfreunden

28 Brunnen in Bad Cannstatt listet die Website der Stadt Stuttgart auf, viele davon sind als Trinkbrunnen ausgewiesen und meist mit Mineralwasser gespeist. Die Naturfreunde Weilimdorf bieten am 5. April 2017 eine Wandertour hierzu an.

Dabei gibt es unterschiedliche Geschmacksrichtungen: Das Wasser des Lautenschlägerbrunnens beim Mineralbad und das des Veielbrunnens wird als staatlich anerkanntes Heilwasser deklariert und soll nur auf ärztlichen Rat für eine Trinkkur genutzt werden. Freiwillig werden das auch nur die Wenigsten genießen. Dagegen ist das Wasser des Polizeibrunnens sehr beliebt und wird vielfach in Kanister und Flaschen abgefüllt – kostenloses Mineralwasser!

Wanderzeit ca. 2,5 – 3 Std.
Es ist eine Schlusseinkehr geplant.
Teilnehmerbeitrag für Nichtmitglieder: pro Person 3 €, Familien 5 €
Treffpunkt um 9.30 Uhr am Löwenmarkt. Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Wanderleiter Bernd Hanle, Tel. 8 87 57 72

Vielfältige Aktivitäten: Mitgliederversammlung der Naturfreunde

Bis spät in die Nacht diskutierten die Naturfreunde der Stadtteilgruppe Weilimdorf auf ihrer Mitgliederversammlung am 17. Februar 2017. Es gab viel zu berichten bei den vielfachen Aktivitäten, die betrieben werden.

Bis zu 6 Wanderleiter teilen sich die Wanderungen auf, die sowohl sonntags als auch unter der Woche angeboten werden. Dabei sind durchschnittlich ein Viertel der Teilnehmer Gäste. Es stehen Bergwanderungen auf dem Programm, Radausfahrten, im Spätsommer traditionell eine einwöchige Busreise gemeinsam mit dem Kulturkreis. Mitglieder der Gruppe beteiligen sich an Skitouren und betreiben Skilanglauf. Die Musikgruppe pflegt die Zupforchester-Tradition der Naturfreunde. Die Mitglieder, die sich aus Altersgründen nicht mehr am Vereinsprogramm beteiligen können, treffen sich monatlich beim „Stammkränzchen“.
Besonders die geselligen Veranstaltungen wie Gartenfest, Zwiebelkuchenabend oder Winterfeier werden stark frequentiert.
Man beteiligt sich an verschiedenen Aktionen im Stadtbezirk, z.B. bei den Sommerfesten im Treffpunkt Pfaffenäcker und im letzten Jahr bei der Diakonie Stetten und organisiert über das Bezirksamt einmal im Jahr eine Radrundfahrt für Neubürger zum Kennenlernen des Stadtbezirks. In der Regel einmal im Monat findet ein öffentlicher Vereinsabend mit unterschiedlichem Inhalt statt, ebenfalls monatlich bieten sachkundige Mitglieder im PC-Raum der Altenwohnanlage am Lindenbachsee eine PC-Sprechstunde an, bei der man sich Rat bei Problemen mit dem Computer oder dem Smartphone holen kann.

Die Gruppe ist in der Steuerungsgruppe des Fair-Trade Stadtbezirks Weilimdorf vertreten, arbeitet im Umweltbereich beim Klima- und Umweltbündnis Stuttgart mit, in der Bürgerenergiegenossenschaft Stuttgart und bei der Energieoffensive Weilimdorf. Man beteiligt sich an den mehrmals im Jahr stattfindenden literarischen Spaziergängen zusammen mit anderen Organisationen. Nicht zu vergessen die traditionelle Diamatinee am Volkstrauertag, gemeinsam mit den NaturFreunden Feuerbach, die jedes Jahr um die zweihundert Besucher anziehen.

Im Frühjahr letzten Jahres startete man eine Kindergruppe „Umweltdetektive“, die sich in der Regel alle 14 Tage samstagnachmittags im Gebiet Pfaffenäcker trifft und im nahen Lindental die Natur erkundet.

Bei den Neuwahlen blieb es bei der bewährten Zusammensetzung der Stadtteil-leitung: Maria Bofinger, Gabi Hanle und Helmut Botta bilden das Sprechergremium, Elke Hummel betreut die Kasse, die Brigitte Veith und Walter Bofinger kontrollieren. Insgesamt sind 13 Personen mit unterschiedlichen Funktionen bei den immer vereinsöffentlich stattfindenden Ausschusssitzungen vertreten.

Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung hatte Dieter Efferenn nicht mehr für den Ausschuss kandidiert. Nach gut 55 Jahren ständiger Ausschusspräsens in verschiedenen Funktionen wollte er Platz für jüngere machen. Auch Gerda Weyershäuser wollte nicht mehr gewählt werden. Sie betreut aber weiterhin die älteren Mitglieder und das Stammkränzchen. Beide wurden mit einem kleinen Präsent verabschiedet.

Bild (privat): Wanderung im Frühjahr im Stromberg

Fahrrad-Pannenkurs für Frauen am 13. März im Treffpunkt Pfaffenäcker

Die NaturFreunde Stadtteilgruppe Weilimdorf in Zusammenarbeit mit dem Treffpunkt Pfaffenäcker lädt nach der großen Nachfrage im letzten Jahr zum zweiten Fahrrad – Pannenkurs für Frauen ein.

Fahrrad-Spezialist Helmut Botta zeigt, “wie frau” sich bei einer Panne unterwegs selbst helfen kann:

– Wie kann das Fahrrad funktionstüchtig gehalten werden
– Wie werden Bremsen und die Gangschaltung eingestellt
– Wie wird die Kette geölt, Beleuchtung überprüft, Verschleißteile ausgewechselt.
– Welches Werkzeug sollte auf der Tour mitgeführt werden.

Zum Üben darf das eigene Fahrrad mitgebracht werden. Montag, 13. März 2017, 16:30 Uhr, Treffpunkt Pfaffenäcker, Kaiserslauterer Str. 14

Diashow Süd-Afrika – Von Kapstadt zum Kilimanjaro

Die NaturFreunde Ortsgruppen Feuerbach und Weilimdorf und Weilimdorf laden ein zu ihrer traditionellen Herbst-Dia-Matineeshow.Zum ersten Mal wird eine 3D-Vorführung gezeigt.

Der bekannte 3D Fotograf und Filmemacher Stephan Schulz aus Dresden führt uns in den südlichen Teil Afrikas. Die imposante Reise beginnt in Kapstadt und endet auf dem Gipfel des Kilimanjaro. Dazwischen liegen bekannte Traumziele wie die roten Dünen der Namibwüste, die gigantische Gnu-Migration der Serengeti, oder die südafrikanische Wild Coast mit ihrem Sardine Run, dem spektakulärsten Tierereignis des Kontinents. An den großartigsten Naturschauplätzen begegnete Stephan Schulz Menschen, die dort hinter den Kulissen agieren – als Löwenforscher, Haiflüsterer oder Betreiber einer Tierauffangstation. Oder den Naturvölkern, die versuchen ihren Lebensraum mit der Wildnis zu teilen.

Stephan Schulz gelang es in diesem Projekt die spannendsten Über- UND Unterwasserwelten Afrikas zu filmen, den beiden größten Tiermigrationen der Welt. Vor der Vorstellung und in der Pause bietet der Weltladen Weilimdorf kunsthandwerkliche Produkte, Textilien und anderes aus seinem Sortiment aus Namibia und Südafrika an. Musikalisch wird der Morgen von der Musikgruppe der Naturfreunde Weilimdorf eingeleitet.

Vorverkaufskarten gibt es Feuerbach bei TinteTonerTanken in der Stuttgarter Str. 83, in Weilimdorf bei Held am Löwenmarkt und in Sisis Nähstüble in der Staigerstr. 12. Der Eintritt kostet im Vorverkauf für Erwachsene 8 € und an der Kasse 10 €, Schüler ab 14 Jahren 4 €, Kinder unter 14 sind frei. 3 D-Brillen gibt es vor der Vorstellung für 1 €.

Ort: Sonntag, 13. November 2016 um 11 Uhr in der Festhalle Feuerbach, Kärntner Straße 48

Energiewende in Stuttgart: Steht die Energiewende auf der Kippe?

Unter diesem etwas provokanten Titel laden die NaturFreunde am 28. Oktober 2016 zu einem Vortrag mit Dr. Joachim Nitsch ein. Das Energiekonzept der Stadt “Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart” wurde vom Gemeinderat am 28. Januar 2016 beschlossen. Dazu heißt es auf der Website der Stadt:

Unter diesem etwas provokanten Titel laden die NaturFreunde am 28. Oktober zu einem Vortrag mit Dr. Joachim Nitsch ein. Das Energiekonzept der Stadt “Urbanisierung der Energiewende in Stuttgart” wurde vom Gemeinderat am 28. Januar 2016 beschlossen. Dazu heißt es auf der Website der Stadt:

„Unsere Stadt mit ihrer hohen Verdichtung und ihrem hohen Industrieanteil braucht ein nachhaltiges Konzept für die Energiewende. Nachhaltig ist Energieversorgung nur, wenn sie ökologisch und wirtschaftlich ist. Sie muss sozial gerecht sein. Das heißt, dass die Kosten auch von sozial schwachen Haushalten getragen werden können. Die Landeshauptstadt Stuttgart fängt dabei nicht bei null an. So können beim Thema Energiesparen sowohl im Bereich der städtischen Liegenschaften als auch in privaten Haushalten, bei Wohnungsgenossenschaften sowie den Stuttgarter Unternehmen bereits gute Erfolge vorgewiesen werden“.

Das sind gute Ansätze. Aber bei der konkreten Umsetzung gibt es viele Hemmnisse. Die Stadtwerke, die eine führende Rolle beim Umstieg auf erneuerbare Energien spielen sollen, führen im Vergleich zu anderen Städten ein eher bescheidenes Dasein. Beim Rückkauf der Netze klagt die Stadt an beinahe allen Fronten gegen den „Partner“ EnBW. Im Genehmigungsverfahren für die Neugestaltung des Kraftwerks Gaisburg bemängeln die NaturFreunde und andere Umweltorganisationen, dass mit der vorliegenden Planung eine Chance zur Verwirklichung der Klimaziele vertan wird. Die beiden Heizkessel sollen nur der Abdeckung von Lastspitzen dienen und die kleine Kraftwärmekopplung von 30 MW ist in diesem Zusammenhang vernachlässigbar. Vorgeschlagen wird ein größeres Gas- und Dampfkraftwerk als Einstieg in die Umstellung der Stuttgarter Fernwärmeerzeugung auf fossiles Gas, das später ohne größere technische Maßnahmen durch regenerativ erzeugtes Gas substituiert werden kann. Mit einem solchen Kraftwerk würde der Kohleanteil der Fernwärmeversorgung in Stuttgart sofort gesenkt werden und der Fernwärmeanteil in Stuttgart könnte deutlich erhöht werden.

Dr. Nitsch wird in seinem Vortrag auf die grundlegenden Erfordernisse für eine Energiewende eingehen. „Die Energiewende ist ökologisch zwingend, technisch machbar und ökonomisch vorteilhaft. Strukturell und politisch steckt sie aber noch in den Kinderschuhen“. So Dr. Nitsch am 26.2.2014 in seiner Studie „Energiewende – Quo vadis?“ Er ist Gutachter und Berater für Klimaschutzstrategien und innovative Energiesysteme, ehem. Abteilungsleiter „Systemanalyse und Technikbewertung“ im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt Stuttgart, einer der klügsten Köpfe, wenn es um Klimaschutzpolitik und Entwicklung innovativer Energiesysteme geht. Er berät das Bundesumweltministerium beim Ausbau der Erneuerbaren Energien.

Freitag, 28. 10 2016, Beginn 19 Uhr
Ort: Naturfreundehaus Steinbergle, Stresemannstr. 6-8 70191 Stuttgart-Killesberg
Erreichbarkeit: SSB Linie U5, Buslinie 57 Oskar-Schlemmer-Str.

Neubürgerradtour am 10. April 2016 durch Weilimdorf

Ca. 20 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit war, sich über den Stadtbezirk Weilimdorf bei der diesjährigen Neubürger-Radtour der Naturfreunde Weilimdorf zu informieren.

Ca. 20 Teilnehmer nahmen die Gelegenheit war, sich über den Stadtbezirk Weilimdorf bei der diesjährigen Neubürger-Radtour der Naturfreunde Weilimdorf zu informieren.

Wie immer nahmen nicht nur „echte“ neu nach Weilimdorf zugezogene Einwohner daran teil, sondern auch solche, die schon länger hier wohnen und mehr über ihren Stadtteil erfahren wollten. Gestartet war man auf dem Löwenmarkt mit 14 Interessierten, darunter auf Initiative von Helfern des Flüchtlingsarbeitskreises auch einige Flüchtlinge aus verschiedenen Weilimdorfer Unterkünften. Nachdem man am an der Flüchtlingsunterkunft in Hausen vorbei kam, schlossen sich spontan noch weitere Teilnehmer an.

Die Tour ging durch den alten Ortskern von Weilimdorf, über den Gäublick zum Industriegebiet, weiter über Hausen, den Fasanengarten zum Giebel, Bergheimer Hof, Wolfbusch und Pfaffenäcker und endete am Lindenbachsee.

Naturfreunde starten Naturkindergruppe Umweltdetektive

Die Naturfreunde starten am 9. April 2016 mit einer Kindergruppe in Weilimdorf. Sie nennt sich Naturkindergruppe Umweltdetektive.

Die Naturfreunde starten am 9. April 2016 mit einer Kindergruppe in Weilimdorf. Sie nennt sich Naturkindergruppe Umweltdetektive.

Wir streifen vorwiegend durch die Wiesen und Wälder des Lindentals. Dort begeben wir uns auf die Suche nach den Wundern der Natur. Was lebt im Bach, Tümpel und Teich, auf der Wiese und im Wald? Welche Wildkräuter können wir essen? Welche Bäume stehen im Wald? Wie baut man eine Laubhütte? Wie kann man Instrumente aus Hölzern herstellen? Wie schnitzt man ein einfaches Holzmesser, schleicht wie ein Indianer und macht ohne Streichhölzer Feuer? Auch kleine Kunstwerke und Handwerk aus Naturmaterialien, wie eine Murmelbahn aus Holunderzweigen stehen auf dem Programm. Das alles und viel mehr kann man bei den Umweltdetektiven Weilimdorf erleben.

Am 9.4.2016 findet eine Informations- und Einführungsveranstaltung, ab 14 Uhr im Treffpunkt Pfaffenäcker, Kaiserslauter Straße 14, 70499 Stuttgart statt.

Angesprochen sind alle Kinder von der 1.- bis 4. Klasse, die gerne in der Natur und im Freien etwas erleben möchten. Wir treffen uns samstags alle 14 Tage von 14 bis 16.30 Uhr. Die nächsten vorgesehenen Termine sind am 23. April, 14. Mai, 4. und 18. Juni, 2. und 16. Juli. Pro Nachmittag zahlen die Kinder 2 €, Naturfreundemitglieder sind frei.

Die Leitung hat Volker Haefele, Tel. 01731 308713,
Email: volker.haefele@naturfreunde-stuttgart.de
Weitere Infos bei den NaturFreunden Stuttgart info@naturfreunde-stuttgart.de

NaturFreunde Weilimdorf bieten Fahrrad-Pannenkurs für Frauen

Gemeinsam mit dem Treffpunkt Pfaffenäcker gibt es am Mittwoch, 17. Februar 2016, rechtzeitig vor der neuen Radsaison, einen Fahrrad Pannenkurs extra für Frauen, damit frau unterwegs bei einer Panne sich zu helfen weiß.

Gemeinsam mit dem Treffpunkt Pfaffenäcker gibt es am Mittwoch, 17. Februar 2016, rechtzeitig vor der neuen Radsaison, einen Fahrrad Pannenkurs extra für Frauen, damit frau unterwegs bei einer Panne sich zu helfen weiß.

Unter der fachkundigen Anleitung von Helmut Botta erfährt man auch, wie man sein Rad funktionstüchtig erhalten kann. Bremsen, Beleuchtung, Kette ölen, Reifenwechsel, Verschleißteile. Welche Werkzeuge brauchen wir? Man kann sein eigenes Fahrrad mitbringen, Fragen stellen und ganz praktisch üben.

Treffpunkt Pfaffenäcker, Kaiserslauterer Str. 14, 70499 Stuttgart-Weilimdorf. Beginn 16 Uhr

Irland-Multimediashow mit den Naturfreunden Weilimdorf

Am Sonntag 15. November um 11 Uhr wird der Fotojournalist Dr. Heiko Beyer in einer Multimediashow die Faszination und den Reiz der Insel Irland erleben lassen. Brillante Fotografien sowie Filmpassagen in HDTV-Kinoqualität zaubern Bilder von uralten Steingräbern, keltischen Burgen und vielfältigen Landschaften auf die Leinwand.

Am Sonntag 15. November um 11 Uhr wird der Fotojournalist Dr. Heiko Beyer in einer Multimediashow die Faszination und den Reiz der Insel Irland erleben lassen. Brillante Fotografien sowie Filmpassagen in HDTV-Kinoqualität zaubern Bilder von uralten Steingräbern, keltischen Burgen und vielfältigen Landschaften auf die Leinwand.

Im Mittelpunkt bleiben dabei die Iren selbst mit ihrer Ursprünglichkeit, als Pilger zum Gipfel des Croagh Patrick oder als letzte Einwohner auf einer einsamen Insel.
Die traditionelle Multimediashow findet in diesem Jahr in der Lindenbachhalle Weilimdorf, Solitudestr. 243 statt (nur wenige Gehminuten von der Haltestelle Löwenmarkt entfernt).

Eintrittspreise: im Vorverkauf und für Naturfreundemitglieder 8 € – an der Kasse 10 €, für Schüler ab 14 Jahren 4 € – Kinder haben freien Eintritt

Vorverkauf bei allen Veranstaltungen der NaturFreunde Feuerbach und Weilimdorf, bei „TintenTonerTanken“, Stuttgarter Str. 83, bei Zigarren-Held im Löwenmarkt und bei Sisi’s Nähstüble, Staigerstr. 12

Familienfest im Krummbachtal mit den Naturfreunden

Die Naturfreunde veranstalten gemeinsam mit dem Waldgasthaus im Krummbachtal am 28. Juni 2015 ab 11 Uhr ein Fest für Kinder und Familien. Im Zentrum steht die Mitmach-Aktion ‘Das wachsende Xylophon’. Das Xylophon’ wird gemeinsam aufgebaut.

Die Naturfreunde veranstalten gemeinsam mit dem Waldgasthaus im Krummbachtal am 28. Juni 2015 ab 11 Uhr ein Fest für Kinder und Familien. Im Zentrum steht die Mitmach-Aktion ‘Das wachsende Xylophon’. Das Xylophon’ wird gemeinsam aufgebaut.

Wenn es weit genug gediehen ist, wird es unter der Leitung des Musikpädagogen Helmut Schneider eine Session mit vielen kleinen und großen Mitspielern an dem Rieseninstrument geben. Es gibt noch weitere Attraktionen: Der Flitzofant (Spielmobilanhänger) hat einiges an Spieleräten zu bieten. Man kann mit Ponys reiten und wärs gemütlicher haben will, darf bei der Mal-Aktion mitmachen. Am Abend gibt es Jazz mit der bekannten Kapelle Swingsize.

Reisebericht der Naturfreunde zur “Route der Industriekultur”

Am 31.8.2014 startete eine Gruppe der Naturfreunde Weilimdorf-Gerlingen zu einer Fahrt ins Ruhrgebiet. Das erste Ziel war der “Landschaftspark Duisburg Nord“. Es wurde dort eine stillgelegte Hochofen-Anlage, in der bis 1985 Roheisen erzeugt wurde, besichtigt. Heute versucht man das Gelände mit Klettergarten, Kinderspielplatz, Hochofenbesteigung und sonstigen Veranstaltungen einer neuen Nutzung zuzuführen.

Am 31.8.2014 startete eine Gruppe der Naturfreunde Weilimdorf-Gerlingen zu einer Fahrt ins Ruhrgebiet. Das erste Ziel war der “Landschaftspark Duisburg Nord“. Es wurde dort eine stillgelegte Hochofen-Anlage, in der bis 1985 Roheisen erzeugt wurde, besichtigt. Heute versucht man das Gelände mit Klettergarten, Kinderspielplatz, Hochofenbesteigung und sonstigen Veranstaltungen einer neuen Nutzung zuzuführen.

Ausgehend vom “Standquartier” im Süden von Dortmund stand am nächsten Tag das UNESCO Weltkulturerbe “Zeche Zollverein Schacht XII” in Essen auf dem Programm. Im Rahmen einer Führung wurde der Weg der Kohle vom Förderschacht bis zur Kohlenwäsche dargestellt. Die Zeche war von 1932 bis 1986 in Betrieb. Ab 2001 wird sie als Industriedenkmal, Künstlerwerkstatt, Museum und für Festivals, Ausstellungen und Konzerte genutzt. Am Nachmittag erfolgte eine kleine Wanderung auf die renaturierte “Halde Haniel”, die mit 126 m Höhe die Größte im Revier ist.

Am folgenden Tag wurde das Umspannwerk Recklinghausen besucht. Hier wird anhand vieler Exponate dargestellt, wie sehr sich das Leben durch den Einsatz der Elektrizität in Industrie, Gewerbe, Haushalt und im Bereich der Unterhaltung in nur 100 Jahren verändert hat. Beim 1899 von Kaiser Wilhelm II eingeweihten Schiffshebewerk in Henrichenburg wurde bei einer Führung erklärt, wie 800-to- Schiffe nur mittels Auftriebs von 5 Schwimmkörpern 14 m hoch zur oberen Kanalhaltung gehoben werden konnten. Das Hebewerk war bis 1969 in Betrieb.

Am 3. Tag ging die Fahrt zum “Deutschen Bergbau-Museum” nach Bochum. Bei einer simulierten Bergfahrt fuhr man 1.000 m in die Tiefe. Unten angekommen wurden die verschiedenen Abbaumethoden sowie die Sicherungsmaßnahmen von den Anfängen bis zur Zechenstilllegung erklärt. In der Museumsaustellung wird in Dioramen und an Modellen der historische Bergbau vom Mittelalter bis zur Neuzeit erklärt.

Das Ruhrgebiet ist ohne die Fa. Krupp nicht vorstellbar. Daher gehörte eine Besichtigung der “Villa Hügel”, dem Wohn- und Repräsentations-Sitz der Familie Krupp zum Besichtigungsprogramm ebenso wie die von Margarethe Krupp gestiftete Wohnsiedlung “Margarethenhöhe”. Aber sehenswert war auch der stillgelegte Gasometer in Oberhausen. In ihm finden wechselnde Ausstellungen statt und von seinem Dach in 117 m Höhe hat man einen wunderbaren Überblick über Oberhausen und das westliche Ruhrgebiet.

Die “Zeche Zollern” – auch “Schloss der Arbeit” genannt – erinnert mit ihren aufgelösten Ziegelfassaden und grün bedachten Türmchen eher an einen Adelssitz als an eine Zeche. Besonders schön die filigrane Konstruktion der Maschinenhalle mit ihrem einmaligen Jugendstil-Portal. Die nun leerstehenden Hallen werden für Ausstellungen und Events genutzt.

Nach Auslaufen der Kohleförderung wird auch hier – wie bei allen besichtigten Objekten – versucht, markante Beispiele der Industriekultur für die Nachwelt zu erhalten und/oder einer neuen Nutzung zuzuführen.

Auf der Rückfahrt wurde noch die Stuttgart so ähnliche Stadt Wuppertal (enge Strassen, steile Hänge, viele Treppen ) besucht, um mit der weltweit einzigartigen “Schwebebahn” die volle Länge von 13,3 km zu fahren und das Friedrich-Engels-Museum zu besuchen.

Eine interessante Woche fand damit ihren Abschluss.