Polizeihubschrauber sucht Unfallflüchtigen

(ots) – Am Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht in Ditzingen, die polizeiliche Fahndungsmaßnahmen auch in Weilimdorf nach sich zog.

Verkehrsunfall mit schwer verletztem Motorradfahrer

(ots) Sein Fahrstil wurde einem 49-jährigen Motorradfahrer am Sonntag kurz nach 18.00 Uhr selbst zum Verhängnis. Auf der Landesstraße 1141, der Westumfahrung Münchingen, war der Motorradfahrer in Fahrtrichtung Stuttgart-Weilimdorf mehreren Zeugen bereits durch sein riskantes Überholen und knappes Einscheren aufgefallen.

Nachdem der 49-Jährige den Kreisverkehr kurz nach Münchingen passiert hatte, beschleunigte er seine Yamaha so stark, dass er die Kontrolle verlor und ins Schleudern geriet. Dabei kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb schwer verletzt im Grünstreifen liegen. Sein Motorrad schleuderte noch weitere etwa 50 Meter in den Acker.

Zur Versorgung des Schwerverletzten hatte der Rettungsdienst einen Rettungshubschrauber sowie einen Rettungswagen entsandt. Zu dessen Versorgung sowie zur Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die Landesstraße 1141 für eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

Der 49-Jährige wurde anschließend mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. An der Yamaha entstand Totalschaden in Höhe von rund 2.000 Euro.

Fotos: Andreas Rometsch

Auto fährt in Gerlingen gegen Hauswand

(ots) -Vermutlich infolge von Alkoholeinwikrung und nicht angepasster Geschwindigkeit ist die 26-jährige Fahrerin eines BMW am frühen Mittwochmorgen gegen 03:50 Uhr auf der Hauptstraße in Gerlingen im Verlauf einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und frontal in die Wohnzimmerwand eines Einfamilienhauses an der Ecke Hauptstraße/Gartenstraße gefahren.

Dadurch entstand ein ca. 5 Quadratmeter großes Loch in der Wand und das Fachwerkhaus ist nach Einschätzung eines Statikers zunächst nicht bewohnbar. Die Bewohnerin des Hauses kam zunächst bei Bekannten unter. Die Feuerwehr Gerlingen war mit 11 Einsatzkräften vor Ort und übernahm erste Absicherungsmaßnahmen an dem Fachwerkhaus. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 100.000 Euro.

Bei der Autofahrerin stellten Polizeibeamte Anzeichen von Alkoholeinwirkung fest und veranlassten die Entnahme einer Blutprobe. Die 26-Jährige blieb augenscheinlich unverletzt, wurde aber vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. An ihrem BMW entstand Sachschaden von etwa 20.000 Euro.

Foto: Andreas Rometsch

Tödlicher Verkehrsunfall in Gerlingen

(ots) – Am Freitagmorgen gegen 00.52 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines Opel Vectra die Feuerbacher Straße Richtung Ortsmitte Gerlingen. Aus bislang noch ungeklärter Ursache geriet das Fahrzeug in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Mauer, drehte sich um die eigene Achse und stieß gegen einen Laternenmast.

Durch die Wucht des Aufpralls kippte der Opel zur Seite und kam zum Liegen. Ein 18-jähriger Mitfahrer im Fond wurde tödlich verletzt. Der 18-jährige Beifahrer und ein 17-jähriger Mitfahrer wurden schwer verletzt, der 19-jährige Fahrer leicht verletzt. Alle drei Verletzten wurden zur weiteren ärztlichen Versorgung in umliegende Krankenhäuser transportiert. Die Feuerwehr Gerlingen war mit acht Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften vor Ort. Die Feuerwehr Möglingen war mit acht Einsatzkräften und zwei Fahrzeugen zur Errichtung einer Sichtschutzwand an der Unfallstelle. Ein Mitarbeiter der Stadt Gerlingen war zur Absicherung des umgefahrenen Laternenmastens ebenfalls an der Unfallstelle. Die Angehörigen wurden durch zwei Notfallseelsorger des Rettungsdienstes betreut. Zur Versorgung der Verletzten waren drei Rettungsfahrzeuge sowie ein Notarztfahrzeug im Einsatz. Das Unfallfahrzeug wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 2.500 Euro.

Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte zur Verkehrsunfallaufnahme acht Streifenbesatzungen eingesetzt. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Gutachter hinzugezogen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Feuerbacher Straße bis 03.30 Uhr gesperrt.

Die Verkehrspolizeidirektion Stuttgart-Vaihingen bittet Zeugen, die im Zusammenhang mit dem Unfall Angaben machen können, sich unter der Telefonnummer 0711/6869-230 zu melden.

Fotos: Andreas Rometsch

Nachmeldung 04. November 2019:

Ermittler prüfen Hinweise auf illegales Autorennen bei tödlichem Unfall in Gerlingen

(ots) – Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen zu dem tödlichen Verkehrsunfall, der sich am frühen Freitagmorgen gegen 00:50 Uhr in Gerlingen ereignete, verdichten sich die Hinweise darauf, dass sich der 19-jährige Unfallfahrer möglicherweise ein illegales Rennen mit einem weiteren Pkw-Lenker geliefert hatte. Wie wir berichteten, war der mit vier jungen Männern aus Gerlingen besetzte Opel auf der Feuerbacher Straße in Richtung Ortsmitte gefahren, im Verlauf einer Rechtskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen eine Mauer, einen Baum und einen Laternenmast geprallt. Ein 18-jähriger Mitfahrer im Fond des Opel wurde dabei getötet. Zwei weitere Mitfahrer erlitten schwere Verletzungen, während der 19-Jährige mit leichten Verletzungen davonkam.

Mittlerweile haben sich mehrere Zeugen bei der Polizei gemeldet, nach deren Aussagen die Beamten ein Fahrzeugrennen nicht ausschließen können. Die Ermittlungen dazu sind aber noch nicht abgeschlossen.

Gerlingen: Widerstände gegen Polizeibeamte am Rande des Straßenfestes

(ots) – Am Rande des Gerlinger Straßenfestes kam es am Samstagabend und frühen Sonntagmorgen (14./15. September 2019) zu Widerständen gegen Polizeibeamte.

Im Zuge eines heftigen Streits zwischen einer 16- und einer 18-Jährigen sowie einem 18 Jahre alten Mann, kam es gegen 23.15 Uhr in der Jahnstraße schließlich auch zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung zwischen den Personen. Als Beamte eingriffen und die Beteiligten trennen wollten, wehrte sich die 18-Jährige vehement gegen die Polizisten. Sie versuchte sich aus dem Griff der Polizisten, die sie festhielten heraus zu winden und trat nach den eingesetzten Beamten. Zwei Polizeibeamtinnen erlitten leichte Verletzungen. Die 18 Jahre alte Frau wurde vorläufig festgenommen und im weiteren Verlauf nach Hause gebracht. Nachdem gegen 01.30 Uhr das Festgelände von Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsdienstes und der Polizei geräumt worden war, kam es zu mehreren Einsätzen wegen Ruhestörungen.

Gegen 03.00 Uhr rückten mehrere Streifenwagenbesatzungen erneut in die Jahnstraße aus. Im Bereich eines Autohauses hielten sich etwa 10 Personen auf, die über eine Lautsprecherbox Musik laufen ließen. Die jungen Leute zeigten sich jedoch einsichtig, nachdem sie zur Ruhe ermahnt worden waren. In nächster Nähe hielt sich eine weitere Gruppe bestehend aus 30 bis 40 Personen auf. Die Stimmung innerhalb der Gruppe war aufgeheizt. Im Zuge einer Personenkontrolle, die einen 21-Jährigen betraf, der zuvor einen Beamten verunglimpft hatte, ergriff ein 26-Jähriger Partei für seinen Bekannten. Der 26-Jährige beleidigte mehrere Beamte. Da er bei der Feststellung seiner Personalien nicht mitwirkte, sollte er nach einem Ausweis durchsucht werden. Im Zuge dessen leistete der junge Mann Widerstand. Hierauf mischte sich ein weiterer 18-Jähriger ein und beleidigte ebenfalls mehrere Polizisten. Als der 26-Jährige erneut begann die eingesetzten Beamten zu beleidigen und versuchte zu flüchten, musste er ein weiteren Mal zu Boden gebracht werden, worauf er ein zweites Mal Widerstand leistete. Hierbei erlitt ein weiterer Beamter leichte Verletzungen. Der Tatverdächtige wurde im weiteren Verlauf zum Polizeirevier Ditzingen gebracht. Da er über Schmerzen klagte, brachte ihn der hinzugerufene Rettungsdienst schließlich in ein Krankenhaus. Dem Rest der Gruppe wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen ein Platzverweis erteilt. Die Ermittlungen dauern an.

Motorradfahrer nach regelwidrigem Fahren bei Unfall schwer verletzt

(PPL) Am Dienstag, gegen 17:30 Uhr, wurde ein 59-jähriger Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall auf der Feuerbacher Straße in Gerlingen schwer verletzt.

Der Kraftradfahrer fuhr mit seiner Honda auf der Feuerbacher Straße in Richtung Stuttgart. An der Kreuzung zur Blumenstraße überholte er mehrere Fahrzeuge, um bei Gelblicht der Ampel noch die Kreuzung zu queren. Hierbei kollidierte er mit einem entgegenkommenden Skoda eines 30-jährigen, welcher aus Richtung Stuttgart kam und nach links in die Blumenstraße abbiegen wollte.

Der Honda-Lenker wurde bei dem Verkehrsunfall schwer verletzt und wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Klinikum eingeliefert. Beide Fahrzeuge, an welchen ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 18.000 Euro entstand, waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch Abschleppunternehmen geborgen werden.

Neben dem Rettungsdienst waren zwei Streifen des Polizeipräsidiums Ludwigsburg im Einsatz. Im Rahmen der Bergung mussten beide Richtungen der dort verlaufenden U-Bahnstrecke für wenige Minuten gesperrt werden.

Foto: Andreas Rometsch

Verkehrsunfallflucht in Gerlingen am -,real

Ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker, der zwischen Dienstag 17.00 Uhr und Mittwoch 13.15 Uhr in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen einen PKW beschädigte.

Ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro hinterließ ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker, der zwischen Dienstag 17.00 Uhr und Mittwoch 13.15 Uhr in der Weilimdorfer Straße in Gerlingen einen PKW beschädigte.

Vermutlich beim Ein- oder Ausparken touchierte der Unbekannte den Audi, der auf Parkplatz eines Einkaufsmarktes abgestellt war, und machte sich anschließend davon.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, in Verbindung zu setzen.

Ditzingen: Mehrere Fahrzeuge beschädigt – Zeugenaufruf

Eine Spur der Verwüstung hinterließen bisher unbekannte Täter, als sie am Samstag zwischen 00.00 Uhr und 01.00 Uhr durch die Hornberg-, Zollern- und Württemberger Straße zogen.

Bislang wurden an insgesamt 21 Fahrzeugen unterschiedlichster Hersteller abgetretene Außenspiegel und verbogene oder abgerissene Heckscheibenwischer festgestellt. Der verursachte Sachschaden beläuft sich auf über 4.000 Euro. Zeugen, die Hinweise zu den Randalierern geben können, werden gebeten sich beim Polizeirevier Ditzingen, Tel. 07156/4352-0, zu melden.

Geldwechseltrick – Polizei warnt

Ein Unbekannter ist am Samstagmitttag (22.03.2014) mit der Bitte ihm Geld zu wechseln an einer Supermarktkasse an der Heimsheimer Straße aufgetreten und hat dabei unbemerkt Bargeld gestohlen.

Gegen 12.30 Uhr betrat der Unbekannte den Supermarkt und bat einen Kassierer ihm 300 Euro in Zehn-Euro-Scheine zu wechseln. Als der Kassierer die Zehn-Euro-Scheine in drei Stapeln vorlegte, behauptete der Unbekannte die Summe würde nicht stimmen. Zudem verwirrte er den Kassierer, indem er mehrere Scheine entfernte und wieder zurücklegte und die Stapel vertauschte. Vermutlich griff der Unbekannte währenddessen in die Kasse und stahl daraus zirka 180 Euro Bargeld.

Von dem unbekannten Mann liegt folgende Personenbeschreibung vor: osteuropäisches Erscheinungsbild, zirka 45 bis 55 Jahre alt, kräftige Figur, dunkle glatte, nach hinten gekämmte Haare, bekleidet mit dunkelblauer Stoffjacke, verwaschener Jeanshose und dunkelblauen Stoffschuhen. Offenbar war derselbe Mann bereits am Donnerstag (20.03.2014) in dem Supermarkt aufgetreten und hatte versucht Geld zu erschwindeln. Die Polizei warnt vor diesen Wechselfallenschwindlern und bittet die Mitarbeitenden in Geschäften und Supermärkten um erhöhte Vorsicht!

Arbeiten an Schilderbrücke verursachte Verkehrschaos auf der A81

Die Ursache für den gegen 23.00 Uhr und damit zu ungewöhnlicher Zeit entstandenen Rückstau auf der A 81, an dessen Ende sich der Verkehrsunfall ereignet hat, liegt in Arbeiten an einer Schilderbrücke begründet. Für diese Arbeiten war eine kurzzeitige Sperrung beider Richtungsfahrbahnen der A 81 erforderlich.

Beim Lkw des 52-jährigen, der auf den Gefahrguttransport aufgefahren war, handelt es sich um ein mit verschiedenem Gemüse beladenes Fahrzeug mit belgischer Zulassung. Eine Auswertung der technischem Aufzeichungen des Lkw konnte bislang noch nicht vorgenommen werden. Aussagen hinsichtlich der Einhaltung von Lenk- und Ruhezeiten durch den verantwortlichen Fahrzeuglenker sind daher noch nicht mehr möglich.

Der Gefahrguttransporter wurde am 17.11. in Mainz beladen und war auf dem Weg zu einer ersten Abladestelle in Kornwestheim. Die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten wurden durch den ebenfalls 52-jährigen Fahrer eingehalten.

Polizeieinsatz nach Suizidandrohung in Gehenbühl

Weil sich seine 29-jährige Lebensgefährtin vor kurzem von ihm getrennt hatte, äußerte ein 37-Jähriger am Montag, gegen 12.00 Uhr gegenüber einem Bekannten Suizidabsichten.

Aufgrund dieser Nachricht begab sich zunächst eine Angehörige der 29-Jährigen in die Wohnung im Hügelweg und traf dort den 37-Jährigen mit einer Schusswaffe im Bett liegend sowie die 29-Jährige und den 38-jährigen Bekannten an, worauf die Polizei verständigt wurde. Mehrere Streifenbesatzungen umstellten zunächst das Gebäude und es wurde vorsorglich ein Rettungsdienst verständigt. Gegen 12.25 Uhr brachte die 29-Jährige die Schusswaffe vor das Haus und übergab sie an die Einsatzkräfte. Der 37-Jährige konnte schließlich durch die Polizei in der Wohnung widerstandslos in Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden außer einem Abschiedsbrief mehrere Messer gefunden. Eine Bedrohung durch den 37-Jährigen gegenüber der 29-Jährigen und dem 38-Jährigen war nicht gegeben.

Der 37-Jährige wurde nach einer ärztlichen Untersuchung in eine Klinik eingewiesen. Er muß mit nun einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen, weil er nicht im Besitz der für den den Revolver erforderlichen Erlaubnis ist.

Menschenkette in Baden-Württemberg: im Zeichen der Atomkatastrophe von Japan





Vom Amtssitz von Ministerpräsident Mappus bis zum Atomkraftwerk Neckarwestheim fanden sich am Samstag, 12. März 2011, laut den Veranstaltern rund 60.000 Menschen ein (laut Polizei waren es mehr als 45.000), um auf dieser rund 45 Kilometer langen Strecke friedlich gegen die Atomkraft zu demonstrieren. Überschattet wurde die Aktion durch die Atomkatastrophe in Fukushima (Japan) nach dem Erdbeben vom 11. März.

Allein auf dem Abschnitt vom Feuerbach Bahnhof bis Bahnhof Zuffenhausen konnten die Veranstalter mehr als 1.500 Menschen zählen, die sich eingereiht haben. Unterhalten wurden die Teilnehmer am Feuerbacher Bahnhof auch von einer Dixi-Band. Um 13.45 Uhr wurde von der Menschenkette in Feuerbach eine Schweigeminute für die Toten des Erbebens von Japan gehalten.

Mit Unverständnis reagierten allerdings viele Autofahrer an den Absperrungen der Polizei entlang der Strecke für die Menschenkette. Sie äußerten ihren Unmut über die friedliche Demonstration mit Hupkonzerten und nicht gerade “freundlichen” Äußerungen gegenüber den Teilnehmern. Die Polizei hingegen zeigte sich von der Menschenkette begeistert.

Polizei lobt Veranstalter und Teilnehmer der Menschenkette_

Nach einer in dieser Dimension in Stuttgart und im Landkreis Ludwigsburg bisher einmaligen demonstrativen Aktion spart die Polizeidirektion Ludwigsburg nicht mit Lob für die Veranstalter und die Teilnehmer an der Menschenkette, die am heutigen Samstag vom Gemeinschaftskraftwerk Neckarwestheim bis zum Staatsministerium nach Stuttgart führte. „Nachdem die Zusammenarbeit mit den Organisatoren schon im Vorfeld sehr gut funktioniert hatte, haben sich auch die Teilnehmer sowohl an den zeitlichen Rahmen als auch an die ausgemachten „Spielregeln“ zur Menschenkette gehalten“, sagt Christian Ostertag, der Leiter der Führungs- und Einsatzstabes in Ludwigsburg.

_Polizei bestätigt die Schließung der Kette auf der gesamten Länge

Ab 12.00 Uhr verteilten sich die Teilnehmer entlang der Veranstaltungsstrecke, nachdem sie zuvor mit etwa 115 Bussen, drei Sonderzügen und auch ganz individuell angereist waren. Um 13.30 Uhr war der gesamte Veranstaltungsraum durch die Polizei abgesperrt und um 13.50 Uhr hieß es letztlich: „Die Kette ist geschlossen“. Pünktlich um 14.00 Uhr begann sich die Menschenkette wieder aufzulösen und die Polizei konnte die abgesperrten Streckenabschnitte bereits um 14.30 Uhr wieder freigeben.

„Die Veranstaltung ist praktisch störungsfrei verlaufen. Wir hatten zur Bewältigung der verkehrs- und ordnungspolizeilichen Aufgaben rund 300 Beamtinnen und Beamte eingesetzt und freuen uns, dass wir durch diesen Einsatz dazu beitragen konnten, dass die Veranstaltungsteilnehmer ihr legitimes Anliegen in dieser Art und Weise zum Ausdruck bringen konnten,“ so Ostertag.