Steigende Corona-Zahlen: Gesundheitsamt appelliert eindringlich an die Selbstdisziplin der Bürgerinnen und Bürger

(LHS) Aktuell steigen die Corona-Fälle stark an: In Stuttgart hat es in den vergangenen sieben Tagen 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gegeben. Bei 35 ist eine Vorwarnstufe erreicht, bei 50 müssen zum Gesundheitsschutz der gesamten Bevölkerung drastische Schritte bis hin zu erneuten Lockdown-Maßnahmen ergriffen werden.

Daher appelliert das Gesundheitsamt eindringlich an das Verantwortungsbewusstsein und die Selbstdisziplin der Bürgerinnen und Bürger. Besonders im medizinischen und pflegerischen Bereich sei große Vorsicht geboten, um vulnerable Personen, aber auch Mitarbeitende nicht zu gefährden, so das Amt.

Dr. Florian Hölzl, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts, sagte am Samstag, 22. August: „Die Lage bereitet uns zunehmend Sorge. Wir haben bei den Neuinfektionszahlen einen deutlichen Anstieg. Daher ist es unbedingt erforderlich, dass die Menschen weiterhin mitziehen und die geltenden Regeln befolgen – wie Maskenpflicht, Abstand halten und Reduktion der sozialen Kontakte.“

Dass die Zahlen derart in die Höhe gehen, liegt nach Angaben des Gesundheitsamts zu einem großen Teil an den Reiserückkehrern: Unter allen Infektionsfällen seit Mitte Juni machen sie 42 Prozent aus – Tendenz steigend. Hölzl: „Vor allem für Reiserückkehrer aus Risikogebieten, aber auch für Reisende aus anderen Ländern ist Vorsicht geboten. Daher ist es absolut sinnvoll und empfehlenswert, dass sich Rückkehrer aus dem Ausland immer testen lassen – auch wenn es eine Pflicht nur für Risikogebiete gibt.“

Bis zum Erhalt des Ergebnisses sollte dringend eine Kontaktreduktion erfolgen, um sowohl im persönlichen Umfeld als auch auch an der Arbeitsstelle niemanden unnötig in Gefahr zu bringen.

Virus von medizinischen und pflegerischen Einrichtungen fernhalten

Wie das Gesundheitsamt mitteilt, hat es in jüngster Zeit auch Reiserückkehrer gegeben, die ohne das Ergebnis ihres Corona-Tests abzuwarten, wieder bei der Arbeit erschienen sind – und infiziert waren. Dabei hätten Betroffene zum Teil auch keine adäquate Ausrüstung zum Schutz des Umfelds getragen. Dies sei äußerst problematisch, denn gerade im medizinischen und pflegerischen Bereich könne dies eklatante Folgen haben, warnte Hölzl. Er sagte: „Es hat sich gezeigt, dass das Virus gerade bei älteren und kranken Menschen zu schweren Krankheitsverläufen führen und mitunter tödlich enden kann.“

Aus diesem Grund hat das Gesundheitsamt jetzt Alten- und Pflegeeinrichtungen, Pflegedienste sowie Behinderteneinrichtungen und den medizinischen Bereich angeschrieben, um für das Thema nochmals zu sensibilisieren. Florian Hölzl sagte: „Es gilt dringend, ein Übertreten des Infektionsgeschehens aus der Allgemeinbevölkerung in die Einrichtungen zu verhindern. Dies kann aber nur gelingen, wenn insbesondere auch die Mitarbeitenden sich entsprechend verhalten und die Verantwortlichen die Risiken verringern.“

Der stellvertretende Amtsleiter gab darüber hinaus zu bedenken, dass die Tests nach der Rückreise nur eine Momentaufnahme liefern und keine vollständige Sicherheit bieten. Hölzl mahnte: „Rückkehrer, auch wenn sie nicht aus einem Risikogebiet kommen, sollten in den 14 Tagen nach ihrer Rückkehr aus dem Ausland entsprechende Schutzmaßnahmen ergreifen, beispielsweise die sozialen Kontakte auf das erforderliche Minimum reduzieren. Zudem ist es ratsam, sich in Quarantäne zu begeben, wenigstens bis ein negatives Testergebnis vorliegt, und den Test nach fünf bis sieben Tagen zu wiederholen. Denn der einmalige Test kann gerade bei einer sehr frischen Infektion noch falsch-negativ sein.“

Wie der erste Test ist auch der zweite Test nach einer Auslandsreise derzeit kostenlos.

Stuttgart hat einen neuen Internetauftritt

(LHS) Übersichtlich, nutzerfreundlich, serviceorientiert – so präsentiert sich seit Anfang August 2020 der neue Internetauftritt der Landeshauptstadt Stuttgart. Das Portal hat unter anderem eine moderne Optik, bietet eine barrierefreie Struktur und ist für mobile Endgeräte optimiert.

Im Fokus steht ein intuitives Angebot an Informationen und Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger. Übergreifende Ziele sind eine schnelle Auffindbarkeit, geringe Klicktiefe und mehr Lesekomfort. Der Internetauftritt wurde technisch komplett erneuert.

Oberbürgermeister Fritz Kuhn erklärte zum Start des neuen Online-Auftritts am Dienstag, 4. August: „Unser Ziel mit der neuen Webseite ist es, die Leistungen von Stadtverwaltung und Gemeinderat und die Stärken der Stadt im Internetauftritt herauszuarbeiten. Und das ist auf hervorragende Weise gelungen. Stuttgart präsentiert sich mit dem neuen Internetauftritt frisch, informativ und serviceorientiert. Die digitale Visitenkarte der Stadt hat für Stuttgart eine große regionale, überregionale, ja auch internationale Bedeutung.“

Die neue Startseite empfängt Besucher mit einem großflächigen Foto, das künftig regelmäßig mit neuen Stuttgart-Motiven bespielt wird. Die Suchfunktion ist mit einem Suchschlitz prominent auf der Startseite verankert und lädt zum schnellen Auffinden von Informationen und Services ein. Icons und Piktogramme ermöglichen Schnelleinstiege zu den Top-Dienstleistungen, der Behördennummer 115 oder Bürgerbüros. Die Startseite bietet zudem aktuelle Tagesmeldungen aus Verwaltung und Gemeinderat und den Veranstaltungskalender.

Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagte: „Mit unserer vollständig neu überarbeiteten Webseite sind wir nun digital wieder bestens aufgestellt. Bei diesem Relaunch ging es aber nicht nur um ein frisches Design und neues Look-and-feel. Der neue Webauftritt entwickelt sich über einen Infokanal hinaus immer stärker auch zu einer Serviceplattform für digitale Leistungen der Stadtverwaltung. Usability und Orientierung standen für uns daher stark im Fokus.“ Mayer weiter: „Der neue Webauftritt ist für uns Anspruch und Daueraufgabe im Rahmen der städtischen Digitalisierungsstrategie ‚Digital MoveS – Stuttgart.Gestaltet.Zukunft‘.“

Neu ist der klare Aufbau der Webseite: In insgesamt sechs Rubriken – Service, Bürgerinnen und Bürger, Leben, Kultur, Wirtschaft und Rathaus – werden die Leistungen verschiedener Ämter, Einrichtungen sowie Eigenbetriebe zusammengefasst. Zu allen Rubriken gibt es eigene Übersichtsseiten. Top-Themen und Top-Anwendungen stehen im Fokus, das erleichtert den Überblick und leitet zu wichtigen Informationen in die tieferen Inhaltsebenen. Unter der Rubrik „Service“ können die Bürger unter anderem mehr als 200 Dienstleistungen mit den zuständigen Ämtern finden. Rund 50 Dienstleistungen können bequem online erledigt werden. Dieses Angebot wird kontinuierlich ausgebaut.

Bei der Neugestaltung des Internetauftritts wurde auf eine bestmögliche Barrierefreiheit geachtet. Der Technik-Dienstleister hat die Barrierefreiheit durch Selbsttests entwicklungsbegleitend geprüft. Der neue Internetauftritt bietet zudem erste Texte in Leichter Sprache und erklärt die Nutzung der Webseite in einem Gebärden-Video. Das Angebot an Inhalten auf www.stuttgart.de in Leichter Sprache soll in Zukunft ausgebaut werden. Über den Stand der Umsetzung zur Barrierefreiheit auf www.stuttgart.de informiert auf der Webseite die nach EU-Recht erforderliche Erklärung zur Barrierefreiheit.

Für den Relaunch von www.stuttgart.de wurden vom Gemeinderat 1.164 Millionen Euro für Design, Programmierung und die IT-Infrastruktur bewilligt. Der Finanzrahmen wurde eingehalten. Der neue Internetauftritt entstand in Zusammenarbeit mit der Design-Agentur „Die Firma“ und dem Technikdienstleister „Sitepark“. Die Schnittstelle wurde vom IT‐Unternehmen „Cellent“ programmiert. Die letzte grundlegende Überarbeitung von www.stuttgart.de hatte es im Jahr 2008 gegeben.

Die gesamte Verwaltung mit allen Ämtern, Abteilungen, Stabsstellen sowie Eigenbetrieben war in den Relaunch-Prozess eingebunden. Ein gemeinsames Ziel war es, den Internetauftritt insgesamt mit weniger Seiten schlanker und übersichtlicher zu gestalten. In Zusammenarbeit mit den Ämtern und Dienststellen werden die Inhalte und Angebote auch nach dem Relaunch kontinuierlich aktualisiert und erweitert. Die neue Webseite ist somit ein dynamischer Auftritt, der sich weiterentwickelt.
Die neue Webseite erfüllt vielfältige Aufgaben – von der Öffentlichkeitsarbeit und der Personalgewinnung, über Online-Services und Bürgerbeteiligung bis hin zu Kooperationen und Netzwerken. Monatlich verzeichnet www.stuttgart.de im Schnitt zwischen 500.000 und 600.000 Besucherinnen und Besucher.

Foto: Oberbürgermeister Fritz Kuhn und Erster Bürgermeister Dr. Fabian Mayer stellen den neuen Internetauftritt der Landeshauptstadt Stuttgart vor. Foto: Thomas Wagner/Rechte: LHS

Siebter Feinstaubalarm 2019/2020 in Stuttgart ausgelöst

(LHS) Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Freitag, 10. Januar 2020, zum siebten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst. Beginn: ab Sonntag, 12. Januar, 0 Uhr für den Autoverkehr und ab Samstag, 11. Januar, 18 Uhr für Komfort-Kamine. Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte. Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort-Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2020.

Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.

Aktuelles und Hintergrundwissen gibt es auch auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

NACHMELDUNG 15.01.2020: Dieser Feinstaubalarm endet am Donnerstag, 16. Januar 2020 um 24 Uhr.

14. Rathaussturm in Weilimdorf am 20. Februar 2020

Die Dienststellen des Bezirksrathauses Weilimdorf werden am Donnerstag, 20. Februar 2020, anlässlich des Rathaussturms zu den bekannten Zeiten bis 16:30 Uhr geöffnet sein. Ab 16:30 Uhr ist das Bezirksrathaus mit sämtlichen Dienststellen geschlossen.

Der 14. Rathaussturm der Narrenzunft Weilemer Hörnleshasa e.V. beginnt ab 15:30 Uhr mit Bewirtschaftung und Musik vor dem Bezirksrathaus Weilimdorf, Löwen-Markt 1.

Der Sturm auf das Rathaus findet um 17:05 Uhr statt.

Kandidaten für Jugendratswahlen dringend gesucht

(LHS) Für die Jugendratswahlen, die von Montag, 13. Januar, bis Freitag, 31. Januar 2020, dauern, werden in allen Stadtbezirken noch dringend Kandidaten gesucht. Jugendliche, die in ihrem Stadtbezirk oder in der Stadt etwas verbessern möchten, können sich noch bis zum Ende der Bewerbungsfrist am Mittwoch, 31. Oktober, zur Wahl aufstellen lassen. Nur bei einer ausreichenden Kandidatenzahl kann die Wahl stattfinden.

Bewerbungen können auch noch über den Feiertag, 1. November 2019, und das Wochenende bis einschließlich Sonntag, 3. November, in den Briefkasten des jeweiligen Bezirksamts oder des Rathauses Stuttgart, Marktplatz 1, Eingänge Hirsch- und Eichstraße, eingeworfen werden. Außerdem ist es möglich, sich auf der Jugendrat-Homepage www.jugendrat-stuttgart.de online oder über den Messengerdienst „WhatsApp“ anzumelden. Das ausgefüllte Anmeldeformular wird einfach als Foto über die Rufnummer +49 0172 733 5801 eingeschickt. Alle Bewerbungen, die sich am Montag, 4. November, in den Briefkästen befinden oder auf den oben genannten Wegen bei der Stadtverwaltung eingegangen sind, werden berücksichtigt.

Die Kandidaten müssen am letzten Wahltag, 31. Januar 2020, mindestens 14 Jahre, dürfen aber noch nicht 19 Jahre alt sein. Sie müssen seit mindestens drei Monaten in Stuttgart wohnen. Nationalität und Schulart spielen keine Rolle.

Im Jugendrat setzen sich die Gewählten zwei Jahre lang für die Interessen der Jugendlichen ein. Der Jugendrat bietet die Chance, aktiv eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen und gemeinsam etwas zu verändern. So konnten in der laufenden Amtszeit sowohl in den einzelnen Bezirken als auch im gesamten Stadtgebiet einige Erfolge erzielt werden.
In der laufenden Amtszeit war die Arbeit der Jugendräte sowohl in den einzelnen Bezirken als auch im gesamten Stadtgebiet vielfach erfolgreich. Die Jugendräte haben sich beispielsweise für die Abschaffung der Transportgebühren der Stadtbibliothek eingesetzt. Ein besonders kreativer Beitrag gegen die Vermüllung gelang den Jugendräten auf dem Karl-Benz-Platz in Untertürkheim, indem dort die Mülleimer der SSB mit Graffitikunst bunt gestaltet wurden.

Auch viele Stuttgarter Ganztagsschulen und Schülerhäuser profitieren von Vorschlägen der Jugendräte: Ab dem Schuljahr 2019/2020 stehen im Haushalt Mittel zur Verfügung, um den Bioanteil des Schulessens auf 25 Prozent zu erhöhen.
Weiterhin engagierten sich die Jugendräte für mehr öffentliche Sportmöglichkeiten und Treffpunkte für junge Menschen in den Stadtbezirken. In Bad Cannstatt wurde auf Vorschlag der Jugendräte eine Calistenics-Anlage im Veielschen Garten umgesetzt. In Plieningen nutzen seit Kurzem jugendliche Biker eine neue Pumptrack- Anlage.

Auch in den vergangenen Amtszeiten konnten die Jugendräte bereits nachhaltige Erfolge erzielen. So geht die Einführung eines Azubi-Tickets des VVS auf eine Idee der Jugendräte zurück. Auch für die Nutzung des Scool-Abos rund um die Uhr im ganzen Netz hat sich der Jugendrat seit Jahren eingesetzt. Beim Thema Mobilität fordern die Jugendräte aktuell die Nutzung des Radverleihsystems „RegioRad“ ab 14 Jahren und den Ausbau der Nachtverkehrslinien der SSB.

Ein Engagement im Jugendrat lohnt sich. Jugendräte haben die Möglichkeit, etwas in der Stadt oder im Bezirk für Jugendliche zu verändern und dabei viele neue Kontakte zu knüpfen. Nach der Wahl werden die neu gewählten Jugendräte vom Oberbürgermeister im Rathaus begrüßt. Als Anerkennung erhalten die Jugendräte am Ende der Amtszeit eine Urkunde des Oberbürgermeisters und während ihrer Amtszeit eine Entschädigung von 11 Euro pro Sitzungsstunde.

Bewerbungsformulare und weitere Auskünfte gibt es bei der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung, Telefon 216-60300, E-Mail jugendrat@stuttgart.de, unter www.jugendrat-stuttgart.de. Auf Facebook.com/Jugendrat Stuttgart und Instagram.com/Jugendrat_Stuttgart sind weitere Informationen zum Jugendrat und zur Jugendratswahl veröffentlicht.

Kreuzung in Hemminger Straße gesperrt für Bauarbeiten

(LHS) Von Freitag, 13. September 2019, 18 Uhr bis Montag, 16. September 2019, 05 Uhr werden im Bereich der Kreuzung Hemminger Straße, Heimsheimer Straße und Mittlerer Pfad Straßenbauarbeiten durchgeführt.

Hierzu werden die drei Straßen in diesem Bereich für den Verkehr voll gesperrt. Die Umleitungsstrecke ist ausgeschildert. Die Buslinie 90 wird in dieser Zeit ebenfalls umgeleitet. Auf der Umleitungsstrecke sind zwei Ersatzbushaltestellen eingerichtet.

Das Tiefbauamt bittet die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer um ihr Verständnis.

Waldarbeiten Bereich Bergheimer Steige

(LHS) Das Garten-, Friedhofs- und Forstamt führt an der Bergheimer Steige vom 23. August 2019, 18:00 Uhr bis 2. September 2019, 5:00 Uhr wichtige Verkehrssicherungsmaßnahmen durch. In dieser Zeit ist die Bergheimer Steige bereits wegen Straßenbauarbeiten gesperrt.

Notwendig wird die Fällung von 45 Bäumen. Es handelt sich vorwiegend um Rotbuchen, die als Folge des trockenen Sommers 2018 abgestorben sind. Eschen müssen aufgrund des flächig auftretenden Eschentriebsterbens entnommen werden. Das Eschentriebsterben, auch bekannt als Eschenwelke, ist eine schwere Baumkrankheit, die durch einen aus Ostasien eingeschleppten Pilz verursacht wird. An 10 Bäumen findet eine Totholzentnahme bzw. Kronenpflege statt. Die Bäume als solches bleiben aber erhalten.

Neben der Herstellung der Verkehrssicherheit wird zusätzlich das Lichtraumprofil der Straße, also die Freihaltung des Straßenraumes von Gebüschaufwuchs, gesichert.

Der ausgewählte Zeitraum nutzt das Synergiepotenzial der bereits bestehenden Straßensperrung. Da die Maßnahme in der Ferienzeit stattfindet, werden Verkehrsbehinderungen reduziert. Eine Umleitung wird durch das städtische Tiefbauamt eingerichtet. Im Rahmen der Pflegemaßnahmen wird eine Wanderbaustelle eingerichtet, die kurzfristige Vollsperrungen nötig machen können.

Foto: Archiv weilimdorf.de

Vollsperrung der Solitudestraße am Bergheimer Hof

(LHS) Wegen Straßenbauarbeiten wird die Solitudestraße zwischen der Engelbergstraße und der Straße Am Bergheimer Hof in Weilimdorf von Freitag, 23. August 2019, 18 Uhr bis voraussichtlich Montag, 2. September 2019, 5 Uhr für den Verkehr voll gesperrt.

Von der Sperrung ist außerdem die Bergheimer Steige betroffen, die in dieser Zeit ebenfalls gesperrt ist. Für Anlieger ist die Zufahrt möglich. Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.

Die betroffenen Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.

Baumfällungen für Mensa Wolfbuschschule in Weilimdorf

(LHS) In Weilimdorf werden bis Ende Februar 2018 neun Bäume im Areal der Wolfbuschschule gefällt, um das Baufeld für den Neubau der Mensa freizumachen. Die Bäume werden im Rahmen der neuen Außenanlagenplanung ersetzt.

5. Feinstaubalarm 2018/19 in Stuttgart ausgelöst

(PDS) – Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Donnerstag, 17. Januar, zum fünften Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst. Beginn: ab Samstag, 19. Januar, 0 Uhr für den Autoverkehr, ab Freitag, 18. Januar, 18 Uhr für Komfort-Kamine. Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Montag und Dienstag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub, aber auch von Stickstoffdioxid in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte.

Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort- Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2019.

Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.

Aktuelles und Hintergrundwissen gibt es auch auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

Nachmeldung vom 24.01.2019: Dieser Feinstaubalarm endet am Freitag, 25. Januar 2019, um 24 Uhr.

4. Feinstaubalarm 2018/19 in Stuttgart ausgelöst

(PDS) – Die Landeshauptstadt Stuttgart hat am Samstag, 15. Dezember, zum vierten Mal in dieser Feinstaubalarm-Periode Feinstaubalarm ausgelöst. Beginn: ab Montag, 17. Dezember, 0 Uhr für den Autoverkehr, ab Sonntag, 16. Dezember, 18 Uhr für Komfort-Kamine. Das Ende des Feinstaubalarms ist offen.

Ziel des Feinstaubalarms ist es, bei stark austauscharmen Wetterlagen in Stuttgart die erwartbare Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid zu reduzieren. Aktuell sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Montag und Dienstag ein stark eingeschränktes Austauschvermögen der Atmosphäre voraus. Die Konzentration von Feinstaub, aber auch von Stickstoffdioxid in Stuttgart kann dann stark ansteigen. Es besteht die Gefahr von Überschreitungen der Grenzwerte.

Bei Feinstaubalarm appellieren Stadt und Land an die Bevölkerung in Stuttgart und in der Metropolregion, das Auto möglichst in Stuttgart nicht zu nutzen und auf umweltfreundliche Verkehrsmittel umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. Zudem ist bei Feinstaubalarm der Betrieb von sogenannten Komfort-Kaminen, die nicht der Grundversorgung, sondern nur als zusätzliche Wärmequelle dienen, untersagt. Die vom Land erlassene Verordnung zum Betriebsverbot für Komfort- Kamine (Luftqualitätsverordnung-Kleinfeuerungsanlagen) gilt an Tagen mit Feinstaubalarm während der gesamtem Periode bis zum 15. April 2019.

Zur Aufhebung des Feinstaubalarms muss der DWD eine nachhaltige und deutliche Verbesserung des Austauschvermögens prognostizieren, eine eintägige Unterbrechung der starken Einschränkung des Austauschvermögens reicht hierbei nicht aus.

Aktuelles und Hintergrundwissen gibt es auch auf www.feinstaubalarm.stuttgart.de.

NACHMELDUNG 17.12.2018: Ende dieses Feinstaubalarms ist am Dienstag, 18. Dezember, 24 Uhr.

Vorschlagsphase des Bürgerhaushalts 2015 beendet: Bürgerinnen und Bürger haben rund 3700 Ideen und Wünsche eingereicht

Mit einem beeindruckenden Ergebnis ist am Montag, 23. Februar, die Vorschlagsphase des Bürgerhaushalts zu Ende gegangen: insgesamt wurden rund 3.700 Wünsche und Ideen eingereicht. 2013 waren es zu Beginn der Bewertungsphase 2.943 Vorschläge und 2011 nur 1.745 Vorschläge.

Mit einem beeindruckenden Ergebnis ist am Montag, 23. Februar, die Vorschlagsphase des Bürgerhaushalts zu Ende gegangen: insgesamt wurden rund 3.700 Wünsche und Ideen eingereicht. 2013 waren es zu Beginn der Bewertungsphase 2.943 Vorschläge und 2011 nur 1.745 Vorschläge.

Nach rund zweiwöchiger Pause geht es ab Dienstag, 10. März, mit der Bewertungsphase weiter. Wie bereits beim Bürgerhaushalt 2013 waren die Mitarbeiter der Stadtkämmerei davon überrascht, wie viele Vorschläge noch am letzten Tag abgegeben wurden. Zahlreiche der inzwischen 4816 auf der Internetplattform aktiven Teilnehmer (2013 waren es zu diesem Zeitpunkt rund 3000) meldeten sich mit ihren Projekten noch während der letzten Stunden zu Wort. Sie haben zudem bislang mehr als 3300 Kommentare abgegeben.

Thematisch gesehen ist der Verkehr unangefochtener Spitzenreiter des diesjährigen Bürgerhaushalts, gefolgt von Stadtplanung, öffentlichem Personennahverkehr, Grünflächen, Radverkehr sowie Kinder, Jugend und Familie. Rund ein Drittel der eingegangenen Vorschläge bezieht sich auf die Gesamtstadt, viele weitere betreffen die Bezirke Mitte, Vaihingen, Bad Cannstatt, West und Süd. Prozentual gesehen haben sich bislang die Einwohner aus Birkach, Degerloch, Münster, Sillenbuch und Botnang am fleißigsten am Verfahren beteiligt.

Nach einer ersten Sichtung geht die Stadtkämmerei davon aus, dass rund zwei Drittel der eingegangenen Ideen Kosten im Stadthaushalt verursachen würden. Weit weniger sind kostenneutral einzustufen oder bedeuten gar Einnahmen beziehungsweise Einsparungen für den Etat der Landeshauptstadt.

Die derzeitige „Verschnaufpause“ beim Bürgerhaushalt dient dazu, doppelte oder ähnliche Vorschläge zusammenzufassen. Ideen, die keinen Bezug zum Stadthaushalt haben, werden herausgefiltert und zur Beantwortung an das Ideen- und Beschwerdemanagement der Stadt (Gelbes-Karten-Team) weitergeleitet. Diese umfangreichen Arbeiten werden von der Firma buergerwissen in Bielefeld vorgenommen, die auch mit der Moderation der Online-Plattform beauftragt ist. Unterstützt wird sie dabei von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgerhaushaltsteams der Stadtkämmerei, die auch darauf achten, dass sämtliche Vorschläge, was Kategorie, Thema, Stadtbezirk oder finanzielle Auswirkung betrifft, richtig zugeordnet sind.
Die Internetseite www.buergerhaushalt-stuttgart.de ist übrigens auch während der aktuellen Zwischenphase aktiv. Interessierte können sich die vorhandenen Vorschläge jederzeit ansehen und kommentieren. Außerdem freut sich die Stadtkämmerei über Hinweise auf falsche Zuordnungen oder Doppelungen.

Mit Beginn der Bewertungsphase, die von Dienstag, 10., bis Montag, 30. März, dauert, sind dann die Stuttgarterinnen und Stuttgarter aufgefordert, durch ihr Votum die beliebtesten Vorschläge des Bürgerhaushalts für die Gesamtstadt und die einzelnen Stadtbezirke zu bestimmen.