Erfolgreiche 4. Stuttgarter Kubb Open in Weilimdorf mit 32 Mannschaften

(SGW) Bei herrlichem Sommerwetter fand das 4. Stuttgarter Kubb Open statt. Allerdings nicht wie üblich beim Weilimdorfer Ringerfest, aber dennoch wie üblich gut organisiert durch den Förderverein für Ringkampfsport in Weilimdorf (FRW).

Streng limitiert und nach Corona-Hygienekonzept durchgeführt, hatten am vergangenen Sonntag 32 Kubb-Mannschaften einen großartigen, lustigen und kurzweiligen Turniertag im „Wikingerschach“.

Da sich das Turnier in der Kubb-Szene inzwischen einen gewissen Ruf erarbeitet hat, kamen auch Sportler, die quasi schon Kubb-Profis genannt werden können. Beispielsweise zwei Teams aus Schindhard in der Pfalz (die damit auch die Sonderwertung für die Mannschaft mit der weitesten Anreise erhielten), darunter auch die Vorstandschaft vom Deutschen Kubb Bund. Konsequenterweise machten diese Teams auch das Finale unter sich aus.

Die weiteren Platzierungen waren:

1. Platz Hägar-Schindhard II
2. Platz Hägar 3.0
3. Platz Team 199
4. Platz Jung, brutal, gutaussehend
5. Platz Kubb SH
6. Platz Musberg II
7. Platz Team Falco
8. Platz FDP
9. Platz Wikinger Sport Shop Anton
10. Platz Was kubbst du?

Der Termin für das nächste Jahr steht auch schon fest. Das 5. Stuttgarter Kubb Open findet am 21. Mai 2021 statt.

Trotz Corona starten die Weilimdorfer Ringer in die neue Saison

(SST) Eingefleischte Ringerfans wissen es: nach den Sommerferien startet die Ringersaison, die in der Regel bis zum Jahresende geht. Nicht so in diesem Jahr – auch hier wirbelt Corona den Terminplan ordentlich durcheinander.

Seit Donnerstag steht das Bauzaunplakat der Ringer mit neuer Botschaft: #wirbleibenzuhause

Die Weilimdorfer Ringer wünschen allen Gesundheit und Kraft in dieser außergewöhnlichen Zeit. Dass die Ringer selbst über viel Kraft verfügen, steht nach der abgelieferten hochkarätigen Saison außer Frage. Nun wünschen sie uns allen noch Gesundheit und natürlich die Kraft um diese Zeit gut zu überstehen.

Was für eine aufmunternde und sympathische Aktion: Wenn andere nur Ihre eigenen Sponsoren erwähnen, die Ringer meinen es gut mit ALLEN und fordern auf, die

Im Finale traf man dann auf das Jugendteam vom SV Fellbach. In der Gewichtsklasse bis 25 kg (Greco) setzte Chris Abramek das erste Ausrufezeichen und besiegte seinen Gegner Hayreddin Salih Gürel vorzeitig durch Schultersieg. Den darauffolgenden Kampf bis 72 kg (Greco) gewann Anton Buchholz gegen Boris Abdullaev mit einem deutlichen 0:12 Punktsieg. Fellbach antwortete mit einem Schultersieg. In der Gewichtsklasse bis 28 kg (Freistil) war Vadim Singer gegen Janka Sillei leider chancenlos. Keine Probleme dagegen hatte Marco Hanke, der in der Gewichtsklasse bis 60 kg (Freistil) gegen Yassin Biltaev nach 0:31 Minuten einen technischen Überlegenheitssieg und damit vier Punkte für die Mannschaft erkämpfen konnte. Mia Renaux gewann ihren Kampf in der Gewichtsklasse bis 31 kg (Greco) gegen Christos Papadopoulos mit einem Aufgabesieg. In den anschließenden drei Kämpfe punkteten die Fellbacher. Jan Renaux (52 kg, Greco) verlor gegen Kevin Karl mit 0:16 technisch überlegen. Konrad Buchholz, der gegen Kyriakos Papadopoulos antreten musste, verlor mit 6:3 nach Punkten. Die Begegnung Maigida Shariff (45 kg, Freistil) gegen Jan Lukas Kunst ging mit einer Schulterniederlage an die Fellbacher.

In der letzten Begegnung traf Yannik Hanke (40 kg, Greco) bei einem Punktestand von 14:15 auf den Fellbacher Timur Demir. Für die Meisterschaft musste jetzt ein Sieg her. In einem spannend geführten Duell behielt Yannik die Nerven und erkämpfte einen knappen 15:16 Punktesieg. Der Meistertitel war gesichert. Gratulation an das ganze Jugendteam! Damit geht dieser Titel in sieben Jahren zum sechsten Mal an die Weilimdorfer.

Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass die zweite Jungenmannschaft der SGW im anderen Pool eine starke Leistung zeigte und von 6 Mannschaften den 4. Platz erreichte.

Gleich zu Beginn des neuen Jahres stehen bereits die nächsten Turniere für die Jungendringer an. Am 11. Januar 2020 werden die Bezirksmeisterschaften in der Lindenbachhalle in Weilimdorf ausgetragen. Am 12. Januar 2020 finden am gleichen Ort die Bezirksmannschaftsmeisterschaften statt. Vor eigenem Publikum haben die Jugendringer die Chance ihr Können zu zeigen.

SGW Ringer mit Kantersieg beim letzten Auswärtskampf

(SSt) Auch wenn noch ein letzter Kampf aussteht, lässt sich bereits ein Fazit zur Saison ziehen. Angetreten waren die Weilimdorfer um durchaus „oben mitzuringen“, wobei das aufgrund der Leistungsdichte in der Liga leichter gesagt als getan ist.

Gleichzeitig stand aber ein weiteres Leitbild über der Saison, nämlich den Generationenschnitt in der Mannschaft zu vollziehen und diese drastisch zu verjüngen. Das dies in deutlich größerem Umfang als geplant stattfand, lag an einer seit Jahren nicht mehr dagewesenen Verletzungsmisere der Weilimdorfer. Ein Dutzend Ringer aus dem Kader fielen verletzungsbedingt aus, einige mussten oder müssen sich operieren lassen und standen fast die komplette Saison nicht zur Verfügung. Darunter einige Stützen der Mannschaft wie bspw. Catalin Vitel, Paul Heiderich, Mark Bühler oder Hikmet Akyol.

Nach jedem Kampftag mussten diese Positionen durch Nachwuchskräfte besetzt werden, sodass das Durchschnittsalter der Mannschaft teilweise bei 21 Jahren lag. Und was passierte? Nichts. Zumindest nichts was die Weilimdorfer davon abhielt, Woche für Woche zu punkten. Am Ende der Saison steht der Vizemeistertitel und das gute Gefühl, dass die SGW für die kommenden Jahre eine schlagkräftige Truppe zu haben scheint, die sich auch durchaus für höhere Aufgaben empfehlen kann.
Am vergangenen Wochenende traf die SGW zum letzten Auswärtskampf auf das Team der KG Fachsenfeld/Dewangen und fegte diese mit 22:5 förmlich von der Matte.

Im Fliegengewicht hatte es SGW-Youngster Felix Bohn mit Routinier Ralf Pfisterer zu tun und der Weilimdorfer machte seine Sache gut. Er gab zu Beginn zwar Wertungen ab, wirkte danach aber deutlich aktiver und mit den höheren Kraftreserven und konnte sich am Ende knapp mit 9:9-Punkten und einem Mannschaftspunkt durchsetzen. Im Schwergewicht verpasste Max Hubl dagegen knapp eine Überraschung gegen den stark eingeschätzten Max Knobel. Die Entscheidung fiel hier erst kurz vor dem Schlussgong zugunsten des Fachsenfelders (PN 1:0, Zwischenstand 1:1).

Es folgten zwei Schultersiege für die Weilimdorfer. Im Bantamgewicht hatte Marco Hanke (SGW) keinerlei Probleme mit dem überforderten Lorenz Sturm, den er bei eigener 2:17-Führung schultern konnte. Im Halbschwergewicht nutzte Hikmet Akyol eine der ersten Gelegenheiten zu seinem Schultersieg gegen Markus Junk. Damit war die SGW bereits mit 1:9 in Front. Und weitere vier Punkte folgten vor der Pause, da Tibor Gyürky seinen Gegner David Kraus bereits in Runde 1 durch technische Überlegenheit besiegen konnte. Halbzeitstand 1:13.

Nach der Pause folgte ein enger Kampf zwischen Lucas Lazogianis, der erneut stilartfremd gegen Christian Pfisterer antreten musste. Lucas lag nach der ersten Runde zurück, konnte sich aber in der zweiten Runde durch eine starke offensive Leistung den knappen Sieg erkämpfen (PS 0:1, 1:14). In der Gewichtsklasse bis 71 kg legte dann Feim Gashi in einem ereignisarmen Kampf gegen Enio Kertusha nach. Feim reichten dabei wenige Aktionen für einen 2:0 Punktsieg (PS 0:2, 1:16).

In die Gewichtsklasse bis 80 kg war Csaba Vida aufgerückt, der damit gegen Saverio Scaramuzzi auch in der für ihn ungewohnt Stilart griechisch-römisch ringen musste. Doch der Ringer der KG konnte nur zu Beginn überzeugen, danach holte der Weilimdorfer Punkt für Punkt und gewann am Ende sogar durch technische Überlegenheit. Damit war der SGW bei einem Zwischenstand von 1:20 der Sieg nicht mehr zu nehmen. Es folgten die abschließenden Kämpfe im Weltergewicht bei dem Alexej Nagorniy im griechisch-römischen Stil mit 8:2 gegen Nicklas Haßler gewann, ehe im Freistil Lukas Laible das Nachsehen gegen Peter Eckstein hatte und durch technische Überlegenheit verlor. Endstand somit 22:5 aus Sicht der Weilimdorfer Gäste.

KG Fachsenfeld/Dewangen – SG Weilimdorf 5:22

Zum Saisonabschluss sind nochmal beide Weilimdorfer Teams im Einsatz, wobei der Kampfbeginn aufgrund der anschließenden Abschlussfeier vorverlegt wurde. Bereits um 16 Uhr findet in der Weilimdorfer Lindenbachhalle der Landesklassekampf zwischen der SGW II und der Bundesligareserve der Red Devils Heilbronn statt. Um 18 Uhr folgt der Oberligakampf zwischen der SGW I und dem RSV Benningen. Bitte unterstützen Sie auch im letzten Kampf des Jahres unsere Ringer und feiern Sie im Anschluss an den Kampf die erfolgreiche Saison!

Weilimdorfs Ringer sind Derbysieger und Vizemeister

(SSt) Nach der Niederlage der Vorwoche und der damit verbundenen verpassten letzten Meisterschaftschance waren die Weilimdorfer Ringer am vergangenen Samstag auf Wiedergutmachung aus. Das Ergebnis war ein viel umjubelter, weil hart erkämpfter Sieg in voller Halle im Derby gegen den KSV Musberg, wobei die Gästeringer um Markus Scheibner natürlich ebenso dazu beitrugen, dass es ein klasse Ringkampfabend wurde.

Die Gäste vor allem in den ersten beiden Kämpfen wie erwartet sehr stark, wobei Felix Bohn im Fliegengewicht durchaus auch seine Klasse zeigen konnte, dann aber von Cornel Predoiu ausgepunktet wurde (TÜN 0:4). Im Schwergewicht verlor Max Hubl mit dem gleichen Ergebnis gegen Radoslav Marcinkiewicz und brachte die Gäste vorerst mit 8:0 in Front. Dann waren die Weilimdorfer am Zug: Richard Racz (SGW) gelangen drei Mannschaftspunkte gegen Andreas Böpple im Bantamgewicht Freistil und Kim Werkle im Halbschwergewicht hatte keinerlei Probleme Eddy Flad vorzeitig zu besiegen und damit vier Mannschaftspunkte zu holen.

Die Chance erstmals in Führung zu gehen hatte Florian Bohn im Leichtgewicht gegen Pierre Morhardt. In einem rasanten Kampf wechselten sich beide Kämpfer in der Führung ab. Eine enge Aktion zum Schluss entschied schließlich den Kampf zu Gunsten des Musbergers, somit ging es mit 7:10 in die Halbzeitpause.

Nach der Pause gelang Lucas Lazogianis der sofortige Ausgleich, der trotz der für ihn ungewohnten freien Stilart ein 10:1 gegen Philipp Bühler gelang (PS 3:0, 10:10). Es folgte ein Auftritt der ganz besonderen Art: Feim Gashi zeigte einen klasse Kampf an seinem 32. Geburtstag – womit er übrigens der älteste SGW-Akteur bei einem Altersdurchschnitt von 22 (!) Jahren war. Gegen Julian Kellermann zeigte er sehenswerte Griffe, musste selbst aber auch Punkte abgegeben. Quasi mit dem Schlussgong holte er die entscheidende Wertung zum 7:5-Erfolg (PS 1:0, 11:10). Die Gäste holten sich aber ihrerseits die Führung wieder zurück, da Alexander Zentgraf eine Punktniederlage gegen Stefan Stäbler einstecken musste (PN 0:2, 11:12).

Im vorletzten Kampf sah es bereits nach einer Niederlage des jungen SGW-Ringers Alexej Nagorniy aus, doch nach einem 0:5 zur Halbzeit schaffte er das Comeback in Runde zwei und siegte noch mit 5:5 durch eine höhere erzielte Wertung (PS 1:0). Damit stand es Unentschieden im Mannschaftskampf und der letzte Kampf musste die Entscheidung bringen. Hier standen mit Csaba Vida (SGW) und Adrian Moise (Musberg) zwei Spitzenathleten auf der Matte, die sich lange Zeit neutralisierten. Mit zwei kleinen Wertungen ging der Weilimdorfer in Runde 1 in Front und konnte am Ende mit der letzten Aktion und einer 2er-Wertung den Kampf endgültig für sich entscheiden.

Da zeitgleich der ASV Nendingen gegen den Meister vom AB Aichhalden verlor, ist den Weilimdorfern die Vizemeisterschaft nun nicht mehr zu nehmen, was angesichts der vielen Verletzten im Kader sehr wahrscheinlich das Optimum in dieser Saison war. Zum letzten Auswärtskampf geht es dann am kommenden Samstag zur KG Fachsenfeld/Dewangen, Kampfbeginn ist um 20 Uhr.
Für die zweite Mannschaft gab es einen hochverdienten 28:8-Erfolg gegen das Tabellenschlusslicht der KG Kirchheim/Köngen. Tags darauf am Sonntag musste man sich dann knapp gegen den Tabellenführer mit 24:12 geschlagen geben. Die SGW II hat am kommenden Wochenende kampffrei.

SGW I – KSV Musberg 14:12 / SGW II – KG Kirchheim/Köngen 28:8 / ASV Schorndorf II – SGW II 24:12

Vormerken sollten sich alle Ringerfans schon mal den 21. Dezember, wenn es zum Saisonabschluss noch einmal auf der Matte zur Sache geht, ehe man im Anschluss das Jahr gemeinsam mit Ringern, Betreuern und Fans ausklingen lässt. Los geht es hier bereits ab 16 Uhr.

SGW Ringen kann die Meisterfeier nicht stoppen

(SSt) Am vergangenen Samstag kam es zum großen Showdown um die Oberliga-Meisterschaft zwischen den Weilimdorfer Ringern und dem AB Aichhalden. Nach dem Patzer der Weilimdorfer in der Vorwoche gegen den ASV Nendingen hatten die bislang ungeschlagenen Aichhaldener die Möglichkeit in eigener Halle die Meisterschaft zu feiern.

Die SGW also nur noch mit einer Minimalchance. Erschwerend für die SGW kam hinzu, dass der Punktegarant Csaba Vida nicht eingesetzt werden konnte. Somit schickte man erneut eine blutjunge Truppe auf die Matte mit einem Altersdurchschnitt von etwas mehr als 21 Jahren – sieben der zehn Ringer waren unter 20 Jahre.

Dabei verkauften sich die jungen wilden Wölfe wirklich sehr gut, konnten aber am Ende durch Kim Werkle (5:1-Punktsieg), Tibor Gyürky (8:6-Punktsieg) und Lucas Lazogianis (technische Überlegenheit) nur drei Kämpfe für sich entscheiden, lediglich Lucas erreichte dabei die volle Punktzahl. Schlussendlich sicherte sich der Gastgeber aus dem Schwarzwald mit 19:7 verdient die Oberliga-Meisterschaft.

Für die SGW geht es in den verbleibenden drei Kämpfen darum die Vizemeisterschaft zu sichern. Der direkte Konkurrent vom TSV Musberg ist dabei just am kommenden Derby-Wochenende zu Gast in der Weilimdorfer Lindenbachhalle. Kampfbeginn am 7. Dezember ist um 19:30 Uhr. Zuvor findet um 17:30 Uhr der Kampf der SGW II in der Landesklasse gegen die KG Kirchheim/Köngen statt. Die SGW II hatte ihren Vergleich ersatzgeschwächt knapp mit 20:16 gegen die TSG Nattheim II verloren.

AB Aichhalden – SGW I 19:7 / TSG Nattheim II – SGW II 20:16

Lisa Laible wird deutsche Meisterin im Ringen

(SSt) SG-Ringerin Lisa Laible (im Bild vierte von links) gewinnt mit dem Team Württemberg zum ersten Mal die Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Frauen!

Am Samstag den 23. November 2019 fanden in Rimbach die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Frauen statt. Neun Teams aus verschiedenen Landesverbänden waren dabei am Start.

Die Weilimdorfer Ringerin Lisa Laible war für das Württembergische Team nominiert und startete in der Klasse bis 40 kg. Dabei gewann sie alle ihre vier Kämpfe durch Schultersiege ohne auch nur eine Wertung abzugeben und hatte dadurch maßgeblichen Anteil am Titelgewinn der Württembergischen Mannschaft.

SGW Ringen stolpert in Nendingen

Die SG Ringen Weilimdorf hat knapp und etwas überraschend den Auswärtskampf gegen den Tabellendritten vom ASV Nendingen verloren.

Wenige Punkte gaben am Ende den Ausschlag und nicht alle Ringer konnten die überragende Leistung der vergangenen Wochen aufrechterhalten. Wobei der Kampf verheißungsvoll begann. Felix Bohn schulterte seinen Gegner Leon Castiglione bereits nach 20 Sekunden. Und im Schwergewicht kassierte Max Hubl gegen den Freistil-Spezialisten Marc Buschle zumindest nur eine 0:3-Niederlage.

Wenig ausrichten konnte Marco Hanke im Bantamgewicht gegen Ghenadie Tulbea und verlor folgerichtig auf Schulter und auch Kim Werkle im Halbschwergewicht musste die volle Punktzahl gegen Ivan Polisciuc abgeben. Vor der Pause verkürzte dann Tibor Gyürky (SGW) gegen Baris Diksu immerhin noch auf 11:7.

In den vergangenen Kämpfen startete die SGW in der Regel in der zweiten Halbzeit die Aufholjagd, doch diesmal schien das nicht zu gelingen. Lucas Lazogianis musste sich gegen Mihai Ozarenschi mit 2:0 Mannschaftspunkten geschlagen geben und Feim Gashi verlor sein Duell denkbar knapp mit 5:4 gegen Stefan Rutschmann. Somit zog der Gastgeber auf 14:7 davon.

Die endgültige Entscheidung zu Gunsten des ASV Nendingen fiel dann in der Gewichtsklasse bis 80 kg im griechisch-römischen Stil. Alexander Zehntgraf (SGW) musste sich mit 11:0 Punkten Maximilian Stumpe geschlagen geben und der Gastgeber war mit 17:7 in Front. In den beiden Stilarten bis 75 kg gingen wiederum alle möglichen Punkte an die SGW: Alexej Nagorniy schulterte seinen Gegner Abdul Jalili nach weniger als einer halben Minute und Csaba Vida (SGW) besiegte Tim Baur durch technische Überlegenheit. Endstand somit 17:15.

Durch diese Niederlage ist das Thema Meisterschaft und Aufstieg wohl Tisch. Keiner will so recht daran glauben, dass sich der Tabellenführer vom AB Aichhalden diesen Platz noch nehmen lässt. Und eben dieses Team ist auch der nächste Gegner der Weilimdorfer, daher besteht noch eine Mini-Chance ganz oben angreifen zu können. Kampfbeginn in Aichhalden ist am Samstag 30. November um 20 Uhr. Das Ziel für den Rest der Saison wird wohl trotzdem die Vizemeisterschaft sein, drei Punkte Vorsprung sind es aktuell noch bei vier verbleibenden Kämpfen.

ASV Nendingen – SG Weilimdorf 17:15

Die SGW II bestreitet ebenfalls am 30. November um 17:30 Uhr ihren Auswärtskampf gegen die TSG Nattheim II.