Hakuna Matata – Sieg der HBI Damen 1 gegen Platz 2

Am Sonntag, den 19.02.2017, ging es für die Damen (1) der Hbi W/F zum Zweitplatzierten der Bezirksliga. Die Niederlage im Hinspiel schmerzte noch sehr, unterlag man dem SV Fellbach doch nur knapp mit 31:32.

Die Anforderungen an das Rückspiel waren demnach klar: Die Mannschaft sollte sich auf ihre Abwehrstärke konzentrieren, technische Fehler im Angriff möglichst vermeiden, mit den Kräften bis zur 60. Minute haushalten. Das Problem für die lang ersehnte Revanche war offensichtlich: krankheits- und verletzungsgeschwächt reisten die Damen mit nur 8 Feldspielern und Reservetorwart Saskia Frohna, die eigentlich in den Trainerstab gewechselt ist, an. Die Lösung: Hakuna Matata.

Handball spielen sollten die Gegner; die Hbi-Damen waren auf ihre Abwehr konzentriert; im Angriff sollten sie die neuen Spielzüge üben. Die Taktik schien aufzugehen. Die ersten beiden Treffer konnte die Hbi für sich verbuchen, anschließend galt es bis zur 18. Minute den Anschluss an den Gastgeber zu halten. Überrascht, wie kräftesparend eine wohlüberlegte Angriffsweise sein kann, drehten die Gäste vor dem Halbzeitpfiff nochmals auf und zogen vom 5:5 über 7:9 auf 9:13 davon. Jubelnd ging die Mannschaft in die Halbzeitbesprechung.

Halbzeit 2 ging dann genauso konzentriert weiter. Die technischen Fehler hielten sich auf dem Tiefststand und die Abwehr hielt weiter im Kollektiv gegen den Gegner an. Der erspielte 4-Tore-Vorsprung konnte gehalten werden, sodass der Gegner beim Stand von 14:17 in der 42. Minute die Auszeit nahm und den Gästen eine Verschnaufpause gewährte. Die Auszeit der Gäste in der 46. Minute nutze Trainer Dominik Reichenwallner nochmals, um an die Mannschaft zu appellieren: beim Stand von 16:20 dürfen die Damen nun Gegenstöße wagen und Tempo im Angriff aufnehmen. Jedoch setzte daraufhin der Kräftemangel der letzten 10 Spielminuten ein, wodurch die ersten Zeitstrafen des Spiels an die Gäste gingen und der SV Fellbach ihre ebenfalls aufgebrauchten Kräfte bündelten und auf 24:24 in der 57. Minute ausgleichen konnten. Eine Auszeit hatte der Trainer nicht mehr übrig, so blieb den Damen der Hbi nur eines übrig: nach dem Tagesmotto Hakuna Matata zu spielen und die Lücken der Abwehr dennoch gnadenlos zu nutzen. So konnten 3 Treffer am Stück erzielt werden, für die Gastgeber war nichts mehr zu holen.

Der Endstand von 24:27, sowie der überragend zur Schau gestellte Teamgeist wurden auf dem Feld jubelnd gefeiert. Jede Spielerin der Rumpftruppe konnte sich in die Torschützenliste eintragen, wodurch der Start in die zweiwöchige Spielpause mehr als wohlverdient ist.

Im nächsten Spiel dürfen die Hbi-Damen gegen Ligagegner HSG Gablenberg/Gaisburg um den Einzug ins Pokal-FinalFour spielen. Anpfiff ist am 07.03.2017, um 20 Uhr in der heimischen Spechtweghalle.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Saskia Frohna
Feld: Larissa Pflieger (1), Jana Klein (2), Melanie Böhm (1), Sophia Sikler (4), Simone Lindner (6), Sina Engelhardt (2), Sandra Bischoff (2), Simone Müller (9/5)

HBI Damen 2 siegen mit 25:18 gegen die HSG Winterbach/Weiler 2

Am vergangenen Sonntag war die HSG Winterbach/Weiler 2 zu Gast in der heimischen Hugo-Kunzi Halle. Man nahm sich vor, die Gäste auf dem letzen Tabellenplatz mit dem nötigen Respekt gegenüber zu treten, aber auch ganz klar an seine eigenen Stärken zu glauben und diese auf dem Feld abzurufen.

Die Gastgeberinnen, mit einem vermindertem Kader und der zum ersten Mal eingesetzten Torhüterin der A Jugend weiblich Danielle Mittnacht und der reaktivierten Torhüterin Bärbel Wloka, konnten bis zur Halbzeit nicht wirklich mit ihrem Spiel überzeugen. So stand es nur 10:9 für die Hbi`lerinnen.

Die mit Pfosten und Lattentreffer gebeutelte Nicole Weckerlein musste man in der Halbzeitpause motivieren, sowie die A Jugendspielerinnen loben, da diese schon ein ganzes Spiel in den Beinen hatten. Erinnern musste man die Damen der Hbi an ihre Stärken und an das vertraute Zusammenspiel von früheren Jahren. Nach der Halbzeitpause überzeugte die Torhüterin Mittnacht mit sehr guten Leistungen und auch das Angriffspiel der Gastgeberinnen wurde immer besser und sicherer. Bis zur Mitte der 2. Halbzeit war das Spiel sehr ausgeglichen bis dann die Hbi eine Auszeit nahm und nochmals aufgezeigt wurde, was im Angriff gespielt werden muss um Tore zu erzielen. Ab diesem Zeitpunkt traf auch Nicole Weckerlein wieder und die Hbi`lerinnen konnten dem Sieg und den 2 Punkten entgegensehen. Am Ende ging das Spiel mit 25:18 doch noch einigermaßen deutlich für die Heimmannschaft zu Ende. Da ein direkter Konkurrent patzte liegt man derzeit auf dem 2. Tabellenplatz.

Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 – HSG Winterbach/Weiler 2 – 25:18 (10:9)

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach 2 spielten:
Im Tor: Danielle Mittnacht, Bärbel Wloka
Feld: Leonie Weckerlein (3/3), Birgit Hirsch (5), Lea Bludau (3), Martina Bludau (1), Marina Katthoefer, Silke Sendler (4), Laura Walter, Anja Schimanko (1), Nicole Weckerlein (8),

Hbi Herren 1 steckt mitten im Abstiegskampf

Am Sonntag den 12.02.2017 ging es für die Hbi gegen den direkten Konkurrenten aus Neckarsulm um den Verbleib in der Landesliga. Nachdem man letzte Woche ein schlechtes Spiel gegen Hohenacker abgeliefert hatte, nahmen sich die Spieler um Trainer Michael Zimmermann einiges vor und wollten das nächste „4-Punkte Spiel“ unbedingt gewinnen.

In der ersten Halbzeit nahmen sich beide Mannschaften nichts und keine Mannschaft konnte sich punktemäßig absetzen. Die Abwehr der Hbi hatte gegen die zwei starken Rückraumspieler Baumann und Kaufmann keine Mittel gefunden und so konnten Sie 6 von 10 Treffern erzielen. Im Angriff fanden die Spieler der Hbi vor allem dann den Weg zum Torerfolg, wenn man mit hohem Tempo nach vorne spielte und somit sich die gegnerische Abwehr nicht richtig sortieren konnte. Mit dem Halbzeitstand von 11:10 für die Hbi ging es in die Pause und dort nahm man sich vor, nach der Halbzeit mit einer aggressiveren Abwehr und dortigen Ballverlusten des Gegners zu schnellen und einfachen Toren zu kommen.

Doch die zweite Halbzeit verlief in den ersten Minuten wie die erste Halbzeit und keine Mannschaft konnte sich punktemäßig absetzten. Im Verlauf der zweiten Halbzeit konnte sich die Abwehr der Hbi stabilisieren und so konnte man sich nach 48 Minuten erstmals mit 3 Toren absetzen. Doch diese Drei-Tore-Führung hielte nicht lange, da sich in dieser Entscheidenden Phase wieder, wie auch schon gegen Hohenacker, im Angriff zu einfache Fehler und damit verbundene Ballverluste einschlichen. Somit konnten die Gäste aus Neckarsulm nach 51 Minuten wieder den Anschluss herstellen. In den nächsten 5 Spielminuten fielen dann auf beiden Seiten keine Tore und man ging in eine spannende Endphase in der sich am Ende das clevere und auch fehlerfreiere Team aus Neckarsulm mit 23:25 durch setzte.

Jetzt heißt es für die Spieler um Trainer Michael Zimmermann in den nächsten Wochen alles zu geben. Co-Kapitän Robin Wegfahrt: „Jedes Spiel ist jetzt für uns wie ein Endspiel, da wir noch mindestens 8 Punkte benötigen um in der Landesliga zu bleiben.“

Es spielten für die Hbi:
Schmitt, Witt, Gref (6), Jungk, Heidt (1), Eisenhardt (2), Wurster, Laukemann, Fritz (2), Jagsch (2),Diller (3), Wegfahrt (5/2), Diller (1), Petschinka (1)

Pflichtsieg der HBI Herren 2 gegen die KSG Gerlingen

Nachdem das Team in diesem Kalenderjahr noch kein Spiel verloren hatte, musste am Sonntag nun ein Pflichtsieg gegen die KSG Gerlingen her. Vor allem weil die Gegner an der Tabellenspitze in den letzten Spielen ebenfalls wenige Punkte liegen gelassen haben. Da das Hinspiel zum Ende hin durch viele Zeitstrafen geprägt war, wollte man nun Zuhause schon früh die Rollen klar stellen.

Die Mannschaft war von Anfang an wach und das Spiel schien ausgeglichen. Bis zu einem Spielstand von 5:5, in der elften Minute. Dann konnte die Hbi durch eine solide Abwehrleistung und einen guten Torhüter, bis zur Halbzeit auf einen Spielstand von 15:9 davon ziehen. Im Gegensatz zu dem Hinspiel in Gerlingen verlief das Spiel bislang fair und ohne unnötige Härte auf beiden Seiten. Diese Führung galt es nun in der zweiten Halbzeit auszubauen.

Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte konnte Robin Baisch von Zangen die Mannschaft durch schnelle Angriffe weiter in Führung bringen. Der Spielstand nun 18:9. Daraufhin fehlte der gegnerischen Mannschaft nun die notwendige Motivation im Angriff, gegen eine stabile Abwehr der Heimmannschaft. Die Hbi hingegen konnte in der Abwehr viele gegnerische Würfe blocken und spielte ihrerseits den Angriff konsequent aus. Auch die häufigen Ballverluste im Angriff wurden heute vermieden, weshalb das Team die Führung aufrechterhalten konnte bis der Schlusspfiff fiel, bei einem Spielstand von 30:22.

Diese Motivation gilt es nun mitzunehmen in das kommende Spiel gegen den Tabellenführer Fellbach, welcher bislang erst einen Minuspunkt in der Tabelle zu verzeichnen hat.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Daniel Bossert, Jona Schickardt
Feld: Colin Rieker (3), Moritz Knaupp (4/4), Adrian Beutel (4), Denis Schiller (4), Sascha Rieker (3), Julius Dressel (1), Alexander Repky (2), Paul Brombosch (2), Robin Baisch von Zangen (3), Joscha Solentaler (1), Fabian Hilsenbeck, Marius Schäufler (3)

HBI Damen 1 verliert gegen die HSG Winterbach/Weiler

Am vergangenen Sonntag war die HSG Winterbach/Weiler zu Gast in der heimischen Hugo-Kunzi Halle. Man nahm sich vor, die Gäste auf dem ersten Tabellenplatz mit dem nötigen Respekt gegenüber zu treten, aber auch ganz klar an seine eigenen Stärken zu glauben und diese auf dem Feld abzurufen.

Die Gastgeberinnen kamen gut ins Spiel und waren in der 1. Halbzeit bis auf den Spielstand von 5:5 auch immer in Führung. Die Mädels der Hbi konnten fünf 7-Meter Strafwürfe verwandeln und haben nach Vorgabe des Trainers Dominik Reichenwallner die gelernten Auslösehandlungen im Angriff weitestgehend anwenden können. Doch gerade in der Abwehr machten die Nordstuttgarterinnen kaum Fehler und konnten mit einem Halbzeitstand von 11:9 in die Umkleidekabinen.

In der zweiten Hälfte fiel das erste Tor durch die Gäste erst in der 33. Minute. Die Mädels der Hbi taten sich immer schwerer, was sicherlich auch den lediglich 3 Auswechselspielerinnen und der somit schwindenden Kondition geschuldet war. Bis zum Spielstand von 16:16 in der 49. Minuten war das Spiel noch offen. Durch einige Fehler im Angriff und dem zusätzlich schlechten Rückzugsverhaltens brachen die Hbi’lerinnen leider ein. Über die Spielstände von 17:19 bis zum 17:23 war das Spiel dann in der 58. Minute leider entschieden. Am Ende verloren die Frauen 1 der Hbi Weilimdorf/Feuerbach mit 18:24. Das die Winterbacher mit 6 Toren Vorsprung gewannen, spiegelte in dieser Höhe den Spielverlauf letztendlich nicht wirklich wider.

Das nächste Spiel der Hbi Weilimdorf/Feuerbach findet am Sonntag, den 19.02.2017 um 15.00 Uhr auswärts gegen den SV Fellbach statt. Gegen den Zweitplatzierten müssen die Mädels der Hbi vor der zweiwöchigen Pause nochmals ihr Können abrufen.

Hbi Weilimdorf/Feuerbach – HSG Winterbach/Weiler 18:24 (11:9)

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Larissa Scharmann, Daniela Karge
Feld: Larissa Pflieger (1), Giulia Vetrano, Jana Klein (3), Melanie Böhm (1), Sophia Sikler, Simone Lindner, Nicole Wöhr (2), Sina Engelhardt, Sandra Bischhoff, Simone Müller (11/8),

Hbi Herren 1 Mannschaft schlägt sich auswärts mal wieder selbst

Am Sonntag trat die Hbi Weilimdorf/Feuerbach zum harzfreien Gastspiel beim Tabellenvorletzten SSV Hohenacker an und hatte sich fest vorgenommen in diesem „4-Punkte-Spiel“ endlich den zweiten Auswärtserfolg der Saison zu erzielen und einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf auf fünf Punkte zu distanzieren.

Bei diesem Unterfangen musste man auf Seiten der Nord-Stuttgarter aber auf die erkrankten Jörg Eisenhardt und Max Herion, sowie den privat verhinderten Tim Wurster verzichten.

Von der ersten Minute an deutete sich an, dass es an diesem Tag zu keinem Torfestival kommen wird, denn beide Mannschaften agierten mit einer sehr kompakten 6:0-Abwehr und machten es dem gegnerischen Angriff schwer. So dauerte es nach dem 1:0 der Gastgeber bis zur sechsten Spielminute, ehe die Hbi mit einem verwandelten Strafwurf durch Per Laukemann ausgleichen konnte nachdem der etatmäßige Schütze Robin Wegfahrt im ersten 7m-Duell gescheitert war. So konnte sich der SSV Hohenacker beim 6:3 nach 13 Minuten zum ersten Mal etwas absetzen. Die Hbi W/F tat sich in dieser Phase im Positionsangriff sehr schwer und lebte hauptsächlich vom Spiel über Kreisläufer Hannes Diller, der dann meist nur auf Kosten eines 7m gebremst werden konnte. Von den Spielvorgaben die man besprochen hatte, war in der kompletten ersten Hälfte im Angriff nur selten etwas zu sehen. „Wir haben fast alle 1:1-Aktionen aus dem Stand bestritten und waren so für die Hohenacker Abwehr zu ausrechenbar! Zudem hatten wir uns vorgenommen nach Ballgewinnen mit viel Tempo nach vorne zu spielen, was wir aber viel zu selten gemacht haben“ zeigte sich Hbi-Trainer Michael Zimmermann verärgert über den Auftritt seiner Truppe. Nach einem Doppelschlag durch Markus Gref und Robin Wegfahrt konnte man zwar zum 7:5 verkürzen. Allerdings scheiterte man in der Folgezeit mit zwei weiteren Strafwürfen und hatte auch noch einige Holztreffer zu verzeichnen. Nach dem erneuten Anschluss zum 8:7 durch Luca Jagsch in der 24. Spielminute, blieb man dann bis zum Seitenwechsel ohne weiteren Treffer und musste so mit einer 10:7-Führung für die Gastgeber in die Kabinen gehen.

Die Nord-Stuttgarter hatten sich für den zweiten Durchgang einiges vorgenommen und tatsächlich konnte man sich nach der 12:9-Führung des SSV Hohenacker beim 12:11 durch Chris Heidt in der 34. Minute wieder näher heranarbeiten. Die erste Chance zum Ausgleich wurde noch vergeben, als mit Chris Heidt auch der dritte etatmäßige 7m-Schütze scheiterte, aber in der 40. Minute konnte Yannik Siegmund zum 13:13 einnetzen. In den folgenden Minuten verpasste es die Hbi leider trotz mehrfacher Möglichkeiten auch in numerischer Überzahl mal in Führung zu gehen. So legten die Gastgeber immer ein Tor vor und die Hbi musste nachziehen, letztmalig gelang dies beim 17:17-Ausgleich durch Jan Diller in der 50. Minute. „Wir haben es leider verpasst Mitte der zweiten Halbzeit trotz guter Chancen auch mal in Führung zu gehen. Wir haben hinten gut gearbeitet, konnten uns aber im Angriff dafür nicht belohnen. Es hat immer die letzte Konsequenz gefehlt“ sagte ein enttäuschter Chris Heidt. So ging der SSV Hohenacker beim 19:17 knapp 7 Minuten vor dem Ende wieder mit zwei Toren in Führung. Der eingewechselte Tim Petschinka hielt seine Mannschaft mit zwei Rückraumtreffern beim 20:19 in der 56. Minute im Spiel. In den letzten Minuten fand die Hbi-Abwehr aber auch keine Anwort mehr auf den besten Torschützen des SSV Hohenacker Raoul Laribi, der die entscheidenden letzten beiden Treffer zum 22:19-Endstand markierte, während der Hbi W/F in den letzten drei Minuten kein Treffer mehr gelang.
„Die Enttäuschung ist natürlich groß, wir sind nach dem Sieg gegen Oeffingen mit viel Selbstvertrauen hierhergefahren und wollten unbedingt gewinnen! Letztlich verlieren wir das Spiel im Angriff, neben der fehlenden Durchschlagskraft aus dem Rückraum waren die fünf verworfenen Strafwürfe plus die zahlreichen sonstigen vergebenen Chancen einfach in Summe zu viel!“ gab Hbi-Trainer Michael Zimmermann zu Protokoll, der sich aber auch selbstkritisch zeigte: „Ich hätte in der zweiten Hälfte Tim Petschinka früher bringen müssen. Und in der Abwehr hätten wir am Ende gegen den Linkshänder von Hohenacker nochmals den Gegenspieler tauschen sollen!“

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Eckart Petig, Nick Schmitt
Feld: Hannes Diller, Jan Diller (1), Pepe Fritz (2), Markus Gref (1), Chris Heidt (2), Luca Jagsch (1), Leon Jungk, Per Laukemann (6/6), Tim Petschinka (2), Yannik Siegmund (2), Bertram Schoen, Robin Wegfahrt (2)

Erneutes Unentschieden bei den HBI Damen

Innerhalb von nur einer Woche stand für die Damen der Hbi Weilimdorf/Feuerbach das zweite Spiel gegen die HSK Urbach-Plüderhausen an.

Nachdem man in der Vorwoche nach einem starken Beginn im Verlaufe der Partie stark nachgelassen hatte und man sich am Ende mit einem 18:18 Unentschieden zufriedengeben musste, wollte man dieses Mal unbedingt zwei Punkte aus Urbach mit nach Hause nehmen.

Die ersten Minuten der Partie glichen einer Wiederholung des Hinspiels. Über ein schnelles Spiel nach Vorne und schöne Zusammenspiele im Angriff konnten sich die Gäste aus dem Stuttgarter Norden schnell mit 1:6 absetzen. Nach der Auszeit der Gastgeberinnen verlor man jedoch etwas den Faden und vergab einige Großchancen. Durch eine weiterhin gelungene Abwehrleistung und den starken Rückhalt von Larissa Scharmann im Tor konnte man den Vorsprung bis zur Pause dennoch aufrechterhalten, beim Stand von 4:9 ging man schließlich in die Kabine.

Auch in Halbzweit zwei waren die Parallelen zur Vorwoche nicht zu übersehen. Innerhalb von 18 Minuten schafften es die Gäste gerade einmal zwei Tore zu erzielen. Zahlreiche technische Fehler und überhastete Abschlüsse ermöglichten den Urbacherinnen einfache Tempogegenstoß Tore. Knapp acht Minuten vor Spielende konnten die Gastgeberinnen so zum 13:13 ausgleichen und das Spiel drohte nun komplett zu kippen. Doch die Mädels der Hbi wollten auf keinen Fall mit leeren Händen nach Hause fahren und gaben nochmal alles. 40 Sekunden vor Spielende konnte Melanie Böhm somit doch noch zum 15:15 Endstand ausgleichen.

Am kommenden Sonntag, 12. Februar 2017 haben die Damen der Hbi die Damen aus Winterbach/Weiler zu Gast und wollen alles geben, den Tabellenführer der Bezirksliga zu ärgern.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach:
Im Tor: Larissa Scharmann, Saskia Frohna
Feld: Jana Klein (1), Melanie Böhm (3), Sophia Sikler (1), Annalena Weigel (1), Simone Lindner (2), Nicole Wöhr (1), Sina Engelhardt (1), Sandra Bischoff (1), Sarah Wild (2), Simone Müller (2/2)

HBI männliche C-Jugend: Achter Sieg im achten Spiel

Die Spielpause um Weihnachten war für die männliche C-Jugend der Hbi ziemlich lang. Am Samstag griff sie erstmals in diesem Jahr ins Rennen um den Titel in der Kreisliga A ein.

Mit dem KSG Gerlingen war ein Liga-Leichtgewicht in die Kunzi-Halle angereist. Ein Aufbaugegner für den Tabellenführer und gleichzeitig ein erster Gradmesser für die Hbi-Trainer Steffen Fritschi und Frank Dannat, die sehen wollten, wie weit ihre Jungs für den Schlussspurt zur Meisterschaft gerüstet sind.

Das Spiel gegen den Tabellenvorletzten begann ziemlich zerfahren. Die Hbi-Abwehr stand einigermaßen sicher, vorne lief jedoch kaum etwas. Unkonzentriertheit, technische Fehler und überhastete Abschlüsse prägten das Spiel. In den ersten fünf Minuten fiel auf beiden Seiten kein Tor. Einige Tore folgten, sowohl für die Hbi-Jungs als auch die Gäste aus Gerlingen. Die Hausherren führten knapp mit 3:2.

Nach etwa acht Minuten fanden die Hbi-Jungs ins Spiel. Sie zeigten, dass sie in den sieben spielfreien Wochen doch nicht alles verlernt hatten. Mit starken 1 gegen 1-Aktionen setzten sie sich im Positionsspiel wirkungsvoll gegen die Gerlinger-Abwehr durch. Jetzt führten auch die Tempogegenstöße zu einfachen Toren. Die Hbi-Jungs zogen Tor für Tor davon. Der Vorsprung wuchs auf 12:4.

Ab der 20. Minute ging plötzlich nichts mehr im Angriff. Zum Glück stand die Abwehr inzwischen sehr stabil und Paul im Tor war voll auf Betriebstemperatur. Und da die Gerlinger die Hbi-Jungs kaum vor unlösbare Herausforderungen stellten, blieb es bis zur Pause beim Stand von 12:4.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ein etwas anderes Bild. Die Abwehr wackelte. Nach einigen Minuten stabilisierte sie sich und Niklas, der in der zweiten Hälfte im Tor stand, hatte sich sehr gut auf seine Vorderleute eingestellt. Gemeinsam ließen sie fast nichts mehr zu.

Im Angriff lief es ebenfalls immer besser. Mit flüssigem Positionspiel, schönen Anspielen und starken 1 gegen 1-Aktionen bauten die Hbi-Jungs ihren Vorsprung auf zwölf Tore aus. Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie entschieden. Das schien auch den Spielern aus Gerlingen immer bewusster zu werden, deren Abwehr mit zunehmender Spieldauer immer löchriger wurde. Die Nordstuttgarter nutzten das konsequent aus und vergrößerten ihren Vorsprung auf 17 Tore.

Mit 26:9 besiegte die Hbi den KSG Gerlingen. Es war der zweithöchste Sieg in der laufenden Saison und der achte Sieg im achten Spiel. Damit festigt die männliche C-Jugend ihren ersten Tabellenplatz. Knapp dahinter folgt TSV Alfdorf/Lorch, die ebenfalls ihr Ligaspiel gewannen und jetzt 14:2 Punkte auf ihrem Konto haben.

„Das Ergebnis spricht bereits für sich“, urteilte Hbi-Trainer Steffen Fritschi zufrieden. „Es war das erste Spiel nach einer langen Pause. Dafür haben die Jungs wirklich gut gespielt. Erfreulicherweise haben sie im Spiel viele Dinge aus dem Training umgesetzt.“ Co-Trainer Frank Dannat hebt vor allem die starke Abwehrleistung seines Teams hervor „Lediglich neun Gegentore, das ist schon mal eine Hausnummer.“

Hbi W/F – KSG Gerlingen 26:9 (12:4)

Für die Hbi Weilimdorf /Feuerbach spielten:
Im Tor: Paul P und Niklas M.
Feld: Christian F. (3), David D. (2), Dimitri K. (1), Dominic D. (2/1), Jakob D., Leo K. (6), Mattis A., Mika W. (9/2), Nils L. (3),Tom S., Vania G.

Vierter Sieg in Folge – Hbi D-Jungs voll auf Meisterschafts-Kurs

Die beiden D-Jugend-Teams kannten sich bereits als sie am Sonntag in der Feuerbacher Kunzi-Halle aufeinandertrafen. Eine Woche zuvor hieß es schon einmal Hbi Weilimdorf / Feuerbach gegen MTV Stuttgart.

Einen Unterschied gab es: Die Hbi-Handballer waren durch ihren hohen Hinspielsieg gegen den MTV Stuttgart zum Tabellenführer in der Kreisliga A aufgestiegen.

Tabellenführer gegen den Tabellenvorletzten. Hinzu kam der Heimvorteil und ein Gegner, der sein durch Krankheit dezimiertes Team durch E-Jugendspieler auffüllen musste. Vieles sprach für ein lockeres Spiel und einen deutlichen Sieg der Jungs aus Weilimdorf und Feuerbach gegen den MTV Stuttgart.

In der ersten Halbzeit ging es auch vielversprechend los. Die Hbi-Jungs standen in der Abwehr robust und sicher. Am gegnerischen Kreis spielten sie sofort ihre Stärken im 1 gegen 1 gegen die körperlich zum Teil deutlich unterlegenen Gästespieler aus. Die Hbi-Jungs machten ihre Tore und ließen fast nichts zu. Nach 16 Minuten führte die Hbi mit 9:1. Ein 7-Meter-Tor brachte den MTV zwar etwas besser ins Spiel – beim Stand von 10:3 wurden die Seiten gewechselt.

Während die Partie die erste Halbzeit recht unterhaltsam war, verflachte sie in der zweiten Halbzeit. Anstatt den Gegner durch schnelles Spiel unter Druck zu setzen, passten sich die Hbi-Jungs der bedächtigen Spielweise des Gegners an. Technische Fehler kamen hinzu und die Abwehr ließ immer mehr den Biss vermissen, den sie in den Spielen gegen die Topmannschaften der Liga gezeigt hatte. Nicht einmal die lauten „Aufwachen“-Rufe von Hbi Trainer Arnulf Schmidtke zeigten viel Wirkung. Die D1-Spieler machten nicht viel mehr als sie unbedingt mussten. Sie verwalteten ihren sicheren 7-Tore-Vorsprung und das ziemlich gut. Die spannendste Aktion in der zweiten Halbzeit gab’s ganz am Schluss. Simon entschärfte abgezockt einen 7-Meter-Strafwurf der Gäste.

„Das war nicht unser bestes Spiel“, fasste Hbi-Trainer Arnulf Schmidtke seinen Eindruck zusammen, „aber wir haben heute sicher gewonnen und unseren ersten Platz in der Tabelle verteidigt.“ Arnulf sah einige positive Aspekte im Spiel seiner Mannschaft: „In der ersten Halbzeit hat mir die Abwehr gut gefallen. In der zweiten Halbzeit wurde jedoch immer deutlicher, dass die Jungs bei dem klaren Spielstand einige Probleme hatten ihre Aufmerksamkeit hoch zu halten.“

Hbi W/F I – MTV Stuttgart 17:10 (10:3) männliche D-Jugend

Für die Hbi Weilimdorf / Feuerbach spielten:
Im Tor: Rafael und Simon
Feld: Ben, Dennis (3), Fabian (4), Felix (3), Justin, Johannes, Justus, Kai (1), Lasse (2), Paul (1) und Yannic (3)

.

Hbi liefert zuhause wieder ab und schlägt den TV Oeffingen

Nachdem der Aufwärtstrend der Hbi Weilimdorf/Feuerbach zuletzt durch die unnötige Last-Second-Niederlage beim TSV Schmiden 2 etwas gestoppt wurde, hatte man sich vor dem Heimspiel gegen den alten Rivalen und Mitaufsteiger TV Oeffingen wieder mal selbst unter Druck gebracht zuhause punkten zu müssen.

Zusätzlich wollte die Mannschaft aber auch Revanche für die klare Niederlage im Hinspiel, als man gegen den TVOe den Kürzeren zog und eine durchwachsene Leistung ablieferte.

Wie schon in den letzten Heimspielen vermittelte die Hbi W/F von der ersten Minute einen sehr motivierten und konzentrierten Eindruck. Dies spiegelte sich nach Toren von Robin Wegfahrt und Hannes Diller auch im Ergebnis wieder, so das ein schnelles 5:1 nach fünf Spielminuten auf der Anzeigetafel leuchtete. Auch im weiteren Verlauf waren die Gastgeber das tonangebende Team und konnten ihre Führung über das 7:3 durch Luca Jagsch bis zum 8:5 durch einen verwandelten Strafwurf von Robin Wegfahrt nach 15 Minuten halten, was wiederum die Gäste-Bank zum ersten Timeout nötigte. Das Fundament lag dabei an einer gut arbeitenden 6:0-Abwehr mit einem gut haltenden Eckart Petig dahinter. Die Oeffinger zeigten aber nun in der Folgezeit warum sie auf Platz 5 stehen und machten der Hbi insbesondere im Positionsangriff das Leben schwer, so dass auch Trainer Michael Zimmermann nach 20 Minuten seine Truppe neu einstellte. Ein Doppelpack durch Markus Gref, der nach knapp drei Monaten Verletzungspause ein gelungenes Comeback feierte, sorgte dann beim 10:7 wieder für den alten Abstand. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man das gefürchtete Tempospiel der Gäste über die 1. und 2. Welle durch sehr gutes Rückzugsverhalten komplett unterbunden, was dann aber bis zur Halbzeit leider nicht mehr so gut klappte. So rückte der TVOe nach einem Doppelpack durch ihren besten Torschützen Yannik Herleth beim 11:10 nach 25 Minuten wieder heran. Aber die Hbi rettete trotz einiger Unterzahlsituationen durch den letzten Treffer von Jörg Eisenhardt einen 14:12-Vorsprung in die Kabinen.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte gehörten dann ganz eindeutig den Nord-Stuttgartern. Die 6:0-Abwehr lies nun kaum noch etwas zu und rührte Beton an. Was dann noch durchkam war zumeist eine sichere Beute von Eckart Petig im Hbi-Tor, so dass man in dieser Phase nur vier Gegentore kassierte. Umgekehrt nutzte man die Ballgewinne um selbst im Tempospiel zu einfachen Toren zu kommen. So konnte der Vorsprung beim 17:13 durch Jan Diller, über das 19:14 durch Pepe Fritz bis zum 21:14 durch Jörg Eisenhardt weiter erhöht werden. Nach weiteren Treffern von Pepe Fritz und Markus Gref war beim 25:16 der größte Vorsprung erreicht. Die Gäste suchten ihr Heil nun in der konsequenten Nutzung des 7. Feldspielers und in einer abwechselnden doppelten Manndeckung gegen Jan Diller, Jörg Eisenhardt oder Pepe Fritz. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nutzte die Hbi W/F aber die entsprechenden Freiräume im 4:4 wie beim 28:20 durch Tim Wurster oder beim 30:22 durch Robin Wegfahrt nach 52 Spielminuten. Beim 32:24 durch Jan Diller fünf Minuten vor dem Ende war die Messe gelesen und die Gäste konnten nach einigen Wechseln auf Seiten der Gastgeber noch etwas Ergebniskosmetik bis zum 34:29-Endstand betreiben.

Hbi-Trainer Michael Zimmermann zeigte sich im Anschluss an die Begegnung mit dem Auftritt seines Teams sehr zufrieden: „Ich bin heute echt stolz auf meine Truppe und muss ihr ein großes Kompliment aussprechen! Wir haben heute ein sehr gutes Spiel gemacht und in der Drucksituation durch die unnötige Niederlage in Schmiden zuhause wieder geliefert! Wir haben einen starken Gegner, der bisher eine gute Runde spielt, über weite Phasen klar beherrscht und hätten auch noch deutlicher gewinnen können.“ Auch Rückkehrer Markus Gref hatte wenig zu bemängeln: „Zwei Punkte gegen Oeffingen – was will man mehr beim Comeback! Der Schlüssel zum Erfolg lag heute vor allem in einer sehr guten Defensivarbeit inkl. Torhüter und das wir über weite Strecken des Spiels keine einfachen Tore des TVOe zugelassen haben.“

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Eckart Petig, Nick Schmitt
Feld: Hannes Diller (1), Jan Diller (4), Jörg Eisenhardt (7), Pepe Fritz (6), Markus Gref (4), Chris Heidt, Luca Jagsch (2), Leon Jungk, Tim Petschinka, Bertram Schoen, Robin Wegfahrt (8/3), Tim Wurster (2)

Siegesserie der HBI-Damen gerissen

Am vergangenen Sonntag bestritten die Mädels der Hbi ihr erstes Spiel in dieser Saison gegen den Aufsteiger aus der Bezirksklasse, der HSK Urbach-Plüderhausen.

Leider musste man auf die beiden Spielerinnen Anna Weigel und Ana Jakovlevic im rechten Rückraum verzichten. Das sollte sich im Verlauf des Spiels leider noch bemerkbar machen. Die Zielvorgabe war dennoch ganz klar. Die zwei Punkte sollten zu Hause bleiben.

Die Gastgeberinnen erwischten einen super Start und konnten direkt nach 6 Minuten mit 4:0 in Führung gehen. Nach der Auszeit durch den Trainer der Gäste sollte diese starke Anfangsphase jedoch Risse bekommen. Über vergebene 7-Meter Chancen, unnötige Zeitstrafen und zu viele technische Fehler, konnten die Gäste bis auf 9:8 zur Halbzeit ran kommen.

In der zweiten Hälfte starteten die Damen der Hbi nicht so gut wie zu Spielbeginn. Aufgrund von vergebenen Torchancen und einigen Abspielfehlern gelang es der Hbi wieder nicht zu mehr als einer 4-Tore Führung. Aber auch diese Führung gab man wieder aus der Hand, sodass das Spiel vom 14:14 unentschieden bis zum Schluss offen war. Nach 60. Minuten trennten sich die beiden Mannschaften nach einem spannenden Ende mit 18:18. Damit können wohl beide Mannschaften letztendlich nicht zufrieden sein.

Aber bereits kommende Woche tritt die Hbi Weilimdorf/Feuerbach am Sonntag, den 05.02.2017 um 17.00 Uhr auswärts wieder gegen die HSK Urbach-Plüderhausen an. Hier möchten die Damen um Dominik Reichenwallner dieses Mal mit 2 Punkten vom Platz gehen, aber da wollen die Gastgeberinnen Ihren Job sicherlich auch besser machen.

Hbi Weilimdorf/Feuerbach – HSK Urbach-Plüderhausen 9:8 (18:18)

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Larissa Scharmann, Daniela Karge
Feld: Larissa Pflieger, Jana Klein (5), Melanie Böhm (1), Sophia Sikler, Simone Lindner (1), Nicole Wöhr (1), Sina Engelhardt, Sandra Bischoff (1), Sarah Wild (2), Simone Müller (7/3)

Bitterer Last-Second-K.O. der HBI-Herren 1 in Schmiden

Nach zwei Heimsiegen in Folge gegen die Konkurrenten aus Heilbronn und Großbottwar musste die Hbi Weilimdorf/Feuerbach am vergangenen Sonntag wieder auswärts ran.

Mit der Reserve des Württembergligisten TSV Schmiden 2 traf man dabei auf ein Team, das nach drei Niederlagen in Folge zuletzt auch wieder in die bedrohte Zone abgerutscht war und vor der Partie lediglich einen Punkt mehr auf dem Konto hatte. Folglich hatte sich die Hbi das Ziel gesetzt, die Erfolgsserie der letzten Spiele fortzuführen und endlich auch mal auswärts an die guten Heimspiele anzuknüpfen.

Die Hbi W/F startete folglich hoch motiviert und konnte nach knapp drei Minuten durch Jan Diller ein schnelles 0:3 vorlegen. Basierend auf einer stark arbeiteten Defensive kam der torgefährliche Rückraum des TSV kaum ins Spiel, so dass die Nord-Stuttgarter das Spiel in dieser Phase klar bestimmten und nach einem Doppelschlag von Luca Jagsch beim 5:9 in der 18. Spielminute mit 5:9 vorne lag. Der einzige Kritikpunkt bis zu diesem Zeitpunkt lag in der mangelhaften Chancenverwertung, da man eigentlich noch deutlicher hätte führen müssen. Durch die Einwechslung des quirligen Mittelmannes Robin Stöhr schafften es die Gastgeber nun des Öfteren den Hbi-Abwehrverband zu überwinden und beim 9:10 nach 22 Minuten wieder den Anschluss herzustellen. Die Hbi-Bank reagierte mit ihrer ersten Auszeit und stellte die Truppe neu ein. Ein Hattrick durch Chris Heidt, Jan Diller und Luca Jagsch stellte beim 9:13 wieder den alten 4-Tore-Abstand her. Diesen Vorsprung verteidigte die Hbi auch mit dem letzten Treffer von Jörg Eisenhardt beim 12:16-Halbzeitstand. „An der ersten Hälfte gab es nicht viel auszusetzen! Wir hatten das Spiel voll unter Kontrolle und müssen eigentlich noch deutlicher führen.“ sagte Hbi-Trainer Michael Zimmermann nach der Partie.

In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, Pepe Fritz setzte den ersten Treffer und die Hbi W/F agierte weiterhin sehr konzentriert. Beim 14:19 durch Berti Schoen und beim 18:23 durch Yannik Siegmund hielt man seinen Vorsprung konstant bei 5 Toren. Doch nach einer Auszeit der Schmidener Bank und einer Umstellung auf eine 5:1-Abwehr, tat sich der Hbi-Angriff nun zunehmend schwerer zu erfolgreichen Torabschlüssen zu kommen. Nach dem 21:25 durch den eingewechselten Max Herion in der 45. Minute wurde der TSV nun immer stärker und profitierte dabei auch von einer mittlerweile nachlassenden Defensivarbeit der Gäste und konnte beim 25:26 drei Minuten später wieder aufschließen. In der 52. Minute war es dann passiert und die Gastgeber konnten zum ersten Mal überhaupt im Spiel beim 27:27 ausgleichen und es ging in eine spannende Schlussphase. Speziell den wurfgewaltigen Matthias Fischer bekam man gegen Ende des Spiels nicht mehr in Griff. Im Angriffsspiel fehlte in dieser Phase die Struktur und man leistete sich auch einige unnötige Ballverluste, dennoch konnte man durch den treffsicheren Robin Wegfahrt per Strafwurf beim 28:29 sechs Minuten vor dem Ende nochmals in Führung gehen. Eine Überzahlsituation nutzte der TSV Schmiden dann aber zur erstmaligen 30:29-Führung, ehe erneut Robin Wegfahrt 90 Sekunden vor dem Ende nervenstark vom 7m-Strich zum Ausgleich einnetzte. Nach einem Ballverlust der Schmidener hatte die Hbi ca. 30 Sekunden vor dem Ende zumindest einen Punkt scheinbar sicher, aber ein fragwürdiger Schrittfehler-Pfiff der ansonsten sehr gut leitenden Schiedsrichter brachte den Ball 15 Sekunden vor dem Ende nochmals zum TSV. Und aus der allerletzten Situation erzielte Robin Stöhr noch den glücklichen 31:30-Siegtreffer für die Gastgeber.

Entsprechend niedergeschlagen war die Truppe von Trainer Michael Zimmermann nach dem Schlusspfiff. „Das ist extrem bitter, dass wir heute mit leeren Händen nach Hause fahren. Wir haben hier 50 Minuten ein wirklich gutes Auswärtsspiel abgeliefert, aber am Ende haben wir es nicht geschafft das Spiel nach Hause zu bringen oder uns zumindest mit einem Punkt zu belohnen. Nach den überraschenden Erfolgen von Heilbronn gegen Fellbach und Hohenacker gegen Ditzingen tut uns das Ergebnis heute natürlich doppelt weh!“ Auch Routinier Jörg Eisenhardt war entsprechend bedient: „Das darf uns am Ende nicht passieren, da müssen wir uns in den letzten 30 Sekunden cleverer verhalten und müssen zumindest das Unentschieden mitnehmen.“

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Nick Schmitt, Carsten Witt
Feld: Hannes Diller (1), Jan Diller (2), Jörg Eisenhardt (2), Pepe Fritz (5), Chris Heidt (2), Max Herion (2), Luca Jagsch (6), Leon Jungk, Per Laukemann, Yannik Siegmund (1), Bertram Schoen (1), Robin Wegfahrt (8/5)