Stuttgart-Weilimdorf | Heimserie der HBI gerissen – unnötige Niederlage gegen Bönnigheim

Heimserie der HBI gerissen – unnötige Niederlage gegen Bönnigheim

Dienstag, 08.11.2016, 09:02

Am letzten Samstag, 5. November 2016, traf die Hbi Weilimdorf/Feuerbach im vierten Heimspiel der Saison auf das Landesliga-Urgestein TSV Bönnigheim, der vor dem Spiel mit bisher nur drei Pluspunkten den vorletzten Tabellenplatz belegte.

Hbi-Trainer Michael Zimmermann hatte allerdings unter der Woche mehrfach seine Mannschaft, bei der Kapitän Per Laukemann leider urlaubsbedingt fehlte, vor dem kommenden Gegner gewarnt und darauf hingewiesen das der aktuelle Tabellenstand nicht dem wahren Leistungsvermögen der Mannen aus der Weinstadt entspricht. Zumal die Bönnigheimer mit Ditzingen, Fellbach und Schorndorf auch bereits das komplette Führungstrio der Landesliga als Gegner hatten.

Und bei seiner Truppe schienen diese Worte zunächst auch Gehör gefunden zu haben, denn nach dem 1:1-Zwischenstand legte die Hbi furios los und nutzte die Ballverluste der Gäste in der 1. und 2. Welle gnadenlos aus um mit 5:1 nach 4 Minuten in Führung zu gehen. Die Gäste-Bank reagierte prompt mit dem ersten Team-Timeout, aber auch danach blieben die Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft und setzten sich nach Toren von Luca Jagsch, Jan Diller und Max Herion bis zur 10. Spielminute weiter auf 9:3 ab. Auch beim 12:6 nach 18 Spielminuten hatte dieser Vorsprung noch Bestand, so das auch der Hbi-Trainer im Rückblick mit der Anfangsphase vollauf zufrieden war: „Wir haben hoch motiviert und konzentriert begonnen und basierend auf einer guten Abwehrarbeit die Fehler der Bönnigheimer am Anfang mit vielen einfachen Toren bestraft! Vielleicht haben wir uns dann unterbewusst etwas zurückgelehnt aufgrund des guten Starts, denn wir hatten den Gegner eigentlich schon am Abgrund und haben es nur versäumt den Sack zuzumachen“ Ab der 20. Spielminute reagierte Gäste-Trainer Pascal Diederich dann mit einer Manndeckung gegen Hbi-Akteur Jan Diller und spätestens nach dem 14:9 durch Jörg Eisenhardt in der 22. Minute machte sich diese Maßnahme im Positionsangriff der Nord-Stuttgarter immer mehr bemerkbar und es kam Sand ins Getriebe. In den letzten vier Minuten vor der Pause gab die Hbi W/F dann einen komfortablen 15:10-Vorsprung viel zu schnell aus der Hand. Dies war nun auch einer nachlassenden Abwehrarbeit geschuldet, die insbesondere durch Dominic Zäh immer wieder mit Toren bestraft wurde. Die Gäste wurden mit jedem Treffer wieder selbstbewusster und konnten nach einem Treffer von Matthias Hepperle mit Ablauf der ersten 30 Minuten auf 16:14 verkürzen. „Gemessen an den Spielanteilen im ersten Durchgang haben wir einen viel zu geringen Vorsprung mit in die Kabine genommen und die Bönnigheimer dadurch selbst wieder stark gemacht!“ war auch Rückraumspieler Pepe Fritz angefressen nach der Partie.

Was sich bereits Ende der ersten Hälfte angedeutet hatte, setzte sich aus Sicht des Hbi-Anhangs leider auch zu Beginn der zweiten Hälfte fort. Der TSV Bönnigheim übernahm nun immer mehr die Kontrolle über das Spiel und kam insbesondere durch den wurfstarken Constantin Schuster und Rechtsaußen Sebastian Stithem zu ihren Toren. Nach dem 19:19-Ausgleich konnte die Hbi in Unterzahl durch Christian Heidt in der 40. Spielminute nochmals mit 20:19 in Führung gehen, aber spätestens nach einem 0:4-Lauf hatten die Gäste beim 20:23 zwei Minuten später die Begegnung gedreht. Nach einer Auszeit durch die Hbi-Bank konnte man sich bis 10 Minuten vor dem Ende wieder in die Begegnung zurück kämpfen und zum 23:23 ausgleichen. „In dieser Phase haben wir wieder deutlich besser gedeckt, allerdings haben wir es versäumt aufgrund einer mangelhaften Chancenverwertung wieder in Führung zu gehen. Besonders von außen haben wir heute gegen Gäste-Torhüter Dominik Kellner zu viele klare Chancen ausgelassen.“ sah Hbi-Trainer Michael Zimmermann in dieser Phase des Spiels einen Knackpunkt für den späteren Ausgang der Begegnung. Erschwerend hinzu kam das man in der zweiten Halbzeit zu viele Zeitstrafen durch die beiden Unparteiischen hinnehmen musste, die mit ihren Entscheidungen bei beiden Teams für das ein oder andere Kopfschütteln sorgten. In den letzten 10 Minuten machten die Gäste dann den besseren und routinierteren Eindruck, während die Hbi im 5 gegen 5 bei der andauernden Manndeckung immer wieder zu unvorbereitet und kopflos gegen die massierte 6:0-Deckung des TSV Bönnigheim agierte. Ein erneuter 0:4-Lauf sorgte dann beim 23:27 fünf Minuten vor dem Ende schon für eine kleine Vorentscheidung. In der letzten Auszeit versuchte man auf Seiten der Gastgeber, durch den Einsatz des 7. Feldspielers und einer offenen Deckung, für den Anschluss zu sorgen. Aber bis zum Endstand von 25:29 konnten die Gästen den Vorsprung über die Zeit bringen und das Spiel gewinnen.

„Das war heute eine unnötige Niederlage, saisonübergreifend hatten wir seit 2 Jahren zuhause nicht mehr verloren. Aufgrund der starken ersten 20 Minuten, sind wir alle sehr enttäuscht vom Ergebnis. Wir haben heute als Aufsteiger Lehrgeld bezahlen müssen, wir müssen aber aus solchen Spielen lernen und versuchen die Fehler zukünftig abzustellen!“ gab der verletzte Kapitän Robin Wegfahrt die Marschroute für den weiteren Saisonverlauf aus.

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Janik Friese, Nicolai Schmitt
Feld: Ralf Binder (1), Hannes Diller (1), Jan Diller (4), Jörg Eisenhardt (2), Pepe Fritz (2), Christian Heidt (4), Max Herion (3), Gideon Kull, Luca Jagsch (3), Leon Jungk, Yannik Siegmund (3/2), Tim Wurster (2)

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