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Baubeginn für Umgestaltung des Löwen-Markt in 2017?

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat im Doppelhaushalt 2017/18 für die Umgestaltung des Löwen-Markt in Weilimdorf 550.000 Euro bereit gestellt – die Gelder reichen aber nur für den Platz, der vorgesehene Kreisverkehr muss warten. Baubeginn der Umgestaltung des Kiesbettes dürfte das Frühjahr 2017 werden.

Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart hat im Doppelhaushalt 2017/18 für die Umgestaltung des Löwen-Markt in Weilimdorf 550.000 Euro bereit gestellt – die Gelder reichen aber nur für den Platz, der vorgesehene Kreisverkehr muss warten. Baubeginn der Umgestaltung des Kiesbettes dürfte das Frühjahr 2017 werden.

Der Bezirksbeirat Weilimdorf nahm auf seiner Sitzung am Mittwoch, 11. Mai 2016, nach einer ausführlichen Präsentation der Planungen der Neugestaltung des Löwen-Markt durch Die Herren Huber und Weiblen (Tiefbauamt), sowie Eisele und Munz (LUTZ Partner) Kenntnis vom Vorhaben, mahnte aber noch einige Korrekturen und Änderungswünsche an.

Da der Kreisverkehr vorerst nicht kommt, wird der gesamte Kreuzungsbereich wie auch die Solitudestraße aus den Planungen ausgeschlossen – und auch nicht bei der Umgestaltung des Kiesbett tangiert, so dass hier keine zusätzlichen Kosten für einen “Umbau des Umbau” entstehen werden. Einziges Manko: Es wird am Löwen-Platz gegenüber des Löwen-Haus an der Solitudestraße eine Bushaltestelle geben, an der kein Bus halten wird, sozusagen das vorläufige “Gleis 9 3/4 von Weilimdorf”. Peter Krauß von der SSB ließ diese “Schilda-Fakten” ironisch-schmunzelnd auf der Zunge zergehen.

Unglücklich ist Krauß über die Glasüberdachung der Bushaltestelle mit jeweils anschließenden Bäumen: “Das wird ein Problem mit der Glasreinigung!” – hier werden die SSB und die Bauplaner nochmals sich zusammensetzen müssen.

Mit dem derzeitigen Planungsstand werden Veranstaltungen, die u.a. von WeilAktiv organisiert und durchgeführt werden (wie z.B. Maibaumfest oder der Weihnachtsmarkt) wie gewohnt stattfinden können. Von den Selbstständigen wird noch ein Frischwasseranschluss gewünscht, der nun noch beraten wird. Der Platz wird zukünftig als Grund keinen Kies mehr haben, sondern mit Betonplatten versiegelt sein – was wiederum eine Entwässerungsrinne erfordert, die diagonal über den Platz verlaufen und eine Sichtachse bilden wird. (Überdachte) Fahrradständer sind an der Pforzheimer Straße vorgesehen. Wie am Stuttgarter Schlossplatz wird der Löwen-Platz zukünftig von sog. “Lichtstelen mit einer Höhe von sechs Metern ausgeleuchtet. Hier mahnten die Bezirksbeiräte an, diese (wie in der Innenstadt) mit WLAN-Hotspots auszustatten.

Frau Schuster vom Garten- und Friedhofsamt erläuterte ergänzend, dass fünf Bäume wegen schwächlicher Entwicklung entfernt werden müssen, vier neue Bäume sind aber vorgesehen. Wie deren Grund für eine bessere Versorgung mit Wasser und lebenswichtigen Mineralien gestaltet werden soll, wird amtsintern derzeit noch geklärt.

An der Nordseite werden für Kinder diverse Kleinspielgeräte installiert, für Veranstaltungen ausreichend Stromanschlüsse zur Verfügung stehen. Ebenso sind viele Sitzgelegenheiten vorgesehen – im ähnlichen Stiel wie auf dem Ernst-Reuter-Platz im Giebel mit anthrazitfarbenen Füßen und Holzauflagen.

Die Planungen sollen nach Prüfung der Ergänzungsvorschläge im Sommer 2016 abgeschlossen sein, im Herbst könne dann die Ausschreibung der Umbauarbeiten erfolgen, der Baubeginn für den Frühling 2017 avisiert werden.

Derzeit befinden sich noch Betonplattenmuster auf dem Löwen-Markt: Nach derzeitigem Planungsstand wird das Kiesbett mit den Platten “Eppingen gelb 777” belegt werden – der geneigte Leser kann nun also ins Ortszentrum gehen und sich die neue “Plattenbauweise” näher ansehen.

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