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Bezirksbeirat befürwortet einstimmig Ausbau der Maria-Montessori-Schule in Hausen

Die Maria-Montessori-Grundschule in Hausen feierte 2016 bereits ihr 20jähriges Bestehen – im Oktober 2014 wurde durch den Stuttgarter Gemeinderat die Wandlung in eine Ganztagsschule beschlossen. Diese ist seit dem Schuljahr 2015/16 auch in Betrieb. Doch die Räumlichkeiten sind beengt. Nun soll bis 2021 die Schule umfassend erweitert werden.

Die Gemeinderatsbeschlussvorlage 941/2016 wurde dem Bezirksbeirat Weilimdorf am Mittwochabend, 17. Mai 2017 durch Frau Obermaier vom Schulamt Stuttgart (im Bild links) und Frau Blank vom Hochbauamt (im Bild rechts) vorgestellt. Da sich die Schülerzahlen in Hausen in den letzten Jahren permanent erhöht haben, musste bereits der 2005 für “bis zu sechs Jahre” aufgestellte Pavillon bislang beibehalten werden. Für den Betrieb einer umfassenden Ganztagsschule ist auch er nicht ausreichend: für das Mittagessen der Schulkinder fehlt eine Mensa – derzeit wird mittags das Essen nach Hausen aufwändigst angeliefert. Da der Endausbau mit acht Klassen seit dem Schuljahr 2016/17 bereits erreicht wurde, muss nun dringend der Ausbau forciert werden.

“Wir haben einen Raumfehlbedarf von bis zu 665 Quadratmeter!”, so Frau Obermaier erklärend, warum nun zwischen dem Schulgebäude und der Turnhalle ein zweistöckiger Neubau mit integrierter Mensa und neuen Schulräumen geplant wird bzw. kommen soll. Die Umstrukturierung der Flächen soll im Bestand erfolgen, die Räumlichkeiten an die neuen moderneren pädagogischen Konzepte angepasst werden. Vorgesehen ist, den in die Jahre gekommenen Pavillon auf die Grünfläche zwischen Sportplatz, Jugendhaus und Straße “Beim Fasanengarten” zu versetzen. In Folge dessen kann mit dem Erweiterungsbau der Schule auf dieser Fläche begonnen werden. Nach dessen Fertigstellung wird der Pavillon endgültig abgerissen und die Grünfläche wieder hergestellt.

Als Rahmentermine nannten Obermaier und Blank dem Bezirksbeirat die Jahre 2017 bis 2021: Bis Ende diesen Jahres soll der Abschluss des Verfahrens nach Vergabeverordnung (VgV) erfolgen, der Projektbeschluss bis zum Herbst 2018 umgesetzt sein. Der Baubeginn ist derzeit für den Herbst 2019 vorgesehen, die Baufertigstellung für Ende 2021. Die Gesamtkosten belaufen sich voraussichtlich auf 7,145 Millionen Euro.

Der Bezirksbeirat stimmte noch kurzer Diskussion und Fragenklärung abschließend der Beschlussvorlage einstimmig zu, die jetzt am 31. Mai 2017 dem Verwaltungsausschuss der Landeshauptstadt zur Beschlussfassung vorgelegt wird.

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