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Bezirksvorsteherin Ulrike Zich: “Die Alternativen zu Weilimdorf waren einfach nicht gut genug!”

(RED) Es war – zumindest für Bezirksvorsteherin Ulrike Zich – eine kleine Überraschung, mit der sie definitiv nicht gerechnet hat: dass in diesem Monat ihr 20-jähriges Dienstjubiläum als Bezirksvorsteherin von Weilimdorf ansteht. Immerhin können die Bezirksbeiräte noch rechnen – und sagten mit einer kurzen Rede durch die dienstältesten Bezirksbeiräte, Waltraud Illner (CDU) und Dieter Benz (SPD) “Danke für 20 Jahre & gute Taten”.

“Nach sechs mänlichen Bezirksvorstehern bekamen wir im Januar 1999 eine weibliche Vorsteherin – und in den ersten Monaten war ihr Satz immer beginnend mit bei uns in Botnang!”, so Waltraud Illner – fügte aber hinzu, dass daraus in den Folgejahren doch noch ein “bei uns in Weilimdorf” wurde. “Wir können sagen – Sie sind sehr beliebt!” lobte Illner weiter – und zählte einige wenige Stationen der letzten 20 Jahre auf, die Bezirksvorsteherin Ulrike Zich bewegt hat, wie z.B. die Gründung der ARGE, der Seniorenherbst ab 2001, die Sanierung der Lindenbachhalle, die Organisation von fünf Zukunftsoffensiven, für die es gar von Baden-Württembergs Regierungspräsident Johannes Schmalzl eine Urkunde gab. “Und sie kann feiern!”, so Illner – und verwies auf das erste Stadtfest 2006, die 50- und 60-Jahr-Feier des Giebel 2004 bzw. 2014, die Neueinweihung des Ernst-Reuter-Platzes, den Weinumtrunk im Giebel oder auch die 775-Jahr-Feier von Weilimdorf im letzten Jahr. “Bei all den Festen fanden Sie immer die richtigen Worte!” – befand Illner anerkennend.

Dieter Benz fügte bei der Übergabe des Blumenstrauß die Anekdote hinzu, dass die Bezirksbeiräte 1998 ja eigentlich sich aus den Bewerbern gerne den passenden zukünftigen Bezirksvorsteher herausgesucht hätten: “Als wir aber mitbekamen, dass Frau Zich es sein wird, war alles gschwätzt!”.

Zich, sichtlich überrascht und gerührt, fügte hinzu: “Für gewöhnlich hatte ich damals die Maxime niemals mehr als 10 Jahre auf einem Posten zu verbringen. Doch nach 10 Jahren in Weilimdorf waren die Alternativen einfach nicht gut genug!”, schmunzelte sie. Bei ihrem Abschied als Bezirksvorsteherin von Botnang habe sie der „Botnanger Büttel“ gewarnt “Sie machen den größten Fehler ihres Lebens!” – doch “das könne sie heute absolut nicht bestätigen”, so Zich. Sie dankte dem Gremium für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dass es immer über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeitet, miteinander spricht: “Es gab keine Brüche, trotz wechselnder Parteizusammensetzung”, so Zich rückblickend auf die letzten 20 Jahre – und war sich am Ende sicher: “Ich denke, in Weilimdorf geht es mir gut und ich hoffe, Weilimdorf geht es auch mit mir gut!”

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