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CDU Weilimdorf: Neuer Weg in der Familienpolitik

“Eine Gesellschaft ohne Kinder ist trostlos”, so Regionalrätin Christine Arlt-Palmer zu Beginn ihres Referates über das neue Familienbild der CDU, zu dem die Christdemokratin auf Einladung der CDU-Bezirksgruppe Weilimdorf in die Gaststätte “Muckestüble” nach Bergheim gekommen war. Dort stellte die Kreisvorsitzende der Stuttgarter „Frauen Union „ die familienpolitischen Vorstellungen der CDU für das 21. Jahrhundert vor. Kernstück der Kurskorrektur in der Familienpolitik der Union, sei das Elterngeld, so die Christdemokratin, dass vor allem berufstätigen Eltern das “Ja” zum Kind erleichtern soll. So werden mindestens 300 Euro, höchstens aber bis zu 1800 Euro im Monat für einen Zeitraum von 12 Monaten gezahlt. Nehmen die Eltern zwei sogenannte “Partnermonate” innerhalb der Elternzeit wahr, verlängert sich die Bezugszeit des Elterngeldes um zwei auf insgesamt 14 Monate. Nach einem Jahr Elternzeit, soll nach den familienpolitischen Vorstellungen der CDU dann den Eltern die Wahlfreiheit geboten werden, sich für eine Kinderbetreuung durch Dritte oder für die elterliche Erziehung zuhause entscheiden zu können. Dazu soll bis zum Jahr 2012 einem Drittel der Kinder unter 3 Jahren ein Betreuungsplatz zur Verfügung gestellt werden. Über das Konzept eines Betreuungsgeldes, dass Eltern gezahlt werden soll, die ihre Kinder zuhause erziehen, werde noch diskutiert, so die Referentin.

Christine Arlt-Palmer verschwieg nicht, dass die Neuorientierung der CDU in der Familienpolitik in erster Linie bevölkerungspolitische Gründe habe. So sei der demografische Wandel schon heute spürbar, beklagen doch die Unternehmen vermehrt einen Fachkräftemangel in der Wirtschaft. Da die Familienpolitik der Vergangenheit nicht gefruchtet habe, müsse deshalb ein neuer Weg eingeschlagen werden, so die Regionalrätin. Auf das eigentliche Familienbild der CDU angesprochen, sagte Arlt-Palmer, dass es in einer pluralen Gesellschaft, wie in Deutschland, d a s Familienbild nicht gebe. In diesem Zusammenhang beklagte die Politikerin auch die Versäumnisse in der eigenen Partei, hatte die CDU doch schon im Jahr 1985 mit den “Essener Leitsätzen” eine neue Familienpolitik formuliert, jedoch bislang nicht konsequent umgesetzt. Deshalb setzt Christine Arlt- Palmer nun auf Bundesministerin Ursula von der Leyen, deren Politik für die Familien, nach Meinung der Christdemokratin, auf der Höhe der Zeit sei.

Foto (Heisig): CDU- Regionalrätin Christine Arlt- Palmer (links) sprach über das neue Familienbild der CDU. Rechts Bezirksbeirätin Waltraud Illner.

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