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Hbi Herren können doch noch siegen

(BF/red) Nach den letzten Niederlagen war es für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach mal wieder an der Zeit, Punkte einzufahren. Aber am Sonntag, den 18.03.2018, kam ein Gegner, gegen den man sich in den letzten Spielzeiten immer schwer tat.

Während man auswärts verlor, konnte daheim meist gewonnen werden. Der SV Heslach war wieder zu Gast in der Hugo-Kunzi-Halle. Konnten die Mannen um Ex-Feuerbacher André Badmann das Hinspiel knapp mit 19:18 für sich entscheiden, so wollte und musste die Hbi das Heimspiel gewinnen, um nicht ganz abgeschlagen den vorletzten Tabellenplatz einzunehmen. So gab es auch kein Wenn und Aber… die zwei Punkte mussten her. Das war auch die Devise von Trainer Chris Peter. “Heute wird gewonnen! Egal, ob mit einem Tor oder mit einem 10 Tore Vorsprung,” gab er klar in der Kabinenansprache vor. “Die Punkte bleiben hier!”.
Zumindest auf einen vollen Kader konnte er setzen. Und mit dem in die Jahre gekommenen Boris Petschinka wurde auch ein Überraschungsspieler präsentiert, der die Chance nutzen wollte, gemeinsam mit seinem Junior Lukas ein Spiel zu bestreiten. Zusätzlich verstärkten Ralf Binder und Julius Dressel das Team. Auch die spielstarken Größen wie Sebastian Buchfink, Per Laukemann und Daniel Krauth, an diesem Tag mit fünf Toren bester Schütze der Hbi, waren am Start. Beste Voraussetzung also, um hier den Sieg zu manifestieren.

Das Spiel begann sehr umkämpft und dank des bekannt starken Torwarts der Heslacher fielen kaum Tore. Schon zu Beginn zeichnete sich eine Markanz des Spiels ab: Es sollte der Tag der verschossenen Strafwürfe werden. Bereits nach sechs Minuten hatten die Gastgeber dreimal verworfen. So war es auch kein Wunder, dass man anfangs einem Rückstand hinterherlief und ein 2:4 nach satten 12 Minuten auf der Anzeigetafel stand. Es war zum Haare raufen, die Hbi konnte ihre Stärken einfach nicht ausspielen. Und falls doch parierte am Ende der Goalie der Heslacher ein ums andere Mal. Aber auch Hbi-Torhüter Daniel Bossert präsentierte sein Handwerk gekonnt. Erst in der 25. Minute konnten die Gastgeber zum 7:7 ausgleichen und die Wende eingeleitet zu haben. Mit einem knappen Vorsprung von 11:9 ging es zum Pausentee. Nicht ganz glücklich, aber immerhin der Trainerdevise folgend.

Nach der Pause kämpften die Gäste aus Heslach weiter bis zum Ausgleich von 12:12 in der 34. Minute. Danach konnte die Hbi in einer guten Phase davonziehen und sich bereits in der 42. Minute, beim Stand von 17:12, auf der Siegerstraße wähnen. Lukas Petschinka hütete mittlerweile das Tor während der Papa noch auf der Bank weilte. Die Hbi blieb nun ihrer Devise treu und machte das Spiel nochmal spannend und schon stand es sechs Minuten später abermals unentschiede, 18:18. Per Laukemann netzte noch dreimal ein und bereits in der 56. Minute konnte der Endstand mit 23:21 markiert werden. Danach gab es nur noch Strafwürfe vom 7-Meter-Punkt, aber wie eingangs erwähnt, trugen diese nicht zur Ergebnisänderung bei. Vielleicht sollte diese Übung im nächsten Training stärker im Fokus stehen.

Bedauerlicherweise kam Papa Petschinka in der Hektik der Schlussphase nicht mehr zum Einsatz. Daher hofft die Hbi auf ein weiteres Stelldichein im nächsten Spiel. Am Ende steht ein verdienter Sieg, der der Hbi zwei wichtige Punkte im Tabellenkeller beschert. An der Torausbeute und der fehlenden Effizienz kann noch gearbeitet werden. Leider sind die Ergebnisse dieser Saison auf den dauernd wechselnden Kader zurückzuführen. Das scheint nun mal das Los der dritten Mannschaft zu sein.

Herren: Hbi W/F III – SV Heslach I 23:21 (11:9)

Für die Hbi Weilimdorf/Feuerbach spielten:
Im Tor: Daniel Bossert, Lukas Petschinka
Feld: Fabian Kümmerer (1), Boris Petschinka, Danny Herlan (3/1), Daniel Krauth (5), Christian Peter (4/1), Valentin Herrmann, Per Laukemann (4), Timo Deiner, Ralf Binder (2), Julius Dressel (1), Sebastian Buchfink (1), Heiko Hasenmaille (2)

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