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Heiliger St. Martin auf Giebels Straßen

Ob der Umzug mit Pferd stattfindet, wollte nach dem Dauerregen am Sonntag, den 7. November, nicht jeder so recht glauben. Erfreut begrüßte Pater Konrad deshalb die vielen Kinder und Eltern, die trotz des Regens in die Salvatorkirche gekommen waren. In der Kirche trug das Kinderkirchenteam die Geschichte vom Soldaten Martin vor. Unterstützt von dem Schall einer Trompete wurden Martinslieder gesungen.

Nach diesem ersten Teil entzündeten die Eltern die Kerzen in den Laternen, jetzt ging es hinaus auf den Kirchhof. In dem St. Martinsspiel ritt auf einem ab-gesperrten Teil vor dem Gemeindehaus der Hl. Sankt Martin auf seinem Ross. Ein Bettler, der frierend im Regen saß, bat um einen wärmenden Mantel. St. Martin teilte seinen Mantel und schenkte diesen dem Bettler.

Angeführt vom St. Martin auf dem Pferd zogen die Kinder mit ihren Laternen durch die Straßen von Giebel. Dass es immer noch leicht regnete, machte der Gemeinschaft kaum etwas aus. Immer wieder hielt der Zug um Martinslieder zu singen. So wie der Hl. Sankt Martin Licht in das Leben der Armen brachte, wollten sie mit ihren Lampions Licht nach Giebel hinaustragen.

Nach dem Abschuss erwartete die Kinder und auch die Erwachsenen eine Überraschung im Gemeindehaus. In der warmen ‚Stube‘ tat der Punsch (bzw. der Glühwein) sowie das Hefegebäck richtig gut. Auch wenn an diesem Abend sich manche Laterne vom Regen aufgeweicht in Stücke teilte, gab es am Ende nur zufriedene Gesichter.

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