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Landtagsabgeordneter Franz Untersteller zu Besuch in Weilimdorf

Im Rahmen seines Besuchs am 2. April in Weilimdorf ließ sich der Landtagsabgeordnete Franz Untersteller die Einrichtung der Diakonie Stetten für Erwachsenen mit geistigen und körperlichen Behinderungen zeigen. Gemeinsam mit Vorstandsvorsitzenden Rainer Hinzen, der Bereichsleiterin Katja Larbig und dem Leiter der Einrichtung Gisbert Stöppler, besichtigte er das Haus in Bergheim.

Gisbert Stöppler erläuterte die anspruchsvollen Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Alle hier arbeiten sehr engagiert aber an der Leistungsgrenze“ Es sei ein großes Glück, betonte Stöppler, dass man sehr gut im Stadtteil verankert sei und aus der Bürgerschaft viel Unterstützung erfahre.

Nach einigen kurzen Gesprächen mit Bewohnern und Einblicken in die unterschiedlichen Wohnsituationen, fasste Franz Untersteller seine Eindrücke zusammen: „Man spürt, dass sich die wirklich nicht einfache Arbeit der Mitarbeiter lohnt. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieser Einrichtung fühlen sich, soweit ich das beurteilen kann, sehr wohl. Hier wird Beachtliches von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geleistet, ob von den Fachkräften oder von den FJSlern und zwar rund um die Uhr“
Im Anschluss besichtigte Untersteller ein Blockheizkraftwerk in einer Wohnanlage im Stadtteil Giebel. Das Kleinkraftwerk, das 112KW elektrischer und 240KW thermische Energie erzeugt, versorgt 330 Wohneinheiten mit Strom und Wärme.

Ein Höhepunkt der Besuchstour war das Gespräch bei der Firma M+W Group im Weilimdorfer Industriegebiet. Besonders interessant war für Franz Untersteller die nachhaltige Energieversorgung des Firmengebäudes. Mit den Vakuumröhrenkollektoren auf dem Dach wird, je nach Außentemperatur, sowohl Kälte als auch Wärme erzeugt. Ein weiterer Baustein im Facilitymanagement ist die 900 m³ Regenwasser fassende Zisterne, die das gesamte Gebäude mit Wasser für die Toilettenspülung und für die Kühltürme der Kältemaschinen versorgt. „Ein wirklich nachhaltiges Konzept der Energieversorgung für große Gebäude, das Schule machen sollte“, meinte der Abgeordnete und Umweltminister Franz Untersteller abschließend.

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