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Neuer Antrag für mehr Verkehrssicherheit auf der Pforzheimer Straße

Mehrfach hat sich der Weilimdorfer Bezirksbeirat bereits mit der Verkehrssicherheit auf der Pforzheimer Straße befasst und mehrheitlich eine ergebnis’>Umfrage des StadtSeniorenRat im Oktober 2016 sorgt nun für einen neuen Anlauf.

Ging es bei den bisherigen Anträgen aus 2009 und 2014 um eine generelle Tempobeschränkung (Tempo-30-Zone), so legen die Bezirksbeiräte nun insbesondere wegen des Nadelöhr des Rad- und Fußweges nach der Mathildenstraße in Richtung Löwen-Markt ihr Augenmerk. Hier ist der Geh- und Radweg auf weniger als zwei Meter Breite beschränkt, zudem stehen Laternen mittem im Weg, die Unfallgefahren bergen. Die Umfrage des Stadtseniorenrates unter Fußgängern, Rad- und Autofahrern ergab, dass diese sich mehrheitlich eine Verbesserung der Situation hier wünschen.

In dem neuen Antrag, der auf Bestreben der SPD vorgelegt wurde, geht es nun darum, nicht eine Tempo-30-Zone aufzulegen, sondern den Abschnitt zwischen Mathilden- und Solitudestraße mit Tempo 30 statt 50 zu belegen. In diesem Falle bliebe auch die bestehende Vorfahrtsregelung der Pforzheimer Straße bestehen. Auch sollen die Radfahrer zwischen Mathilden- und Solitudestraße auf der Fahrbahn der Pforzheimer Straße fahren statt den Fußweg zu benutzen, der hier sehr viel von Fußgängern genutzt wird.

Auf Antrag von Frank Ebel (AfD) wurde der SPD-Antrag in zwei Teile gesplittet, da die CDU-Fraktion zuvor signalisiert hatte, den Antrag im Block nicht zustimmen zu wollen. Durch die Aufteilung fanden sich 13 Ja-Stimmen, für die Radwegführung auf der Pforzheimer Straße eine neue Lösung zu suchen. Drei Bezirksbeiräte enthielten sich hierzu. Für den zweiten Teil, die Pforzheimer Straße statt mit einer “Tempo-30-Zone” mit “Tempo 30” im bemängelten Abschnitt zu belegen, fanden sich neun Bezirksbeiräte, die dem Antrag folgen, jedoch auch fünf Gegenstimmen und eine Enthaltung.

Nun liegt der Spielball ein weiteres mal bei der Stadtverwaltung, für Weilimdorfs “Erschließungsstraße” und den vor allem tagsüber sehr stark genutzten Straßenbereich eine Lösung zu finden, die für alle Parteien zufriedenstellend ist.

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