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Regionalrat Jochen Lehmann sprach über Regionalen Verkehrswegeplan

Seit der Erstellung des letzten Regionalen Verkehrswegeplans im Jahre 2001, ist viel passiert in der Region Stuttgart. Höchste Zeit also, die Verkehrssysteme zu Lande, zu Wasser und in der Luft nachhaltig weiterzuentwickeln, bedeutsame Verkehrswege zu sichern und einzelne Maßnahmen der künftigen Verkehrswegeplanung mit einem neuen Regionalen Verkehrswegeplan zu priorisieren.

CDU-Regionalrat Jochen Lehmann, Mitglied des Wirtschaftsausschusses der Regionalversammlung der Region Stuttgart, stellte beim Stammtisch der Weilimdorfer CDU einige Projekte des Verkehrswegeplans der Region Stuttgart vor. So gehören der Bau zusätzlicher Straßen und die weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs für den Weilimdorfer Regionalrat zu den wichtigsten Aufgaben in der Planung der Verkehrswege in der Region, die es in den kommenden Jahren umzusetzen gilt. Dabei spricht sich der christdemokratische Politiker für den Bau des Nordostrings sowie der Filderauffahrt aus, die die Stuttgarter Innenstadt von Verkehr und Abgasen spürbar entlasten würden. Ist der Nordostring inzwischen wieder als Planung des weiteren Bedarfs in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen, fehlt die Filderauffahrt bislang noch in den Planungen des Bundes.

Neben einem gut funktionierenden Straßennetz, liegt Jochen Lehmann, der auch stellvertretender Vorsitzender der CDU-Region Stuttgart ist, aber auch die weitere Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs in der Region Stuttgart am Herzen. So soll mit 12 Linien von “Metropol-Expresszügen”, die aus allen Richtungen des Landes in die Landeshauptstadt führen, der Nahverkehr in Baden-Württemberg attraktiver werden und die S-Bahn-Linien in der Region entlasten. Als Regionalrat bestimmt Jochen Lehmann dabei mit, welche Regionalhaltepunkte auf diesen 12 Strecken eingerichtet werden sollen und so konnte der Weilimdorfer erreichen, dass auf der Strecke, die durch den Stuttgarter Norden führt, ein regionaler Haltepunkt für Zuffenhausen oder Feuerbach geprüft wird. Werden die “Metropol-Expresszüge” dann mit einem WLAN Empfang ausgestattet sein, soll diese Verbesserung auch in den S-Bahn-Linien der Region zum Standard werden, für deren kostenlosen Betrieb sich die 30 CDU-Regionalräte als stärkste Fraktion in der 87 Mitglieder zählenden Regionalversammlung stark machten. Auf die Diskussion um die “Ein-Zonen-Regelung für Stuttgart” angesprochen, sagte der Regionalrat, dass die Finanzierung dieses Projektes noch erheblichen Diskussionsbedarf mit den Landkreisen habe. Nach derzeitigem Stand sieht die “Ein-Zonen-Regelung” vor, dass für VVS-Nutzer innerhalb Stuttgarts ein Sektor wegfällt und es nur noch eine Zone geben wird, während für die VVS-Nutzer, die von außerhalb Stuttgarts nach Stuttgart fahren, weiterhin die bisherige “Zwei-Zonen-Regelung” gelten wird.

Natürlich sprach Jochen Lehmann auch Verkehrswegeplanungen an, die seinen Heimatstadtbezirk Weilimdorf berühren, ist der Christdemokrat aus dem Stadtteil Bergheim doch auch Mitglied des Weilimdorfer Bezirksbeirates. So wird es beispielsweise eine neue U-Bahnlinie U 16 geben, die von Giebel über Bad Cannstatt nach Fellbach führen wird. Und auch die U 13 soll häufiger in den Weilimdorfer Stadtteil Giebel fahren. Dagegen gilt die Verlängerung der U 13 über Giebel nach Hausen bei den Verkehrsexperten als nicht weiter zu verfolgende Planung, hätte diese Streckenplanung doch weniger Nutzen im Vergleich zu den Kosten.

Foto (Heisig): CDU-Regionalrat Jochen Lehmann stellte einige Punkte aus dem neuen Regionalen Verkehrswegeplan der Region Stuttgart vor. Rechts Bezirksbeirätin Waltraud Illner.

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