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Schulentwicklungsplan 2009 bis 2020 im Bezirksbeirat einstimmig verabschiedet

Das Schulwesen in Stuttgart ist im Umbruch – im Schuljahr 2012/13 sind die Schülerzahlen an den Hauptschulen regelrecht eingebrochen – von einstmals 31,3 % Anteil (2004/05) auf nun nur noch 10,7 %. Der Anteil der Gymnasiasten stiegen von 43,7 auf 57,8 %, der der Realschüler von 25,1 auf 31,2 %. Die Landeshauptstadt will nun schnellstmöglichst den Schulentwicklungsplan auf den Weg bringen um der Entwicklung nicht hinterher zu hinken.

Der “Schulentwicklungsplan 2009 bis 2020” soll nun die qualitätsorientierte und bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Stuttgarter Schullandschaft regeln. Zudem wird es in Zukunft 13 Werkrealschulen als leistungsstarke und entwicklungsfähige Standorte in Stuttgart geben, in Weilimdorf wird es die Wolfbuschschule sein. Für Weilimdorf wurden bereits grundlegende Entwicklungslinien für die zukünftige Schulstruktur beschlossen: Dies könnte ein Angebot der “Sekundarstufe 1” an der Wolfbuschschule sowie am Standort der bestehenden Realschule in Bergheim beinhalten. Voraussetzung hierfür ist aber die Aufhebung der Hauptschule Rappachschule – dies beginnt mit dem Schuljahr 2013/14, dann werden hier keine neuen Schüler mehr ab Klasse 5 aufgenommen. Die Grundschulen Rappach und Engelberg werden nachfolgend zu einem zentralen Grundschulstandort im unteren Giebel zusammengelegt.

Der Bezirksbeirat verabschiedete den Schulentwicklungplan einstimmig ohne weitere Diskussion, nun wird dieser am 30./31. Januar 2013 im Verwaltungsausschuss bzw. Gemeinderat verabschiedet.

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