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Tag der offenen Tür an der Wolfbuschschule: Schon seit über zehn Jahren Comenius-Partnerschule

Die Wolfbuschschule in Weilimdorf hat vergangene Woche zu ihrem Tag der offenen Tür eingeladen. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, um das Angebot der Grund- und Werkrealschule kennenzulernen.

Der Tag der offenen Tür in der Wolfbuschschule lockte wieder zahlreiche Besucher an. Es ist ein Tag zum Schnuppern, Schauen, Kennenlernen und Ausprobieren für die neuen Grundschüler, aber auch die neuen Werkrealschüler sind eingeladen, sich die Schule in aller Ruhe anzuschauen. Sie alle erwartete ein abwechslungsreiches und interessantes Programm. So konnten sich die angehenden Grundschüler im Neubau Buchstabenketten basteln, individuelle Lernmethoden kennenlernen oder auch in der bilingualen Klasse erste Schritte in Sachen Italienisch machen. Auch im Altbau waren viele interessante Dinge zu entdecken. Im Druckraum im Kellergeschoss der Schule konnten die Besucher erfahren, was alles in der Druck AG gemacht wird. In den Technikräumen konnte gefilzt und genäht oder Schlüsselanhänger hergestellt werden, in einem Klassenraum wurden elektrische Experimente durchgeführt und im Chemiesaal durften die Besucher selbst verschiedene chemische Experimente durchführen. In der alten Turnhalle wurde das Sportprofil vorgestellt und die Streitschlichter informierten im Raum der Schülermitverwaltung über ihre Arbeit.

Im Musiksaal der Wolfbuschschule stellte sich in diesem Jahr der Chor der Schule im Rahmen einer öffentlichen Chorprobe vor. Sie präsentierten den Besuchern ein vielfältiges musikalisches Potpourri. In einem weiteren Klassenzimmer wurden unter der Überschrift „Märchen in der Schule“ vorgelesen und die Theater AG zeigte im Neubau ihr Können.

Ebenfalls im Neubau präsentierte sich der Schulverein der Wolfbuschschule. Der Stand, an dem sich die Eltern über die verschiedenen Aktivitäten des Schulvereins informieren konnten, fand ebenfalls großes Interesse. Nicht umsonst, hat der Schulverein unter anderem doch schon ergonomische Möbel für die Schüler mit finanziert oder auch die zahlreichen Comenius-Projekte an der Schule auf vielfältige Weise unterstützt.

Viel Interessantes gab es auch zum aktuellen Comenius-Projekt zu erfahren. „Comenius-Projekte gibt es schon seit über zehn Jahren in der Schule, erzählt Eva Hawkes, die das aktuelle Projekt als Kontaktlehrerin betreut. Insgesamt seien sechs Schulen aus sechs europäischen Ländern an dem Projekt beteiligt – die „Schule Nr. 14“ aus Gdyna in Polen, die „Barker’s Lane Grundschule“ aus Wrexham in Wales, die „Konak Mustafa Rahmi Balaban Grundschule“ aus Izmir in der Türkei, die „Tytyri Schule“ aus Lohja in Finnland, die Staatliche internationale Schule aus Turin in Italien sowie die Wolfbuschschule.

Das neue Schuljahr wird der Wolfbuschschule neben zahlreichen neuen Schülern – eine weitere Veränderung mit sich bringen. „Das ist mein letztes Halbjahr“, erzählt Schulleiter Siegfried Siewert. Dennoch blickt er mit Spannung in die Zukunft. Er gehe davon aus, dass es wieder vier bis fünf neue Grundschulklassen geben werde, so Siewert. Auch im kommenden Schuljahr werde es wieder eine bilinguale Klasse geben. Die Nachfrage nach dem zweisprachigen Unterricht in Deutsch und Italienisch sei weiterhin gut.

Ferner geht der Schulleiter davon aus, dass es auch wieder eine fünfte Klasse in der Werkrealschule geben wird. Tatsächlich sei die Zahl der Werkrealschüler seit Wegfall der verpflichtenden Grundschulempfehlung drastisch zurückgegangen. In ganz Stuttgart seien im letzten Jahr nur noch 7,8 Prozent aller Schüler nach Klasse vier in die Werkrealschule übergewechselt. Zwei Jahre davor seien es noch 20 Prozent gewesen. Zu der Frage, wie es mit der Werkrealschule überhaupt weitergeht, hat Siewert eher düstere Prognosen. „Ich geh davon aus, dass es in Weilimdorf in der Werkrealschule in zwei bis drei Jahren keine fünfte Klasse mehr geben wird.

Text/Foto: Uwe Tommasi

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(EH) Helau!! So ein richtiger Cowboy, das wäre ich dieses Jahr gerne geworden, aber dann habe ich das Elefantenkostüm in der Faschingskiste gesehen und das hat mir so gut gefallen, dann bin