Leben ins Haus holen – der Förderkreis der Altenwohnanlage

“Leben ins Haus holen”, das ist das Motto des Förderkreis der Altenwohnanlage am Lindenbachsee. Er will erreichen, dass die Bewohner innerhalb und ausserhalb des Hauses – soweit möglich – am Leben teilnehmen können. Der Förderkreis will die Pflege und Betreuung fördern und die gemeinnützigen Aufgaben unterstützen und verwirklichen. Der Verein hat inzwischen 161 Mitglieder. Mit den Beiträgen der Mitglieder schafft er Angebote, die sonst nicht finanzierbar wären.

Fördern Sie mit dem Verein das Ansehen der Altenpflege! Postanschrift:

Förderkreis Altenwohnanlage am Lindenbachsee

Goslarer Straße 79 – 81

70499 Stuttgart

Eine Legende geht – die Leidenschaft bleibt

Ende Oktober scheidet Heinz Scharpf aus dem Dienst der Wilhelma ganz aus – ganz aus? Nein, ein Teil von ihm wird immer der Wilhelma verbunden bleiben. Und ein Teil von der Wilhelma wird immer mit ihm in Verbindung bleiben. Seit nun mehr über 50 Jahren ist der 65-jährige Heinz Scharpf in der Wilhelma tätig. Damit ist er wohl der dienstälteste Tierpfleger in Deutschland. Unzählige Menschen, nicht nur aus Stuttgart, verknüpfen mit ihm Kindheitserinnerungen wie die legendären Seelöwenfütterungen. In Trauben stehen die Menschen auch jetzt noch um das Seelöwenbecken herum, wenn Heinz Scharpf seinen Seelöwen die Fische zuwirft. Heute stehen die Kinder von damals vor ihm – nun als Großeltern mit ihren eigenen Enkeln. Heinz Scharpf hat auch die Entwicklung der Wilhelma entscheidend mitgeprägt. Alle drei Direktoren seit dem zweiten Weltkrieg hat er miterlebt. Der jetzige Direktor, Prof. Dieter Jauch, sagt über ihn: „Heinz Scharpf war ein Glücksfall für die Wilhelma.“

Der Anfang

Am 1. Juli 1955 tritt der 15-jährige Scharpf eine Lehrstelle als Tierpfleger in der Wilhelma an. Er wollte immer Tierpfleger werden und Stuttgart war nicht so weit von Ulm, seiner Heimatstadt, entfernt. Nach drei Jahren übergibt ihm der damalige Direktor Albert Schöchle die Stelle des Revierleiters für die Menschenaffen. Damit ist der 18-Jährige schlagartig für drei Schimpansen zuständig, die ersten Menschenaffen in der Wilhelma überhaupt, die erst vor kurzem eingetroffen sind – eine unglaubliche Verantwortung. Drei Wochen reist er in den Basler Zoo, um etwas über die Haltung von Menschenaffen zu lernen. Bis zu seinem letzten Arbeitstag im Jahr 2005 wird er die Verantwortung für die Menschenaffen in der Wilhelma innehaben.

Die Liebe

Eigentlich wollte er als Tierpfleger in den verschiedenen Zoos auf der ganzen Welt Erfahrungen sammeln. Doch außer seiner Ehefrau Gundi, die ebenfalls in der Wilhelma arbeitete, hatte er noch eine zweite große Liebe: die Schimpansin „Sonny“. Ihretwegen musste er in Stuttgart bleiben, denn mitnehmen konnte er sie nicht. Mit der gemeinsamen Seelöwenfütterung sind er und Sonny in die Schlagzeilen der Weltpresse gekommen. „Ich kann sagen, dass das eine Weltsensation war. Über ein Jahr habe ich dafür gebraucht, dann hat Sonny selbst die Seelöwen gefüttert.“ Sogar die russische Tageszeitung Prawda und das US-Magazin Life berichteten damals.

Größte Blume der Welt in Stuttgart

Typisch für die Diva der Wilhelma. Klammheimlich, unbeachtet und in der Stille der Nacht ist die Titanenwurz aufgegangen. Das noch am 19. Oktober angeschmiegte Hochblatt stand am 20. Oktober früh um 8 Uhr in einem Winkel von etwa 45 Grad von dem senkrecht herausragenden gelb-grünen Kolben ab. Das Blatt umspannt jetzt den Kolben wie ein auf dem Kopf stehender, aufgespannter Faltenrock. Es leuchtet im oberen Bereich purpurrot. Mit der Farbe werden aasfressende Käfer und Fliegen angelockt. Leider auch mit dem Geruch! Es riecht äußerst muffig. Die gemessenen Daten vom 20. Oktober früh gegen 7:20 Uhr: Höhe 2,915 Meter. Damit ist die Blüte durch die Öffnung wieder ein bisschen geschrumpft, aber immer noch um 15 Zentimeter höher als der bestehende Weltrekord. Am 19. Oktober abends im geschlossenen Zustand maß sie sogar 2,94 Meter. Der (Innen-)Durchmesser der geöffneten Blüte beträgt momentan 1,32 Meter. Die Gärtner denken aber, dass die Blüte sich noch weiter entfaltet. Dann könnte sich die Farbgebung auch noch etwas ändern – und der Geruch noch intensiver werden.

Die Wilhelma wird am 20. und 21. Oktober bis 22 Uhr für Besucher geöffnet sein. Das gilt nur für den Haupteingang an der Neckartalstraße. Eintrittspreis ist ab 16 Uhr der ermäßigte Abendtarif: 7.40 € für Erwachsene, 3,70 € für Kinder und Studenten, vorher gilt der normale Eintrittspreis. Die Besucher können am Abend und in der Nacht einen Rundgang erst zur Blüte der Titanenwurz im Maurischen Landhaus und dann durch das Aquarium gehen. Wir halten Sie weiter informiert – auch auf unserer Internetseite www.wilhelma.de

© Bild: fotoagentur-stuttgart.de

Gründung der Juso AG Feuerbach/Weilimdorf

Am Dienstag, den 18. Oktober 2005 hat sich eine Arbeitsgemeinschaft der Stuttgarter Jusos in Weilimdorf und Feuerbach gegründet. Die Satzung wurde einstimmig verabschiedet und mit Eberhard Koller, Ute Bednarz, Jan Philipp Gock, Sven Seuffert und Michael Grätz fünf Personen in den Vorstand gewählt. Erfreut über die Gründung einer Juso Ag wünschte der anwesende Kreissprecher der Jusos Stuttgart Igor Gilitschenski gutes Gelingen. In den nächsten Wochen und Monaten wollen die Jusos durch die Durchführung einzelner Projekte die Arbeit vor Ort aufnehmen. Eines der Ziele ist es durch die Arbeit der AG Jugendliche für Politik zu begeistern und zu zeigen, dass man durch seinen Einsatz Veränderungen erreichen kann. Neben kommunalpolitischen Themen soll aber auch über die “große Politik” von Bund und EU informiert und debattiert werden.

Die Jusos aus Weilimdorf und Feuerbach treffen sich immer dienstags einmal im Monat. Das nächste Treffen findet am 29.11.2005 statt. Jeder junge Weilimdorfer und Feuerbacher ist herzlich eingeladen. Die Jusos freuen sich über jeden weiteren Mitstreiter, der sich politisch engagieren möchte. Für Fragen und weitere Informationen steht die Jusos unter agfw@jusos.de jederzeit zur Verfügung.

Meisterwurstpelle für die WM 2006 auf der SÜFFA

Vom 02. bis 04. Oktober 2005 fand die SÜFFA (Fachmesse für das Fleischerhandwerk) mit 231 Ausstellern auf dem Messegelände Killesberg in Stuttgart statt. Trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds war von einer depressiven Stimmung, wie im Vorfeld der SÜFFA befürchtet worden war, in den Messehallen auf den Killesberg nichts zu spüren. Im Gegenteil. „Unsere Aussteller sind mit dem Verlauf der Fachmesse sehr zufrieden“, sagte Stuttgarts Messegeschäftsführer Ulrich Kromer nach einer ersten Auswertung der Umfrageergebnisse auf der Messe, „die SÜFFA hat ein positives Zeichen für die Branche gesetzt und sich als die Messe für das Handwerk behauptet.“ Eugen Nagel, Landesinnungsmeister des Fleischerhandwerks in Baden-Württemberg, schloss sich dieser Aussage gern an: „Unser Konzept, die SÜFFA konzentriert auf das Fleischerhandwerk auszurichten, ist aufgegangen.“ Die Stimmung sei gut, das Interesse der Kollegen groß, wenn jetzt noch die Kaufbereitschaft zulege, dann „sind wir mit der SÜFFA auf dem richtigen Weg“. Der Erfolg dieser wichtigen Branchenmesse mache Mut, den anstehenden Herausforderungen optimistisch zu begegnen.

Herausragendste Präsentation für den “anwendenden Fleischesser” war die Vorstellung der Wurstpelle für die Meisterwurst zur WM 2006. Dr. Frank Wallbaum (siehe Foto) präsentierte die “welmeisterliche Hülle für die Wurst” dem interessierten Fachpublikum. Die Pelle ist für alle Metzger zur Verarbeitung freigegeben – nun liegt es an den Fleischern, den passenden meisterenergiespendenden Inhalt für die Pelle zu finden. Wir wünschen somit Jürgen Klinsmann einstweilen “Guten Appetit!” und viel Glück – bzw. das braucht er ja nicht, wenn seine Elf 2006 mit offiziell zugelassener Doping-Pelle den WM-Titel nach Deutschland holt…

© Bild: fotoagentur-stuttgart.de

Fassanstich wird mit Spannung erwartet: Wie viele Schläge bis zum ersten Festbier?

Mit dem offiziellen Fassanstich durch Stuttgarts Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster wird am 24. September kurz nach 11 Uhr das 160. Cannstatter Volksfest eröffnet. Die Eröffnungsfeier mit einem humorvollen Programm wird in diesem Jahr im Schwaben Bräu-Festzelt von Alexander Laub über die Bühne gehen. Eine Eröffnungsfeier unter freiem Himmel wird es nicht geben. „In Abstimmung mit dem SWR haben wir uns auf eine Eröffnung im Schwaben Bräu-Festzelt festgelegt. Die parallelen Planungen, je nach Wetterlage, sorgten in den vergangenen Jahren so kurz vor der Volksfesteröffnung immer für viel Hektik. Das muss nicht sein“, sagt Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Das Eröffnungsprogramm beginnt traditionell mit dem Einzug der Wasenwirte des Cannstatter Volksfestes um 11 Uhr. Bereits ab 10.30 Uhr sorgt der Cannstatter Bläserkreis für den musikalischen Rahmen und wird die Wasenwirte mit einem traditionellen Marsch empfangen. Wichtigste Frage bei der Volksfesteröffnung wird natürlich sein: Mit wie vielen Schlägen zapft Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster das erste Fass an? Wenn das Festbier fließt, dürfen sich auch die Gäste auf eine Maß freuen und mit dem OB auf ein fröhliches Volksfest anstoßen. Vor der Pflicht, bekleidet mit Schürze und Bierbrauermütze, steht für Dr. Schuster aber die Kür und das ist die traditionell flotte und launige Eröffnungsrede.

Die Eröffnungsfeier bietet wieder eine flotte Mischung aus Musik, Unterhaltung und Humor. Mit ihrem Oberkrainersound werden die Global Kryner für Stimmung sorgen und so kurz nach der Bundestagswahl darf man sicher auch auf die Erkenntnisse des Cannstatter Kabarettisten Christoph Sonntag gespannt sein.

© Foto: fotoagentur-stuttgart.de Andreas Rosar

Spätsommeraktion bei Juwelier Lenz

Ein Solitär sagt bekanntlich mehr als tausend Worte……… Ob als Damenring, Anhänger, oder Ohrring – mit einem strahlenden Brillant, glänzen Sie bei jeder Gelegenheit – und tragen zugleich einen unvergänglichen Wert. Wählen Sie aus über 30 verschiedenen Variationen von 0 25ct. Bis 1,00 ct. Einmalig in dieser Vielfalt und diesen Variationsmöglichkeiten. Noch bis zum 30. September gewährt Juwelier Lenz in der Pforzheimer Straße gegenüber dem Löwen-Markt noch 10 % Spätsommerrabatt auf die Edelsteine.

Württembergische Gartenakademie organisiert Fahrt zur Buga 2005 nach München

Auf dem Gelände des ehemaligen Münchner Flughafens erstreckt sich auf einer Fläche von 200 ha der Landschaftspark Riem als größter kommunaler Park der Stadt. Der Entwurf des französischen Landschaftsarchitekten Gilles Vexlard greift landschaftshistorische Gegebenheiten auf, wie z.B. die diagonal von Nordost nach Südwest gegliederten landwirtschaftlichen Flurstücke sowie Teile der Start- und Landebahnen. Die Bundesgartenschau ist Bestandteil des Landschaftsparks der neuen Messestadt Riem, zukünftiger Wohnort für 16.000 Menschen und Naherholungsgebiet für 40.000 Menschen Die Intensiv- und Ausstellungsbereiche, konzipiert von Rainer Schmidt, Landschafts-architekten München, präsentiert unter den Leitgedanken „Perspektivenwechsel“ und „Nachhaltigkeit“, reihen sich entlang der Hauptachse, der sogenannten Parkterrasse und münden in die drei Eingangsbereiche Ost, Süd und West. Verantwortlich für die Pflanzplanung, die Staudenflächen und die temporären Bereiche ist das Büro LUZ Landschaftsarchitekten. Geht man durch den Eingang Ost, wird man sofort vom Blattgarten umfangen, Staudenbeete, die sich jetzt im Spätsommer in verblüffenden Farbkombinationen zeigen. Die Gesamtkomposition erkennt man, wenn man auf dem ca. 2,5 m hohen Schotterwall entlang geht. Aus der Höhe ist die Struktur eines Blattes zu erkennen, dessen Blattnerven die Wege sind. Erster Hinweis auf das Leitthema „Perspektivenwechsel“. Der Ausstellungsbereich Grabbepflanzung und Grabmal veranschaulicht dem Besucher die zeitgemäße Grabgestaltung. Skulpturen aus vielfältigen Materialien, verblüffend eingesetzt, bieten eine individuelle Alternative zum klassischen Grabstein. Neuartige Ideen, wie z.B. ein Doppelgrab als Senkgarten, lösen traditionelle Vorgaben auf. Ein Glassplitterband um die Anlage symbolisiert den Fluss Styx zur griechischen Unterwelt Hades. Die Parallelen Gärten zeigen Gartenkunst in neuem, aufregenden Gewand. Überraschende Materialeinsätze, Formgebungen und Pflanzenwahl zeigen den derzeitigen Trend, der durch seine klaren Formensprache die Einflüsse des Biotop-Gartens der letzten Jahre ablöst. Witzige Ideen, wie „das tropfende Dach“ im schachbrettartig angelegten Schaugarten oder die mit orangefarbenen Keramikkugeln befüllten Gabionen überraschen den Besucher. Wer nach neuen Anregungen für die Gestaltung seines Gartens sucht, hier wird er fündig. Auch im Bereich Senkgarten zeigen neue Interpretationen der Begriffe „Freiraumplanung“, „Landschaftsarchitektur“ bis hin zur „Landart“. Hier gilt es einzutauchen in neue Welten, die die Zielsetzung „Perspektivenwechsel“ hervorgebracht hat. Kleine und große Menschen können sich in der vergrößerten Zelle der Sumpfdotterblume verzücken lassen, dargestellt in Form einer Grashügellandschaft, durchzogen von rotgefärbten Wegen aus Fallschutzmaterial, bei deren Betreten sich man wie der Schwerkraft entbunden fühlt. Nachhaltigkeit symbolisiert auch der Beitrag „Wetterwechsel“ von Peter Latz und Partner. Konzentrisch aufgestellte Natursteinscheiben auf der sich trichterförmig zur Mitte hin vertiefenden Fläche ziehen den Besucher ins Innere. Aus 120 Düsen werden in Abständen nebelfeine Wassertropfen gesprüht, die in der Mitte eine Dampfwolke schweben lassen und so verschiedene Klimastufen auf kleinstem Raum erlebbar machen. Im Zellengarten mit den 12 ausgestalteten Zellen wird der Perspektivenwechsel wiederum deutlich. Betritt man eine Zelle, schrumpft man augenblicklich auf die Größe einer Maus oder eines Käfers, die je nach Umgebung, die Umwelt als Bedrohung oder Schutz erfahren. Selbst für das „Glück“ ist gesorgt. Im Innern der sogenannten „Wiese“ warten vierblättrige Kleeblätter darauf, gepflückt zu werden. Weitere furiose Pflanzenzusammenstellungen zeigen sich in den Eingangsbereichen West und Süd. Im Eingang West werden die Blütenteppiche und Staudenflächen ergänzt durch die 3 Blumenhallen. Im Eingangsbereich Süd finden die Kleingärtner Musterkleingartenanlagen. Hier steht auch der Deutsche Pavillon „Biovision“ des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Der rund 950 Quadratmeter große Pavillon und die etwa 10.000 Quadratmeter zusätzlichen Freiflächen rund um den Pavillon informieren die Besucher unter anderem über nachwachsende Rohstoffe und deren Nutzung, die natürliche Vielfalt und die biologische Schädlingsbekämpfung. Der bis zu 18 Meter tiefe BUGA-See mit seinem Kiesstrand, den farbenfrohen Sonnenschirmen, dem Strandcafe und der einladenden Flaniermeile im Herzen des einzigartigen Landschaftsparks ist die Attraktion bei den unterschiedlichsten sportlichen und kulturellen Events. Das Rückgrat der BUGA bildet die Parkterrasse mit der 2,5 km langen und 2 m breiten Mauer, die genau auf dem Breitengrat 48,09 entlang läuft. Eingelassene Messingtafeln zeigen alle Länder, die auf diesem Breitengrad zu finden sind. Die BUGA macht Spaß, ist spannend und unterhaltsam. Wer sich auf die BUGA einlässt, findet Anregungen auf vielfältige Weise. Er hat die Chance, ungewohnte Sichtweisen zu erfahren, sich in neuen Kontexten zu erleben und in den 12 Häusern des Wissens wird zudem noch der Wissensdurst befriedigt. Ich kann nur die Empfehlung aussprechen, die BUGA 2005 zu besuchen. Und wer am 10. und 11. September Zeit hat, kann dies mit der Gartenakademie tun. Infos unter: 06221/709815 und 06223/488048. Homepages: www.Die.Kurpfalz.de oder www.gartenakademie.info!

NEUE ARBEIT eröffnet seinen 4. CAP-Lebensmittelmarkt in Weilimdorf

Am 28. Juli 2005 startet die NEUE ARBEIT in den Räumen des ehemaligen Penny bzw. Tengelmann in der Kaiserslauterer Straße 14 in Stuttgart-Weilimdorf den vierten CAP-Vollsortimenter. Hinter dem CAP-Markt – der Lebensmittelpunkt – steckt ein besonderes soziales Franchise-Unternehmenskonzept: Behinderte Menschen mit einem Handicap sowie Jugendliche und schwer Vermittelbare können hier nach längerer Arbeitslosigkeit wieder einen Arbeitsplatz finden. Der CAP-Markt ermöglicht durch die Zusammenarbeit der Neuen Arbeit mit der Genossenschaft der Werkstätten für Behinderte (GDW) eine individuelle fachliche Betreuung durch qualifiziertes Stammpersonal. CAP-Märkte fördern zudem die Entwicklung des Gemeinwesens durch eine innerörtliche, wohnortnahe Versorgung mit Lebensmitteln an innerstädtischen Standorten, wo andere Lebensmittelmärkte sich aus wirtschaftlichen Gründen zurückziehen. Behinderte Menschen und nichtbehinderte Menschen arbeiten im CAP-Markt verständnisvoll zusammen. Dadurch werden Menschen mit Handicap in die Gesellschaft integriert. Die Kunden profitieren wiederum von der echten freundlichen Atmosphäre im CAP-Markt.

In der Bundesrepublik gibt es bereits 27 CAP-Lebensmittelmärkte im Franchise-System. Im Sortiment eines CAP-Lebensmittelmarktes befinden sich zirka 7.000 bis 10.000 Artikel. Der Schwerpunkt liegt dabei auf frischen Produkten wie Obst, Gemüse und Molkereiprodukte. Dabei wird stetig auf regionale Kundenwünsche eingegangen. Kooperationspartner und Hauptlieferant für die Waren ist die SPAR Handels AG. Die NEUE ARBEIT führt bereits drei CAP-Lebensmittelmärkte in der Region Stuttgart. Aufgrund der positiven Resonanz bei den Kunden kann nun der vierte Markt im Pfaffenäcker eröffnet werden – weitere Märkte sind bereits geplant.

Mit der Eröffnung des CAP-Marktes in Weilimdorf hat sich die Geschäftsleitung der Neuen Arbeit realistische Ziele gesetzt. „Wenn wir langfristig die 1,2 Millionen Euro Umsatz im Jahr erreichen, können wir kostendeckend arbeiten und der CAP-Markt in Weilimdorf wird zum festen Bestandteil des Pfaffenäckers“, erklärte Marc Hentschke, Geschäftsführer, NEUE ARBEIT. „Auf den zirka 400 Quadratmetern Verkaufsfläche werden zwölf bis sechzehn Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eine Beschäftigung, Ausbildung oder Qualifizierung bekommen“, prognostiziert Ralf Ehring, Unternehmensbereichsleiter, NEUE ARBEIT.

Gaspreisprotest in Weilimdorf

Am letzten Donnerstag (14. Juli) fand in der Gaststätte Blick Solitude ein Treffen von Stuttgarter Gasverbraucher/innen statt, die mit einer Erhöhung des Gaspreises nicht einverstanden sind. Die ‚schleichenden’ Erhöhungen innerhalb eines Halbjahres um 13% (betrifft Stuttgart) lassen sich nicht mit allgemeinen Preissteigerungen in Einklang bringen (d.h. sie sind unverhältnismäßig). Was kann man dagegen tun? Eine Möglichkeit zeigte der pensionierte Richter Klaus von Waldeyer-Hartz auf, der auf Einladung der (unzufriedenen) Stuttgarter Gaskunden einen durchaus bemerkenswerten Vortrag hielt. Von Waldeyer-Hartz hat gegen seinen Heilbronner Gasversorger einen Etappensieg erzielt, indem eine Heibronner Richterin die Preiserhöhungen des Gasversorgers als „unbillig und unwirksam“ verurteilte. Das Ende des Rechtsstreits steht noch aus. Zuerst berichtete der pensionierte Richter von seinen eigenen Erfahrungen und seinen Recherchen. So hatte er herausgefunden, dass das Gas an der Grenze einen bestimmten Betrag kostet, der vom statistischen Bundesamt erfaßt wird. Ab da werden von Großunternehmen wie EON, Ruhrgas u.a. Durchleitungskosten berechnet, die sich wieder nicht ermitteln ließen. Ganz undurchsichtig wird es allerdings, wenn der Gaspreis an den Ölpreis gebunden wird; wer hat solche Verträge mit wem gemacht und kann man diese einsehen? Zwischenfragen eines anwesenden Rechtsanwalts nach dem Einklagen von Drittrecht wurden von Herrn Waldeyer-Hartz mit dem Satz beantwortet, dass man als Verbraucher nicht die Fehler der Gasunternehmen bezahlen müsse; diese sollten dann gegen ihre jeweiligen Vereinbarungen klagen.

Dann hatten die Teilnehmer viele Fragen. Waldeyer-Hartz hatte zum Beispiel folgenden ersten Vorschlag parat: “Überweisen Sie nur den Betrag vor den Erhöhungen und legen allenfalls 2% Sicherheitszuschlag darauf. Gleichzeitig legen Sie wegen Unbilligkeit im Sinne des § 315 BGB allgemeinen Widerspruch ein.” Weiteres Ziel muß aber eine sogenannte ‚Sammelklage’ sein, das heißt, dass sich Hunderte von Bürgern gegen die Gaspreiserhöhung bei einem gemeinsamen Anwalt vertreten lassen und eine Klage einreichen. So etwas Ähnliches findet in Hamburg und Thüringen bereits statt. Selbstverständlich wurde in diesem Rahmen auch nach den Chancen und Risiken einer Klage gefragt. Natürlich kostet eine Klage erst einmal Geld und nicht immer übernimmt eine Rechtsschutzversicherung die Kosten. Genau beziffern lassen sich die Kosten erst nach genaueren Berechnungen, die sich aus dem Aufwand des Anwalts und der Anzahl der Kläger errechnen lassen. Je mehr Personen gemeinsam gegen die Gebühren klagen, desto billiger wird es für den Einzelnen.

Zum Abschluß der Veranstaltung wurde als Ausblick diskutiert, welche anderen ‚schleichenden’ Erhöhungen den Geldbeutel über Gebühr belasten und da wurde es noch einmal sehr lebhaft. Weitere Informationen können Sie unter der folgenden Internetadresse finden: www.vw-h.de/energieprotest (auch rechtliche Beratung).

Foto (privat): Herr Waldeyer (Mitte), Herr Baus (rechts) und Herr Bleyer (links) beim Diskussionsabend im Blick Solitude in Weilimdorf vergangene Woche.

Wo sind die VORBILDER 2005? WSJ mit neuem Sportvereins-Wettbewerb

Die Württembergische Sportjugend (WSJ) hat am 1. Juli mit VORBILDER 2005 einen neuen Sportvereins-Wettbewerb ins Leben gerufen. Bis Ende des Jahres sucht die WSJ die vorbildlichsten Mitarbeiter in den Sportvereinen Baden-Württembergs. Auf die Gewinner warten Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro. Weitere Infos, das Bewerbungsformular und die Teilnahmebedingungen gibt’s im Internet unter www.vorbildsein.de oder unter Tel. 0711 / 28077-145. “Erstmals ist nicht nur eine bestimmte Gruppe im Sportverein angesprochen, sondern alle, die in irgendeiner Form für Kinder und Jugendliche aktiv sind”, sagt der WSJ-Vorsitzende Uwe Gerstenmaier. Gemeint sind Trainer, Übungs- und Jugendleiter sowie alle Helfer und Betreuer. Die VORBILDER 2005 werden von einer Expertenjury ausgewählt, der neben dem WSJ-Vorsitzenden u.a. der Kultusstaatssekretär von Baden-Württemberg, Helmut Rau, angehört.

VORBILDER 2005 ist Teil von VORBILD SEIN!, einer Kampagne für den Kinder- und Jugendsport in Baden-Württemberg, für die Kultusministerin Annette Schavan die Schirmherrschaft übernommen hat.

Neue weilimdorf.de offiziell vorgestellt

Am gestrigen Abend (13.) hat die Werbegemeinschaft Weilimdorf im Beisein des Weilemer Bezirksbeirates die neue weilimdorf.de der Öffentlichkeit vorgestellt. Frau Zich (siehe Foto) eröffnete mit einer kurzen Rede die Präsentation, anschließend kam auch Herr Trupke aus dem Vorstand der Werbegemeinschaft noch zu einer kurzen Einführung. Die komplette Vorstellung sollte dann eigentlich Hans-Martin Goede, als Text- und Bildredakteur der neuen weilimdorf.de, übernehmen und die Inhalte vorstellen. Doch leider ist kurz vorher ein Zuschauer über den “Datenhighway” zum Server gestolpert, die Netzwerkkarte war herausgerissen und so war außer der Startseite nichts zu sehen. Kurzerhand übernahm er die Präsentation aus dem Stegreif, ging die neuen Rubriken sprachlich durch und da einige Köpfe der Bezirksbeiräte immer wieder nickten, scheint die neue Domain auch verständlich angekommen zu sein. Im Anschluss ging es dann noch in kleiner Runde zu einem Umtrunk ins Solitude-Stüble, bei dem Bezirksvorsteherin Ulrike Zich noch einige Anekdoten aus dem Bezirksrathaus zum Besten gab – Politiker sind auch nur Menschen!