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Immobiliensuche per Makler – was ist zu beachten?

(PM) Eines Tages ist es so weit. Entweder hat man genügend Geld angespart, es gab eine Erbschaft oder eine Schenkung – auf jeden Fall hat man genügend monetären Rückhalt, um sich eine Immobilie leisten zu wollen.

Natürlich kann man dies im Alleingang bestreiten. Die Zeitungen sind ja voller entsprechenden Inseraten. Aber was bedeutet nun „gute Lage“? Sind diese Vorstellungen allgemeinverbindlich? Gibt es einen Annoncencodex, der uns genau verrät, was genau Sache ist, in wohlklingenden Worten verpackt? Sind diese Annoncen also genau so zu dechiffrieren, wie ein Arbeitszeugnis für einen potenziellen Arbeitgeber?

Warum einen Makler engagieren?

So wäre es natürlich von Vorteil, wenn man über Erfahrungen in Annoncen- und entsprechend auch Maklersprache hätte. Klar könnte man sich auch zum Immobilienmakler ausbilden lassen, aber erstens könnte dies ins Geld gehen und zweitens wäre dies eingedenk der Tatsache, dass man einfach nur ein Haus erwerben will, etwas übertrieben.

Also heuert man einen entsprechenden Makler für Stuttgart und Umgebung an. Natürlich kostet dies Geld. Eine Maklerprovision, auch Courtage genannt, kann immerhin mit zwei bis vier Prozent des Kaufpreises zu Buche schlagen.

Dafür kann es aber eine gute Beratung geben. Aber bevor man sich in die Hände dieser in immobilientechnischen Fachfragen versierten Person begibt, sollte man selbst aktiv werden und die möglichen Makler durchchecken.

Welche Makler sind gut?

Das geht schon damit los, dass es sich bei „Makler“ mal wieder um einen Beruf aus der schönen Kategorie „rechtlich nicht geschützte Bezeichnung“ handelt. Das heißt, jeder kann sich so nennen –  zumindest bis jetzt. Da sind einige Änderungen bezüglich eines Zulassungsgesetzes in Planung. Dann ist immerhin ein Sachkundenachweis nötig. Aber solange gilt es, die Qualifikationen abzufragen oder zu eruieren, ob die Person, die man gerade anheuern will, in irgendeinem Berufsverband organisiert ist. Besonders interessant wird es, wenn der Makler Mitglied des IVD (Immobilienverband Deutschland) oder dem bvfi (Bundesverband für die Immobilienwirtschaft) sein sollte. Hier stimmt die Qualität, da Mitgliedern ständig Fortbildungen angeboten werden.

Außerdem: nur weil sich jeder Makler nennen kann, heißt das ja nicht, dass sich der Immobilienmakler einfach nur ein Bronzeschild an die Hauswand gedübelt haben muss. Es ist durchaus möglich, dass die Person eine Ausbildung als Immobilienkaufmann/-frau gemacht hat, oder einen Abschluss vorweisen kann, etwa als Betriebswirt/in für Immobilienmanagement.

Aber nicht nur die papierne Qualifikation ist von großem Interesse, wenn man einen Makler anheuern will. Immerhin geht es hier ja auch um das eigene Geld, von daher sollte man schon aufpassen. Es gilt also, die Referenzen zu erfragen. An welchen Projekten war der potenzielle Makler beteiligt? Hat diese Person einen „Typ“, also eine Präferenz, eine bevorzugte Art von Immobilie, auf die er sich spezialisiert hat? Wenn dem so ist, gilt es natürlich, die eigenen Wünsche und die Präferenzen einander gegenüberzustellen und zu vergleichen.

Tipps

Wenn die Referenzen und die Qualifikationen zur vollkommenen Zufriedenheit überprüft wurden, stellt sich natürlich noch die Frage, wie das Leistungsportfolio dieser Person, der man die Suche nach dem Traumhaus überantworten will, aussieht. Kennt er beispielsweise Fachleute, die er zur Klärung bestimmter Fragen hinzuzieht? Und natürlich: Welche Aufgaben werden durch den Makler persönlich übernommen?

Ebenso wichtig: Wie geht der Makler vor? Steht eine ausführliche Beratung im Fokus? Das wäre gut, da hier der Makler zeigen kann, dass er sich im regionalen Markt auskennt und um den Wert dieser oder jener Immobilie weiß. Knifflig wird es dann, wenn der Makler festhält, dass er ohne großen Aufwand zu betreiben, die Wünsche seines Kunden in Rekordzeit erfüllen könne. Es kann sein, dass er das Ass aller Zeiten im Ärmel hat. Die wäre eine Immobilie, top-gepflegt und durch Fassadenreinigung im Wert gestiegen,  von der alle anderen Maklerkollegen absolut keine Ahnung hatten, dass sie sich auf dem Markt befindet. Diesen Hinweis hat der potenzielle Makler nur,  weil er einen guten Kontakt zu der Person, welcher die Immobilie gehört, pflegt. Alternativ handelt es sich um einen großen Schaumschläger, der einfach nur schnell an sein Geld kommen will. Oder es ist eine Immobilie in Hamburg, auf die das alles zwar zutrifft, aber für einen selbst nicht in Betracht kommt. Daher: Obacht.

Fazit

An einen guten Makler zu kommen, kann eine schwierige Aufgabe sein. Dafür lohnt sie sich, wenn man am Ende des Tages in die Traumimmobilie einziehen kann.

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