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Interesse wecken für sudetendeutsche Arbeit

Es war wieder ein sehr ereignisreiches Amtsjahr, auf das Kreisobfrau Waltraud Illner aus Weilimdorf bei der diesjährigen Kreisversammlung der Sudetendeutschen Landsmannschaft des Stadtkreises Stuttgart zurückblicken konnte. Bei der turnusmäßigen Kreisversammlung im “Haus der Heimat” in Stuttgart, stand neben dem Rechenschaftsbericht auch wieder die Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl der Kassenprüfer auf der Tagesordnung.

Kreisobfrau Waltraud Illner ließ in ihrem Rechenschaftsbericht nochmals die zahlreichen Veranstaltungen des Stadtkreises Stuttgart der Sudetendeutschen Landsmannschaft Revue passieren. Zu den besonderen Aktivitäten gehörten dabei die Feier zum 65-jährigen Jubiläum der sudetendeutschen Kreisgruppe Stuttgart, die zahlreichen Ausflüge sowie die Fahrt zum Sudetendeutschen Tag und die von heimatlichen Klängen begleitete Weihnachts- und Jahresabschlußfeier. Waltraud Illner, die unter den Besuchern auch die Bundesfrauenreferentin der Sudetendeutschen Landsmannschaft Deutschland, Gerda Ott, die Verrmögensverwalterin der Sudetendeutschen Landsmannschaft Baden- Württemberg, Helga Löffler und die Landesvorsitzende der Union der Vertriebenen und Flüchtlinge in der CDU (UdVF), Stadträtin Iris Ripsam begrüßen konnte, sprach auch den Stuttgarter Ortsgruppen der Sudetendeutschen Landsmannschaft ein Lob aus, deren Engagement ein wichtiger Beitrag im kulturellen Leben der Stadt sei. So genieße die sudetendeutsche Kreisgruppe einen guten Ruf für ihr Engagement in der Landeshauptstadt. Waltraud Illner machte in ihrem Bericht aber auch auf den Generationenwechsel aufmerksam, der sich in der Sudetendeutschen Landsmannschaft vollzieht. So habe der Landesverband Baden-Württemberg mit ihrem im März neu gewählten Landesobmann Klaus Hoffmann einen Vertreter an der Spitze, der nicht mehr der Generation angehöre, die die Vertreibung noch selbst erlebt habe.

Die Kreisversammlung der Sudetendeutschen, beschäftigte sich aber auch mit der künftigen Arbeit der Stuttgarter Kreisgruppe, zu der auch die Gewinnung neuer Mitglieder gehörte. So gelte es mit Veranstaltungen und Aktionen auf sich aufmerksam zu machen, um auch bei jungen Menschen das Interesse für die Arbeit in der Sudetendeutschen Landsmannschaft zu wecken. Dazu zählte Kreisobfrau Waltraud Illner die bereits geplanten zahlreichen Veranstaltungen auf, zu denen auch die Feierstunde zur Erinnerung an die Unterzeichnung der “Charta der deutschen Heimatvertriebenen” gehört, die am 5.August 2014 um 17.00 Uhr mit dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, dem CSU-Bundestagsabgeordneten Hartmut Koschyk, auf dem Stuttgarter Schloßplatz stattfinden wird.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt der Versammlung bildete schließlich die Entlastung des Vorstandes und die Neuwahl der Kassenprüfer, bei der Helga Löffler und Bruno Klemsche von der Kreisversammlung wieder das Vertrauen ausgesprochen wurde.

Foto (Heisig): Kreisobfrau Waltraud Illner konnte auf ein sehr ereignisreiches Jahr der Kreisgruppe Stuttgart der Sudetendeutschen Landsmannschaft zurückblicken.

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