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Verlängertes Übungswochenende der Feuerwehr Weilimdorf in Stetten am kalten Markt

Die Weilimdorfer Feuerwehr verbrachte mit elf Mann und den Feuerwehren aus Mühlacker, Villingen-Schwenningen, Illingen, Kieselbronn und Gelnhausen das verlängerte Wochenende vom 02. bis zum 04.06. auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Stetten am kalten Markt.

Auf dem Programm standen die verschiedensten Übungen von der technischen Hilfeleistung über Brandbekämpfung inklusive Realbrandausbildung bis hin zur Absturzsicherung. Der erste Übungstag auf dem Truppenübungsgelände begann auch gleich mit einem Highlight – dem Brandhaus. Das sogenannte Brandhaus dient dazu, die Atemschutzgeräteträger realitätsnah bei einem Echtfeuer auszubilden, sodass im Ernstfall auf die dadurch gewonnen Erfahrungen zurück gegriffen werden kann. Im holzbefeuerten Brandhaus konnte mehrmals das richtige Vorgehen unter Realbedingungen geübt werden. Neben der Türöffnungsprozedur und das Vorgehen im Trupp konnte das in den Ausbildungen erworbene Wissen angewandt und vertieft werden.

Neben der Realbrandausbildung bestand ein weiterer Teil des Ausbildungsprogramms aus dem Atemschutznotfalltraining. Verletzt sich ein Atemschutzgeräteträger während eines Brandeinsatzes und kann das Brandobjekt aus eigener Kraft nicht mehr verlassen, so muss der Kamerad von anderen Trupps gerettet werden. Dazu gehört unter anderem die Fähigkeit unter Nullsicht den verletzten Kameraden zu finden und ihn mit frischer Atemluft zu versorgen und dann in Sicherheit zu bringen. Unterschiedliche Techniken konnten im Bereich des Atemschutznotfalltrainings ausprobiert und perfektioniert werden.

Zum Abschluss der Ausbildungseinheit „Brandeinsatz“ wurden zwei Zugübungen an verschiedenen Objekten durchgeführt. Dabei wurden Brände mittels Nebelmaschinen simuliert. Vermisste Personen mussten gefunden, gerettet und versorgt werden. Anschließend stand die Brandbekämpfung im Mittelpunkt der Übung. Bei den Zugübungen wurde auch die Arbeit der Zug- und Gruppenführer auf den Prüfstand gestellt. Ohne Kenntniss über das Einsatzszenario musste nach dem Eintreffen der Fahrzeuge erkundet, Entscheidungen gefällt und der Einsatz geführt werden.

Auch die technische Hilfeleistung fand im Rahmen des Übungswochenendes ihren Platz im Ausbildungsprogramm. Zum einen musste eine eingeklemmte Person aus einem auf der Seite liegenden PKW gerettet werden. Verschiedene Rettungsansätze konnten durchgesprochen und ausprobiert werden. Zum Anderen wurde das Anheben schwerer Lasten und die verschiedensten Möglichkeiten an einer eigenen Ausbildungsstation nähergebracht. Ein ehemaliges Löschfahrzeug der Bundeswehr musste dabei angehoben werden.

Der letzte Tag des Ausbildungswochenendes drehte sich um das Themengebiet der Absturzsicherung. Zu dieser Ausbildungseinheit waren extra zwei Ausbilder der Höhenrettung der Stadt Villingen-Schwenningen angereist. Der richtige Einsatz des Absturzsicherungssets bei Arbeiten in einem absturzgefährdeten Bereich wurde am sechsstöckigen Rettungsturm der Bundeswehr geübt. Auch eine Rettung eines Verletzten aus einem sechs Meter tiefen Schacht konnte am Rettungsturm ermöglicht werden.

Die drei Ausbildungstage in Stetten waren ein großer Erfolg. Neben neuen Erfahrungen konnte das bereits vorhandene Wissen vertieft und in der Praxis geübt und ausprobiert werden. Das Ausbildungsgelände stellte eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die bei den Übungen am Standort nicht vorhanden sind. Ein großer Dank gilt dem Vorbereitungsteam, das sich große Mühe bei der Ausarbeitung der Ausbildungsstationen gegeben hat.

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