Märchen zum Advent mit den Sudetendeutschen

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Es war ganz still geworden im großen Saal des „Hauses der Begegnung“ in Giebel, als Lucia Stadler mit dem Anschlagen der Klangschale das erste Märchen ihrer „Märchen-Weltreise“ einleitete. Die gelernte Märchenerzählerin hatte zur Advents- und Jahresabschlussfeier der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf vier Märchen ausgesucht, mit denen sie den zahlreichen Besuchern an diesem Nachmittag die Schönheit und Weisheit der Märchen näherbrachte.

Es war ganz still geworden im großen Saal des „Hauses der Begegnung“ in Giebel, als Lucia Stadler mit dem Anschlagen der Klangschale das erste Märchen ihrer „Märchen-Weltreise“ einleitete. Die gelernte Märchenerzählerin hatte zur Advents- und Jahresabschlussfeier der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf vier Märchen ausgesucht, mit denen sie den zahlreichen Besuchern an diesem Nachmittag die Schönheit und Weisheit der Märchen näherbrachte.

Als die Klangschale dann für die ruhige und entspannte Atmosphäre im Saal gesorgt hatte, erzählte Lucia Stadler ihren Zuhörern zunächst ein Märchen von den Philippinen, das unter dem Titel „Was die Menschen brauchen“ das Licht in den Mittelpunkt seiner Geschichte stellte. Dass sich Märchen auch sehr ähnlich sein können, verdeutlichte die Erzählerin aus Giebel mit ihrer zweiten Geschichte, die in Russland „Die schöne Fichte heißt“, jedoch mit dem Märchen „Aschenputtel“ sehr verwandt ist. Das Anschlagen der Klangschale vor jedem Märchen und die weihnachtliche Musik am Ende jeder Geschichte, sorgten dabei stets für eine besonders schöne Stimmung an diesem adventlichen Märchennachmittag. “Märchen enthalten sehr viel Weisheit und machen Mut“, so Lucia Stadler, die in den Geschichten auch Erfahrungen, die Menschen damals gesammelt haben, herausliest.
Das dritte Märchen hatte die Märchenerzählerin als Überraschung mitgebracht und eigens für den Nachmittag mit den Sudetendeutschen auswendig gelernt.1902 in Prag aufgeschrieben und im nordböhmischen Teplitz entstanden, erzählte Lucia Stadler das Märchen „Das Männlein Spannenlang aus Böhmen“, das auch so mancher Besucher in seiner Schulzeit bereits gehört hatte. Und weil man über Märchen auch Schmunzeln kann, präsentierte die Erzählerin zum Abschluss der „Märchen-Weltreise“ das deutsche Märchen vom „Froschkönig“ in einer schwäbischen Fassung, die sicher auch bei den berühmten Märchensammlern Jacob und Wilhelm Grimm Gefallen gefunden hätte.

Foto (Heisig): Erzählerin Lucia Stadler unterhielt die Besucher der sudetendeutschen Advents-und Jahresabschlussfeier mit adventlichen Märchen.

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