Weihnachtliche Stimmung auf der Jugendfarm

(TOM) Eigentlich wollte die Weilimdorfer Kinder- und Jugendfarm vergangene Woche ihren traditionellen Adventsmarkt durchführen. Aufgrund der stark steigenden Infektionszahlen fand statt dem Markt dann ein Adventsverkauf statt.

Die Pandemie hat in den letzten Tagen viele Planungen ganz kurzfristig zur Makulatur gemacht. Zahlreiche Weihnachtsmärkte sind kurzfristig abgesagt worden – der Weilimdorfer Weihnachtsbaum, der als kleine aber feine Alternative zum traditionellen Weilimdorfer Weihnachtsmarkt gedacht war – ebenso. Und auch zahlreiche andere Veranstaltungen sind der Pandemie zum Opfer gefallen. Der traditionelle Adventsmarkt der Kinder- und Jugendfarm Weilimdorf wurde von den Organisatoren kurzerhand in einen Adventsverkauf umgewandelt. „Wir wollten die Veranstaltung nicht komplett absagen“, erklärt Schriftführerin Diana Pfister. Deshalb habe man sich dazu entschlossen, die eigens für die Veranstaltung gebastelten Adventskränze und weihnachtlichen Dekorationen über den Zaun zu verkaufen.

Wer wollte, konnte sich schon vorab auf der Webseite der Jugendfarm einen Adventskranz vorbestellen und ihn dann auf der Farm abholen. Wer keine Zeit hatte, sich einen Kranz vorab auszuwählen, konnte sich sein Lieblingsstück auch erst vor Ort auf der Farm auswählen. Die nicht vorbestellten Kränze hatte das Team auf der Mauer im Eingangsbereich sowie auf Tischen und Bänken schön dekoriert dafür bereitgestellt. So hielt vergangene Woche trotz allem vorweihnachtliche Stimmung auf der Jugendfarm Einzug.
Insgesamt rund 40 Kränze seien an zwei Nachmittagen von zehn fleißigen Helfern geschmückt worden. Auch Kinder seien mit von der Partie gewesen. Die Corona-Bestimmungen habe man dabei natürlich eingehalten, betont die Schriftführerin. Hergestellt wurden an den beiden Nachmittagen neben den Kränzen auch Deko-Weihnachtsbäume, Naturkosmetika, Schlüsselanhänger aus Filz und Handy­taschen aus Stoff. Am Ende des Adventsverkaufs war das meiste an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht.

Und wie geht es angesichts der aktuellen Corona-Zahlen auf der Jugendfarm in den nächsten Wochen weiter? Das Team geht davon aus, dass die Farm bis 21. Dezember geöffnet bleiben kann. „Wir machen schon seit einiger Zeit überwiegend Angebote im Freien“, erklärt Pfister. Die Kinder in der Nachmittagsbetreuung seien darüber hinaus alle in festen Gruppen. In diesen Gruppen werde auch in Schichten gegessen. Zudem würden die Kinder in der Schule drei Mal wöchentlich getestet, erklärt Pfister weiter. In manchen Schulen gebe es sogar täglich Tests. „Wir gehen davon aus, dass die Farm als Kinderbetreuungseinrichtung so lange offen bleiben kann wie die Schulen“, meint Pfister.

Den für Januar geplanten Familiennachmittag habe man noch nicht abgesagt, berichtet die Schriftführerin weiter. „Wir fahren da auf Sicht und entscheiden ganz kurzfristig.“ Wie alle hofft das Farmteam im kommenden Jahr wieder wie gewohnt Jufa-Betrieb anbieten zu können.

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