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Erneut russische Mitbürger betrogen

Stuttgart: Erneut sind ältere russisch sprechende Mitbürger Opfer von Trickbetrügern geworden, die sich als angebliche Verwandte ausgaben und eine Notlage vortäuschten. Allein am Donnerstag (28.08.2008) sind drei neue Fälle in Stuttgart bekannt geworden. Gegen 14.00 Uhr rief ein Mann eine an der Trollingerstraße lebende 52 Jahre alte Frau an, gab sich als ihr Sohn aus und berichtete, im Ausland einen Unfall gehabt und dabei jemanden schwer verletzt zu haben. Der Anrufer teilte ihr eine ausländische Telefonnummer mit, unter der sie mehr erfahren würde. Unter der Nummer meldete sich ein vermeintlicher Polizist, der den Unfall bestätigte und von der Frau 15 000 Euro zur Schadensregulierung forderte. Kurze Zeit später klingelte an ihrer Haustür ein Kurier, dem sie mehrere Tausend Euro übergab.

Mit der gleichen Masche versuchten die Betrüger am Donnerstagmittag (28.08.2008) im Werfelweg bei einer 72-jährigen Frau Geld zu erbeuten. Die Dame schöpfte jedoch Verdacht, sodass es zu keiner Übergabe kam.

Auch auf eine 62-jährige Hausbewohnerin an der Käthe-Löwenthal-Straße hatten es die Trickbetrüger abgesehen. Dort scheiterten sie ebenfalls.

Weitere Geschädigte werden gebeten, sich unter der Rufnummer 8990-6333 an die Beamten der Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch zu wenden.

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