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Laternen-Manko in der Rennstraße geht in nächste Runde

Es gibt Dinge in Weilimdorf, die sollten nicht passieren… weilimdorf.de machte am 9. August auf eine etwas ungewöhnliche Positionierung einer neuen Straßenlaterne aufmerksam, was die Fraktion der Freien Wähler aufmerksam machte und den etwas unglücklichen Standort der Straßenbeleuchtung in den Bezirksbeirat einbrachte ( weilimdorf.de berichtete ). Inzwischen ist dieses Thema nicht nur im Gemeinderat angekommen sondern scheinbar auch an den Stellen in den verantwortlichen Ämtern, dass die mit der Montage beauftragte Firma wohl nicht gerade mit Sinn und Verstand die neue Straßenbeleuchtung “eingebaut” hat. Denn es gibt ein einschlägiges Regelwerk für Straßenbauten: Der spezielle Fall der Rennstraße ist zwar nicht dabei. Aber so was “Ähnliches”: Danach sollte der Abstand zwischen Lampenmast und Straße mindestens 1,50 m betragen. In der Rennstraße sind es nur 1,10 m.

Diesen “Fehler” versucht man nun wohl zu beseitigen – nun wurden schon einmal Absperrungshütchen auf dem Straßenabschnitt vor der “im Weg stehenden Straßenlaterne” aufgestellt – sei es um eine Baustelle anzukündigen oder wenigstens den Kinderwagen schiebenden Müttern & Vätern ein Vorbeikommen am Beleuchtungsmast “im Weg” zu ermöglichen.

Man(n)/Frau darf gespannt sein, wie dieser “Schilda-Fall” in Weilimdorf sich fortsetzt – und wer am Ende die Kosten für den Um- und Rückbau trägt. In Zeiten klammer Haushaltskassen sollte dies wohl besser der ausführenden Firma und nicht dem Steuerzahler aufs Auge gedrückt werden. Denn wie sagen Fachleute hinter der vorgehaltenen Hand zur Laterne in der Rennstraße: “Ein Handwerker, der für private Auftraggeber arbeitet, und so was abliefert, ist bald kein Handwerker mehr.”

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