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Museumsbesuch in Gerlingen: Erinnerungen an den Alltag der 50er

Einen Blick ins Gerlinger Stadtmuseum, unternahm vor kurzem eine Besuchergruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf. Dort gibt es noch bis 15.September die Sonderausstellung „Nierentisch, Gummibaum und Tulpenlampe“ zu sehen, die Wohnensembles aus dem Gerlingen der 50er Jahre zeigt. Das Stadtmuseum Gerlingen, mit einer Stimme Mehrheit im Gerlinger Gemeinderat beschlossen und im Jahre 1980 eingeweiht, befindet sich im ehemaligen Schulhaus der Gemeinde das 1818 erbaut wurde und in dem bis 1956 die Gerlinger zur Schule gingen. Gerda Buchheister, Mitarbeiterin des Gerlinger Stadtmuseums, führte die Besucher durch das Haus, in dem derzeit die Sonderausstellung „Nierentisch, Gummibaum und Tulpenlampe“ zu sehen ist, die aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Stadterhebung Gerlingens gezeigt wird. Mit Utensilien wie beispielsweise dem Tauchsieder, den zeitgemäßen Sammeltassen oder dem Petticoat, werden in der Ausstellung die 50er Jahren zum Leben erweckt, die bei vielen der sudetendeutsche Gruppe Erinnerungen an die erste Zeit nach ihrer Vertreibung in der neuen Bundesrepublik wachriefen. Besonders beim Gang durch den Wohnbereich, der ganz im Stil der Zeit des deutschen „Wirtschaftswunders“ eingerichtet ist, konnten die Museumsbesucher aus Weilimdorf Vertrautes entdecken, das sich einstmals im eigenen Haushalt befand. Natürlich schauten die Sudetendeutschen bei ihrem Besuch in Gerlingen auch bei der Dauerausstellung der Ungarndeutschen des Stadtmuseums vorbei und ließen sich von Gerda Buchheister die Sammlung der Volksgruppe erklären.

Foto (Heisig): Gerda Buchheister vom Gerlinger Stadtmuseum, führte die Besuchergruppe der Sudetendeutschen Landsmannschaft Weilimdorf durch die Sonderausstellung „Nierentisch, Gummibaum und Tulpenlampe“.

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