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Weilemer Feuerwehr beim Nachteinsatz: Gefahrstoff läuft aus

Um kurz vor ein Uhr in der Nacht (10. Juni) zum Mittwoch rissen die Funkmeldeempfänger die Weilemer Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Schlaf. Ein Gefahrstoffeinsatz 3 in einem Großlager für Gefahrstoffe in der Motorstraße in Weilimdorf war gemeldet worden. Beim Eintreffen der Feuerwehr lief aus einem 1000 Liter Tank, der beim Entladen aus einem LKW beschädigt wurde, eine unbekannte Flüssigkeit heraus. Da zunächst unklar war, um was für einen Stoff es sich handelte, wurde ein Trupp unter CSA (Chemikalienschutzanzug) zur Erkundung eingesetzt. Es stellte sich schließlich heraus, dass es sich um ein gesundheits- und wassergefährdendes Lösungsmittel handelte. Der Behälter wurde abgedichtet und die ausgelaufene Flüssigkeit mit Bindemittel aufgenommen. Dank einer Löschwasserrückhalteeinrichtung auf dem Gelände des Unternehmens, konnte die Ausbreitung des Stoffes in die Kanalisation verhindert werden. Die Feuerwehr Weilimdorf stellte den Brandschutz sicher und überprüfte die Kanalisation. Um vier Uhr morgens war auch für die ehrenamtilchen Kräfte der Einsatz vorüber. Zwei Stunden später begann für die meisten Weilemer Feuerwehrmänner wieder ein neuer Arbeitstag.

Weitere Informationen auch auf der Webseite der Weilimdorfer Feuerwehr.

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