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250 Kilo Fliegerbombe im Giebel erfolgreich entschärft

(LHS/RED) Von dem Blindgänger in Stuttgart-Giebel geht keine Gefahr mehr aus. Das hat die Landeshauptstadt am Sonntag, 2. Juni 2019, um 13 Uhr bekannt gegeben.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst konnte die Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärfen. Rund 2.600 Anwohnerinnen und Anwohner, die aus Sicherheitsgründen evakuiert worden waren, konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren.

Die Entschärfung der 250 Kg schweren amerikanischen Fliegerbombe verlief problemlos. Zunächst evakuierte die Polizei vorsorglich einen Sicherheitsbereich und sperrte das Gebiet rund um die Fundstelle für den Verkehr. Betroffen war unter anderem die Engelbergstraße zwischen der Einmündung Giebelstraße und der Einmündung Solitudestraße. Auch der Betrieb der Stadtbahnlinie U6 wurde vorübergehend eingestellt. Um 11 Uhr begann der Sprengmeister mit den Entschärfungsarbeiten. Dazu entfernte er zunächst den Zünder und verlud die Bombe anschließend zum Abtransport. Um 12 Uhr gab er Entwarnung.

Nach der Auswertung von Luftbildaufnahmen hatten Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes in Giebel einen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Eine Untersuchung brachte Gewissheit.

Während der Entschärfungsarbeiten konnten Personen ohne andere Aufenthaltsmöglichkeiten die Sporthalle beim Solitude-Gymnasium im Spechtweg 40 als Unterkunft nutzen. Etwa 80 Betroffene hielten sich dort bis zum Ende der Entschärfung auf.

Auch im Haus der Begegnung im Giebel, im Jugendhaus Weilimdorf in der Mittenfeldstraße und in den Gemeinderäumen der Stephanuskirche konnten sich betroffene Anwohner während der Evakuierungsphase aufhalten und sich mit Tee, Kaffee & Leckereien von vielen ehrenamtlichen Helfern verwöhnen lassen.

_Fotos: Jacqueline Goede und Andreas Rometsch.

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