Dehnfuge Giebelstraße Copyright Andreas Rometsch

Unklarer Rauchgeruch führt zu mehrstündigen Feuerwehreinsatz

(ARO) Am vergangenen Freitag, dem 5.11.2021, alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Giebelstraße um kurz nach 17 Uhr über den europaweiten Notruf 112 die Feuerwehr.

Grund des Notrufs war ein unklarer Rauchgeruch im Gebäude, dessen Ursache von den Anrufern nicht ermittelt werden konnte. Die kurz darauf eintreffenden Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf und der Berufsfeuerwehr aus Feuerbach konnten bei einer ersten Erkundung ebenfalls keinen Brandherd feststellen.Dehnfuge Giebelstraße Copyright Andreas Rometsch

Da der Brandgeruch allerdings zunahm und im Laufe der Erkundungsmaßnahmen auch eine leichte Rauchentwicklung im Treppenhaus festgestellt werden konnte, wurde die Suche intensiviert. Dies führte kurze Zeit später dann auch zum Erfolg, als Ursache wurde ein Dehnfugenbrand zwischen Erdgeschoß und Keller festgestellt. Dehnfuge Giebelstraße Copyright Andreas Rometsch

Der Einsatzleiter ließ daraufhin den Gerätewagen-Meßtechnik nachalarmieren, auf diesem befinden sich spezielle Gerätschaften zur Bekämpfung von Bränden in Dehnfugen. Nachdem das Sonderfahrzeug eingetroffen war, wurde mit einem Bohrhammer die Dehnfuge aufgestemmt und der glimmende Verfüllstoff herausgekratzt und abgelöscht.

Parallel dazu kontrollierte die Besatzung des Gerätewagen-Meßtechnik mit einem speziellen Thermometer die Temperatur an schwer zugänglichen Stellen. Die anstrengenden und schweißtreibenden Löschmaßnahmen dauerten bis kurz nach 21 Uhr an, erst dann konnte von den Einsatzkräften „Feuer aus“ gegeben werden.

Eine geplante Nachkontrolle um 23 Uhr ergab keine Auffälligkeiten, sodass der Einsatz endgültig beendet werden konnte.

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