Lichtkarz für Erwachsene am 20. Januar 2018 in der Heimatstube

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es auch in “Weil im Dorf” den Brauch der LICHTKARZ. Zwischen dem 11. November, dem Martini – Tag, und dem 02. Februar, Maria Lichtmess, trafen sich nicht nur junge Frauen in einer “LICHTSTUBE”, um dort gemeinsam zu spinnen oder sich mit Handarbeiten für ihre Aussteuer zu beschäftigen. Es waren gesellige Abende mit genügend Licht und Wärme.

Man konnte die Lichtstube an einer außen hängenden Laterne erkennen. Gastgeber waren oft verwitwete Frauen, die dafür allerdings von der Obrigkeit eine besondere Erlaubnis einholen mussten. Besucht wurden diese Abende auch von jungen Burschen, die Strohseile machten, Weidenkörbe flochten oder den Mädchen die Kunkel des Spinnrads hielten. Die Burschen freuten sich, wenn sie ein Mädchen auf dem Heimweg begleiten durften, weil ja “Im Dunkeln gut Munkeln war” .

Bei der LICHTKARZ wurden auch Lieder gesungen und spannende oder gruselige Geschichten erzählt. Der Pfarrer des Dorfes und die Obrigkeit achteten mit scharfem Auge darauf, dass alles gesittet vonstatten ging. Vergehen kamen vor den Kirchenkonvent, der darauf Strafen verhängte, die in Protokollen festgehalten und bis heute erhalten sind.

Der Heimatkreis freut sich, dass ULRIKE KRAWCZYK, in Erinnerung an diesen Brauch der LICHTKARZ, in der Heimatstube in der Ditzinger Str. 7 in gemütlicher Runde GESCHICHTEN aus ihrem großen Fundus erzählen wird: Am Samstag, 20. Januar 2018 um 16:00 Uhr für Erwachsene aus dem Bereich “Sagenhafte Geschichte(n)”. Es wird kein Eintritt erhoben.

Wieder “Lichtkarz” in der Heimatstube

Bis gegen Ende des 19. Jahrhunderts gab es auch in “Weil im Dorf” den Brauch der LICHTKARZ. Zwischen dem 11. November, dem Martini – Tag, und dem 02. Februar, Maria Lichtmess, trafen sich nicht nur junge Frauen in einer “LICHTSTUBE”, um dort gemeinsam zu spinnen oder sich mit Handarbeiten für ihre Aussteuer zu beschäftigen. Es waren gesellige Abende mit genügend Licht und Wärme.

Man konnte die Lichtstube an einer außen hängenden Laterne erkennen. Gastgeber waren oft verwitwete Frauen, die dafür allerdings von der Obrigkeit eine besondere Erlaubnis einholen mussten. Besucht wurden diese Abende auch von jungen Burschen, die Strohseile machten, Weidenkörbe flochten oder den Mädchen die Kunkel des Spinnrads hielten. Die Burschen freuten sich, wenn sie ein Mädchen auf dem Heimweg begleiten durften, weil ja “Im Dunkeln gut Munkeln war” .

Bei der LICHTKARZ wurden auch Lieder gesungen und spannende oder gruselige Geschichten erzählt. Der Pfarrer des Dorfes und die Obrigkeit achteten mit scharfem Auge darauf, dass alles gesittet vonstatten ging. Vergehen kamen vor den Kirchenkonvent, der darauf Strafen verhängte, die in Protokollen festgehalten und bis heute erhalten sind.

Der Heimatkreis freut sich, dass ULRIKE KRAWCZYK, in Erinnerung an diesen Brauch der LICHTKARZ, kleinen und großen Gästen in der Heimatstube in der Ditzinger Str. 7 in gemütlicher Runde GESCHICHTEN aus ihrem großen Fundus erzählen wird: Am Freitag, 05. Januar 2018 um 15:00 Uhr für Kinder ab 5 Jahren aus dem Bereich “Märchen und Erzählungen aus aller Welt”, am Samstag, 20. Januar 2018 um 16:00 Uhr für Erwachsene aus dem Bereich “Sagenhafte Geschichte(n)”. Es wird kein Eintritt erhoben.

Text & Illustration: Weilimdorfer Heimatkreis

Führungen durch die Ausstellung “Löwen im Wandel” im Bezirksamt

Edeltraud John vom Weilimdorfer Heimakreis bietet Führungen durch die Ausstellung LÖWEN im WANDEL im Bezirksrathaus in Weilimdorf zu folgenden Terminen an:

– Dienstag, 24. Oktober 2017 um 14:00 Uhr
– Freitag, 03. November 2017 um 10:30 Uhr
– Donnerstag, 9. November 2017 um 11:00 Uhr

Dauer einer Führung: ca. 45 Minuten.

“LÖWEN” im Wandel – Fotoausstellung im Bezirksamt

Kein literarischer Spaziergang, sondern ein manuell gefertigter „Rückblick auf die Geschichte Weilimdorfs“: das ist die neue Fotoausstellung im Bezirksrathaus von Weilimdorf, die am 22. September 2017 startet.

Entlang gerahmter Plakatkartons durchläuft der Betrachter eine Art „ZEITREISE“ durch die Geschichte von „Weil im Dorf im Oberamtsbezirk Leonberg“, „den Feuerbacher Stadtteil Weil im Dorf“ und schließlich „Stuttgart – Weilimdorf“.

Für ältere „Weilemer“ eine Reise in ihre Kindheit und Jugend, für die jungen Einwohner neue Einblicke in die Heimatgeschichte. und vielleicht hilfreich beim verstehen lernen, warum die „Alten“ sich für historische Häuser engagieren und das Ensemble bei der Oswald – Kirche als „Herzstück“ bezeichnen.

Für alle vielleicht auch die Erkenntnis, dass sich in den Gedanken der Menschen in den einzelnen Stadtteilen, die vor allem nach dem 2.Weltkrieg gebaut wurden, und im „alten – nun auch modernen – Flecken“ noch mehr Zusammengehörigkeit entwickeln sollte. Dabei wäre natürlich auch ein „kulturelles“ Zentrum (Forum bzw. Bürgerhaus) hilfreich!

Der Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den Stufen der Entwicklung Weilimdorfs zu einem modernen städtischen Zentrum durch die Sanierung Weilimdorf – Nord mit dem LÖWEN –MARKT mit Kaufhaus und dem Marktplatz vor dem Bezirksrathaus. Weitere Schubkraft und Dynamik kam durch den Bau der Umgehungsstraße B 295, die Tieferlegung der Straßenbahn mit halboffener Stadtbahnhaltestelle und vor allem durch das kontinuierliche Engagement der Geschäftsleute!

Die Vernissage mit Bezirksvorsteherin Ulrike Zich und Ausstellungsorganisatorin Edeltraud John vom Weilimdorfer Heimatkreis findet am Donnerstag, 21. September 2017 um 19:00 Uhr in den Gängen des Bezirksamt am Löwen-Markt statt.

Ausstellungsdauer: 22. September bis 10. Novemver 2017

Öffnungszeiten:

Mo – Mi 8:00 – 17:00 Uhr
Do 8:00 – 18:00 Uhr
Fr 8:00 – 13:00 Uhr

Luftbild (oben): © Stadtmessungsamt Stadt Stuttgart, 1982
Löwenbild (mittig): © Theo Raith 1969
Straßenbahn (unten): die Straßenbahn 1927 in der Glemsgaustraße

17. Literarischer Spaziergang: Was “die Räuber” und das Schloss Solitude verbindet

Die geradlinige Wegeverbindung zwischen den Schlössern Ludwigsburg und Solitude ist einzigartig. Bauherr war der württembergische Herzog Karl Eugen (Bauzeit 1764 -1768), ohne Rücksicht auf Geld, Topographie und Eigentum setzte er seinen Willen durch.

Es ist ein Zufall der Geschichte, dass in dieser Zeit die Familie Schiller auf Schloss Solitude wohnte und Friedrich Schiller an der Militärakademie als einer der besten deutschen Dichter aufwuchs. Er schrieb im Alter von 22 Jahren – zum Missfallen des Herzogs – sein erstes bedeutsames Werk, das Schauspiel „Die Räuber“.

Christoph Schmid vom StadtSeniorenRat wird Passagen daraus und Wichtiges aus dem Leben von Karl Eugen (1728 – 1793) und Friedrich Schiller (1759 – 1805) vortragen.“

Empfehlung an Autofahrer: den in Richtung Solitude folgenden Waldparkplatz auf der linken Seite – kurz nach dem Weilimdorfer Ortsschild – benutzen.

Treffpunkt:_ Stadtbahnhaltestelle “Bergheimer Hof” am Freitag, 18. August 2017, 15:30 Uhr.
__Einkehrmöglichkeit:__ Tennisstüble “Las Tapas” gegen 18:15 Uhr.

__Veranstalter:__ Bezirksamt Weilimdorf, FORUM, Heimatkreis, Naturfreunde und StadtSeniorenRat
_
V .i. S. d. P.:
Bezirksamt , Löwen – Markt 1, 70499 Stuttgart, Tel. 216-57330

16. Literarische Spaziergang beim Hörnleshasa – Brunnen: Texte und Gedichte von Karl Blanz

Karl Blanz, genannt Karles Karle, lebte von 04. Oktober 1880 bis 10. März 1954 In der „Kromma Gass“(siehe zweites Foto) in Weil im Dorf (damals noch im Oberamt Leonberg). 1888 war er einer der ersten Schüler in der damals neu erbauten heutigen Seelachschule.

Er war ein guter Schüler, musste aber nach der Schule ohne Ausbildung gleich arbeiten gehen. Manchmal verdiente er Taschengeld als Treiber bei der Fasanenjagd des Königs. In den Aufzeichnungen für seine Enkel erzählt er von der Weinbauerngemeinde mit Kelter, dem Wandel des Dorfes, den Sitten und Bräuchen, den Kriegszeiten, den guten und den „schlechten“ Zeiten. KARL BLANZ hat außerdem sehr viele Gedichte verfasst. Die meisten kamen als Feldpost nach Hause. Unser kurzer Spaziergang führt uns durch den historischen Kern vom “alten” WEILIMDORF.

Je nach Wetter können wir im Alten Pfarrhaus in der Ditzinger Str. 7 Unterschlupf finden. Die Bücher von Karl Blanz gibt es bei diesem Spaziergang zu kaufen: Gedichtband( 80 ausgewählte Gedichte 11.-€), Autobiographie 9.-€ . Der Gewinn wird für ein Dichterbänkle für Karl Blanz auf dem Alten Friedhof gespart.

Am SONNTAG, 25. JUNI 2017 um 11:00 Uhr startet der 16. Literarische Spaziergang beim Hörnleshasa – Brunnen.

„Einmal OT – immer OT” – Treffen in Weilimdorf Ende Juni im Skiclub

Aus Nah und Fern folgten 36 ehemalige OTs des Waldheim Lindental der Einladung zu einem Treffen nach rund 50 Jahren. Äußerlich waren die meisten etwas mehr gepolstert, etwas faltiger mit silbernen oder gefärbten Haaren – aber immer noch in Jeans und T-Shirts und vor allem im Herzen immer noch jung und fröhlich!

Aus Nah und Fern folgten 36 ehemalige OTs des Waldheim Lindental der Einladung zu einem Treffen nach rund 50 Jahren. Äußerlich waren die meisten etwas mehr gepolstert, etwas faltiger mit silbernen oder gefärbten Haaren – aber immer noch in Jeans und T-Shirts und vor allem im Herzen immer noch jung und fröhlich!

Die Alt- OTs waren in Bewegung und die Nacht war (wie immer) zu kurz. Der sehr gut ausgestattete Skiclub bot die idealen Räumlichkeiten innen wie außen. Zum raschen Erkennen half die von Rolf Ludmann hergestellte „Ahnengalerie“, die jeden rechtzeitig vor dem Treffen erreichte, so dass man sich vorinformieren konnte, wenn man alles treffen würde. Vor allem, dass man wusste, wer sich wie verändert hat.

Backfeen brachten ihre selbstgemachten Kuchen und Waffeln mit, ein fabelhaftes Küchenteam sorgte für ein leckeres Abendessen und der Spaziergang mit der informativen Führung durch Carmen Hanle an die alte Wirkungsstätte wurde sehr geschätzt. Viele erinnerten sich an die einfachen Räumlichkeiten Anfang der 70er Jahre. Die Waldheimzeit hat doch alle sehr geprägt, der Zusammenhalt ist immer noch sehr groß, auch wenn einige in relativ großer Entfernung leben.

Dem DANKESCHÖN an alle Organisatoren folgte die Bitte um ein baldiges Wiedersehen. Da das Waldheim 2017 seinen 65. Geburtstag feiert, wird gemunkelt, dass dies mit einem Festakt gefeiert wird. Das wäre auch ein Anlass, an dem sich etliche Generationen von OT’s im Evangelischen Waldheim begegnen können…

“Einmal OT – immer OT…”

Nach rund 50 Jahren ( OTs Ende 60er – Anfang 70er – Jahre) findet ein Treffen der „ Alt- OTs“ statt und zwar am Samstag, 25. Juni 2016 ab 15:00 Uhr im Skiclub Weilimdorf.

Nach rund 50 Jahren ( OTs Ende 60er – Anfang 70er – Jahre) findet ein Treffen der „ Alt- OTs“ statt und zwar am Samstag, 25. Juni 2016 ab 15:00 Uhr im Skiclub Weilimdorf.

Bis heute wird bei den jungen OTs das damals entworfene LOGO verwendet… Rote Sweatshirts mit schwarzem Logo waren das Markenzeichen der OTs und etwas später ein gelbes Dreieckstuch. Foto: Ots in der Küche – wie immer hungrig.

Als OT nahm man in der Waldheimzeit ab – man hatte kurze Nächte,
war immer in Bewegung und war immer „eingeschaltet“.
Nicht wenige OTs schliefen während der Mittagsruhe ein…
Die Kinder waren dann besonders leise!

Die „Tantelei“ war nachmittags der Treffpunkt für Kaffee und Kuchen –
während es für die Kinder erbauliche Geschichten gab.
Nachts durften nur ausgewählte Onkels im Waldheim übernachten.
Mädchen hatten einen guten Ruf zu verlieren.

Nur das Ehepaar Ellen und Helmut Widmann hat sich in der OT- Zeit gefunden…
Foto: Helmut Wiedmann mit Spanferkel , rechts davon der „Waldheimpfarrer“ Lenhart.

Pfarrer Lenhart ließ es sich nicht nehmen, nach dem Verzehr von Kirschkuchen – natürlich mit Steinen- sich am Weitspucken zu beteiligen. Selbstverständlich wurde anschließend wieder sauber gemacht.

Die Abschlussfeste sind auch heute noch das Highlight:
Foto: Werner Bossert (heute Vorsitzender des Flüchtlingskreises) mit den Kleinsten

Es gab viel Akrobatik, Tänze und Klamauck, aber auch Gebasteltes und selbst Gebackenes. Batikhemden waren der letzte Schrei, die Haare waren lang und es regierten „Beat und Rock und Blues“. Jeans durften endlich auch Mädchen tragen…

Parka mit Fell war angesagt und Nicki – Pullis, Tennissocken und weiße Turnschuhe. Selbst geflochtene Bändel und lange Ketten aus kleinen Perlen in allen Farben waren angesagt…

FINISSAGE der Ausstellung „HILDE ADLER“ im Alten Pfarrhaus

Über 30 Besucher kamen trotz Sommerwetter am 7.Mai zur Finissage der Ausstellung „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“.

Über 30 Besucher kamen trotz Sommerwetter am 7.Mai zur Finissage der Ausstellung „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“.

Edeltraud John, seit 30 Jahren Mitglied im Heimatkreis und Vorsitzende im FORUM und PRO ALT – WEIL, war es eine Herzensangelegenheit, anhand von Bildern aus Hilde Adlers Leben zu erzählen und dabei – im Namen des Heimatkreises – den Verwandten noch einmal für die Schätze aus Hildes Nachlass zu danken.

Alle Zuhörer, die Hilde kannten, waren sich einig, dass sie eine bemerkenswerte Frau „mit dem Herz auf dem rechten Fleck“ war. Hildes Tätigkeit als Mesnerin in der Oswaldkirche führte noch zu einem kleinen Exkurs: Edeltraud John berichtete über das Leben des Heiligen Oswalds von Northumbria, der über die 2.Ehefrau von Welf IV, – Judith von Flandern, ehemals Gräfin in Northumbria – Schutzpatron der Welfen wurde. Die Welfen gaben der Kirche wohl im 12.Jh. daher den Namen Oswaldkirche. Sie bauten – nicht nur in Weilimdorf (damals Weyl im Glemsgau) – einige Kirchen zu Wehrkirchen mit Ummauerung aus, um die Bevölkerung vor ihren Feinden, den Staufern, zu schützen.

Im Anschluss konnte die Ausstellung in der kleinen Heimatstube im Dachgeschoss des Alten Pfarrhauses noch einmal besucht werden. Viele Vereine wünschen sich, dass in Zukunft – nebenan im 1.Stock des Alten Rathauses – aus zwei Räumen ein großer Raum für mindestens 60 Zuhörer geschaffen werden kann, in dem die technische Ausstattung für Vorträge vorhanden ist und nicht erst mühsam herbeigeschafft und aufgebaut werden muss.

Über das Alte Schulhaus wird es in Zukunft dann auch möglich sein, barrierefrei in diesen Raum zu gelangen. Der Umzug des Heimatkreises und seines Archivs in das Alte Rathaus wird seit Jahren herbei gesehnt.

Nachdem die Gelder für die Sanierung im Dezember vom Gemeinderat bereits bewilligt worden sind, aber noch nichts passiert ist, wird sich der Verein PRO ALT- WEIL e.V. anlässlich seines 6.Geburtstages am 18.Mai 2016 wohl mit einem Brief an OB Fritz Kuhn persönlich wenden.

Text: E. John, Foto: Eberhard Keller

Großes Interesse am Vortrag “die Frau im Islam” im Cafe 13

Rund 70 interessierte Zuhörer – nicht nur aus Weilimdorf – kamen am Montag, 11. April 2016 ins Café 13 in der Rennstraße 3 zu dem Vortrag von MARIAM AHMED aus dem Themenbereich Die FRAU im ISLAM: „Vom IDEAL des Propheten Mohammed bis zur heutigen VIELFALT“. Der Verein FORUM Stuttgart – Weilimdorf e.V. war der Veranstalter.

Rund 70 interessierte Zuhörer – nicht nur aus Weilimdorf – kamen am Montag, 11. April 2016 ins Café 13 in der Rennstraße 3 zu dem Vortrag von MARIAM AHMED aus dem Themenbereich Die FRAU im ISLAM: „Vom IDEAL des Propheten Mohammed bis zur heutigen VIELFALT“. Der Verein FORUM Stuttgart – Weilimdorf e.V. war der Veranstalter.

Das Café 13 war dem Ansturm nicht gewachsen. Die Besucher belegten jede Sitzgelegenheit: Etliche saßen auf Bierbänken und Tischen, außerdem blieb für ca. 20 Personen nur noch ein Stehplatz. Alle waren aber sehr diszipliniert und harrten aus. Zum Glück hatte die Vorsitzende des FORUM auch ihr privates Verstärkergerät, da die Akustik nur für maximal 30 Personen taugt. Die Beleuchtung des Jugendcafés ist etwas sparsam, aber durch den Einsatz eines Beamers für ihre Präsentation konnte man die Referentin wenigstens sehen.

Edeltraud John begrüßte die Gäste, entschuldigte sich für die Enge und stellte dabei kurz die Ziele des Frorums vor: Ein Bürgerhaus oder ein Bürgersaal für kulturelle Veranstaltungen (bis ca. 200 Personen) mit guter moderner Veranstaltungstechnik, entsprechendem Mobiliar und der Möglichkeit des Caterings, bzw. gemütlichem Zusammensein auch noch nach einer Veranstaltung! Das FORUM hat mögliche Standorte in Weilimdorf schon öfter ins Gespräch gebracht.

Die Referentin MARIAM AHMED, geboren 1985 in Stuttgart, ist Deutsche mit „Migrationshintergrund“ und Tochter zweier ehemaliger, pakistanischer Flüchtlinge. Sie studierte Islamwissenschaft und Erziehungswissenschaft an der Uni Tübingen und arbeitet derzeit als Flüchtlingssozialbetreuerin. Im Moment bereitet sie ihre Promotion in Islamwissenschaft vor. MARIAM AHMED ist im Moment das jüngste Mitglied im FORUM. Sie ist auch aktives Mitglied in der Frauenorganisation Lajna Imaillah, der muslimischen Gemeinde Ahmadiyya Muslim Jamaat in Deutschland KdöR, bei der sie als Chefredakteurin einer jungen, bilingualen Frauenzeitschrift tätig ist.

Am Vortragsabend ging die Referentin u. a. den Fragen nach der Rolle der Frau und ihrer Position in der Gesellschaft zur Zeit Mohammeds im Vergleich zu heute nach. Manche Zuhörer waren wohl überrascht, dass Mohammed sehr viel für die Rechte der Frau getan hat, dass viel davon aber verloren ging und dass es heute etliche feministische Gruppen gibt, die sich für Frauenrechte einsetzen. Leider ist über sie bei uns aber wenig bekannt.

In der Gesprächsrunde wurde immer wieder deutlich, das der Europäer beim Blick auf den Islam, sehr häufig übersieht, wie es vor etwa hundert Jahren um die Rechte der Frau in Europa stand. Vieles, was der Religion zugeschrieben wird, ist auch eine Frage der Auslegung: Man denke nur an die verschiedenen christlichen Kirchen und ihre manchmal sehr unterschiedlichen Moralvorstellungen, ganz zu schweigen davon, welche Unterschiede es bei Sitten und Bräuchen in der europäischen Geschichte gibt.

Edeltraud John, Vorsitzende des FORUM, bedankte sich herzlich bei MARIAM AHMED und schenkte ihr zwei Teebecher mit dem arabischen Schriftzug für Liebe. Natürlich wünschen sich die Mitglieder des Forums, Mariam auch künftig als Referentin wieder gewinnen zu können.

FINNISSAGE Ausstellung „HILDE ADLER“ im Alten Pfarrhaus

Am Samstag, 7.Mai 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis e.V. – zu der Finissage (Abschluss der Ausstellung) mit dem Thema „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“ in die Heimatstube im Alten Pfarrhaus ein. Beginn ist um 15:00 Uhr im Saal 1 im Erdgeschoss.

Am Samstag, 7.Mai 2016 lädt der Weilimdorfer Heimatkreis e.V. – zu der Finissage (Abschluss der Ausstellung) mit dem Thema „HILDE ADLER – eine Weilimdorfer Geschichte“ in die Heimatstube im Alten Pfarrhaus ein. Beginn ist um 15:00 Uhr im Saal 1 im Erdgeschoss.

Hilde Adler war eine starke Persönlichkeit: Humorvoll, optimistisch, engagiert und stets neugierig. Ihr Erinnerungsvermögen war hervorragend, ihr Talent für das Schauspiel beeindruckend. Bei der Finissage gewährt Edeltraud John, einige Einblicke – vor allem in Hilde Adlers Jugendzeit.

Außerdem wird Hildes Faible für den „Heilige Oswald“ erläutert, nach dem die evangelische Kirche im Alten Kern von Weilimdorf bis heute benannt wird. Ein letztes Mal kann, nach diesen Ausführungen über Hilde Adler, die Ausstellung ihrer „Schätze“ – vor allem wunderschöne alte Puppenstuben und Kaufläden – im Dachgeschoss des Alten Pfarrhauses besucht werden. Leider ist kein Aufzug vorhanden. Der Eintritt ist frei!

Oster-Aktion für Pro Alt Weil: Bemalte Gänseeier für das historische Ensemble

PRO ALT- WEIL e.V. freut sich über die Initiative der Künstlerin ANNE KOCH, im Ladengeschäft von BLUMEN HUMMEL in der Goslarer Straße / Ecke Solitudestraße, mit Tusche bemalte Gänse –Eier zugunsten des Alten Rathauses und des Alten Schulhauses zum Verkauf anzubieten.

PRO ALT- WEIL e.V. freut sich über die Initiative der Künstlerin ANNE KOCH, im Ladengeschäft von BLUMEN HUMMEL in der Goslarer Straße / Ecke Solitudestraße, mit Tusche bemalte Gänse –Eier zugunsten des Alten Rathauses und des Alten Schulhauses zum Verkauf anzubieten.

Der Verein bedankt sich bei Anne Koch und Rainer Hummel für diese originelle OSTER – AKTION zugunsten der historischen Häuser.

Vor 5 Tagen erhielt Pro Alt- Weil e.V. den offiziellen Brief von Oberbürgermeister Fritz Kuhn, mit der Nachricht, dass für die zweite Stufe der Sanierung – nach der Entscheidung im Gemeinderat – nun 2.231.000.- Euro eingestellt wurden. PRO ALT- WEIL e.V. hofft, dass es nun bald „los gehen“ kann!